Aktuelles

RD2 Klimaresilienz
 
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UN-Nachhatligkeitsziele nur begrenzt wirksam, warnen Forschende

20.06.2022 - Nie stand Nachhaltigkeit weiter oben auf der Tagesordnung. Eine internationale Bewertung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) - die 17 globalen Ziele, die von Regierungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen weltweit als Richtschnur für Maßnahmen in Richtung einer wohlhabenden und gerechten Zukunft verwendet werden - zeigt jedoch, dass sie nur begrenzte Auswirkungen haben und im Gegenteil sogar möglicherweise zum Greenwashing beitragen. Das entscheidende Jahrzehnt für die Zukunft der Menschheit auf der Erde ist schon zwei Jahre alt und noch immer sind grundlegende Änderungen erforderlich, wenn wir einen nachhaltigen und widerstandsfähigen Weg einschlagen wollen, so die Autorinnen und Autoren der in Nature Sustainability veröffentlichten Studie.
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Wie das Besteuern der Reichen tatsächlich allen helfen kann

23.06.2022 - Die Besteuerung der Kapitalerträge reicher Menschen kann Ungleichheit verringern und gleichzeitig den allgemeinen Wohlstand erhalten – allerdings nur unter zwei Bedingungen. Erstens müssen die Steuereinnahmen in die öffentliche Infrastruktur wie Schulen, öffentliche Verkehrsmittel oder nachhaltige Energieversorgung investiert werden. Zweitens muss es möglich sein, Maschinen einigermaßen gut durch Arbeit zu ersetzen. Dies ist das Ergebnis einer mathematischen Modellierung eines Teams von Ökonomen, zu dem auch der US-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz gehört, und das vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung geleitet wurde.
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PIK begrüßt Gastwissenschaftler Prof. Thomas Hertel, Humbold Forschungspreisträger

13.06.2022 - Thomas Hertel, Professor für Agrarökonomie an der Purdue University in Indiana, USA, wird im Rahmen des Humboldt-Forschungspreises in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 am PIK zu Gast sein. Als Experte für internationalen Handel, Lebensmittel- und Umweltsicherheit wird er die Expertise des PIK in Forschungsabteilung 2 zu Klimaresilienz und integrierter Modellierung ergänzen.
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Klimaökonomie: Maßnahmen der Politik verändern Sichtweisen der Leute

09.06.2022 - Für Entscheiderinnen und Entscheider in der Klimapolitik lohnt es, neu darüber nachdenken, wie Menschen denken: Ein Forschungsteam unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) beschreibt in einer Studie, wie Klimapolitik gestaltet werden sollte, wenn die Menschen ihre Sichtweisen tatsächlich verändern. Die Präferenzen der Menschen sind beweglicher, als in den Lehrbüchern der Wirtschaftswissenschaften oft angenommen wird. Die Forschenden raten der Politik, die sich ändernden Präferenzen zu berücksichtigen, wenn sie klimapolitische Maßnahmen wie CO2-Steuern oder den Bau einer umweltfreundlichen Infrastruktur entwerfen.
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Gesunder Boden, gesunder Planet: Bodenqualität als Schlüsselfaktor für eine bessere Pflanzenproduktion und ein widerstandsfähiges Klima

09.06.2022 - Gesunde, hochwertige Böden führen zu robusteren und beständigeren Ernteerträgen und sind der Schlüsselfaktor für die Anpassung an den Klimawandel, wie eine neue Studie zeigt. In China könnten geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Bodenqualität den durch den Klimawandel bedingten Rückgang der Pflanzenproduktion um 20 % verringern.
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Emissionsbilanzen im Lebensmittelsektor: Gemeinsame Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette

09.06.2022 - Ein neuer Ansatz für die Bilanzierung der im Lebensmittelsektor verursachten Emissionen, der auch den Agrarhandel berücksichtigt, könnte dazu beitragen, die Ziele der Treibhausgas-Reduzierung zu erreichen. Eine Studie, die jetzt in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, dass es erhebliche Auswirkungen haben könnte, wenn die Verantwortung für die Emissionsminderung auf alle Länder entlang der Wertschöpfungskette eines Produkts verteilt wird.
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PIK-Forscherin Svenja Fluhrer mit Early Career Best Paper Award ausgezeichnet

