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Von den Naturwissenschaften bis zu den Sozialwissenschaften, von den Risiken bis zu den Lösungen, von der Ermittlung planetarer Grenzen bis zum Management globaler Gemeinschaftsgüter: Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) treibt die integrierte Forschung für globale Nachhaltigkeit und für eine sichere und gerechte Klimazukunft voran. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft hat das Institut seinen Sitz in Potsdam, Brandenburg und ist eng verbunden mit der globalen Gemeinschaft der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auf der Grundlage exzellenter Forschung bietet das PIK relevante wissenschaftliche Beratung für Entscheider in der Politik. Die mehr als 350 internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts werden von einem entschlossenen interdisziplinären Team von Direktoren geleitet. Das ist Wissenschaft - für ein sicheres Morgen.

Zahlen

 3 Millionen Jahre

3 Millionen Jahre

Ablagerungen auf dem Boden der Ozeane und Modellrechnungen bestätigen: In den vergangenen drei Millionen Jahren lag die globale Mitteltemperatur nie mehr als zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau, bei schwankendem CO2-Gehalt in der Atmosphäre. Dort hat sich seit Beginn der Industrialisierung durch das Verfeuern von Kohle, Öl und Gas mehr CO2 angesammelt als wahrscheinlich je zuvor in den drei Millionen Jahren. In unserem Jahrhundert droht deshalb ohne wirkungsvolle Klimapolitik erstmals eine folgenreiche Überschreitung der 2-Grad-Grenze globaler Erwärmung.

24%

24%

Rund ein Viertel der weltweit ausgestoßenen Treibhausgase kommen aus der Land- und Forstwirtschaft sowie zum Beispiel der Entwaldung. Landnutzung ist damit einer der größten Verursacher von Emissionen, wie insbesondere Methan und CO2, und dadurch Treiber der Klimaveränderungen. Sie ist aber auch selbst stark von Klimafolgen betroffen, weil es zum Beispiel regional öfter Missernten durch Dürren oder Starkregen gibt. So ist die Landnutzung ein wichtiger Teil der Lösung des Klimaproblems. Besseres Landmanagement – etwa durch effizienteren Einsatz von Dünger, Aufforstung oder der Renaturierung von Moorböden – und eine reduzierte Nachfrage nach tierischen Produkten sind Möglichkeiten zur Stabilisierung unseres Klimas.

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