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Wenn Emissionen jetzt rasch sinken, spart das spätere Kosten – und es muss nicht soviel CO2 nachträglich aus der Luft geholt werden

29.03.2018 - Eine schnelle Reduktion der Treibhausgasemissionen ist notwendig, wenn Regierungen sowohl die Kosten der Klimastabilisierung begrenzen wollen – als auch die Menge des CO2 möglichst klein halten wollen, das mit viel technischem Aufwand nachträglich aus der Atmosphäre wieder herausgeholt werden soll. Dazu müssten die Emissionen im Jahr 2030 mindestens 20 Prozent unter dem liegen, was die Länder im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zugesagt haben, so eine neue Studie – eine Erkenntnis, die für die beim UN-Klimagipfel in Polen geplante globale Bestandsaufnahme Ende des Jahres unmittelbar relevant ist. Die Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre durch technische Verfahren wie Kohlenstoffabscheidung und unterirdische Speicherung (CCS) oder die verstärkte Nutzung von Pflanzen zum Absaugen von CO2 ist mit einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten verbunden.
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Beschleunigtes Verwittern von Gestein kann helfen, CO2 aus der Luft zu holen – ein wenig

06.03.2018 - Die Verwitterung großer Mengen kleiner Steine könnte helfen, Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren. Für gewöhnlich ist Verwitterung ein langsamer natürlicher Prozess, bei dem Mineralien CO2 chemisch binden. Als hochskalierte Technologie könnte sie allerdings auch für sogenannte negative Emissionen nutzbar werden, um so Klimarisiken zu begrenzen. Doch das Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen ist begrenzt und würde, um wirtschaftlich machbar zu sein, zusätzlich eine starke CO2-Bepreisung erfordern. Das zeigt eine erste umfassende Analyse der Kosten und Potenziale, die jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht wurde.
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Neue Doppelspitze für das PIK: Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften mit vereinten Kräften

23.02.2018 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) startet durch – eine innovative Doppelspitze soll Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften künftig so stark wie nie zusammenführen. Ab Ende September übernehmen der deutsche Ökonom Ottmar Edenhofer und der schwedische Erdsystemforscher Johan Rockström gemeinsam die Führung des weltweit renommierten Instituts. Dies beschloss am Freitag das Kuratorium des PIK unter Leitung des Brandenburgischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mit dem Abschied des Gründungsdirektors Hans Joachim Schellnhuber nach einem Vierteljahrhundert an der Spitze des zur Leibniz-Gemeinschaft gehörenden Instituts wird in Potsdam eine neue Ära beginnen.
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Kohle-Ausstieg: Ankündigen von CO2-Bepreisung führt zu Divestment

29.01.2018 - Die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens wird bei Investoren auf der einen Seite und Eignern von fossilen Brennstoffen auf der anderen Seite gegensätzliche Reaktionen auslösen. Manche befürchten, entschiedene politische Maßnahmen zur CO2-Reduktion könnten – ein 'grünes Paradox' – eben diese Emissionen in die Höhe treiben: die Eigner fossiler Brennstoffe beschleunigen deren Ausbeutung, um noch maximale Profite zu erzielen, bevor die neuen Regeln greifen. Andererseits könnten aber Investoren auch ihr Geld aus der Kohle-Industrie abziehen, um einem Wertverlust ihrer Investitionen zuvor zu kommen. Dieses Abziehen und Umschichten von Kapital findet als Divestment bereits heute statt. In einer Studie wurden jetzt die beiden Effekte, die bislang nur unabhängig voneinander diskutiert wurden, erstmals gemeinsam untersucht. Unter dem Strich schlägt das Divestment das grüne Paradox, wenn ein substantieller CO2-Preis glaubhaft angekündigt wird, fand ein Team von Energie-Ökonomen heraus. Im Ergebnis würden die CO2-Emissionen insgesamt effektiv verringert.
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Meeresspiegel: Jede Verzögerung der Emissionswende um 5 Jahre führt bis 2300 zu 20cm höherem Anstieg

20.02.2018 - Um die Risiken des Meeresspiegelanstiegs zu begrenzen ist es entscheidend, so früh wie möglich den Scheitelpunkt der CO2-Emissionen zu erreichen – selbst wenn die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzt wird. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications untersucht erstmals das Meeresspiegel-Vermächtnis, das mit dem Pariser Klima-Abkommen bis 2300 zu erwarten ist. Die zentralen Projektionen der Studie kommen auf einen Anstieg des globalen Meeresspiegels zwischen 0,7m und 1,2m, wenn Paris vollständig umgesetzt wird. Da die Emissionen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts durch die Ziele des Abkommens bereits festgesteckt sind, werden die Treibhausgas-Emissionen vor 2050 zur wichtigen Stellschraube für den künftigen Meeresspiegel. Jede Verzögerung des Emissions-Peaks um fünf Jahre könnte hier eine Erhöhung des Meeresspiegels um 20 Zentimeter bedeuten, zeigt die Arbeit der Forscher.
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Untergang der Kohle zu früh ausgerufen

07.02.2018 - Der Rückgang neuer Kohlekraftwerke in China und Indien wird durch den geplanten Zubau in schnell wachsenden Schwellenländern wie etwa der Türkei, Indonesien und Vietnam teilweise zunichte gemacht. Nur wenn die Staaten der Welt diesem Trend aktiv entgegen wirken, können sie die im Pariser Abkommen vereinbarten Klimaziele erreichen. Das sind Ergebnisse der Studie „Reports of coal’s terminal decline may be exaggerated“. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) haben sie in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht.
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Klimawandel lässt Flüsse über die Ufer treten: Anpassung nötig

11.01.2018 - Veränderte Regenfälle als Folge der globalen Erwärmung werden das Risiko von Überschwemmungen an Flüssen vielerorts stark erhöhen. Schon heute gehören derartige Fluten zu den häufigsten und verheerendsten Naturkatastrophen. Wissenschaftler haben jetzt die bis in die 2040er Jahre nötige Erhöhung des Hochwasserschutzes in allen Teilen der Welt berechnet, bis hinunter zu einzelnen Regionen und Städten. Sie stellen fest, dass der Anpassungsbedarf in den USA, in Teilen Indiens und Afrikas, in Indonesien und in Mitteleuropa einschließlich Deutschland am größten ist. Ohne Gegenmaßnahmen wären viele Millionen Menschen von schweren Überschwemmungen bedroht.
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Winzige Eisverluste an den Rändern der Antarktis können Eisverluste in weiter Entfernung beschleunigen

12.12.2017 - Wenn kleine Flächen des schwimmenden Eises an der Küste der Antarktis dünner werden, kann das die Bewegung von Eis beschleunigen, das hunderte Kilometer entfernt auf dem Festland aufliegt. Das zeigt eine neue Studie. Es ist bekannt, dass die schwimmenden Eisschelfe, die den Kontinent umgeben, die Eissströme vom Land in den Ozean regulieren. Bisher wurde angenommen, dass der Eisfluss besonders anfällig ist für das Abschmelzen an der Unterseite der Schelfe nahe der Aufschwimmlinie, wo das Eis vom Land ins Meer fließt. Nun fanden Wissenschaftler heraus, dass auch das Schmelzen in der Nähe der Ränder und inmitten der Schelfeisflächen direkte Auswirkungen haben kann, die bis weit ins Landesinnere reichen. Dies könnte den Eisverlust und damit potentiell den Anstieg des Meeresspiegels erhöhen.
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Indirekte Emissionen von Wind und Sonnenenergie kein Hindernis für Dekarbonisierung des Energiesektors

08.12.2017 - Auch kohlenstoffarme Technologien wie Wind- und Solarenergie oder Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) bei fossilen Kraftwerken unterscheiden sich noch stark in den Treibhausgas-Emissionen, die im gesamten Lebenszyklus entstehen. Das ist das Ergebnis einer umfassenden neuen Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht wurde. Anders als manche Kritiker argumentieren, fanden die Forscher nicht nur heraus, dass Wind- und Solarenergie zu den Technologien mit der günstigsten indirekten Emissionsbilanz gehören. Sie zeigen auch, dass eine vollständige Dekarbonisierung des globalen Energiesektors durch den Ausbau dieser Technologien nur zu geringen indirekten Treibhausgasemissionen führen würde – und somit die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Stromversorgung nicht maßgeblich behindern würde.
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Konsum ist der Flaschenhals für nachhaltige Entwicklung

01.12.2017 - Von der Beseitigung der Armut bis hin zur Gleichstellung der Geschlechter, widerstandsfähigeren Städten oder Maßnahmen zum Klimaschutz – positive Wechselwirkungen zwischen den meisten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) können Fortschritte befördern. Doch es gibt auch Zielkonflikte, die ein Hindernis für die erfolgreiche Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele für 2030 sein können. Das ist das Ergebnis einer neuen, umfassenden Analyse eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein Flaschenhals ist der verantwortungsbewusste Konsum, wie Daten der letzten Jahrzehnte zeigen.
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„Klimaneutral leben in Berlin“ startet: Im Reallabor den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren

30.11.2017 - 100 Haushalte, 365 Tage: Was Klimaschutz im Alltag bedeutet, das erproben ab Dezember in der Hauptstadt Privathaushalte im Projekt „Klimaneutral leben in Berlin“ (KliB). Von Familien mit Kindern über Lebenspartnerschaften, Wohngemeinschaften oder Singles - ein Jahr lang werden die Freiwilligen ihren persönlichen CO2-Fußabdruck dokumentieren und Möglichkeiten kennenlernen, die eigene Klima-Bilanz zu verbessern. Begleitet werden Sie dabei von Fachleuten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Das KliB- Reallabor ist das erste seiner Art in der deutschen Hauptstadt und soll aufzeigen, wie sich Klimaschutz auch im Alltag umsetzen lässt, wo Probleme liegen und was die Politik tun könnte, um sie zu überwinden.
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Städte können Treibhausgasemissionen weit über ihre Stadtgrenzen hinaus senken

07.11.2017 - Der Ausstoß von Treibhausgasen, den Städtebewohner durch den Einkauf von Waren und Dienstleistungen außerhalb der Stadtgrenzen verursachen, ist viel größer als bisher angenommen. Diese indirekten Emissionen sind in etwa gleich groß wie die Gesamtemissionen aus dem eigenen Stadtgebiet, wie eine neue Studie zeigt. Das ist keine schlechte Nachricht sondern bietet im Gegenteil der lokalen Politik die Chance, mehr gegen den Klimawandel tun zu können, so argumentieren die Autoren mit Blick auf den gerade gestarteten UN-Klimagipfel COP23. Für vier Städte aus Industrie- und Entwicklungsländern berechneten sie den ersten international vergleichbaren Treibhausgas-Fußabdruck: Berlin, New York, Mexico City und Delhi. Entgegen der landläufigen Auffassung sind hierbei nicht Konsumgüter wie Computer oder Turnschuhe am wichtigsten, sondern Gebäude und Verkehr – Sektoren, in denen der Handlungsspielraum von Städten vergleichsweise groß ist.
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„Wir brauchen Sie“: UN Klima-Chefin zu Potsdamer Klimaforschern

13.10.2017 - Hunderte Millionen Menschen werden innerhalb weniger Jahrzehnte von den Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und Migration betroffen sein – beide Bereiche wurden bislang zu wenig im Zusammenhang mit der menschgemachten Erwärmung gesehen. Das ist eines der Ergebnisse der Impacts World Conference, die diese Woche vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veranstaltet wurde. An die 500 Wissenschaftler aus 67 Ländern diskutierten drei Tage lang unter dem Titel „Die wahren Kosten des Klimawandels“, um die Klimafolgenforschung durch eine bessere Einbindung sozialer und ökonomischer Faktoren auf eine neue Ebene zu heben. Im Rahmen der Konferenz feierte das PIK auch seinen 25. Geburtstag, im Geiste der vom Institut seit einem Vierteljahrhundert verfolgten Mission: den wissenschaftlichen Fortschritt voran treiben und zugleich Ergebnisse an Entscheider herantragen.
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„Der Vater der Zwei-Grad-Grenze“: Schellnhuber erhält Blue Planet Preis

19.10.2017 - Der weltweit wichtigste Preis für Pioniere der Umweltforschung ist diese Woche in Tokio an Hans Joachim Schellnhuber vergeben worden. Er ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört. Der Blue Planet Preis ehrt herausragende Denker, die helfen Herausforderungen planetaren Ausmaßes anzupacken. Vergeben wird der Preis von der Asahi Glass Stiftung; er wurde in Gegenwart von Prinz und Prinzessin des japanischen Kaiserhauses übergeben und ist mit 50 Millionen Yen dotiert. Schellnhuber erhielt den Preis für die Etablierung eines neuen Forschungsfelds, der Erdsystemanalyse, und für die Einführung äußerst einflussreicher Konzepte wie etwa dem der Kipp-Elemente. Die zweite Preisträgerin ist Gretchen Daily von der US-Universität Stanford, die für ihre Forschung zur Artenvielfalt und zu Natur als Kapital ausgezeichnet wurde.
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Die wahren Kosten des Klimawandels: ‚Impacts World‘ Konferenz in Potsdam

11.10.2017 - Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren. Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomischen Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. Um diese Auswirkungen noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11. bis 13. Oktober an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu berechnen, ihre Währung ist mitunter das menschliche Leiden. Als Teil der Konferenz begeht das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sein 25-jähriges Jubiläum – ein Vierteljahrhundert der Forschung mit dem Ziel, das Wissen über die Interaktion von Mensch und Erdsystem voranzubringen.
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Als die Kohle entstand, hat das unseren Planeten beinahe in einen Schneeball verwandelt

10.10.2017 - Während heute das Verbrennen von Kohle zur Überhitzung der Erde führt, hat vor etwa 300 Millionen Jahren das Entstehen eben jener Kohle unseren Planeten an den Rand einer globalen Vereisung gebracht. Zum ersten Mal zeigen Wissenschaftler diesen massiven Effekt in einer Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the US Academy of Sciences veröffentlicht wird. Als in dem Erdzeitalter namens Karbon und Perm ausgedehnte Wälder starben, wurde das Kohlendioxid (CO2) unterirdisch begraben, das die Bäume während ihres Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hatten. Die Überreste der Pflanzen bildeten im Laufe der Zeit den Großteil der Kohle, die heute als fossiler Energieträger genutzt wird. Die Folge: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre sank damals drastisch und die Erde kühlte so weit ab, dass sie nur knapp dem entging, was die Wissenschaftler als „Schneeballzustand“ bezeichnen.
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Innovationen für Nachhaltigkeit in der Post-Corona-Zukunft

07.07.2020 - Die Corona-Pandemie hat die Welt in Aufruhr versetzt und den Status quo durcheinander gebracht, aber sie bietet auch Chancen für neue Herangehensweisen an die Art, wie wir leben und arbeiten. Laut dem jüngsten Bericht der Initiative The World in 2050 (TWI2050) kann die Krise zur Schaffung nachhaltiger Gesellschaften führen, mit einem höheren Maß an Wohlstand für alle. Neben dem politischen Willen sind dabei jene Innovationen von zentraler Bedeutung, die konkret vor Ort wirken, erschwinglich sind und auf breiter Basis angewandt werden können.
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Ministerin Schüle zu Gast: „PIK ist brandenburgisches Zukunftsinstitut“

24.06.2020 – Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Manja Schüle, hat heute das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht. Direktor Ottmar Edenhofer informierte die Ministerin über die aktuellen Forschungsschwerpunkte des Instituts und tauschte sich mit ihr über Strategien zur weiteren Stärkung der Brandenburger Forschungslandschaft aus.
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Prof. Hermann Lotze-Campen hält Keynote auf der World Food Convention 2020

24.06.2020 - Die Covid-19-Pandemie hat der Weltgemeinschaft die Anfälligkeit der globalen Nahrungsmittelversorgung aufgezeigt. In seiner Keynote „Cooperation, preparation, information – how to prepare the food system for economic shocks“ betont Prof. Hermann Lotze-Campen, Leiter der Forschungsabteilung Klimaresilienz am PIK, auf der World Food Convention 2020 die entscheidende Rolle von internationaler Zusammenarbeit bei der Abwendung von künftigen, durch den Klimawandel ausgelösten Hungerkrisen.
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Online Sommerschule Klimawissen des Museums für Naturkunde Berlin

19.06.2020 - Im Experimentierfeld des Museums für Naturkunde Berlin können Interessierte über die Berliner Sommerferien ihr Wissen zu dem Themenbereich Klima und Klimafolgen stärken – und Online können junge Menschen aus ganz Deutschland mit dabei sein. Die Sommerschule findet in Kooperation mit Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) statt, und zum ersten Mal digital. Die leicht verständlichen Vorträge und Workshops ergänzen sich, können aber auch einzeln wahrgenommen werden.
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Exzellenz wird belohnt

Juni 2020 - Die Forschung von zwei jungen Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung wurde kürzlich für ihre Exzellenz ausgezeichnet: Xiaoxi Wang gewann das Stipendium des China Council, Andrew McConnell erhielt einen Preis der Martin School an der Universität Oxford.
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Bettina Hörstrup zur Verwaltungsdirektorin ernannt

17.06.2020 - Die neue Position der Verwaltungsdirektorin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wird von August an mit Bettina Hörstrup besetzt. Die Juristin ist derzeit Leiterin der Personalabteilung und Stellvertretung des administrativen Vorstands des Deutschen GeoForschungsZentrums, einem Helmholtz-Zentrum. Ihre Ernennung vervollständigt die neue Leitung des Potsdam-Instituts, die mit Johan Rockström und Ottmar Edenhofer als Direktoren 2018/19 gestartet ist.
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Leibniz im Bundestag: Meet-a-Climate-Scientist