03.06.2022 - Die Entwicklungsökonomin Svenja Fluhrer ist mit dem Preis "Ökonomie des Klimawandels - Early Career Best Paper Award" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgezeichnet worden. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeit "Sitting in the same boat: Subjective well-being and social comparison after an extreme weather event", veröffentlicht in Ecological Economics.
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Projektion von Klimawandelfolgen: Sektorübergreifender ISIMIP-PROCLIAS-Workshop ein voller Erfolg

27.05.2022 - Von Risiken im Sechsten IPCC-Sachstandsbericht über die Zukunft der Klimamodellierung bis hin zu Fortschritten in der Forschung über sogenannte "compound events": Der ISIMIP-PROCLIAS-Workshop 2022 behandelte eine Reihe unterschiedlicher Themen rund um die Modellierung von Klimafolgen.
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Nachhaltigkeit im Ernährungssystem: Nicht einfach weniger, sondern anders und besser

16.05.2022 - Die Befürworter einer Wirtschaft ohne Wachstum argumentieren seit langem, dass Wirtschaftswachstum als solches der Umwelt schadet. Jetzt haben Forschende gezeigt, dass eine Eindämmung des Wachstums allein unser Ernährungssystem nicht nachhaltig machen würde – wohl aber eine Änderung unserer Ernährung und ein Preisschild für Emissionen in der Landwirtschaft. Zum ersten Mal hat eine Gruppe unter Leitung des Potsdam-Instituts in einer Computersimulation untersucht, welche Auswirkungen so genannte „Degrowth“-Ansätze und Effizienzsteigerungen auf die Treibhausgasemissionen des Lebensmittelsektors haben könnten. Ihr Ergebnis: Eine Kombination aus Ernährungsumstellung, Emissionsbepreisung und internationalen Einkommenstransfers kann die Erzeugung und den Konsum von Lebensmitteln zum Ende dieses Jahrhunderts emissionsneutral machen und gleichzeitig eine gesündere Ernährung für eine wachsende Weltbevölkerung bieten.
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PIK-Forscherinnen in Klimaschutzrat der Stadt Berlin berufen

13.05.2022 - Die zwei PIK Forscherinnen Cornelia Auer und Julia Epp sind in den Klimaschutzrat der Stadt Berlin berufen worden. Das 18-köpfige Gremium mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Vertretern der Zivilgesellschaft wird künftig den Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus zu Fragen der Klimaschutz- und Energiepolitik beraten.
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Fleischalternativen aus Pilzkulturen könnten helfen, die Wälder der Erde zu retten

04.05.2022 - Wenn bis 2050 nur ein Fünftel des pro-Kopf Rindfleischkonsums durch Fleischalternativen aus mikrobiellem Protein ersetzt wird, könnte das die weltweite Entwaldung halbieren: Das ist das Ergebnis einer neuen Analyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde und zum ersten Mal mögliche Auswirkungen dieser bereits marktreifen Lebensmittel auf die Umwelt umfassend untersucht. Der aus Pilzkulturen durch Fermentierung produzierte Fleischersatz ähnelt echtem Fleisch in Geschmack und Konsistenz, ist aber ein biotechnologisches Produkt. Gegenüber Rindfleisch erfordern diese Fleischalternativen deutlich weniger Landressourcen und können somit die Treibhausgasemissionen durch Viehhaltung und die Ausweitung von Acker- und Weideland stark senken. Die Analyse geht von der Annahme aus, dass die wachsende Weltbevölkerung immer mehr Appetit auf Rindfleisch hat.
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Friedenserhaltung in der Klimakrise: PIK-Forschende im Auswärtigen Amt

04.05.2022 – Wie können Daten und innovative Technologien für Klimaschutz und Krisenprävention genutzt werden? Das war die Leitfrage der Konferenz „Friedenserhaltung in der Klimakrise: Die Rolle von Datenwissenschaft, Technologie & Innovation“, die das Auswärtige Amt gemeinsam mit dem US-Außenministerium am 2. und 3. Mai ausgerichtet hat. Es sprachen neben der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock auch die PIK-Forschenden Dr. Barbora Šedová und Prof. Dr. Christoph Gornott.
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Bürgerbeteiligung für Energiewende in Hessen und Berlin

