Vier Kurzfilme sind im Rahmen des AGRICA-Projekts entstanden

 
Basierend auf den Ergebnissen der PIK-Klimarisikoanalyse auf Distriktebene für Ghanas Upper West Region (UWR) sind vier kurze Dokumentarfilme entstanden, welche die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und die Pflanzenproduktion zeigen. Die Filme stellen am Beispiel von Nordghana verschiedene Anpassungsstrategien vor, die es den Kleinbauern vor Ort ermöglichen können, besser mit den Herausforderungen des Klimawandels umzugehen und ihre Erträge zu stabilisieren.
Vier Kurzfilme sind im Rahmen des AGRICA-Projekts entstanden

Basierend auf den Ergebnissen der PIK-Klimarisikoanalyse auf Distriktebene für Ghanas Upper West Region (UWR) wurden vier kurze Dokumentarfilme erstellt, die die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und die Pflanzenproduktion zeigen. Die Filme stellen am Beispiel von Nordghana verschiedene Anpassungsstrategien vor, die es den Kleinbauern vor Ort ermöglichen, besser mit den Herausforderungen des Klimawandels umzugehen und ihre Erträge zu stabilisieren.

Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenproduktion in Ghanas Upper West Region

Dieser Film gibt einen Überblick über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Agrarsektor in Ghanas Upper West Region (UWR). Extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen treten als Folge des Klimawandels immer häufiger und stärker auf und beeinträchtigen die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung und das Wirtschaftswachstum der Region. Dieser Trend wird sich wahrscheinlich fortsetzen, aber wirksame Anpassungsstrategien können die lokalen Kleinbauern in die Lage versetzen, diese Herausforderungen besser zu bewältigen.

Vier Strategien zur Anpassung an den Klimawandel in Ghanas Upper West Region

Die Anpassung an den Klimawandel ist bereits heute notwendig, um seine Auswirkungen auf den Agrarsektor in Ghanas Upper West Region (UWR) zu begrenzen. In diesem Film werden vier geeignete Anpassungsstrategien vorgestellt: verbessertes Saatgut, Zwischenfruchtanbau von Cashew mit Hülsenfrüchten, von Landwirten verwaltete natürliche Regeneration (Farmer Managed Natural Regeneration - FMNR) und Bewässerung. Diese Strategien haben ein großes Potenzial für die Kleinbauern vor Ort, um die Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen, ihre Ernteerträge zu stabilisieren und ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR) in Ghanas Upper West Region

Dieser Film gibt eine kurze Einführung in die von Landwirten betriebene natürliche Regeneration (Farmer Managed Natural Regeneration - FMNR) als Anpassungsstrategie in Ghanas Upper West Region (UWR). In FMNR-Systemen fördern die Landwirte durch Beschneiden das Wachstum von Bäumen und Sträuchern, die den Boden regenerieren und die Ernteerträge steigern. Darüber hinaus kann das Wachstum von Bäumen und Sträuchern dazu beitragen, die Bodenerosion zu verhindern und somit als Hochwasserschutz zu dienen. Er kann auch für mehr Schatten sorgen und wertvolle Nebenprodukte für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion liefern.

 

Bewässerung in der Upper West Region Ghanas

Dieser Film gibt eine kurze Einführung in die Bewässerung als Anpassungsstrategie in Ghanas Upper West Region (UWR). Die Bewässerung, insbesondere in der Trockenzeit, kann den lokalen Kleinbauern helfen, Gemüse und andere Pflanzen für den Eigenbedarf und den Verkauf auf dem lokalen Markt anzubauen, was sie widerstandsfähiger gegen den Klimawandel macht.

Die Filme wurden von Barbara van Rijn von BvR Producties in Zusammenarbeit mit Francis Jarawura von der University of Development Studies (UDS) in Wa, Ghana, dem ghanaischen Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft (MoFA) und dem GIZ-Projekt Resilience Against Climate Change (REACH) produziert.

Kontakt:

Christoph Gornott
Phone: +49 (0)331 288 2655
Email: gornott@pik-potsdam.de