10.06.2020 – Die Politik hört die Wissenschaft – was unter Corona sehr deutlich wurde, hat die Leibnizgemeinschaft bereits seit einigen Jahren institutionalisiert. In der jährlichen Aktion „Leibniz im Bundestag“ boten in diesem Jahr 329 Forscherinnen und Forscher aus 67 Leibniz-Instituten ihre Themen den Volksvertreterinnen und –vertretern an. Aus dieser üppigen Speisekarte von gut 500 Angeboten konnten diese dann Themen wählen und Termine mit den Forschenden buchen. Das Thema Klima war auch in diesem Jahr wieder beliebt: 21 Themen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Potsdam-Instituts angeboten, 14 Gespräche wurden mit PIK-Beteiligung geführt.
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Johan Rockström erhält Preis der Prinz Albert II. von Monaco Stiftung

11.06.2020 - Die Prinz Albert II. von Monaco Stiftung ehrt seit 2008 Persönlichkeiten und Organisationen für ihren Einsatz zum Erhalt des Planeten. Heute Morgen gab die Stiftung die drei diesjährigen Gewinner in den Kategorien "Wasser", "Klimawandel" und "Biodiversität" bekannt.
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Bundesregierung beruft erneut Wolfgang Lucht in Sachverständigenrat

10.06.2020 - Die Bundesregierung hat Wolfgang Lucht erneut in ihren Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen. Lucht ist Ko-Leiter der Forschungsabteilung Erdsystem-Analyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und gehörte dem Rat bereits in den vergangenen vier Jahren an. Der siebenköpfige Rat hat erst vor wenigen Tagen sein hunderte Seiten starkes und nur alle vier Jahre erscheinendes und Gutachten an die Bundesministerin für Umwelt, Svenja Schulze, übergeben. Das Gremium aus Professorinnen und Professoren nimmt immer wieder kritisch Stellung zu aktuellen Fragen und berät damit die Regierung.
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Der Sustainability Dialogues Podcast

05.06.2020 - Was passiert, wenn ein professioneller Snowboarder und ein renommierter Klimaforscher gemeinsam in die Berge aufbrechen? Das Ergebnis ist jetzt online - ein Podcast mit fünf Episoden, der Themen von “Eis und Gletscher” bis hin zu der Frage behandelt, was man essen sollte, um die Welt zu retten.
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Corona-Krise schürt Hass gegen Chinesen auf Twitter: Kommentar

19.05.2020 - Mit Millionen von bestätigten Fällen weltweit und ganzen Staaten, die sich komplett oder teilweise abschotten, hat die COVID-19-Pandemie die Welt fest im Griff. Trotz Aufrufen zum Zusammenhalt über nationale Grenzen hinweg und zahlloser lokaler Solidaritätsinitiativen hat der Ausbruch der Corona-Pandemie auch zu einer Reihe rassistischer Angriffe gegen Chinesen und Menschen mit asiatisch anmutendem Aussehen auf den Straßen und in Sozialen Netzwerken geführt. Ein Forschungsteam des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat nun den Gebrauch diskriminierender Sprache gegen Chinesen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie auf Twitter untersucht.
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Die Zukunft ernst nehmen – der entscheidende Faktor für Kooperation, um den Klimakollaps zu verhindern: Neue Studie

20.05.2020 - Wie sehr den Entscheidungsträgern die Zukunft und nicht nur die Gegenwart am Herzen liegt, ist ein entscheidender Faktor dafür, ob sie Maßnahmen zur Stabilisierung unseres Klimas ergreifen oder nicht. Ein anderer ist, wie schwerwiegend sie die Auswirkungen des Klimakollapses einschätzen. Ausschlaggebend ist jedoch die Zahl der Akteure - zum Beispiel die Zahl der relevanten Länder. Denn die Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und damit zur Verhinderung einer Krise müssen auf internationaler Ebene erfolgen. Das zeigt eine neue mathematische Studie: Je mehr Akteure, desto diffuser wird die Verantwortung. Die Studie kombiniert Spieltheorie und Lerndynamik, um zu untersuchen, welche Optionen für eine verstärkte politische Zusammenarbeit jetzt dringend empirisch untersucht werden sollten.
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Sachverständigenrat übergibt Umweltgutachten an Bundesregierung

14.05.2020 - Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat heute einen mehrere hundert Seiten starken Bericht an Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergeben - dieses Umweltgutachten erscheint nur alle vier Jahre. Der Rat hat die Aufgabe, die Bundesregierung zu beraten. Wolfgang Lucht, Ko-Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse des Potsdam-Instituts, ist eines der sieben Mitglieder des Expertengremiums. Sein Thema im Bericht ist insbesondere die Frage, wieviel CO2 Deutschland noch ausstoßen kann, wenn unser Klima stabilisiert werden soll - das so genannte Emissions-Budget.
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Verzögerter Monsun in Zentralindien: neue Frühwarnung

12.05.2020 - Der Sommermonsun in Zentralindien wird in diesem Jahr voraussichtlich zwischen dem 18. und 26. Juni beginnen, zeigt eine aktuelle Prognose des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Unter der Leitung von PIK-Expertin Elena Surovyatkina hat sich die Methode zur frühen Vorhersage des Monsuns bereits vier Jahre in Folge als erfolgreich erwiesen. Mit der globalen Erwärmung verändert sich der Monsun und bricht etablierte Gesetze des Phänomens. Die steigende Nachfrage nach einem neuen Verständnis des indischen Monsuns macht langfristige Prognosen noch wichtiger.
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Petersberger Dialog: Merkel-Rede zum Klima "eine wichtige Bekräftigung"

29.4.2020 - Diese Woche fand der Petersberger Klima-Dialog statt - wegen der Corona-Pandemie online statt wie sonst alljährlich in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte in ihrer Rede, dass sie zur Stabilisierung unseres Klimas steht. "Das ist eine wichtige Bestätigung inmitten der weltweiten Gesundheits-Krise", erklärten die Direktoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
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Fünf Jahre nach dem Pariser Abkommen: Es klafft eine Lücke zwischen Versprechen und Umsetzung

29.04.2020 - Um die Hauptziele des Pariser Abkommens zu erreichen, ist eine deutliche Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen erforderlich, idealerweise um etwa 40-50% bis 2030. Die aktuelle Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen seitens der Nationalstaaten ist jedoch nach wie vor unzureichend und würde die Emissionen bis 2030 nur um etwa 5,5% reduzieren. Die vorliegende Studie, koordiniert von der PBL Netherlands Environmental Assessment Agency und der Universität Utrecht in Zusammenarbeit mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, wurde in Nature Communications veröffentlicht. Die Ergebnisse fließen auch in die globalen Bewertung des Pariser Abkommens ein, die über die nächsten drei Jahre hinweg stattfinden wird.
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G20 und das Klima: Edenhofer spricht auf dem Global Solutions Summit

23.04.2020 - Um die Verknüpfung von wirtschaftlichem und ökologischem Wohlstand voranzutreiben, versammelten sich führende Denkerinnen und Macher auf dem diesjährigen Global Solutions Summit. PIK-Direktor Ottmar Edenhofer legte in einer Rede dar, was die G20 - die größten Volkswirtschaften der Welt - tun können, um den Weg für den nächsten globalen Klimagipfel COP26 zu bereiten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie funktionierende globale Kohlenstoffmärkte sichergestellt werden können. Gunnar Luderer, ebenfalls vom Potsdam-Institut, nahm an einer Podiumsdiskussion über eine zirkuläre Kohlenstoffwirtschaft teil - genauer über Minderungsoptionen wie die Speicherung oder Wiederverwendung von CO2-Emissionen, oder die Nutzung von Biomasse und Kraftstoffen, die auf erneuerbaren Energien basieren.
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Neue Netzwerkanalyse bestätigt: #stayathome hilft, Virusmutationen zu begrenzen

16.04.2020 - In den Viruserkrankungen sowohl der regionalen Ebola-Epidemie 2013 als auch der aktuellen globalen COVID-19-Pandemie sind Virusmutationen zwischen Wirten aufgetreten - ein gängiges Phänomen mit dem Potenzial, Viren noch schädlicher werden zu lassen. Ein Team von Wissenschaftlern unter anderem der Humboldt-Universität und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat nun komplexe mathematische Modelle eingesetzt, um diese Vorgänge zu untersuchen. Ihre Ergebnisse bestätigen die offiziellen Gesundheitsmaßnahmen wie das Aussetzen von Langstreckenreisen, aber auch die Aufforderung, zu Hause zu bleiben. Darüber hinaus unterstreichen sie, wie wichtig es ist, genetische Mutationen bei Virusausbrüchen genau zu verfolgen, um die Bewältigung von Krisen zu erleichtern.
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Johan Rockström in Daimlers Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung berufen

Frühling 2020 - Der Automobilhersteller Daimler, bekannt für Premium-Automobile und weltweit größter Hersteller von Nutzfahrzeugen, hat Johan Rockström in seinem Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung berufen. Als eines von neun unabhängigen Mitgliedern aus Wissenschaft, Bürgerorganisationen und Wirtschaft wird der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) den Veränderungsprozess, vor dem die Automobilindustrie steht, mit seinem kritischen Denken begleiten.
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„Schule zuhause“: Forschende unterstützen mit Erklär-Videos das Online Lernen