25.04.2022 - Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ist ein wichtiges Element moderner Politik für die Energiewende. Der Soziologe Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ist an entsprechenden Ansätzen in den beiden Bundesländern Hessen und Berlin beteiligt und wird dort diese Woche bei Veranstaltungen mitwirken. Seine Forschungsgruppe arbeitet unter anderem zu Energiekonflikten.
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Neuer Beirat für Raumentwicklung des Bau-Ministeriums

25.04.2022 - Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat den Potsdamer Forscher Hermann Lotze-Campen in seinen neuen Beirat für Raumentwicklung berufen. Ziel des Beirats ist es, das Ministerium in der laufenden Legislaturperiode bei Grundsatzfragen der räumlichen Entwicklung sowie der Stärkung von Regionen in Deutschland zu beraten. Der Agrar-Ökonom Lotze-Campen leitet am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die Abteilung Klimaresilienz.
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Erneuerbare Energien in Westafrika: CIREG-Projekt verwirklicht Stromversorgung in ländlichen Regionen

14/04/2022 - Das CIREG-Projekt, geleitet von den RD2-Wissenschaftlern Stefan Liersch und Hagen Koch, untersuchte das Potenzial für erneuerbare Energien und deren raum-zeitliche Synergien in Westafrika. Gemeinsam mit lokalen Partnern wurden zwei Demonstrationsprojekte zur erneuerbaren Stromversorgung in ländlichen Regionen im Niger und in Togo umgesetzt, die die Lebensqualität in abgelegenen Dörfern nachhaltig verbessern.
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Wissensaustausch über aktuelle Forschungsthemen in der Meteorologie

23/03/2022 - RD2-Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe 'Hydrologische Risiken' nahmen an der DACH-Konferenz für Meteorologie teil. Die grösste Sitzung der Konferenz zum Thema Klimawandel befasste sich mit der rasant fortschreitenden Erderwärmung und den bereits messbaren Folgen für extreme Witterungsbedingungen.
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Nahrungsmittelkrise durch Ukraine-Krieg erfordert Handeln auf der Nachfrageseite: weniger Tierprodukte, weniger Verschwendung und eine grünere EU-Agrarpolitik

18.03.2022 - Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auf das weltweite Nahrungsmittelsystem aus, zusätzlich zu der direkten humanitären und sicherheitspolitischen Krise durch die russische Aggression. Die Ukraine und Russland sind wichtige Erzeuger von Getreide und Düngemittel, doch ihre Exporte drohen unterbrochen zu werden. Die Entscheider und Entscheiderinnen in der Agrarpolitik - wie die am Montag tagenden EU-Ministerinnen und Minister - sollten jedoch nicht abrücken von einer nachhaltigeren Landwirtschaft, nur um die Getreideproduktion zu steigern, argumentiert ein Team von Forschenden in einer heute veröffentlichten Erklärung. Sie schlagen drei Schlüsselmaßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Krise vor und betonen, dass eine Änderung der Nachfrageseite zu einem widerstandsfähigeren und nachhaltigeren globalen Ernährungssystem führen kann, anstatt sich nur auf die Angebotsseite - etwa für Tierfutter - zu konzentrieren.
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Vortrag Hermann Lotze-Campen beim Online-Workshop "Agrarforschung zum Klimawandel"

Die Workshop-Serie"Agrarforschung zum Klimawandel" der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) bietet eine Plattform für interdisziplinären Austausch und Diskussionen zu einem breiten Themenspektrum. Der Workshop zum Thema "Klimafreundliche Rinderhaltung - Messung, Bewertung und Reduzierung von Methanemissionen" wurde von RD2-Abteilungsleiter Hermann Lotze-Campen mit einem Impulsvortrag eröffnet.
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Extrem trocken und extrem nass: (Ausbleibende) Niederschläge in Deutschland im Fokus der Medien

