Nachrichten

 

EU-Klimaziel: Weniger CO2-Emissionen könnten mehr Wirtschaftswachstum auslösen

21.02.2011 - Wenn die EU ihr Klimaziel statt auf 20 Prozent weniger Ausstoß von Treibhausgasen auf 30 Prozent weniger setzt, könnte dies mehr Wirtschaftswachstum auslösen. Ein solch ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2020 könnte die europäischen Investitionen von 18 auf bis zu 22 Prozent des Bruttosozialprodukts ansteigen lassen – Folge wären bis zu sechs Millionen neuer Jobs und bis zu 620 Milliarden Euro mehr Bruttoinlandsprodukt in den Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts. Das sind Ergebnisse eines internationalen Expertenkonsortiums unter Führung von Carlo Jaeger vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die ihre Studie "A New Growth Path for Europe" heute in Brüssel präsentieren. Auftraggeber ist das deutsche Bundesumweltministerium.
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Chef-Ökonom des PIK spricht vor EU-Spitzenvertretern

10.02.2011 - Grünes Wachstum bietet Chancen - das war eine der Botschaften des Low Carbon Prosperity Summit diese Woche in Brüssel. Er versammelte mehr als 300 Vertreter von EU-Institutionen sowie von Konzernen wie Shell und Nestlé diese Woche. Nicholas Stern von der London School of Economics und Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom und Vize-Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, sprachen zum Thema Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit. An der Veranstaltung nahmen teil der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, der Präsident des Europäischen Parlamentes, Jerzy Buzek, und der Präsident des Europäischen Rats, Herman van Rompuy.
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Bauausstellung 2020: PIK berät Berliner Senat

09.02.2011 - Städtebauliche Antworten auf den Klimawandel werden eines der zentralen Themen der für das Jahr 2020 geplanten Internationalen Bauaustellung in Berlin sein. Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist deshalb vom Senat in ein siebenköpfiges Expertenteam berufen worden, das Ideen entwickelt. Am 10. Februar wird der Soziologe an der ersten öffentlichen Diskussion mit Architekten und Aktivisten teilnehmen. „Die Städte zählen zu den größten Verursachern der Erderwärmung“, erklärt Reusswig. „Deshalb bieten sie auch die Chance, etwas gegen den Klimawandel zu tun.“
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PIK als wichtigste umweltpolitische Denkfabrik außerhalb der USA

04.02.2011 - Als wichtigster europäischer Think Tank 2010 im Bereich Umwelt hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einem Ranking von Denkfabriken weltweit einen Spitzenplatz erhalten. Im Forschungsbereich Umwelt steht es nach vier US-Einrichtungen als erstes nicht-amerikanisches Institut auf dem fünften Platz, Gewinner ist das World Resources Institute in Washington D.C. Das PIK hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr leicht verbessert. Damals stand es auf Platz sieben hinter sechs auschließlich US-amerikanischen Einrichtungen. Insgesamt nahmen mehr als 5000 Think Tanks an dem Ranking in verschiedenen Kategorien teil.
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Viele Fragen: Neuer Präsident der Leibniz-Gemeinschaft besucht das PIK

04.02.2011 - Viel gefragt hat der neue Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, als er an diese Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besuchte. Welche Daten in die am Institut entwickelten Klimamodelle eingehen, fragte er Forschungsbereichsleiter. Wie ihre Verträge genau aussehen, fragte er Doktoranden. Karl Ulrich Mayer, seit Juli vergangenen Jahres Chef der „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“, fragt nicht einfach aus Höflichkeit. Er will wirklich wissen, was passiert am PIK – einem der 87 Mitglieder der Gemeinschaft.
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„Unter zwei Grad“: Jahrestagung des Climate-Service-Center

21.01.2011 - Das Climate-Service-Center hat seine Jahrestagung unter den Titel „Unter zwei Grad“ gestellt. Der Kooperationspartner des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) lässt an diesem Freitag in Leipzig zahlreiche Experten die Chancen erörtern, wie die Erderwärmung begrenzt werden kann. Zu den Teilnehmern zählt etwa Klaus Töpfer vom Institute for Advanced Sustainability Studies. Daniel Klingenfeld vom PIK spricht über „Fairness und Physik – Wege zum Zwei-Grad-Ziel“. Hierzu diskutiert er unter anderem mit Vertretern des Logistikonzerns Deutsche Post/DHL, des Autoherstellers Volvo und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung.
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Erdsystem-Modelle von hoher Recheneffizienz

20.01.2011 - Erdsystemmodelle mittlerer Komplexität standen diese Woche im Mittelpunkt eines Workshops in Potsdam. Teilnehmer aus zehn Ländern diskutierten die Zukunft dieser Modelle und ihren Beitrag zum nächsten Sachstandsbericht des oft als Weltklimarat bezeichneten IPCC, des Intergovernmental Panel on Climate Change. Im Gegensatz zu den am höchsten entwickelten Erdsystemmodellen bieten jene mittlerer Komplexität große Recheneffizienz, also relativ geringe Kosten. „Aus diesem Grund können wir mit diesen Modellen mehr und längere Projektionen in die Zukunft durchführen“, sagt Andrey Ganopolski vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
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IPCC-Experten diskutieren im PIK über Erneuerbare Energien

19.01.2011 - Zur Feinabstimmung des mit Spannung erwarteten Sonderberichts des Weltklimarats IPCC zu erneuerbaren Energien haben sich gut 30 Wissenschaftler aus aller Welt diese Woche im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) getroffen. Die Teilnehmer kamen aus Argentinien, China, Nepal, Indien, den USA und anderen Ländern, um den derzeit etwa tausend Seiten starken Bericht zu diskutieren.
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Weltweiter Ausbau von Energie aus Biomasse erfordert schwierige Abwägungen

10.01.2011 - Energie aus Pflanzen kann bis zu 20 Prozent des weltweiten Bedarfs an Strom und Wärme im Jahr 2050 decken, davon rund die Hälfte aus Biomasseplantagen – dies aber nur um den Preis einer deutlichen Ausweitung der Anbauflächen zu Lasten der Natur. Das ist Ergebnis einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), „die erstmals das Potenzial und die Risiken der Energiegewinnung aus Biomasseplantagen in einer aufwändigen biogeochemischen Computersimulation ermittelt“, wie der Leitautor Tim Beringer erklärt. Die vom Menschen genutzte Landfläche würde sich je nach Szenario um zehn bis dreißig Prozent gegenüber dem heutigen Wert vergrößern, die nötige Bewässerung könnte sich im Extremfall verdoppeln.
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Bundesbürger wollen Führungsrolle für Deutschland im Klimaschutz

17.12.2010 - Die Bundesbürger wollen, dass die deutsche Regierung im internationalen Klimaschutz eine Vorreiterposition einnimmt. Fast 61 Prozent sagten das in einer repräsentativen Umfrage, die nun vom Umweltbundesamt veröffentlicht wurde. „Die Leute unterstützen es, dass die Bundesregierung beim Klimathema eine aktive Rolle spielt, und sie tun das stärker als in der Vergangenheit“, sagt Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Er war zuständig für Konzept und Analyse jener Teile der fast einhundert Seiten starken Studie, in denen es um den Klimwandel geht. Im Jahr 2008, erklärt Reusswig, wollten nur 50 Prozent Deutschland beim Klimaschutz in der Pionierrolle sehen. Eine genauere Analyse der Umfrageergebnisse wird in den ersten Monaten des nächsten Jahres veröffentlicht.
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