01.04.2020 - Weil wegen der Corona-Krise die Schulen geschlossen sind, bietet das Potsdam-Institut als kleinen Beitrag für das Lernen zuhause spezielle Online-Vorlesungen für Kinder und Jugendliche an. Erklär-Videos mit Grundlagenwissen rund um das Klima sollen Anregung bieten für die viele Zeit am heimischen Schreibtisch anstatt im Klassenraum. Die Filme werden von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern extra für junge Zuschauende selbst erstellt – von der Forschung im Home Office für das Lernen im Home-Schooling.
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Von Wäldern bis zu Mooren: Einmal verlorene Kohlenstoffspeicher des Ökosystems können sich möglicherweise nicht mehr rechtzeitig erholen

01.04.2020 - Ökosysteme wie Moore, Mangroven, Urwälder und Sümpfe spielen eine entscheidende Rolle für die Bindung riesiger Mengen von Kohlenstoff in unserem Erdsystem. Wird die Landnutzung verändert, etwa durch Ausweitung von Ackerflächen, kann der so freigesetzte Kohlenstoff möglicherweise nicht mehr rechtzeitig gebunden werden, um eine globale Erwärmung über 1,5 Grad Celsius hinaus zu vermeiden, wie eine neue Studie unter Leitung von Conservation International zeigt. Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, ist einer der Autoren. Diese Ökosysteme sollten besonders geschützt werden, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Zeitschrift Nature Climate Change.
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Regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit

16.03.2020 - Selbst ein begrenzter Atomkrieg könnte gefährliche Auswirkungen weit über die tödlich getroffene Region hinaus haben. Er würde zu einer globalen Abkühlung führen, welche die landwirtschaftliche Produktion in den wichtigsten Kornkammern der Welt – von den USA bis nach Europa, Russland und China – erheblich reduzieren würde. Die Auswirkungen auf die weltweite Ernährungssicherheit einschließlich der Reaktionen des grenzüberschreitenden Agrarhandels wurden jetzt zum ersten Mal von einem internationalen Wissenschaftlerteam in einer auf Computersimulationen basierenden Studie aufgezeigt. Der plötzliche Temperaturrückgang würde zu einem in der Menschheitsgeschichte noch nie dagewesenen Schock im Ernährungssystem führen. Dies würde den gegenwärtigen, von fossilen Brennstoffen verursachten Klimawandel jedoch nicht aufheben – nach etwa einem Jahrzehnt der Abkühlung würde die globale Erwärmung wieder zunehmen.
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Corona-Krise: PIK schaltet um auf Heimarbeit

13.03.2020 - Zur Eindämmung der Corona-Epidemie führt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung verpflichtend Heimarbeit für alle ein, mit Ausnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Aufgaben technisch nicht vom Home Office aus erledigt werden können. Alle Veranstaltungen und Meetings werden abgesagt und Geschäftsreisen sind nicht mehr erlaubt. Dies sei kein einfacher Schritt, sagten die PIK-Direktoren Ottmar Edenhofer und Johan Rockström. "Aber Vorsicht ist unser Leitprinzip", so betonen sie in einer Botschaft an die gesamte Belegschaft.
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Waldmanagement im 21. Jahrhundert: Experten treffen sich am PIK

06.03.2020 - Wälder in ganz Europa spüren den Druck des anhaltenden Klimawandels - leisten gleichzeitig eine Vielzahl von Diensten, um die globale Erwärmung abzuschwächen und sich an sie anzupassen. Ein kluges, gezieltes Management der Wälder ist daher von zentraler Bedeutung, so die führenden Expertinnen und Experten, die sich diese Woche für ein internationales Treffen am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung getroffen haben. Mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Institutionen - vom deutschen Nationalpark Berchtesgaden bis zur US Oregon State University und der russischen Higher School of Economics - nahmen an drei Tagen an intensiven Diskussionen und einer Exkursion teil. Mehr als 30 weitere Teilnehmer kamen per Videolink hinzu.
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Ökumenische Lernreise ans PIK: Klimakrise und kirchliche Handlungsmöglichkeiten

05.03.2020 - 32 Vertreterinnen und Vertreter aus mehreren Kirchen haben sich vom 2. bis zum 5. März in Berlin und Potsdam über den Klimawandel und seine Folgen informiert. Am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung gab ihnen Wolfgang Lucht einen Einblick in die Erdsystemforschung. Das Fazit der Teilnehmenden: Die Kirche kann eine wesentliche Rolle dabei spielen, die Kluft zwischen Wissen und Handeln zu überbrücken und durch eine ökologische Spiritualität zu einem anderen Lebensstil beizutragen.
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Klimagesetz der EU Kommission ist "wichtiger Schritt" - aber jetzt ist ein umfassender CO2-Preis nötig: Edenhofer

Heute hat die EU-Kommission einen Entwurf für ein Klimagesetz vorlegen, mit Regelungen zur Umsetzung von Teilen ihres Green Deal. Dazu hat Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Klima-Ökonomie an der Technischen Universität Berlin, ein Statement veröffentlicht.
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Rockström spricht im Auswärtigen Amt vor zentralasiatischen Ministern

29.02.2020 - Dem Klimawandel durch verstärkte regionale Zusammenarbeit begegnen - das ist das Ziel der jetzt vom Auswärtigen Amt gestarteten Initiative "Green Central Asia". Sie gründet auf der Überzeugung, dass Klimaschutz und Sicherheit zwei Seiten derselben Medaille sind. PIK-Direktor Johan Rockström sprach in seiner Rede über die Verwundbarkeit Zentralasiens und insbesondere Afghanistans gegenüber dem Klimawandel, sowie über die Bedeutung der Wissenschaft für die Vertiefung des Verständnisses von Klima.
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Orden der Aufgehenden Sonne: Japan ehrt Schellnhuber

27/02/2020 - In einer feierlichen Zeremonie in der japanischen Botschaft in Berlin ist Hans Joachim Schellnhuber, PIK Direktor Emeritus, mit der ältesten nationalen Auszeichnung Japans geehrt worden. Der hochrangige "Orden der aufgehenden Sonne am Halsband, mit goldenen Strahlen" wurde ihm im Namen des japanischen Kaisers vom japanischen Botschafter, Seiner Exzellenz Takeshi Yagi, für Schellnhubers herausragende Verdienste auf dem Gebiet der Klimawissenschaft und des Umweltschutzes verliehen. Die berühmte Auszeichnung geht auf das Meiji-Reich im späten 19. Jahrhundert zurück - Ausländern wird der Orden erst seit den 1980er Jahren verliehen.
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Potsdamer Klimarat: Fritz Reußwig als Experte berufen

25.02.20202 - Der PIK-Soziologe Fritz Reußwig ist in den neuen Potsdamer Klimarat berufen worden. In dem achtköpfigen Expertengremium wird er in der laufenden Wahlperiode für das Handlungsfeld „private Haushalte und Konsum“ verantwortlich sein. Der Potsdamer Klimarat hat als ehrenamtliches Gremium die Aufgabe, die Umsetzung des Masterplans Klimaschutz der brandenburgischen Landeshauptstadt zu begleiten, mögliche Zielkonflikte bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu identifizieren und Impulse im gesellschaftlichen Diskurs zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu geben.
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Ricarda Winkelmann bricht auf zur „Expedition Anthropozän“ auf den Chimborazo in Ecuador

24.02.2020 - Der Mensch ist die bestimmende geologische Kraft in unserem Zeitalter, das als Anthropozän bezeichnet wird, prägt. Über die Grenzen der Disziplinen hinweg sind sechs Mitglieder der "Jungen Akademie" - der Akademie prominenter junger Wissenschaftler und Künstler aus dem deutschsprachigen Raum - zu einer Expedition aufgebrochen, um den Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt nachzugehen. 200 Jahre nach Alexander von Humboldt werden sie den ecuadorianischen Vulkan Chimborazo besteigen, um in verschiedenen Höhenlagen und Vegetationszonen nach den Spuren der Menschheit im Erdsystem zu suchen. Neben Ricarda Winkelmann vom PIK, einer Mathematikerin und Glaziologin, kommen die beteiligten Wissenschaftler aus den verschiedensten Fachbereichen: Biologie, Chemie, Ökologie, Informatik und Medizin.
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Bundesbankexperten diskutieren über Klimarisiken für die Finanzwirtschaft

13.02.2020 - Klimarisiken für die Finanzwirtschaft standen im Mittelpunkt eines gemeinsamen Workshops des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) mit Experten der Deutschen Bundesbank. Sowohl die physischen Auswirkungen der globalen Erwärmung, zum Beispiel Extremwetterereignisse, als auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Transformation hin zu Netto-Null-CO2-Emissionen haben enorme Auswirkungen. Die Experten und Wissenschaftlerinnen diskutierten mögliche zukünftige Kooperationen, insbesondere beim Datenaustausch und bei der Modellierung von Computersimulationen.
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Finanzminister der Eurogruppe debattieren mit Edenhofer