04/04/2022 - Seit einigen Jahren ist die Niederschlagsbilanz gestört. Örtliche Wetterlagen zeigen häufiger lange Trockenperioden, aber gelegentlich auch extrem starke Regenfälle. Nach einem sehr trockenen Winter geben die niedrigen Grundwasserstände in der Region Berlin/Brandenburg Anlass zur Sorge. Regionale und überregionale Medien informieren sich bei Arbeitsgruppenleiter und Experten für "Hydroklimatische Risiken" Fred Hattermann über die (langfristigen) Auswirkungen des Niederschlagsmangels, aber auch über die zunehmende Gefahr lokaler Überschwemmungen durch intensive lokale Regenfälle wie im Ahrtal im Sommer 2021.
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Neuer Bericht des Weltklimarats IPCC zu Folgen der globalen Erwärmung

28.02.2022 - Das als Welt-Klimarat bekannte "Intergovernmental Panel on Climate Change", kurz IPCC, hat heute den 6. Sachstandsbericht seiner Arbeitsgruppe 2 veröffentlicht, zu den Folgen der globalen Erwärmung. Die Arbeitsgruppe versammelte 270 Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt, die mehr als 34.000 Seiten Fachliteratur zum aktuellen Stand der Wissenschaft über die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf unser Leben auf der Erde durchforsteten. Sie haben sich auf einen mehr als 3.000 Seiten umfassenden Bericht geeinigt, der diese Erkenntnisse zusammenfasst, sowie auf eine 36-seitige Zusammenfassung für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger (Summary for Policy Makers, kurz SPM). Mehrere PIK-Forschende waren daran beteiligt, darunter Katja Frieler, Ko-Leiterin der Forschungsabteilung Transformationspfade. Sie ist eine Leitautorin des Berichtskapitels zu beobachteten Klimafolgen sowie Mitwirkende bei der SPM.
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Indiens Reis in Gefahr: Braune Heuschrecke als wachsende Bedrohung im Zuge der globalen Erwärmung

28.01.2022 - Der Klimawandel erhöht das Risiko einer braunen Heuschreckenplage im indischen Reis, eine der bedrohlichsten Schädlingsarten dieses wichtigen landwirtschaftlichen Grundnahrungsmittels. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Vor allem steigende Temperaturen spielen bei der Ausbreitung eine entscheidende Rolle und könnten die Gesamtfläche mit hohem Schädlingsrisiko von sieben auf mehr als 15 Prozent verdoppeln - selbst wenn der globale Temperaturanstieg unter 2 °C gehalten werden kann. Ungebremst könnte der Klimawandel in Zukunft weiter zur Ausbreitung des Schädlings beitragen und möglicherweise dazu führen, dass mehr als 50 Prozent der indischen Reisanbauflächen von der braunen Heuschrecke stark bedroht sind.
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Neue Studie von PIK, Oxford und TU Berlin: Fleischkonsum per Steuer verringern

17.01.2022 - „Ohne eine Steuer auf Fleisch wird es nicht gehen“: Der Umweltökonom Prof. Dr. Linus Mattauch über den wahren Preis für ein Kilo Rindfleisch
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PIK Podcast: Auf einen Teller voller Nachhaltigkeit mit Köchin Megha Kohli und Forscher Hermann Lotze-Campen

20.12.2021 - Die neue Ausgabe des Podcasts "Sustain Ability. The Potsdam Dialogues" ist online. In dieser Folge kurz vor Weihnachten dreht sich alles ums Thema nachhaltiges Essen: Die Köchin Megha Kohli aus Neu-Delhi, Indien, und der Agrarökonom Hermann Lotze-Campen vom Potsdam-Institut sprechen darüber, was in unserem Ernährungssystem gut läuft, was schlecht, und wie es verbessert werden könnte.
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WBGU lädt zur Diskussion um Planetare Gesundheit

14.12.2021 - Onlinediskussion des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) zu Planetary Health mit Eingangsimpuls von Sabine Gabrysch zu Gesundheit und globaler Nachhaltigkeit
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Chinas Nutzpflanzen in Gefahr: Klimawandel fördert Ausbreitung von Pflanzenschädlingen und -krankheiten

