PIK-Forscher Alexander Popp wird Leitautor für globalen Zustandsbericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES
28.10.2025 – Der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) hat führende Biodiversitätsexpertinnen und -experten benannt, die gemeinsam den zweiten globalen Zustandsbericht zur Biodiversität und Ökosystemleistungen erarbeiten werden. Unter ihnen ist auch Alexander Popp vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
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Zahl der hitzebedingten Todesfälle nimmt wegen Klimawandel zu: jährlich 546.000 in der letzten Dekade
29.10.2025 – Die anhaltende Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die begrenzten Fortschritte bei der Klimaanpassung beeinträchtigen weltweit Gesundheit und Lebensgrundlagen der Menschen und tragen zu einem Anstieg der hitzebedingten Todesfälle bei. Das ist das Fazit des 9. jährlichen Indikatorberichts „Lancet Countdown on Health and Climate Change“. Fachleute des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) waren federführend bei der KI-gestützten Zusammenfassung der wissenschaftlichen Literatur zu Klima und Gesundheit. Der vom Wellcome Trust finanzierte Bericht wurde geleitet vom University College London, beteiligt waren 128 führenden Forschende aus 71 Institutionen weltweit.
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Natürliche CO₂-Senken unter Druck und weitere neue Erkenntnisse aus der Klimaforschung
30. 10. 2025 – Die natürlichen CO₂-Senken der Erde nehmen deutlich weniger Emissionen auf als bislang erwartet, da der Klimawandel ihre Speicherkapazität geschwächt hat. Die globalen Klimaziele könnten laut dem Report „10 New Insights in Climate Science“ erhebliche Rückschläge erfahren, da Wälder, Böden und Ozeane als Kohlenstoffspeicher an Leistungsfähigkeit verlieren. Mehr als 70 führende Forschende aus 21 Ländern, darunter auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) haben den Bericht verfasst.
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Im Einklang mit dem Planeten: Rahmenwerk für neun globale Lebensmittelsystemgrenzen
03.11.2025 – Lebensmittelproduktion und -konsum sind dominante Treiber der Überschreitung planetarer Belastungsgrenze, zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein Forschungsteam, darunter PIK-Direktor Johan Rockström, legt erstmals ein umfassendes datenbasiertes Rahmenwerk für sogenannte „Lebensmittelsystemgrenzen” vor. Das Konzept überträgt die neun wissenschaftlichen planetaren Grenzen auf den Ernährungssektor und zeigt, dass nach aktuellem Stand alle davon überschritten werden.
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Schwache neue Klimaziele für 2035 verändern Temperaturprognosen kaum
04.11.2025 – Die zukünftige globale Erwärmung infolge der von Regierungen zugesagten Klimaschutzmaßnahmen wurde laut dem neuen Emissions Gap Report der Vereinten Nationen leicht nach unten korrigiert: von 2,6–2,8 °C im letzten Jahr auf nun 2,3–2,5 °C. Weniger als ein Drittel der Länder hat neue Klimaziele für 2035 (NDCs) wie versprochen vorgelegt. Die Wirkung der bisher beschlossenen Klimaziele bleibt gering, sodass die Welt weiterhin auf einen Anstieg der Klimarisiken und -schäden zusteuert. William Lamb, Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), leitete das Kapitel über Emissionstrends im Bericht.
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Falko Ueckerdt zum Gründungsprofessor für Energiewende und Klimaschutz an der IT:U in Linz ernannt
06.11.2025 – Ab Januar 2026 wird Falko Ueckerdt als Gründungsprofessor für Energiewende und Klimazukunft an die neu gegründete Interdisciplinary Transformation University (IT:U) in Linz, Österreich, wechseln. Dort wird er eine neue Forschungsgruppe aufbauen, während er als Gastwissenschaftler weiterhin mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) verbunden bleibt.