17.2.2020 - Die Finanzminister der Eurogruppe haben den Klimaökonomen Ottmar Edenhofer eingeladen, bei ihrem Treffen in Brüssel am Montag zu sprechen. Sie erwarten von ihm "eine neue Perspektive", die auf seinen "wichtigen Beiträgen zur Forschung und öffentlichen Debatte über die Ökonomie des Klimawandels und der Klimapolitik" beruht. Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, wird über Umweltsteuern sprechen, die sowohl zur Klimastabilisierung als auch zu sozialer Gerechtigkeit beitragen könnten.
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PIK erneut unter den weltbesten Klima-Denkfabriken

31.01.2020 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gehörte auch im Jahr 2019 zu einflussreichsten Denkfabriken im Bereich Umweltpolitik. Das zeigt der diesjährige von der University of Pennsylvania veröffentlichte "Global Go To Think Tank Index Report". Das Ranking berücksichtigt mehr als 6.500 Einrichtungen weltweit.
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"Das Abschalten der Kraftwerke hätte man billiger haben können"

29.01.2020 - Rund ein Jahr nach dem Bericht der Kohlekommission hat das Bundeskabinett heute das Kohleausstiegsgesetz beschlossen. Bis 2038 soll Deutschland die Stromgewinnung aus Braun- und Steinkohle beenden, die 2019 noch 28 Prozent der Bruttostromerzeugung ausmachte. Die Braunkohle-Betreiber erhalten 4,35 Milliarden Euro Entschädigung, weitere Entschädigungen an die Steinkohle-Betreiber werden über Ausschreibungen ermittelt und verteilt. Zudem fließen 40 Milliarden Euro Strukturhilfen in die Kohleregionen. Dazu erklärt Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC):
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Johan Rockström als eine Stimme der Wissenschaft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

21/01/2020 - Nach einem Jahr, in dem der Klimawandel Schlagzeilen machte, steht das Thema auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos in großen Lettern auf dem Programm. Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, ist einer der anwesenden Wissenschaftler, die der Stimme der Wissenschaft Gehör verschaffen.
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Klimawandel und Landwirtschaft: PIK-Expertise rund um die Grüne Woche

20.01.2020 - Hunderttausende Besucher strömen derzeit in Berlin auf die Internationale Grüne Woche, die sich mit mehr als 1800 Ausstellern aus 72 Ländern als globale Leitmesse für Landwirtschaft und Ernährung versteht. Wie nie zuvor stehe die Grüne Woche mit zahlreichen Ausstellungsbeiträgen und Konferenzen ins Zeichen der Klimadebatte, so die Veranstalter. Zu den Trendthemen der Messe gehören Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung oder umweltfreundliche Produktionsverfahren. Auch Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sind auf der Grünen Woche vom 17.-26.Januar bei Veranstaltungen präsent.
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Editorial der Fachzeitschrift Nature: Forschungsdekade 2020-30 braucht Fokus auf Klimathemen

13.01.2020 - Beiträge zur Begrenzung der globalen Erwärmung sollen eine zentrale Aufgabe der Forschung in den 2020er Jahren sein. „Das kommende Jahrzehnt muss sich auf den Klimawandel fokussieren", heißt es in einem kürzlich erschienenen Editorial der weltweit führenden wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature. In den 2010er Jahren gab es Durchbrüche in den Forschungsfeldern der Künstlichen Intelligenz mit ‚deep learning‘, in den Lebenswissenschaften mit dem Umprogrammieren reifer Zellen zu Stammzellen, in der Physik mit der Messung von Gravitationswellen und bei Quantencomputern. All das war bemerkenswert. Jetzt aber erklären die Herausgeber von Nature, dass „mit neuem Wissen und erneuertem Einsatz für soziale und ökologische Verantwortung die 2020er Jahre transformativ sein müssen."
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Buschbrände: "Was jetzt im Südosten Australiens passiert, sprengt alle Rekorde"

10.01.2019 - Australien brennt. In einer Stellungnahme erklärt Kirsten Thonicke, Expertin für Feuerökologie und für Wälder am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), was die Ursachen sind und wie die verheerenden Brände mit dem menschengemachten Klimawandel zusammen hängen.
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Ehrendoktorwürde der Uni Amsterdam für Johan Rockström

09.01.2020 - Johan Rockström ist mit der Ehrendoktorwürde der Universität Amsterdam ausgezeichnet worden. Verliehen wurde die Ehrung während der Feierlichkeiten zum 388. Geburtstag der Universität Amsterdam im Rahmen der jährlichen Veranstaltung "Dies Natalis" am 8. Januar. Rockström erhält die Auszeichnung für seine bahnbrechenden wissenschaftlichen Beiträge im Bereich der globalen Nachhaltigkeit und insbesondere für seine Forschung zum Konzept der Planetaren Grenzen.
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PIK-Paper laut Altmetric unter den 20 meistdiskutierten Arbeiten weltweit im Jahr 2019

17.12.2019 – Wie man eine Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen gesund und innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen ernähren kann, ist im Internet auf ein enormes Echo gestoßen, wie die Wissenschaftsstatistiker von Altmetric ermittelt haben. Nach deren Ranking der 100 größten Wissenschaftsgeschichten des Jahres 2019 belegt die PIK-Studie Platz 18.
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Künstliche Intelligenz: Anwendung von 'Deep Reinforcement Learning' für nachhaltige Entwicklung

Zum ersten Mal wurde eine spezielle Art des maschinellen Lernens genutzt, um neue Wege für eine nachhaltige Entwicklung zu finden. Bisher wurde das so genannte 'Deep Reinforcement Learning' vor allem dafür verwendet, um Computer in bestimmten Spielen, wie z.B. AlphaGo, gegenüber menschlichen Spielern überlegen zu machen oder Roboter durch unwegsames Gelände zu navigieren. Jetzt haben Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung ein mathematisches Gerüst entwickelt, das neu entwickelte Techniken des maschinellen Lernens mit klassischeren Analysen von Verläufen in Computersimulationen des globalen Klimasystems und der Weltwirtschaft kombiniert. Die Ergebnisse, die in der interdisziplinären Zeitschrift zu nichtlinearen Wissenschaft 'Chaos' veröffentlicht wurden, sind vielversprechend.
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CO2-Preis vom Vermittlungsausschuss angehoben

16.12.2019 - Der Vermittlungsausschuss aus Bund und Ländern hat für das deutsche Klimapaket eine Anhebung des CO2-Preispfads beschlossen. Dazu Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC):
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Klimagipfel COP25: „Schwaches Ergebnis"

15.12.2019 - Der Weltklimagipfel COP25 in Madrid ist am vergangenen Wochenende mehrfach in die Verlängerung gegangen, um zu viel diskutierten Entscheidungen zu kommen. In einer gemeinsamen Stellungnahme kommentieren die beiden Direktoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung das Ergebnis: „Das ist ein Minimalkompromiss", sagt Erdsystemwissenschaftler Johan Rockström. Klimaökonom Ottmar Edenhofer ergänzt: „Das schwache Ergebnis der COP25 ist traurig, aber keine Überraschung. Es macht einmal mehr klar, dass der nächste Weltklimagipfel in Glasgow wirklich der Wendepunkt sein muss, als der er im Zeitplan des Pariser Abkommens von 2015 vorgesehen ist."
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Edenhofer: "Der europäische Green Deal ist ein mutiger Plan"

Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, hat am Mittwoch in Brüssel den europäischen Green Deal vorgestellt. An diesem Donnerstag wird der Europäische Rat darüber beraten und der Beschluss wird auf dem Weltklimagipfel COP25 in Madrid vorgestellt. Zu diesem Thema erklärte Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK): "Der europäische Green Deal ist ein mutiger Plan, dem nun konkrete Maßnahmen folgen müssen."
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Athen: Schellnhuber zum Mitglied der Platonischen Akademie ernannt

10/12/2019 - Das Wort „Akademie“ selbst kommt von der Bezeichnung des Bezirks „Academia“ im antiken Athen, in dem Platon seine Schüler bereits 400 v. Chr. versammelte. In der Tradition dieser Platonischen Akademie steht mehr als 2.000 Jahre später Griechenlands höchste wissenschaftliche Institution, die renommierte Akademie von Athen. Der emeritierte PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber wurde nun für seine herausragenden Leistungen in der Klimaforschung in diesen hochrangigen Ehrenkreis berufen.
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Leibniz-Promotionspreis für Catrin Ciemer

02.12.2019 - Für ihre herausragende Doktorarbeit ist die Physikern Catrin Ciemer mit dem Leibniz-Promotionspreis ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich für die besten Doktorarbeiten aus Leibniz-Instituten in den Kategorien Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Natur- und Technikwissenschaften vergeben. Die prämierten Arbeiten müssen sich neben einer herausragenden Bewertung durch eine fächerübergreifende Bedeutung, einen Anwendungsbezug und Publikation in Fachzeitschriften oder Präsentationen auf Fachkonferenzen auszeichnen. Die diesjährigen Preisträger wurden aus knapp 900 Promotionen ausgewählt, die im Jahr 2018 an Leibniz-Instituten abgeschlossen wurden.
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Postdoc-Preis des Landes Brandenburg für Niklas Boers