9.12.2021 - Nutzpflanzenschädlinge und -krankheiten haben in China erheblich zugenommen, wobei der Klimawandel ein wichtiger Faktor ist. Das zeigen neue Forschungsergebnisse, die in Nature Food veröffentlicht wurden.
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Zu trocken, zu heiß, oder zu nass: Mehr lang anhaltende Wetterlagen im europäischen Sommer

06.12.2021 - Die globale Erwärmung macht es wahrscheinlicher, dass Wetterlagen in den Sommermonaten der Nord-Halbkugel länger anhalten, was dann zu mehr extremen Wetterereignissen führt. Dies zeigt eine neuartige Analyse von langjährigen Atmosphärendaten. Zu diesen Ereignissen gehören Hitzewellen, Dürreperioden und intensive Regenfälle. Vor allem in Europa, aber auch in Russland, haben die anhaltenden Wetterlagen in den letzten Jahrzehnten an Zahl und Stärke zugenommen. Dabei treten die Wetterextreme oft an verschiedenen Orten gleichzeitig auf.
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Neue Studie von NASA und PIK: Bauern weltweit müssen sich schon innerhalb des nächsten Jahrzehnts auf neue Klimarealität einstellen

02.11.2021 - Neue Computersimulationen sagen tiefgreifende Veränderungen in den Anbaubedingungen und Erträgen der wichtigsten Kulturpflanzen schon in den nächsten 10 Jahren voraus, wenn sich die derzeitigen Trends der globalen Erwärmung fortsetzen. In den wichtigsten Kornkammern der Welt kann es viel schneller als bisher erwartet zu gravierenden Veränderungen kommen, so dass sich die Landwirte in aller Welt schon jetzt an die neuen klimatischen Gegebenheiten anpassen müssen. Bis Ende 2100 könnten global die Mais-Erträge um fast ein Viertel zurückgehen, während die Weizenerträge möglicherweise weltweit um etwa 17 % steigen könnten.
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Dürre, Starkregen und Hitzewellen beeinträchtigen Tourismusgeschäft

28.10.2021 - Eine neue Studie für das Umweltbundesamt mit PIK-Beteiligung zeigt, wie sich Reiseregionen an den Klimawandel anpassen können. Der Klimawandel führt in Deutschland zu mehr Hitze, vermehrter Dürre mit Wasserknappheit und Waldbränden, weniger Schneesicherheit sowie vermehrtem Starkregen und Überschwemmungen.Der Tourismus wird sich anpassen müssen.
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Neuer Lancet Countdown Policy Brief für Deutschland zeigt weiter erheblichen Handlungsbedarf

21.10.2021 - Trotz eines wachsenden Bewusstseins der politisch Verantwortlichen für den Ernst der Lage, ist Deutschland ist nur unzureichend für die gesundheitlichen Herausforderungen des Klimawandels gerüstet. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Bericht zu Klima und Gesundheit, der von Experten von Bundesärztekammer, Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und dem Helmholtz Zentrum München jährlich erstellt wird.
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Die Kinder von heute werden zwei- bis siebenmal mehr Extreme erleben als ihre Großeltern

27.09.2021 - Die Kinder von heute werden viel stärker von Klimaextremen betroffen sein als die Erwachsenen von heute, das zeigen Forscherinnen und Forscher in der führenden wissenschaftlichen Zeitschrift Science. Ein Kind, das im Jahr 2021 geboren wird, wird im Laufe seines Lebens durchschnittlich doppelt so viele Waldbrände, zwei- bis dreimal so viele Dürren, fast dreimal so viele Flussüberschwemmungen und Ernteausfälle sowie siebenmal mehr Hitzewellen erleben als eine Person, die heute zum Beispiel 60 Jahre alt ist. Das ermittelten die Forschenden auf der Grundlage von Daten des Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project (ISIMIP). Dies gilt für ein Szenario, das von den derzeitigen ungenügenden Zusagen der Regierungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen ausgeht, die auf dem bevorstehenden Weltklimagipfel COP26 in Glasgow ein Thema sein werden.
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