Nachrichten

 

Künstler als Klimachronisten

12/11/2012 - Von dichtem Schneegestöber über verschneite Dörfer bis hin zu den weißen Dächern von Paris – das Arp Museum in Remagen zeigt in der Ausstellung „Lichtgestöber“ derzeit herausragende Winterlandschaften des Impressionismus. Wissenschaftlich unterstützt wurde die Ausstellung dabei unter anderem von Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe und Peter C. Werner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Mit rund 55 Werken von Künstlern wie Courbet, Monet, van Gogh, Gauguin, Pissarro, Liebermann, Slevogt oder Corinth steht bis zum 14.April 2013 der Winter in all seinen Facetten im Mittelpunkt der Schau.
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Aufstieg und Niedergang der Maya als Reaktion auf den Klimawandel

09/11/2012 - Die Rolle des Klimawandels in der Entwicklung der klassischen Maya Zivilisation von 300 bis 1000 n.Chr. wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert – Grund ist das Fehlen gut datierter klimatischer und archäologischer Reihen. In einem jetzt in Science veröffentlichten Artikel präsentiert ein internationales Team von Forschern, darunter Norbert Marwan vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), hochaufgelöste regionale Klimadaten für die vergangenen 2000 Jahre und zeigt zum ersten Mal, wie die politischen Systeme der Maya sich in Relation zum Klimawandel erst entfalteten und dann zerbrachen.
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Häufigere Störungen des Monsuns durch Klimawandel möglich

06/11/2012 - Indien könnte sich künftig häufigeren Störungen des Monsun ausgesetzt sehen. Das geht aus einer Studie von Jacob Schewe und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hervor. Das Papier in den Environmental Research Letters zeigt, dass schwere Störungen des indischen Sommermonsuns in den nächsten 200 Jahren bedingt durch den Klimawandel vermutlich häufiger auftreten werden.
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Damokles lässt grüßen: Künstler zu Gast bei Umweltforschern

26.10.2012 - Der weltweit hoch geachtete schwedische Schriftsteller Lars Gustafsson ist ab November zu Gast am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Einige Wochen lang wird er hier Gelegenheit zu vielfachen Begegnungen mit Wissenschaftlern haben – er ist bereits der vierte Künstler, der zusammen mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD und dem Projekt ÜBER LEBENSKUNST für einen Aufenthalt am PIK gewonnen werden konnte.
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Korallenriffe in Gefahr – wenn der Klimawandel nicht stark verringert wird

16.09.2012 - Korallenriffen weltweit drohen erhebliche Risiken, sogar wenn die globale Erwärmung auf zwei Grad begrenzt wird – ein Wert, der für Mensch und Natur vielfach als sicher angenommen wird. Das zeigt eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie. Wird die Meeresoberfläche wärmer, so löst dies mit hoher Wahrscheinlichkeit vielerorts großflächige Korallenbleiche aus. Nur in einem Szenario mit stark reduziertem Ausstoß von Treibhausgasen und der zusätzlichen Annahme, dass die Korallen sich extrem schnell anpassen, könnten zwei Drittel von ihnen ungeschädigt bleiben. In allen anderen Fällen sind voraussichtlich sämtliche Korallenriffe schwer betroffen.
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"Orchester des Wandels": Schellnhuber im Kuratorium der Stiftung NaturTon

12.10.2012 - Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, ist neues Mitglied im Kuratorium der Stiftung NaturTon. Die gemeinnützige Stiftung wurde 2009 von Musikern der Staatskapelle Berlin gegründet, ihre Klimaschutzinitiative „Orchester des Wandels“ verknüpft kulturelles Engagement mit Umweltschutz. „Die Wissenschaft kann den Verstand der Menschen erreichen, aber die Musik das Herz“, sagt PIK-Direktor Schellnhuber. „Das Schreiben von Tausenden wissenschaftlicher Papiere bringt zu wenig Bewegung; deshalb ist es gut, wenn jetzt Wissenschaft und Musik Hand in Hand gehen“.
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Weniger Kernkraft führt kaum zu mehr Kosten für Klimaschutz