02.12.2019 - Niklas Boers vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist mit dem Postdoc-Preis des Landes Brandenburg ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt das Land Brandenburg exzellente Forschungsleistungen herausragender wissenschaftlicher Nachwuchskräfte der Hochschulen und außeruniversitären Forschungsreinrichtungen.
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COP25: PIK-Expertise in Madrid

02.12.2019 - Rund 25.000 Delegierte aus aller Welt werden zur UN-Klimakonferenz COP25 vom 2. bis 13. Dezember im spanischen Madrid erwartet. "Wir stehen an einem kritischen Punkt in unseren gemeinsamen Bemühungen, die Risiken der globalen Erwärmung zu begrenzen", sagte UN-Generalsekretär António Guterres bei der Eröffnungsfeier der COP25 in der spanischen Hauptstadt. "Millionen Menschen auf der ganzen Welt - vor allem junge Menschen - fordern Entscheider aus allen Bereichen auf, mehr, viel mehr zu tun, um die Klimakrise zu bewältigen. Sie wissen, dass wir heute auf den richtigen Weg kommen müssen, und nicht erst morgen. Das bedeutet, dass jetzt wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen", betonte er in seiner Rede.
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Potsdam: Kira Vinke erhält Dissertationspreis für Arbeit zu Klimamigration

29/11/2019 – Als erste Politikwissenschaftlerin erhält Kira Vinke vom PIK den Nachwuchswissenschaftler-Preis der Stadt Potsdam. Der Preis wurde ihr für ihre mit summa cum laude bewertete Dissertation verliehen zum Thema „Unsettling Settlements: Cities, Migrants, Climate Change. Rural-Urban Climate Migration as Effective Adaption?“. Verliehen wurde ihr die Ehrung bei einer Festveranstaltung im Rahmen des Einsteintags der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Oberbürgermeister Mike Schubert.
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Zehn PIK-Forscher unter den einflussreichsten Wissenschaftlern weltweit: Ranking

29.11.2019 - Zehn Wissenschaftler quer aus allen Forschungsbereichen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zählen laut einem neuen Clarivate-Ranking zu den meistzitierten Forschern weltweit. Damit gehören sie global zu den einflussreichsten Wissenschaftlern, ihre Studien zum obersten 1% der Wissenschaftsliteratur. Ob Natur- oder Sozialwissenschaften, das PIK gehört zu den renommiertesten Forschungseinrichtungen in Deutschland und weltweit, das zeigt das gerade veröffentlichte Ranking.
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Auszeichnung für innovative Hochschullehre

29.11.2019 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist mit der Universität Potsdam und dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) für eine gemeinsam entwickelte Lehrveranstaltung ausgezeichnet worden. Das Programm „Nachhaltige und kollaborative Entscheidungsfindung in Wirtschaft und Politik - Eine interdisziplinäre und simulationsbasierte Lehrveranstaltung“ wird in den kommenden beiden Jahren mit 30.000 Euro gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung und den Stifterverband. Mit den "Fellowships für Innovation und Hochschullehre" werden Ideen zur zukunftsorientierten Gestaltung und Optimierung der Hochschullehre prämiert.
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Schlacke und Edenhofer leiten Lenkungskreis der „Wissenschaftsplattform Klimaschutz“ der Bundesregierung

22.11.2019 - Die Bundesregierung holt sich für den Klimaschutzplan 2050 wissenschaftliche Begleitung. Die „Wissenschaftsplattform Klimaschutz“ wird von einem Lenkungskreis mit Vertretern herausragender Forschungseinrichtungen gesteuert. Diese haben die Juristin Sabine Schlacke von der Universität Münster und den Ökonomen Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sowie dem Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change als Vorsitzende des Lenkungskreises gewählt. Die Plattform soll als Stimme der Wissenschaft die Regierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der deutschen Klimastrategie beraten und zum Erreichen der Klimaziele beitragen. Wichtig dabei: sie ist unabhängig und kann eigeninitiativ handeln.
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Auszeichnung für Chancengleichheit für das PIK: Total E-Quality and Diversity

07.11.2019 - Erneut ist das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit dem Prädikat „Total E-Quality“ ausgezeichnet worden. Das Prädikat wird für die Dauer von drei Jahren an Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung verliehen für eine „vorbildlich an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik“. Das PIK erhält die Auszeichnung bereits zum vierten Mal in Folge. Erstmals wurde dem PIK auch das zusätzliche Prädikat „Diversity“ verliehen.
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Von Berlin bis New York: United in Science

23/09/2019 - Millionen von Menschen auf der ganzen Welt waren am vergangenen Freitag auf den Straßen unterwegs, um von der Politik schnelles Handeln zur Begrenzung von Klimarisiken einzufordern. Die Fridays for Future Bewegung ruft dabei die Menschen auf, sich "hinter der Wissenschaft zu vereinen". Am selben Tag verabschiedete die Bundesregierung ein klimapolitisches Paket, das sich auch auf Expertise von PIK-Direktor Ottmar Edenhofer und Kollegen zur CO2-Preisgestaltung stützt. Allerdings ist das Politikpaket zu schwach, um die Klimaziele zu erreichen, so der Experte. Derzeit treffen sich die Staatschefs auf dem UN-Klimagipfel in New York, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch hier liefert die Wissenschaft die Fakten, die für fundierte Entscheidungen notwendig sind. PIK-Direktor Johan Rockström stellt in New York unter anderem die "Exponential Roadmap" zur Nachhaltigkeit vor. Klimastabilisierung ist notwendig und möglich, wie die Wissenschaft zeigt.
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Vatikan: Schellnhuber spricht auf Amazonas Synode

23.10.2019 - Von der Zerstörung des Regenwalds über die Ausbeutung von Rohstoffen, bis hin zu Armut, Landkonflikten und Vertreibung - unter dem Titel "Amazonien: Neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie" tagt im Vatikan gegenwärtig die Sondersynode für Amazonien. Insgesamt 185 Kardinäle, Bischöfe und ausgewählte Gäste diskutieren und beraten dabei zu den drängendsten Fragen für das Amazonas-Gebiet. Auf besondere Einladung des Vatikans sprach auch Hans Joachim Schellnhuber, PIK Direktor Emeritus, an diesem Montag auf der Synode.
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„Unbequeme Wahrheiten brauchen Freiheit“: Forscherin Winkelmann bei Allianz der Wissenschaftsorganisationen mit Bundespräsident Steinmeier

27.09.2019 - Wissenschaft solle sich einmischen, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Abschluss der Kampagne „Freiheit ist unser System“ der Allianz der Wissenschaftsorganisationen unter Federführung der Leibniz-Gemeinschaft. Beim Festakt im Berliner Futurium sprach auch die Physikerin Ricarda Winkelmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
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Leibniz-Doktoranden treffen sich zur Generalversammlung am PIK

26.09.2019 - Doktoranden aller Fachrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft treffen sich in dieser Woche in Potsdam, um ihre Forschung zu diskutieren, Ideen auszutauschen und sich zu vernetzen. Gastgeber der zweitägigen Generalversammlung des Leibniz PhD Netzwerks ist dieses Jahr das Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ingo Bräuer, Leiter Wissenschaftskoordination und Transfer am PIK, begrüßte die Studierenden auf dem Telegrafenberg.
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FAZ-Ranking: Edenhofer unter den Top 10 Deutschlands einflussreichster Ökonomen

25.09.2019 - Unter Deutschlands wichtigsten Wirtschaftsforschern belegt PIK-Direktor Ottmar Edenhofer im Ranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) einen Platz unter den Top 10 und hat damit erneut hervorragend abgeschnitten. Im Vergleich zum Vorjahr ist Edenhofer, der auch Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Professor für Klimaökonomie an der TU Berlin ist, in dem Ranking um fünf Plätze aufgestiegen und hat seine Position auf Platz 7 verbessert.
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Johan Rockström leitet neu geschaffene Earth Commission

19.09.2019 - Die Initiative von 20 weltweit renommierten Erdsystemwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zielt darauf ab, die konkreten Risiken des Klimawandels für Städte und Unternehmen zu identifizieren. Sie wollen die genauen wissenschaftlichen Grenzen dessen vermessen, was unser Planet im Hinblick auf den menschengemachten Klimawandel aushalten kann. Insbesondere wird die Kommission konkrete und greifbare Ziele für Städte und Unternehmen erarbeiten und damit die spezifischen Ziele für den Landsektor, das Wasser, die Ozeane und die Biodiversität wissenschaftlich untermauern.
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"Mutlosigkeit": PIK STATEMENT zum Klimapaket der Bundesregierung

