Nachrichten

 

Risiko für Abbruch der Atlantischen Ozeanzirkulation

Potsdam, 29.06.2007 - Der Abbruch eines wichtigen Teils der Atlantischen Ozeanzirkulation könnte bereits in diesem Jahrhundert unwiderruflich eingeleitet werden. Dies ergab eine Umfrage unter führenden Klimawissenschaftlern im Bereich Atlantischer Ozeandynamik, die von Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zusammen mit der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh, USA, durchgeführt wurde. Die Ergebnisse basieren auf ausführlichen Interviewgesprächen und wurden in der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift „Climatic Change“ veröffentlicht.
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Globaler CO2-Markt als neue Perspektive für die Klimapolitik?

Potsdam, 06.07.2007 - Die internationale Verknüpfung von Emissionshandelssystemen ist eine wichtige Option für den Klimaschutz. Der Europäische Emissionshandel, derzeit das wichtigste klimapolitische Instrument der EU, könnte dabei Ausgangspunkt für ein globales Handelssystem mit Emissionsrechten werden. Dies geht aus einem Gutachten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hervor, das im Auftrag des Auswärtigen Amts durchgeführt und am 6. Juli 2007 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde.
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Geowissenschaftliche Arbeiten des PIK spitzenmäßig wahrgenommen

Potsdam, 31.08.07 - Laut Analyse eines wichtigen wissenschaftlichen Indexes ist das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) seit kurzem unter den Top 1% der Einrichtungen, deren Veröffentlichungen im Bereich der Geowissenschaften am häufigsten zitiert worden sind. Der ESI (Essential Science Indicators) hat bisher rund 2450 Nennungen der 145 geowissenschaftlichen Artikel gezählt, die mit Autorenschaft des PIK seit 1997 erschienen sind.
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Wetterküche am PIK lädt zur Entdeckungsreise ein

04.09.2007 - Auf dem Potsdamer Telegraphenberg wurde am 4. September das Informations- und Bildungszentrum "Wetterküche" eröffnet. Sie bietet vor allem jüngeren Besuchergruppen die Möglichkeit, sich zu den Themen Wetter und Klima umfassend zu informieren. Die Wetterküche ist das Ergebnis einer Kooperation mit Modellcharakter zwischen dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Potsdamer Gesamtschule Peter Joseph Lenné und der Universität Potsdam.
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Nobelpreisträger einigen sich auf globale Zielvorstellung – ein Vorschlag zur Großen Transformation

10.10.2007 - In Potsdam wurde das Nobelpreisträger-Symposium „Global Sustainability: A Nobel Cause“ mit einem von den Teilnehmern gemeinsam verabschiedeten Memorandum abgeschlossen. Auf Einladung von Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), hatten rund 15 Nobelpreisträger und namhafte Experten wie Sir Nicholas Stern und Rajendra Pachauri zwei Tage über Lösungsansätze für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts diskutiert.
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Friedensnobelpreis für UN-Klimarat

Potsdam, 12.10.2007 - Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und Al Gore wurden heute mit dem Friedensnobelpreis 2007 ausgezeichnet. Sie teilen sich den Preis für ihre Anstrengungen, der Gesellschaft das vorhandene Wissen über Ursachen und Folgen des menschgemachten Klimawandel einerseits sowie das Wissen über Klimaschutzmaßnahmen und Anpassungsstrategien andererseits zur Verfügung zu stellen.
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Stefan Rahmstorf erhält DUH-Medienpreis

Potsdam, 11.12.2007 - Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit dem Umwelt-Medienpreis ausgezeichnet. Die Organisation für Natur- und Umweltschutz verlieh dem Ozeanographen und Klimatologen einen Sonderpreis für seine Aufklärungsarbeit zum Klimawandel. Rahmstorf habe sich ein weltweites Renommee als Forscher erarbeitet und erläutere die menschliche Verantwortung für die globale Erwärmung überzeugend, klar und stets sachlich, hieß es in der Begründung. Sein Einsatz für die korrekte Berichterstattung in den Medien sei vorbildlich. Der Festakt zur Preisverleihung des 12. DUH-Umwelt-Medienpreises fand am 10. Dezember im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Berlin statt.
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Wassermanagement im 21. Jahrhundert: Rechnen mit Unbekannten

01.02.2008 - Der Klimawandel setzt eine grundlegende Annahme des Wassermanagements außer Kraft: Der heutige Umgang mit der Ressource Süßwasser basiert auf der Annahme, dass Faktoren wie Niederschlag und Abflussmengen von Gewässern innerhalb fester Grenzen schwanken. Doch der menschliche Einfluss auf das Klima der Erde verändert die Durchschnitts- und die Extremwerte dieser Faktoren, sodass dieses Prinzip der so genannten Stationarität nicht länger gelte, berichten Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Science“. „Die Stationarität ist tot: Wohin im Wassermanagement?“ haben die Forscher um Christopher Milly vom US-amerikanischen Geological Survey (USGS) ihren Artikel überschrieben.
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Kippelemente im Klimasystem der Erde

05.02.2008 - Menschliche Aktivitäten könnten das Klimasystem der Erde über kritische Grenzen hinaus belasten, sodass wichtige Prozesse im Gesamtgefüge „kippen“ und von da an grundsätzlich anders ablaufen. In einem Artikel in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) beschreibt ein internationales Forscherteam nun, wo schon kleine Störungen große Auswirkungen auf Mensch und Natur haben könnten.
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Expertenkommission entwirft im Auftrag der UN eine Roadmap zur Verminderung der Risiken des Klimawandels

28.02.2007 - Wissenschaftliche Arbeiten des PIK flossen in einen gestern von der UN Foundation und der Sigma Xi Scientific Research Society veröffentlichten Bericht zum Umgang mit den Herausforderungen durch den Klimawandel ein. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK und Mitglied von Sigma Xi, ist einer der federführenden Autoren des Berichts.
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