01.10.2012 - Ein weltweiter Ausstieg aus der Kernenergie erhöht die Kosten für Klimaschutz nur geringfügig. Mit einer Computersimulation von Energiesystem und Wirtschaft, die den Wettbewerb zwischen den verschiedenen Technologien zur Energieerzeugung umfassend abbildet, haben Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Universität von Dayton, Ohio, Wechselwirkungen zwischen Kernkraft- und Klimapolitiken analysiert. Eine starke Verringerung von Treibhausgasemissionen – zur Minderung der Erderwärmung – hat einen weitaus größeren Einfluss auf die Wirtschaft als jedwede Entscheidung in der Nuklearpolitik. Das geht aus der Studie hervor, die diese Woche in den renommierten Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wird.
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„Es lohnt sich, Vorreiter zu sein“: Studien untersuchen zweitbeste Szenarien der Klimapolitik

27.09.2012 - Industriestaaten können davon profitieren, früh Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels anzupacken, selbst wenn der Rest der Welt die Verminderung von Treibhausgasemissionen hinauszögert. Mit dem Zwei-Grad-Ziel zur Begrenzung der globalen Erwärmung lohnt es sich langfristig, ehrgeizige Emissionsreduktionsziele zu vereinbaren und damit Investitionen in saubere statt fossile Energie anzukurbeln. Dies ist eine der Kernaussagen, die Wissenschaftler bei einer Analyse der Ökonomie der Dekarbonisierung in einer nicht perfekten Welt in einer Reihe von Studien treffen, welche jetzt in einer Sonderausgabe von Climatic Change erschienen sind. Sie werden in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC einfließen.
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„Wolken, Wind und Wetter“ Umweltbuch des Jahres

26.09.2012 - Für die „nachhaltigste Wirkung auf das Umweltbewusstsein in Deutschland“ wurde das Kinderbuch „Wolken, Wind und Wetter“ des PIK-Wissenschaftlers Stefan Rahmstorf gestern Abend als Umweltbuch des Jahres 2012 ausgezeichnet. Der Preis wird von der Deutschen Umweltstiftung in Zusammenarbeit mit der Redaktion des Jahrbuchs Ökologie verliehen.
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Von Sommerdürre bis Winterflut: Klimafolgen für Deutschland

26.09.2012 - Der weltweite Klimawandel hat Folgen auch zwischen Ostsee und Alpen, zwischen Rheinland und Märkischem Sand. Erstmals können diese jetzt für alle Regionen Deutschlands im Zusammenhang dargestellt werden – und das für besonders betroffene Sektoren, von der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft bis hin zur Energieversorgung. Vor rund 170 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am Montag seine Ergebnisse in der Humboldt-Universität zu Berlin präsentiert.
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Leopoldina Nationalakademie debattiert Globalen Wandel

24.09.2012 - Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina stellt die Herausforderungen des Globalen Wandels ins Zentrum ihrer Jahresversammlung an diesem Wochenende. Gleich drei Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) wurden zu Vorträgen eingeladen: Direktor Hans Joachim Schellnhuber sprach über die Belastungsgrenzen der Erde, Chef-Ökonom Ottmar Edenhofer über Eckpunkte einer globalen Klima- und Energiepolitik, und Stefan Rahmstorf als Leiter des Forschungsbereichs Erdsystemanalyse über Meeresspiegelanstieg und Wetterextreme.
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Einschränkung des Welthandels nützt dem Klima kaum

23.09.2012 - Vom Gummiboot bis zum Fernsehgerät: der Ausstoß von Treibhausgasen in Ländern wie China entsteht zu einem erheblichen Teil bei der Produktion von Gütern, die dann nach Deutschland oder in die USA exportiert werden. Dies bedeutet aber nicht unbedingt, dass die westlichen Länder ihre Emissionen gleichsam ausgelagert haben und somit Regelungen zum Klimaschutz umgehen. Das zeigt eine diese Woche in Nature Climate Change erscheinende Studie. Stattdessen haben die Forscher eine ganze Reihe von Faktoren für Ungleichgewichte bei den Emissionen dingfest gemacht, darunter die US-Exportschwäche. Ihr Fazit: Eingriffe in den Welthandel, etwa CO2-Zölle, würden die globalen Emissionen wohl nur in begrenztem Umfang mindern.
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Führende deutsche Arktisforscher: „Rekordschmelze als Warnsignal“

