Aktuelles

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Zehn PIK-Forscher unter den einflussreichsten Wissenschaftlern weltweit

29.11.2018 – Zehn Wissenschaftler quer aus allen Forschungsbereichen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zählen laut einem neuen Ranking zu den meistzitierten Forschern weltweit. Damit gehören sie global zu den einflussreichsten Wissenschaftlern, ihre Studien zum obersten 1% der Wissenschaftsliteratur. Ob Naturwissenschaften oder Sozialwissenschaften, das PIK gehört zu den renommiertesten Forschungseinrichtungen in Deutschland und weltweit, das zeigt das gerade veröffentlichte Ranking.
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Die Welt 2050 nachhaltig und gesund ernähren: neue Studie in Nature

10/10/18 - "Die Ernährung einer Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen ist möglich - aber nur, wenn wir die Art und Weise ändern, wie wir essen und Lebensmittel produzieren. Das zeigt unsere Forschung. Den Ernährungssektor grüner machen oder unseren Planeten aufessen – das steht heute auf der Speisekarte zur Auswahl", erklärt Johan Rockström, designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Er ist einer der Autoren einer Studie, die von einem internationalen Team von Wissenschaftlern im Fachmagazin Nature veröffentlicht wird.
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"Warnsignal Klima: Extremereignisse"

11.09.2018 - Das Buch "Warnsignal Klima: Extremereignisse" mit Beiträgen von mehr als hundert Forscherinnen und Forschern wird diese Woche bei einem großen Symposium an der Universität Hamburg vorgestellt. Von Hitzewellen und Dürren sowie umgekehrt Starkregen und Fluten bis hin zu tropischen Wirbelstürmen: global steigen die Risiken. Die Veröffentlichung wie auch die Veranstaltung sollen das Thema für eine breitere Öffentlichkeit darstellen.
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Erntebilanz: "Das Klimaproblem landet auf unserem Teller"

22.8.2018 - Heute debattiert die Bundesregierung in ihrer Kabinettssitzung die deutsche Erntebilanz des Hitzesommers 2018. Am morgigen Donnerstag trifft sich erstmals nach der Sommerpause wieder die von der Regierung eingesetzte Kohlekommission. Dazu Hermann Lotze-Campen, Agrarökonom und Forschungsbereichsleiter Klimawirkung und Vulnerabilität am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), in einem Statement: "In der Landwirtschaft zeigt sich eindrücklich, wie Risiken durch die globale Erwärmung angeheizt werden."
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Ein Sommer der Extreme – PIK-Experten in den Medien

26.07.2018 – Derzeit scheint es als würde jeder über das Wetter sprechen. Extreme Hitze in Deutschland und Europa, Waldbrände in Schweden, Griechenland und Kalifornien. Von Japan bis in die Arktis – die Nordhalbkugel erlebt derzeit eine Hitzewelle. Zahlreiche Medien kamen für eine Einschätzung der derzeitigen Lage vor dem Hintergrund des Klimawandels auf Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zu.
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Neuer Bericht "Die Welt im Jahr 2050": Experten für nachhaltige Entwicklung treffen sich in New York

10.07.2018 - Von Bildung und Gesundheit über verantwortungsvollen Konsum, ein dekarbonisiertes Energiesystem, Landwirtschaft, nachhaltige Städte und Digitalisierung - sechs Transformationen sind notwendig, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen, so ein neuer Bericht führender Experten. Der neue Bericht der Initiative „The World in 2050 (TWI2050)“, der diese Woche auf dem „High-Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF)“ in New York veröffentlicht wurde, beschreibt die entscheidenden Veränderungen, die notwendig sind, um die Welt in eine nachhaltige Zukunft zu führen. Mehr als 60 Autoren und 20 Organisationen waren an dem Bericht beteiligt, darunter Johan Rockström, gegenwärtig Direktor des Stockholm Resilience Centre und designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), sowie PIK-Wissenschaftler Elmar Kriegler, Hermann Lotze-Campen und Alexander Popp.
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Astronautennahrung für Kühe: Industriell gezüchtete Mikroben könnten Rinder, Schweine und Hühner mit weniger Umweltschäden ernähren