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PIK erhält zum sechsten Mal TOTAL E-QUALITY Auszeichnung
06.11.2025 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde für die Jahre 2025 bis 2027 erneut mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet. Damit würdigt die Jury die Erarbeitung einer Chancengleichheitsstrategie, die das Institut stetig weiterentwickelt. In diesem Jahr erhielten insgesamt 60 Organisationen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung die Auszeichnung.
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KI für einen Planeten unter Druck
05.11.2025 – Künstliche Intelligenz (KI) verändert nahezu alle Bereiche der Gesellschaft und könnte auch dazu beitragen, Umwelt- und Klimakrisen zu bewältigen. Ein neuer Bericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Stockholm Resilience Centre (SRC) der Universität Stockholm und zeigt, wie KI die Forschung zu Klimawandel, Biodiversitätsverlust und anderen Krisen im Zusammenhang mit den planetaren Grenzen beschleunigen kann.
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COP30: Neue Wege der Kooperation zur Klimafinanzierung
12.11.2025 - Auch wenn Regierungen verstärkt nationale Interessen in den Vordergrund ihrer Wirtschafts- und Finanzpolitik rücken: Auf dieser Basis gibt es gleichwohl Wege zu mehr Kooperation bei der Begrenzung der globalen Erwärmung. Das ist die Botschaft eines gemeinsamen Diskussionsbeitrags, den das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Research-Team der KfW, einer der weltweit führenden Förderbanken, heute auf dem Weltklimagipfel COP30 in Brasilien vorgestellt haben. Das Papier beschreibt den wachsenden Investitionsbedarf für fossilfreie Techniken und skizziert Anreizmechanismen für neue internationale Kooperationen.
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Der Weg (zurück) nach Paris: Pfade zur Begrenzung des Temperaturanstiegs auf unter 1,5 °C
12.11.2025 – Die Welt wird wahrscheinlich innerhalb des nächsten Jahrzehnts eine globale Erwärmung von mehr als 1,5 °C erreichen, wobei wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine Rückkehr unter diesen Schwellenwert bis zum Ende des Jahrhunderts physikalisch noch möglich ist. In einem neuen wissenschaftlichen Statement bewerten Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) den aktuellen Stand der globalen Klimaschutzmaßnahmen und skizzieren Wege, um die globale Erwärmung wieder auf ein sicheres Maß zu senken.
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PIK Stellungnahme zum Klimaschutzgesetz: deutsche Klimaziele nur mit klaren Zuständigkeiten und verbindlicher Kontrolle erreichbar
13.11.2025 - In einer Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht betont das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dass aus ökonomischen Erwägungen ambitionierter Klimaschutz geboten ist, um die Freiheiten der kommenden Generationen zu sichern. Deutschlands Ziel der Klimaneutralität bis 2045 könne nur erreicht werden, wenn Zuständigkeiten klar geregelt, Fortschritte systematisch überprüft und politische Entscheidungen vorausschauend getroffen werden.
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16 PIK-Forschende im obersten Promille der „Highly Cited Researchers“
14.11.2025 – Zum achten Mal in Folge sind Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im obersten Promille der „Highly Cited Researchers“ vertreten. Das Ranking, das von der Plattform Web of Science von Clarivate Analytics veröffentlicht wird, wird durch die Häufigkeit bestimmt, mit der die Arbeiten von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen von anderen Forschenden zitiert werden - ein Maß für den globalen wissenschaftlichen Einfluss. In der Ausgabe 2025 sind 16 PIK-Forschende aus verschiedenen Forschungsabteilungen vertreten, darunter PIK Direktor Johan Rockström.
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Stellungnahme von Forschenden im Planetary Science Pavilion: aktueller Stand der COP30-Verhandlungen
14.11.2025 - Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Planetary Science Pavilion auf der COP30 in Belém, darunter Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), betonen, dass die Welt das verbleibende 1,5 °C-Kohlenstoffbudget rasant aufbraucht, da die Emissionen weiterhin steigen statt sinken. Die Forschenden fordern die Verhandlungsführende der COP30 nachdrücklich auf, die Wissenschaft wieder in den Mittelpunkt zu stellen, sich deutlich zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu verpflichten und die Anpassung an den Klimawandel zu beschleunigen, da die Klimarisiken zunehmen.