19.09.2012 - Die Rekordschmelze des arktischen Meereises in diesem Sommer ist ein Warnsignal, erklärten in einer gemeinsamen Pressekonferenz heute in Hamburg einige von Deutschlands führenden Eisforschern. Nie zuvor seit Beginn der Satellitenmessungen – und sehr wahrscheinlich auch nie zuvor in den letzten 1500 Jahren oder mehr – ist die Meereisdecke auf eine so kleine Fläche geschrumpft. „Der vor einigen Wochen gemessene Schmelzrekord ist damit nochmals deutlich überschritten worden und lag 2012 etwa 23 Prozent unter dem bisherigen Rekordtief fünf Jahre zuvor“, sagte Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
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Umweltpreis für die Climate Media Factory

11.09.2012 - Die Climate Media Factory ist mit dem Umweltpreis „Clean Tech Media Award“ in der Kategorie Kommunikation ausgezeichnet worden. Der Preis wurde dem Kooperationsprojekt des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) für die „einzigartige Konstellation aus Klimaforschern und Medienschaffenden“ verliehen. Die Preisverleihung im Berliner Tempodrom fand als Umweltgala mit mehr als 1.000 exklusiv geladenen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kultur und Medien statt, darunter auch deutsche Filmgrößen wie Christiane Paul, Nora Tschirner oder Hannes Jaenicke.
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Strategien zur Finanzierung einer globalen Energiewende vorgestellt

06.09.2012 - Wer zahlt für die Energiewende? Wie lässt sie sich globalisieren? Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat heute Bundesumweltminister Peter Altmaier das Politikpapier „Finanzierung der globalen Energiewende“ übergeben. Darin wird aufgeführt, dass es für einen erfolgreichen Umbau der Energiesysteme und mehr Energieeffizienz eine entschiedene Politik und eine Verringerung der Risiken braucht, um die notwendigen Investitionen zu ermöglichen.
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Vertrauensbildung: Sommerschule in China

Wassermanagement unter den Bedingungen des Klimawandels, dieses Thema steht im Zentrum einer chinesisch-deutschen Sommerschule. Gemeinsam mit dem National Climate Centre in Peking lädt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in diesem September insgesamt 40 Nachwuchswissenschaftler aus beiden Ländern ein zu intensiven Diskussionen über Probleme und Ideen. „China ist ein wichtiger Partner für die Klimaforschung, es gibt eine Menge Potenzial für gemeinsame Projekte“, sagt Frank Wechsung vom PIK. „Ganz wesentlich ist dabei das gegenseitige Vertrauen, welches sich gerade durch eine solche Sommerschule auch in der nächsten Forschergeneration entwickeln kann.“
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Schellnhuber wirbt für Europa

23.08.2012 - Bekannte Deutsche machen sich in einer groß angelegten Kampagne mitten in der Euro-Krise für den europäischen Gedanken stark. Neben Altkanzler Helmut Schmidt, Philipp Lahm als Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Daimler-Chef Dieter Zetsche ist auch Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) mit dabei. „Europa verringert den Ausstoß von CO2 so entschieden wie sonst kein Kontinent auf der Welt" – mit dieser Aussage wirbt er für den Zusammenhalt der Europäer.
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Bundesumweltminister diskutiert Energiewende mit Wissenschaftlern

14.08.2012 - Gleich seinen ersten Tag nach dem Urlaub nutzte Bundesumweltminister Peter Altmaier gestern für einen Besuch am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), um sich über die Arbeit des Instituts, den neuesten Stand der Forschung und Lösungswege zu informieren. „Der Klimawandel ist das Problem, die Energiewende die Lösung“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK, im Rahmen seines Vortrags, und es entstand ein lebhafter Austausch darüber, wie die Neustrukturierung des Energiesektors zu schaffen sei.
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Gründer-Akademie des Climate-KIC startet