20.6.2018 - Entwaldung, Treibhausgasemissionen, Biodiversitätsverlust, Stickstoffverluste - die heutige landwirtschaftliche Futtermittelproduktion für Rinder, Schweine und Hühner hat enorme Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Eine landlose Produktion von Futtermitteln könnte dazu beitragen, die kritischen Auswirkungen in der landwirtschaftlichen Lebensmittelversorgungskette zu mildern. Proteinreiche Mikroben aus dem Industrielabor werden in Zukunft voraussichtlich mehr und mehr traditionelles Kraftfutter ersetzen. Eine neue Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Science & Technology veröffentlicht wurde, untersucht erstmals auf globaler Ebene das wirtschaftliche und ökologische Potenzial dieses Eiweißfutter-Ersatzes für Schweine, Rinder und Hühner in der Landwirtschaft. Würden nur 2 Prozent des Viehfutters durch Mikroben ersetzt, könnten bereits 5 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen, der globalen Ackerfläche und der globalen Stickstoffverluste in der Landwirtschaft vermieden werden.
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PhD-Day am PIK: Die Visionen der jungen Wissenschaftler für das Institut

06.05.2018 - Einmal im Jahr treffen sich die Doktorandinen und Doktoranden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), um über ihre Forschung zu sprechen und Ideen auszutauschen. Der diesjährige "PhD-Day" sollte jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, über ihre Visionen, Wünsche und Ideen für die Zukunft des Instituts nachzudenken und zu diskutieren. Was brauchen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, um exzellente Forschung betreiben zu können? In welchen Bereichen brauchen sie mehr Unterstützung und auf welche Weise? Wie können sie während ihrer Arbeit mit der Gesellschaft interagieren?
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Global Solutions Summit in Berlin

05.06.2018 - Mehr als 1.100 Politikexperten aus aller Welt sind kürzlich zum Global Solutions Summit in Berlin zusammengekommen. Schwerpunkt der Konferenz waren Schlüsselthemen im Kontext der nächsten G20-Gipfel in Argentinien und Japan. Neben offiziellen Delegierten der T20, zusammengesetzt aus Think Tanks der G20-Länder, nahmen unter anderem Nobelpreisträger und hochrangige Redner aus der Politik wie Bundeskanzlerin Angela Merkel an dem Treffen von Denkfabriken, Politik, Wirtschaft und NGOs teil.
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Hitze und Unwetter in Deutschland

01.06.2018 - Deutschland befindet sich bereits mitten im Klimawandel - das sagt Fred Hattermann aus dem Forschungsbereich Klimawirkung und Vulnerabilität des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung im "PIK-Statement".
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PIK Expertinnen und Experten bei der Klimakonferenz in Bonn

11.05.2018 - Im Vorfeld der diesjährigen UN-Klimakonferenz in Katowice (Polen) trafen sich rund 3000 Experten und Beobachter in Bonn, um über die Umsetzung des Pariser Abkommens zu beraten, das 2020 in Kraft treten soll. Zwei Kernpunkte dieser Zwischentagung waren die Weiterentwicklung des Regelwerks des Pariser Abkommens und die erste persönliche Phase des Talanoa-Dialogs, der letztes Jahr auf der COP23 eingeführt wurde. Mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) nahmen an den zahlreichen Sitzungen und Präsentationen in Bonn teil.
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Frühe Sommer-Monsun-Vorhersage für Indien

05/07/2018 - Der Indische Sommermonsun wird nach einem am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelten neuen Prognoseverfahren Zentralindien voraussichtlich zwischen dem 11. und 19. Juni erreichen. Diese einzigartige Vorhersage wurde speziell für den zentralen Teil Indiens entwickelt, für den es bisher keine frühen Prognosen gab. Der neuartige Ansatz, welcher auf einer Analyse von Beobachtungsdaten basiert, ermöglicht die Vorhersage des Datums für den Monsun-Eintritt 40 Tage im Voraus. Elena Surovyatkina leitet Forschung zu diesen Prognosen, die sich bereits zwei Jahre in Folge als erfolgreich erwiesen. Das Datum des Monsun-Eintritts ist in Indien für Hunderte von Millionen Menschen von entscheidender Bedeutung. Der Klimawandel wirkt sich auf die Monsunvariabilität aus und macht daher genaue Vorhersagen noch wichtiger.
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Girls'Day: PIK öffnet Türen und neue Perspektiven für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen

26.04.2018 - Beim Zukunft-Mädchentag ‚Girls’Day' hatten Schülerinnen aus Berlin und Brandenburg in diesem Jahr erneut die Möglichkeit, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Karriereperspektiven in der Wissenschaft kennen zu lernen. Von ihrer Forschung zum Klimawandel und der Arbeit als Forscherin am PIK berichteten Levke Caesar und Christina Roolfs den 19 Schülerinnen. Initiiert wurde der Aktionstag, um Mädchen und jungen Frauen neue, mathematisch-naturwissenschaftliche Karriereperspektiven zu eröffnen.
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Mehr als 14.000 Geowissenschaftler treffen sich in Wien