Die Spitzen der Großen Koalition haben sich heute im Klimakabinett auf einen Einstiegspreis für den CO2-Ausstoß in den Bereichen Verkehr und Wärme verständigt. Er soll bei 10 Euro beginnen und schrittweise auf 35 Euro im Jahr 2025 steigen. 2026 wird die Bepreisung in einen nationalen Emissionshandel mit 35 Euro Mindest- und 60 Euro Höchstpreis überführt; wie es danach weitergehen soll, wird erst 2025 festgelegt.
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Edenhofer mit wichtigstem deutschen Umweltpreis ausgezeichnet

2.9.2020 - Der diesjährige „Umweltpreis“ - der renommierteste seiner Art in Deutschland - geht an Ottmar Edenhofer. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ehrt den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK, Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft), und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) für seine bahnbrechenden Arbeiten vor allem auf dem Gebiet der Kohlenstoffpreise. Der Preis wird Edenhofer am 25. Oktober in Hannover von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht.
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Direkte Bepreisung von CO2 gibt Raum für zusätzliche freiwillige Emissionsreduktionen

30.06.2020 - Dass es sinnvoll ist, den Ausstoß des wichtigsten Treibhausgases CO2 mit einem Preisschild zu versehen, ist unter Klimaökonomen weitgehend unstrittig – die Diskussion dreht sich vor allem darum, ob man das besser durch eine Steuer oder einen Emissionshandel realisiert. Argumente sind etwa der administrative Aufwand, die Signalwirkung für Investoren oder die politische Durchsetzbarkeit. Eine neue Studie auf Basis eines wissenschaftlich kontrollierten Experiments beleuchtet jetzt einen weiteren, bislang kaum erforschten Aspekt: die Anreizwirkung beider Varianten auf Akteure, die jenseits ihrer ökonomischen Interessen moralisch handeln wollen. Die Studie wurde erstellt von den Ökonomen Axel Ockenfels, Peter Werner und Ottmar Edenhofer und jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Sustainability veröffentlicht.
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PIK-Direktor Johan Rockström in die Deutsche Nationale Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt

28.08.2020 - Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und international anerkannter Wissenschaftler zu globalen Nachhaltigkeitsfragen, ist zum Mitglied der Leopoldina in der Sektion Geowissenschaften gewählt worden. Die Leopoldina bietet politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit wissenschaftlich fundierte Beratung; zu den Mitgliedern gehören bereits PIK-Direktor Ottmar Edenhofer und Direktor Emeritus Hans Joachim Schellnhuber.
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Klimaschäden für unsere Wirtschaft: Studie zeigt höhere Kosten als erwartet

19.08.2020 - Steigende Temperaturen durch den Ausstoß von Treibhausgasen können unserer Wirtschaft größeren Schaden zufügen als frühere Untersuchungen vermuten ließen - das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change (MCC). Die Wissenschaftler haben auf der Grundlage eines in dieser Form erstmals entwickelten Datensatzes des MCC genauer untersucht, wie sich der Klimawandel auf Gebiete wie etwa US-Bundesstaaten, chinesische Provinzen oder französische Départements auswirkt, also unterhalb der nationalstaatlichen Ebene. Wenn die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe nicht umgehend reduziert werden, kann eine globale Erwärmung um 4°C bis 2100 dazu führen, dass diese Regionen im Durchschnitt fast 10% ihrer Wirtschaftsleistung verlieren, und in den Tropen sogar mehr als 20%.
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Lehren aus der Corona-Krise für die Stabilisierung des Klimas

17.08.2020 - Der Umgang mit der aktuellen COVID-19-Pandemie könnte wertvolle Erkenntnisse für die Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels liefern. Ein Forscherteam des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Parallelen zwischen der globalen Gesundheits- und der Klimakrise aufgezeigt und analysiert, was politische Entscheidungsträger und Bürger von der Corona-Pandemie lernen können und wie man die Lektionen daraus auf die Reduzierung der globalen CO2-Emissionen anwenden kann. Ihr Vorschlag: Ein "Klima-Corona-Vertrag", der die jüngere und die ältere Generation gleichermaßen mit einbezieht.
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"One Health": PIK-Forscherin Sabine Gabrysch in BMZ-Beirat berufen

14.08.2020 - Was können wir von der aktuellen Corona-Pandemie lernen, insbesondere im Hinblick auf die Beziehung zwischen Mensch und Planet? Wie hängen die Gesundheit von Mensch und Tier, Umwelt, Klima und Biodiversität zusammen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich der kürzlich vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingerichtete Beirat "One Health" – und Sabine Gabrysch, Leiterin der PIK-Forschungsabteilung zur Klimaresilienz und Charité-Professorin, wurde kürzlich zum Mitglied ernannt.
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Ignoriert die Trittbrettfahrer: Neue Studie untersucht Kommunikationsdynamiken in Klimaverhandlungen

16.07.2020 - Kommunikation ist der Schlüssel bei Klimaverhandlungen: Die Klimastabilisierung ist ein soziales Dilemma, denn verschiedene Akteure müssen in ein gemeinsames Ziel investieren. Laut einer neuen Studie, die in Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde und von Jürgen Kurths und Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung mitverfasst wurde, verbessert die Kommunikation von Stimmung und Perspektiven die Gruppeninteraktionen in Klimaschutzprozessen erheblich.
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UN-Klimaziele sind ökonomisch sinnvoll: Ambitionierter Klimaschutz zahlt sich aus

13.07.2020 - Klimaschutz ist nicht billig – aber Klimaschäden sind es auch nicht. Wie viel Klimaschutz ist also wirtschaftlich gesehen am sinnvollsten? Diese Frage hat Ökonomen jahrzehntelang beschäftigt, insbesondere seit dem Wirtschaftsnobelpreis 2018 für William Nordhaus, dessen Berechnungen nach eine Erwärmung um 3,5 Grad bis 2100 ein ökonomisch wünschenswertes Ergebnis sei. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat nun die Computersimulation, die diesen Schluss gezogen hat, mit den neuesten Daten und Erkenntnissen aus Klima- und Wirtschaftswissenschaften aktualisiert. Sie stellten fest, dass die Begrenzung der Erderwärmung auf unter 2 Grad ein wirtschaftlich optimales Gleichgewicht zwischen künftigen Klimaschäden und den heutigen Kosten für den Klimaschutz herstellt. Das würde einen CO2-Preis von mehr als 100 US-Dollar pro Tonne erfordern.
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Alle Menschen ans Straßennetz anschließen ist teuer, aber nicht unbedingt für das Klima

10.07.2020 - Den Zugang zur Verkehrsinfrastruktur zu gewährleisten ist eines der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Das könnte erreicht werden, indem man alle Menschen ans Straßennetz anschließen würde. Was die ökonomischen Kosten und was die Auswirkungen auf das Klima wären, hat nun ein Forschungsteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts beziffert, indem es verschiedene Datensätze zusammengeführt hat. Das Ergebnis: Ein solcher Straßenausbau würde zwar die Staatshaushalte der einzelnen Länder stark belasten, nicht so sehr aber das globale CO2-Emissionsbudget. Um fast die gesamte Weltbevölkerung anzuschließen, müsste das globale Straßennetz um nur 8 Prozent erweitert werden - was insgesamt einen CO2-Ausstoß von etwa 1,5 Prozent der Gesamtmenge dessen verursacht, was wir unter Einhaltung des 2-Grad-Ziels noch ausstoßen dürfen.
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Wissenschaftsplattform Klimaschutz: Das Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung braucht eine Klimaverträglichkeitsprüfung

09.07.2020 - Der Lenkungskreis der Wissenschaftsplattform Klimaschutz (WPKS) hat den Staatssekretären Jochen Flasbarth (BMU) und Wolf-Dieter Lukas (BMBF) am 9. Juli 2020 eine Stellungnahme zu klimapolitischen Anforderungen an die Ausgestaltung von Konjunkturpaketen in der Corona-Krise vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Acht renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen koordinieren die Aufgaben der Wissenschaftsplattform Klimaschutz im Lenkungskreis. Damit unterstützen sie die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Klimaschutzplans 2050 und tragen so zum Erreichen der nationalen, europäischen und internationalen Klimaschutzziele bei.
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Historische Klimaschwankungen in Mitteleuropa durch Baumringdaten überschätzt: Gegenwärtige Erwärmung außergewöhnlich

10.09.2020 - Baumringe übertreiben – das hat nun ein Forscherteam herausgefunden. Aus der Breite der Wachstumsringe von Bäumen schließen Wissenschaftler für vergangene Jahrhunderte auf die historischen Klimabedingungen in dem jeweiligen Jahr. Die bisherigen Temperaturrekonstruktionen aus den Jahresringen der Bäume sind aber fehlerhaft, so die nun in Climate Dynamics veröffentlichte Studie. Sie geben die natürlichen Schwankungen des Klimas vergangener Jahrhunderte übertrieben wieder. Ein Vergleich mit Daten etwa aus Pfarr- und Stadtarchiven zeigt, dass sich das Klima in Wirklichkeit deutlich gleichmäßiger entwickelt hat. Was wiederum einen weiteren Beleg bietet, wie außergewöhnlich die moderne menschgemachte Erwärmung tatsächlich ist.
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Rettung der Biodiversität: Forscher stellen ehrgeizigen Plan vor