10.08.2012 - „Klimapolitik allein wird zur Verminderung der Erderwärmung nicht reichen – nötig sind Innovationen“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) diese Woche zum Auftakt der Gründer-Akademie des Climate-KIC in Berlin und Potsdam. Das Kürzel steht für „Knowledge and Innovation Community”, einem europäischen Netzwerk für Klimainnovationen. Das PIK ist Mitgründer und Schellnhuber Vorsitzender des Aufsichtsrats. Rund 50 potenzielle Jung-Unternehmerinnen und Unternehmer aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz waren zu Gast am PIK. „Die Risiken des Klimawandels sind groß – aber damit auch die Chancen für ideenreiche Start-ups“, sagte Schellnhuber.
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Zwischen Starkregen und Trockenheit: Klimafolgen in Deutschland

06.08.2012 - Nicht nur in fernen Weltregionen, sondern auch in Deutschland hat der Klimawandel Folgen – und das nicht erst in der Zukunft, sondern bereits heute. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts werden sich diese Auswirkungen verstärken. Wie die regional und sektoral mitunter sehr unterschiedlichen Folgen aussehen können, das ist Thema der bundesweiten Konferenz „Klimafolgen für Deutschland“ am 24.September 2012 in Berlin, zu der das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das Land Brandenburg und die Humboldt-Universität zu Berlin einladen. Erstmals werden dabei die Klimafolgen sektorübergreifend für die verschiedenen Regionen in Deutschland dargestellt, mit einem Zeithorizont bis 2100.
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„Katar könnte ein starker Träger des Wandels werden“

18.07.2012 - Eine hochrangige Delegation aus Katar hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht, um die nächste Klimakonferenz in Doha (COP18) und künftige Initiativen zur Zusammenarbeit zu diskutieren, sowie etwas über den neuesten Stand der PIK-Forschung zum Klimawandel und nachhaltigen Lösungsstrategien zu lernen. Ein besonderes Interesse galt der Zukunft des Wassermanagements für die landwirtschaftliche Nutzung.
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Geo-Engineering: Debatte zwischen "handfesten Lösungen" und "ausgefallenen Fantasien"

16.07.2012 - Von gigantischen Sonnenreflektoren in der Erdumlaufbahn über die Impfung von Wolken bis hin zu Ozeandüngung – Möglichkeiten und Risiken großtechnischer Eingriffe in das Erdsystem haben in der vergangenen Woche namhafte Wissenschaftler diskutiert. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, IASS-Wissenschaftsdirektor Marc Lawrence, Ken Caldeira von der Universität Stanford in Kalifornien und Philosophie-Professor Konrad Ott von der Universität Greifswald debattierten zum Thema „Geo-Engineering – Segen oder Fluch?“ in der Robert Bosch Stiftung in Berlin.
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"Das Schicksal der erneuerbaren Energien“: Edenhofer beim Verband der Elektrizitätswirtschaft

13.07.2012 - Drei Kernelemente einer zukunftsfähigen Energiepolitik hat Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in einem Grundsatzvortrag in Berlin vorgeschlagen. Dabei gehe es um eine Reform des Europäischen Emissionshandels, um eine neue Form der Förderung der Erneuerbaren Energien, und um Optionen für die Integration von Strom aus Sonne und Wind in das Gesamtsystem, erklärte er vor mehr als tausend Zuhörern beim Kongress des Bundesverbandes der Elektriziäts-und Wasserwirtschaft. Damit formulierte er erstmals umfassend die institutionellen Anforderungen für einen langfristigen Erfolg der Energiewende.
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Berliner Bischof: Klimawandel „berührt den Kern der christlichen Botschaft“