06.04.2018 - Die Generalversammlung der European Geophysical Union (EGU) in Wien ist eine der größten wissenschaftlichen Veranstaltungen der Welt - vom 8. bis 13. April werden sich dort mehr als 14.000 Wissenschaftler treffen. Auch zahlreiche Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) halten dort Vorträge und nehmen an den Diskussionen teil. Eine herausragende Rolle spielt in diesem Jahr Stefan Rahmstorf, Ko-Leiter des Forschungsbereichs "Erdsystemanalyse" des PIK. Er wurde gebeten, den ersten öffentlichen Vortrag der EGU im Wiener Museum für Naturkunde zu halten: "Nach Paris: Können wir die Klimakrise noch in den Griff bekommen?
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Weltbank-Bericht mit PIK: Klimawandel kann Millionen Menschen zu Migranten machen

19.03.2018 - Der Klimawandel ist einer der Treiber zukünftiger Migration – und könnte bis 2050 mehr als 100 Millionen Menschen dazu bringen, ihre Heimat zu verlassen. Besonders betroffen sind Afrika südlich der Sahara und Südasien, in geringerem Umfang auch Lateinamerika, wie ein jetzt von der Weltbank veröffentlichter Bericht zeigt. Abnehmende Wasserressourcen und landwirtschaftliche Erträge werden, neben anderen wirtschaftlichen und sozialen Faktoren, zunehmend als Treiber von Migration innerhalb der jeweiligen Landesgrenzen in Erscheinung treten – um diese so genannte Binnen-Wanderung geht es. Eine entschlossene Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen könnte diese Migrationsbewegungen jedoch um bis zu 80 Prozent verringern, so der Report, an dem auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt ist.
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Neue Doppelspitze für das PIK: Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften mit vereinten Kräften

23.02.2018 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) startet durch – eine innovative Doppelspitze soll Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften künftig so stark wie nie zusammenführen. Ab Ende September übernehmen der deutsche Ökonom Ottmar Edenhofer und der schwedische Erdsystemforscher Johan Rockström gemeinsam die Führung des weltweit renommierten Instituts. Dies beschloss am Freitag das Kuratorium des PIK unter Leitung des Brandenburgischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mit dem Abschied des Gründungsdirektors Hans Joachim Schellnhuber nach einem Vierteljahrhundert an der Spitze des zur Leibniz-Gemeinschaft gehörenden Instituts wird in Potsdam eine neue Ära beginnen.
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PIK Research Days: „Wühlt weiter in Euren Taschen"

23.02.2018 - Wissenschaftler und Mitarbeiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) trafen sich diese Woche zur jährlichen 'Roadshow' wissenschaftlicher Erfolge und Diskussionen zu zukünftigen Projekten. Klimamigration, Gesundheit, Meeresspiegel, Jetstreams, Eisverluste in der Antarktis, Kohlenstoffpreise - das waren nur einige der Themen, die von den vier Forschungsbereichen des PIK vorgestellt wurden. Die diesjährigen Research Days setzten den Fokus insbesondere auf den bevorstehenden 1,5°C IPCC-Sonderbericht, und auf Digitalisierung.
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Potsdam-China und zurück: „Wenn Klimaprojektionen heimkehren“

05.02.2018 - Chinas Guanting-Region ist von Trockenheit bedroht – wie Wasser und Land hier nachhaltig genutzt werden können, dazu hat mehrere Jahre ein deutsch-chinesisches Team unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) gearbeitet. Jetzt haben die Wissenschaftler ein Buch dazu veröffentlicht. Die Forscher haben dabei Computersimulationen zu Klimawandel und Wasserkreisläufen in Brandenburg für die Region Guanting angewendet. Mit dem Ergebnis, dass sie hierbei auch methodisch Neues über ihre Modelle lernen konnten – und dies nun wiederum nach Deutschland zurück tragen: ein Lernprozess über Kontinente hinweg.
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PIK beim Chaos Communication Congress 34C3