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Kommentar: Wachsende planetare Risiken nach einem verlorenen Jahrzehnt
22.11.2025 - Ein neuer Kommentar, geleitet von Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), kommt zu dem Schluss, dass die Welt ein wichtiges Zeitfenster verpasst hat, um das Erdsystem innerhalb seines sicheren Handlungsraums zu halten. Die Autorinnen und Autoren zeigen, dass die Belastungen für Klima und Biosphäre weiter zunehmen. Sie betonen aber zugleich, dass eine Stabilisierung des Erdsystems weiterhin möglich ist.
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PIK Statement zum Abschluss der COP30
22.11.2025 – In den vergangenen zwei Wochen haben rund 50.000 Menschen aus aller Welt am UN-Klimagipfel COP30 im brasilianischen Belém teilgenommen. Zu den zentralen Themen zählten die Einhaltung der 1,5-°C-Grenze, die Umsetzung nationaler Klimapläne (NDCs), ein besserer Schutz der Regenwälder, Klimafinanzierung sowie eine stärkere Zusammenarbeit bei der Klimaanpassung. Hier erläutern die wissenschaftlichen Direktoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström und Ottmar Edenhofer, ihre Einschätzung zum Ausgang der Konferenz.
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Forschungsteam zieht Nature-Studie zu Klimaschäden zurück, wird zur Neu-Begutachtung einreichen
03.12.2025 - Nach der Veröffentlichung von zwei Kritiken als „Matters Arising“ und in Absprache mit der Fachzeitschrift Nature zieht das Forschungsteam hinter der Studie „The economic commitment of climate change“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) das Paper zurück. In Reaktion auf die Kritik gingen die Forschenden konstruktiv auf die angebrachten Punkte ein und nahmen Überarbeitungen vor. Die Änderungen wurden von Nature als zu umfangreich für eine Korrektur angesehen, weshalb das Forschungsteam eine Neufassung der Studie zur Begutachtung einreichen wird.
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Zukunft der Antarktis nach 2100: Hohe Emissionen würden langfristig zu erheblichem Eisverlust führen
05.12.2025 - Die Zukunft des antarktischen Eisschildes, dem größten Süßwassereisvorrat der Erde, wird eine entscheidende Rolle für den langfristigen Anstieg des Meeresspiegels spielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die gemeinsam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Université libre de Bruxelles (ULB) und dem Max-Planck-Institut für Geoanthropologie durchgeführt wurde. Die Forschungsarbeit zeigt, dass der langfristige Zusammenbruch des westant-arktischen Eisschildes bei hohen Emissionen nahezu sicher ist. Im Gegensatz dazu würden weniger Emissionen den Beitrag der Antarktis zum Anstieg des Meeresspiegels erheblich begrenzen.
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Ottmar Edenhofer erneut für den EU-Klimabeirat ernannt
05.12.2025 – Der durch das Europäische Klimagesetz eingesetzte Europäische Wissenschaftliche Beirat zum Klimawandel (European Scientific Advisory Board on Climate Change) wird auch in seiner zweiten Arbeitsperiode (2026-2030) von Ottmar Edenhofer unterstützt. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) wurde jetzt vom Verwaltungsrat der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen für eine zweite vierjährige Amtszeit im Klimabeirat berufen, beginnend mit dem 24. März 2026.
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Weg zu einer klimaneutralen EU reduziert fossile Brennstoffe um 90 Prozent bis 2050
10.12.2025 – Kosteneffizienter Klimaschutz würde die Nutzung von fossilen Energien in der EU bis 2050 um rund 90 Prozent im Vergleich zu 2020 reduzieren. Das zeigt eine veröffentlichte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Der Ausbau erneuerbarer Energien und der Elektrifizierung sind dafür entscheidend. Die Untersuchung zeigt auch, dass selbst ein vollständiger Ausstieg aus den fossilen Energien bis 2050 technisch machbar wäre, wenn auch unter erheblichen Anstrengungen.
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