06.07.2012 - Die Evangelische Kirche sieht die Erderwärmung als zentrale Herausforderung. „Das Klimaproblem berührt den Kern der christlichen Botschaft“, erklärte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, diese Woche bei einem Besuch am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Die Bewahrung der Schöpfung ist unser Auftrag“, sagte er. Umso schmerzlicher sei, dass manche Erfolge der Aufbauarbeit von Evangelischem Entwicklungsdienst und Brot für die Welt in den ärmsten Ländern der Welt, durch den Klimawandel wieder zunichte gemacht würden.
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Statt Badesee oder Berghütte: Klimaforscher treffen sich zur Sommerakademie in Potsdam

06.07.2012 - Herausragende Klimaforscher aus aller Welt treffen diese Woche in Potsdam mit internationalen Nachwuchswissenschaftlern bei einer Sommerschule zusammen: Statt am Badesee oder auf einer Berghütte auszuspannen, beschäftigen sie sich mit Risiken der Erderwärmung, mit Unsicherheiten und Extremereignissen. Die „Global Sustainability Summer School 2012“, eine Fortbildung für Fachleute, startet am 8. Juli und wird vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Santa Fe Institute (SFI) ausgerichtet. Ermöglicht wird die Sommerschule durch die finanzielle Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
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„Wahrheiten und Werte“: Schellnhuber erhält die Ehrendoktorwürde der TU Berlin

29.06.2012 - Für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung und Politikberatung hat die Technische Universität Berlin Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), in dieser Woche die Ehrendoktorwürde verliehen. „Professor Schellnhuber inspirierte gänzlich neue Forschungsansätze wie beispielsweise die Forschung zu Kippelementen des Weltklimas und seiner Folgen oder dem handlungsorientierten 2 Grad Ziel“, sagte TU-Präsident Jörg Steinbach bei der Feier im Lichthof der Hochschule vor rund 200 Gästen.
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EU-Energiekommissar Oettinger besucht PIK

26.06.2012 - Zu einem Gedankenaustausch hat der für Energie zuständige EU-Kommissar Günther Oettinger diese Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht. Dabei ließ er sich in drei Vorträgen über aktuelle Forschung zum Klimawandel und über wissenschaftliche Erkenntnisse zu Chancen und Risiken beim Umbau des Energiesystems informieren. Oettinger zeigte sich beeindruckt „von der profunden und objektiven Darstellung“. Er lud die Forscher zu Fachgesprächen nach Brüssel ein, „um den Gesprächsfaden mit ihnen zu halten“.
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Erheblicher Anstieg des Meeresspiegels in einer Welt mit zwei Grad Erwärmung

24.06.2012 - Rund um die Welt ist mit einem Anstieg der Meere um einige Meter zu rechnen, wenn die globale Erwärmung fortschreitet. Selbst wenn die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt wird, könnte der globale mittlere Meeresspiegel weiter ansteigen und bis 2300 um 1,5 bis 4 Meter höher liegen als heute, wie eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie zeigt. Als besten Schätzwert gibt sie 2,7 Meter an. Wenn aber der Ausstoß von Treibhausgasen stärker begrenzt wird, sodass die Erwärmung unter 1,5 Grad Celsius gehalten wird, könnte das laut der Studie den Meeresspiegel deutlich niedriger halten.
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Rio+20: „Der Deckmantel ganzheitlichen Denkens“

21.06.2012 - Zum globalen Umweltgipfel Rio+20 wurden Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung von zahlreichen Medien befragt.
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„Ein Haus für das 21. Jahrhundert“: Zum 20. Jubiläum des PIK Grundsteinlegung für einen Forschungsbau

20.06.2012 - Die Potsdamer Klimaforschung bekommt ein neues Haus. Neben den historischen Hauptgebäuden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) aus dem vorletzten Jahrhundert entsteht ein energetisch optimierter Neubau mit ganz eigenem Gesicht. Mit der Grundsteinlegung für den außergewöhnlichen Forschungsneubau feiert das PIK zugleich sein 20jähriges Jubiläum. Seit 1992 habe das Institut sich zu einem der weltweit führenden Klimaforschungszentren entwickelt, erklärten schon vorab Gratulanten aus Wissenschaft und Politik.
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