29.12.2017 - An vier Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr kommen jedes Jahr tausende Hacker, Technikfreaks, Künstler und Experten zusammen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Die 34. Ausgabe des Chaos Communication Congress (34C3) findet dieses Jahr in Leipzig statt. Auch die Wissenschaft ist unter anderem durch Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) vertreten – dieses Jahr gehört der Klimawandel zu den Schwerpunktthemen der Veranstaltung, zu der mehr als 13.000 Menschen erwartet werden.
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American Geophysical Union: Rahmstorf bei Konferenz mit 20.000 Forschern für Klimakommunikation ausgezeichnet

14.12.2017 - Für seine Leistungen in der Vermittlung klimawissenschaftlicher Erkenntnisse ist Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit dem Preis für Klimakommunikation der Amerikanischen Geophysikalischen Vereinigung (AGU) ausgezeichnet worden. Der „Climate Communication Prize“ wurde ihm im Rahmen der der jährlichen Herbst-Konferenz der AGU feierlich verliehen, wo mehr als 20.000 Wissenschaftler beim größten internationalen Treffen der Erd- und Weltraumwissenschaften zusammenkamen, um über neue Trends und Forschungsergebnisse zu diskutieren.
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ReKliEs-De: Zukünftige Klimaentwicklung in Deutschland

11.12.2017 – Mehr Hitzeperioden und heftiger Starkregen, weniger Kälteperioden, eine Erhöhung der Jahresmitteltemperatur um 4°C, so könnte sich das Klima in Deutschland bis zum Jahr 2100 bei einem Szenario eines weiter unverminderten Ausstoßes von Treibhausgasen entwickeln – mit massiven Konsequenzen für die Landwirtschaft und die Gesundheit der Bevölkerung. Das sind die Ergebnisse von ReKliEs-De („Regionale Klimaprojektionen Ensemble für Deutschland“), das erstmals aktuelle belastbare Klimaprojektionen für Bundesländer und Flusseinzugsgebiete abschätzt. Die Aussichten bei einem Weiter-wie-bisher-Szenario für die gesamte Bundesrepublik sind gravierend – wenn nicht aktiv gegensteuert wird. Die Ergebnisse zeigen aber auch: wenn alle Klimaschutz-Vereinbarungen konsequent umgesetzt werden, ist das in Paris vereinbarte Zwei-Grad-Ziel immer noch erreichbar.
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Leopoldina-Dialog in Potsdam: Klimawandel und Gesundheit

05.12.2017 - Klimawandel bedingte Risiken für die Gesundheit gehören zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Beide Forschungsrichtungen haben bislang jedoch noch zu wenig zusammengearbeitet, um die kritischen Verflechtungen von Klimawandel und Gesundheit widerspiegeln zu können. In einem Workshop der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) trafen sich deshalb renommierte Wissenschaftler aus den Bereichen Klimawissenschaften, Gesundheit und Medizin, Psychologie, Umweltwissenschaften, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Sie wollen eine Publikation erarbeiten, die Entscheidungsträgern eine Orientierung zu öffentlicher Gesundheit und Klimapolitik bieten soll.
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Konsum ist der Flaschenhals für nachhaltige Entwicklung

01.12.2017 - Von der Beseitigung der Armut bis hin zur Gleichstellung der Geschlechter, widerstandsfähigeren Städten oder Maßnahmen zum Klimaschutz – positive Wechselwirkungen zwischen den meisten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) können Fortschritte befördern. Doch es gibt auch Zielkonflikte, die ein Hindernis für die erfolgreiche Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele für 2030 sein können. Das ist das Ergebnis einer neuen, umfassenden Analyse eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein Flaschenhals ist der verantwortungsbewusste Konsum, wie Daten der letzten Jahrzehnte zeigen.
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COP23 in Bonn mit starker PIK-Präsenz

03.11.2017 - Eine ganze Reihe der Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) nehmen vom 6.-17. November an der UN-Klimakonferenz COP23 teil, die unter dem Vorsitz von Fidschi dieses Jahr in Bonn stattfindet. So wird PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber etwa gemeinsam mit der Chefin des UN-Klimasekretariats die zehn wichtigsten Fakten vorstellen, die man über das Klima wissen muss. Auf einem Side Event mit Experten der ETH Zürich, der ACT Alliance und Brot für die Welt wird PIKs Chefökonom Ottmar Edenhofer über Gerechtigkeit im Rahmen des Pariser Abkommens diskutieren.
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Hermann Lotze-Campen in neuen AgMIP-Vorstand berufen