10.09.2020 - Dem Aussterben von Tier- und Pflanzenarten könnte bis 2050 Einhalt geboten werden – indem man zwei Dinge tut: in besseres Landnutzungsmanagement investieren und die Transformation der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie vorantreiben. Eine neue Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams mit unter anderem Hermann Lotze-Campen, Alexander Popp und Florian Humpenöder vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt, was erforderlich ist, um den alarmierenden Trend des Verlusts an Biodiversität umzukehren – ohne dabei die anderen UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung zu gefährden.
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Klimageschichte von 66 Millionen Jahren aus Ozeansedimenten entschlüsselt: Studie in Science

10.09.2020 - In einer Datenanalyse haben Forschende anhand von Ablagerungen in der Tiefsee das Klima der Erdvergangenheit in vorher nie dagewesener zeitlicher Auflösung nachgezeichnet. Das internationale Team unter der Federführung von Thomas Westerhold vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und Norbert Marwan vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat dafür aus Bohrungen im Ozeanboden einen umfangreichen Datensatz zusammengetragen und entschlüsselt. Dabei machen neuartige statistische Methoden, mit denen komplexe dynamische Systeme untersucht werden, Klimazustände zum ersten Mal sichtbar. Sie zeigen, wie berechenbar Klimaveränderungen über sehr lange Zeiträume sind. Ihre neue Klimareferenzkurve stellt das Team am 11.09.2020 in der renommierten Fachzeitschrift Science vor.
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Schrumpfende Heimat: Wie Insel- und Archipelstaaten mit Klima-Migration umgehen

04.09.2020 - Kleine Insel- und Archipelstaaten spüren die Auswirkungen des Klimawandels am frühesten und am stärksten. Da ihre Lebensgrundlagen gefährdet sind, stehen die dort lebenden Menschen vor der Entscheidung, ob sie in sicherere Gebiete umziehen sollten. Ein neuer Bericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat nun die politischen Reaktionen der Staaten auf Klimamigration untersucht und gibt Policy-Empfehlungen.
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"Jetzt müssen aus diesen Worten Taten werden"

11.09.2020 - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat heute weitreichende Vorschläge für verstärkte Klimaschutz-Bemühungen Deutschlands gemacht. Eine “Charta für Klimaneutralität und Wirtschaftskraft” und ein 20-Punkte-Programm sollen für einen breiten gesellschaftlichen Konsens sorgen.
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Klimawandel kann Migration antreiben – insbesondere in Agrar-Ländern mit mittlerem Durchschnittseinkommen

14.09.2020 - Weltweit sind Menschen Umweltgefahren ausgesetzt, die unter bestimmten Bedingungen auch Migrationsbewegungen auslösen. Veränderungen des Temperaturniveaus, erhöhte Niederschlagsschwankungen und schnell einsetzende Wetterextreme wie Tropenstürme sind wichtige Faktoren, wie eine neue Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. Umweltbedingte Migration ist in landwirtschaftlich geprägten Ländern mit mittlerem Einkommen am stärksten ausgeprägt; sie ist geringfügig schwächer in Ländern mit niedrigem Einkommen, in denen die Bevölkerung häufig nicht über die für die Abwanderung erforderlichen Mittel verfügt. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es, Regionen zu identifizieren, die in Zukunft besonders anfällig für Migrationsbewegungen sein könnten.
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Facebook startet Klima-Informationszentrum mit wissenschaftlichen Beiträgen des PIK

15.09.2020 - Facebook, das weltweite soziale Netzwerk, startet im Internet ein Klima-Informationszentrum, zu dem führende Institutionen – darunter das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) – wissenschaftliche Informationen beitragen. Mit dabei sind der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC), die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), die Klimaforscher der US-Weltraumbehörde NASA, die National Oceanic and Atmospheric Administration der USA (NOAA), das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Potsdamer Forscherinnen und Forscher stellen seit Langem wissenschaftliche Informationen für Interessenten aller Wirtschaftssektoren, quer durch das politische Spektrum sowie für Medien und eine breitere Öffentlichkeit zur Verfügung.
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"Jetzt Mindestpreis auf CO2 einführen": Edenhofer zu neuen Klimazielen der EU

16.09.2020 EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat heute in ihrer Rede zur Lage der EU verstärkte Klimaschutz-Bedingungen angekündigt. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß in der Europäischen Union 55 Prozent unter dem Wert von 1990 liegen. Dazu erklärt Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK, Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft):
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NASA-geführte Forschung zum Meeresspiegelanstieg mit PIK-Beitrag: Globaler Vergleich der prognostizierten Massenverluste von Eisschilden

18.09.2020 In einem internationalen Zusammenschluss haben mehr als 60 Wissenschaftler, darunter mehrere ForscherInnen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), umfangreiche Analysen zum künftigen Massenverlust der Antarktis und Grönlands erstellt.
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Kalter Sommer, kürzerer Monsun: Wie die arktische Erwärmung das weltweite Klima verändert

Die Erwärmung der Arktis könnte einer der Gründe dafür sein, dass Indiens Monsun-Saison in diesem Jahr kürzer sein wird - der vorzeitige Rückzug Anfang Oktober wird auf Grundlage einer einzigartigen Prognosemethode von Elena Surovyatkina vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vorhergesagt.
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Indischer Monsun ist nach Vulkanausbrüchen besser vorhersagbar

18.09.2020 - Große Vulkanausbrüche können dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit des indischen Monsun zu verbessern – die Regenzeit ist für die Landwirtschaft des Landes und damit für die Ernährung von einer Milliarde Menschen von entscheidender Bedeutung. Dies konnte jetzt ein indisch-deutsches Forscherteam durch die Kombination von Daten aus meteorologischen Beobachtungen, Klimaaufzeichnungen, Computersimulationen und geologischen Archiven wie Korallen und Eiskernen aus vergangenen Jahrtausenden zeigen. Was paradox erscheint, weil Vulkanausbrüche so unregelmäßig sind, ist tatsächlich auf eine stärkere Wechselwirkung zwischen dem Monsun über weiten Teilen Südostasiens und dem El-Niño-Phänomen immer nach einer Eruption zurückzuführen. Eine Synchronisation des Monsuns mit dem stärksten Typus der natürlichen Klimavariabilität, dem El Niño, macht es leichter, die Stärke der saisonalen Niederschläge auf dem indischen Subkontinent vorherzusagen.
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Auf dem Weg zu einem klimaresilienten Europa: EU Mission Board veröffentlicht Bericht mit Beteiligung von Johan Rockström

22.09.2020 Wie können die drängenden Herausforderungen des Klimawandels eine Chance für ein klimaresilientes, klimabewusstes und gerechtes Europa sein? Dieses Thema behandelt ein Bericht des EU Mission Boards, der heute im Rahmen der Europäischen Forschungs- und Innovationstage vorgestellt wurde. Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), setzt sich als Mitglied des Gremiums für die Stärkung der wissenschaftlichen Perspektive auf Klimaanpassung und Klimaresilienz und die einhergehenden sozialen und technologischen Transformationsprozesse ein.
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Sheila Hayman Gastkünstlerin am PIK

Die renommierte britische Filmemacherin und Autorin Sheila Hayman ist diesjährige „Artist in Residence“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Ermöglicht wird der dreimonatige Aufenthalt durch eine Kooperation zwischen dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD (BKP), dem Fachbereich Kultur und Museum der Landeshauptstadt Potsdam und dem PIK.
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Meeresspiegelanstieg: Stabilitäts-Check der Antarktis offenbart enorme Risiken

23.09.2020 - Je wärmer es wird, desto rascher verliert die Antarktis an Eis – und viel davon wohl für immer. Die Folgen für die weltweit an Küsten gelegenen Städte und das Kulturerbe könnten langfristig verheerend sein, von London bis Mumbai, von New York bis Shanghai. Dies hat ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Columbia University und der Universität Potsdam in einer jetzt in Nature als Titelgeschichte veröffentlichten Studie herausgefunden. Darin untersuchen sie die Stabilität des Antarktischen Eisschilds bei fortschreitender globaler Erwärmung. In rund einer Million Stunden Computerrechenzeit zeigen ihre beispiellos detaillierten Simulationen, wo genau und bei welcher Erwärmung der Eisschild instabil wird und große Teile schließlich schmelzen oder in den Ozean abrutschen würden. Dabei zeigt sich ein komplexes Zusammenspiel beschleunigender und moderierender Effekte. Die wichtigste Erkenntnis der Forscher ist, dass ein ungebremster Klimawandel gravierende langfristige Folgen haben wird: Bei anhaltenden Temperaturen von 4 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau könnte allein das Schmelzen in der Antarktis zu einem globalen Meeresspiegelanstieg von mehr als sechs Metern führen.
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