23.10.2017 - Angesichts des wachsenden Einflusses seiner wissenschaftlichen Beiträge hat AgMIP (Agricultural Model Intercomparison and Improvement Program) ein neues Vorstandskomittee berufen. Die neuen Mitglieder sind international renommierte Wegbereiter für die Agrarwissenschaften. Vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde Hermann Lotze-Campen, Leiter des Forschungsbereichs Klimawirkung und Vulnerabilität und Professor für Nachhaltige Landnutzung und Klimawandel an der Humboldt-Universität zu Berlin, zum neuen Mitglied des Vorstands ernannt.
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„Wir brauchen Sie“: UN Klima-Chefin zu Potsdamer Klimaforschern

13.10.2017 - Hunderte Millionen Menschen werden innerhalb weniger Jahrzehnte von den Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und Migration betroffen sein – beide Bereiche wurden bislang zu wenig im Zusammenhang mit der menschgemachten Erwärmung gesehen. Das ist eines der Ergebnisse der Impacts World Conference, die diese Woche vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veranstaltet wurde. An die 500 Wissenschaftler aus 67 Ländern diskutierten drei Tage lang unter dem Titel „Die wahren Kosten des Klimawandels“, um die Klimafolgenforschung durch eine bessere Einbindung sozialer und ökonomischer Faktoren auf eine neue Ebene zu heben. Im Rahmen der Konferenz feierte das PIK auch seinen 25. Geburtstag, im Geiste der vom Institut seit einem Vierteljahrhundert verfolgten Mission: den wissenschaftlichen Fortschritt voran treiben und zugleich Ergebnisse an Entscheider herantragen.
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Nachhaltigkeitsnetzwerk SDSN diskutiert globale Verantwortung und neue Legislaturperiode

16.10.2017 - Führende Experten für nachhaltige Entwicklung aus Deutschland werden auf der Versammlung des Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany in Berlin zusammenkommen, um mit Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) zu diskutieren. Die Versammlung am 26. Oktober stellt die internationale Verantwortung Deutschlands in den Fokus, besonders in Hinblick auf den neu gewählten Bundestag.
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Onlinekurs zu Klimawandel, Risiken und Herausforderungen jetzt auf Englisch

01.10.2017 - Wie beeinflusst der Klimawandel unser Leben? Welchen Folgen werden wir uns stellen müssen? Und wie können wir den Klimawandel noch begrenzen? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler aus den führenden Forschungseinrichtungen zum Thema in Deutschland in einer neuen Online-Vorlesungsreihe nach. Der englischsprachige „Massive Open Online Course (MOOC)“ von WWF und dem Deutschen Klima-Konsortium (DKK) richtet sich an alle Interessierten und soll ein fundamentales Grundverständnis für das Klimasystem und den Klimawandel vermitteln.
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Cities and Climate Konferenz: Internationale Experten diskutieren nachhaltige Zukunft für Städte

14.09.2017 - Mehr als 150 Städte-Experten aus aller Welt treffen sich in der kommenden Woche in Potsdam, um über die Zukunft unserer Städte angesichts des Klimawandels zu diskutieren. Städte stehen im Mittelpunkt der globalen Klimaproblematik. Sie sind nicht nur Verursacher des Klimawandels, sondern auch stark betroffen von den Folgen des Klimawandels – wie etwa von Extremwetterereignissen und deren hohen Kosten für Wirtschaft und Gesellschaft. Die „Cities and Climate Conference 2017“ vom 19. bis 21. September diskutiert deshalb, wie die Städte der Zukunft nachhaltiger und belastbarer werden können.
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Von trocken zu nass: In Afrikas Sahelzone könnte es plötzlich viel mehr regnen

06.07.2017 - Der Klimawandel könnte einen von Afrikas trockensten Landstrichen zu einem sehr nassen machen, indem dort recht abrupt ein Monsunsystem entsteht. Erstmals haben Wissenschaftler in Computersimulationen Belege für eine mögliche plötzliche Veränderung hin zu heftigen regionalen Regenfällen in der bislang extrem trockenen Sahelzone gefunden. Sie sehen hier einen sich selbst verstärkenden Mechanismus, der jenseits von 1,5 bis 2 Grad Celsius einsetzen kann – direkt an der im Pariser UN-Abkommen geforderten Obergrenze für den weltweiten Temperaturanstieg. Wenngleich die Regenfälle grundsätzlich vorteilhaft sein könnten, wäre die Veränderung bei Überschreiten des Kipp-Punktes so groß, dass sie von der vielfach leidgeprüften Region eine erhebliche Anpassungsleistung fordern würde.
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