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PIK entwickelt neuen globalen, hochauflösenden Datensatz zu atmosphärischen Flüssen

04.08.2025 – Das Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat einen neuen Datensatz zu den atmosphärischen Flüssen der Erde entwickelt: PIK Atmospheric River Trajectories (PIKART). Er verbessert die Robustheit und den Umfang bestehender globaler Kataloge. Der heute in der Fachzeitschrift JGR: Atmospheres veröffentlichte Datensatz beschreibt die Aktivität atmosphärischer Flüsse zwischen 1940 und 2023 in hoher Auflösung, nämlich auf ein halbes Grad genau und in Sechs-Stunden-Intervallen.
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Internationale Bündnisse bei Abgaben auf fossile Brennstoffe könnten Milliarden für Klimafinanzierung mobilisieren

30.07.2025 - Angesichts der bei der COP29 in Baku beschlossenen Klimafinanzierungsziele haben Klimaökonomen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht, welches Potenzial in gemeinsam erhobenen Abgaben kleinerer Staatenbündnisse auf fossile Brennstoffe steckt. Ihre Analyse zeigt: Abgabenmodelle dieser Art könnten jährlich 66 Milliarden US-Dollar für den Klimaschutz in Ländern des globalen Südens mobilisieren. Durch zusätzliche Maßnahmen wie die Bepreisung von Treibhausgas-Emissionen aus dem internationalen Luft- und Seeverkehr ließe sich nicht nur die Zahl der teilnehmenden Länder erhöhen, sondern auch die potenziellen Einnahmen könnten auf 200 Milliarden US-Dollar pro Jahr anwachsen.
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Nature-Studie zu Klimaschäden überarbeitet

06.08.2025 - In Reaktion auf Rückmeldungen aus der Wissenschaft hat das Forschungsteam hinter der Studie „The economic commitment of climate change” am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) seine Analyse überarbeitet und Open Access veröffentlicht, um den wissenschaftlichen Austausch darüber zu ermöglichen. Das PIK begrüßt die jetzt in Nature als „Matters Arising“ veröffentlichte kritische Auseinandersetzung mit der Studie. Wissenschaftliche Integrität und Transparenz der Forschung sind dabei stets die Leitprinzipien des Instituts.
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60 Prozent der Landflächen weltweit in bedenklichem Zustand

15.08.2025 – Eine neue Studie kartografiert räumlich detailliert und über Jahrhunderte die planetare Belastungsgrenze der „funktionalen Integrität der Biosphäre“. Demnach sind 60 Prozent der globalen Landflächen schon außerhalb des lokal definierten sicheren Bereichs und 38 Prozent sogar in der Hochrisikozone. Die Studie wurde geleitet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zusammen mit der Universität für Bodenkultur Wien und publiziert in der renommierten Fachzeitschrift One Earth.
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Daten aus 70 Jahren zeigen: Anpassungsmaßnahmen können Hochwasserschäden reduzieren

18.08.2025 - Menschen passen sich an Überschwemmungen durch private Vorsorgemaßnahmen, Frühwarnsysteme, Notfallpläne und andere Lösungen an. Eine neue Attributionsstudie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt, dass solche Anpassungsmaßnahmen – abgesehen von baulichen Hochwasserschutzmaßnahmen – die wirtschaftlichen Schäden durch Überschwemmungen seit 1950 um 63 Prozent und die Zahl der Todesopfer um 52 Prozent verringert haben. Die Studie analysiert sieben Jahrzehnte historischer Hochwasserauswirkungen in Europa und zeigt, wie Anpassung die Folgen im Laufe der Zeit reduziert hat.
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Siebter Sachstandsbericht des IPCC hat neun Leitautorinnen und Leitautoren vom Potsdam-Institut

21.08.2025 – Der Weltklimarat IPCC hat jetzt 664 Fachleute aus 111 Ländern für die Aufgabe bestimmt, den für die Politikberatung sehr wichtigen „Siebten Sachstandsbericht“ zum Erkenntnisstand der Klimaforschung zu erstellen. Darunter sind auch neun zu Leitautorinnen und Leitautoren ernannte Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Der neue Sachstandsbericht wird 2028 und 2029 erscheinen; er umfasst mehrere tausend Seiten und gliedert sich in drei von einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe erstellte Bände sowie einen Synthesebericht.
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Fragen und Antworten zur Nature-Studie über Klimaschäden

04.09.2025 – Um Fragen zur wissenschaftlichen Kritik an der Nature-Studie „The economic commitment of climate change“ und der anschließenden Überarbeitung des Papers zu beantworten, hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die folgenden Informationen zusammengestellt.
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Möglicher Zusammenbruch der atlantischen Umwälzzirkulation nach 2100 bei hohem Emissionspfad

28.08.2025 - In Szenarien mit hohen Treibhausgasemissionen könnte die Atlantische Meridionale Umwälzströmung (AMOC) – ein zentrales System von Meeresströmungen, zu dem auch der Golfstrom gehört – nach dem Jahr 2100 zusammenbrechen. Das zeigt eine neue Studie mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein solcher Kollaps würde den nordwärts gerichteten Wärmetransport des atlantischen Ozeans unterbrechen. Er würde zu stärkerer Trockenheit im Sommer führen sowie zu extremen Wintern in Nordwesteuropa und zu Verschiebungen der tropischen Regenzonen.
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PIK erläutert in Brüssel soziale Flankierung des neuen Emissionshandels

24.09.2025 – Wie lassen sich die höheren Spritpreise und Heizkosten sozial abfedern, die durch den zweiten EU-Emissionshandel zu erwarten sind? Darum ging es heute in einer Veranstaltung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) gemeinsam mit dem katholischen Wohlfahrtsverband Caritas sowie dem klima- und dem sozialpolitischen Sprecher der christdemokratischen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Peter Liese und Dennis Radtke. PIK-Direktor Ottmar Edenhofer präsentierte die von Forschenden des Instituts entwickelte Idee eines Gebäudeklimagelds.
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Sieben von neun planetaren Grenzen überschritten – Ozeanversauerung im Gefahrenbereich

24.09.2025 - Ein neuer Bericht des Planetary Boundaries Science Lab am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt: Mittlerweile sind sieben der neun kritischen Belastungsgrenzen des Erdsystems überschritten – eine mehr als im Vorjahr.
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Wie Klimapolitik weltweit sozial gerecht und durchsetzbar wird

24.09.2025 – Eine Modellstudie untersucht jetzt, wie CO₂-Bepreisung mit Rückverteilung weltweit der Energiewende und dem Klima helfen und zudem die Wohlfahrt steigern und ökonomische Ungleichheit verringern kann – was wichtig ist für die Durchsetzbarkeit. Gute Ergebnisse brächten demnach ein global einheitlicher CO₂-Preis mit moderaten Finanztransfers in ärmere Länder oder auch ein nach Ländern differenzierter CO₂-Preis mit Rückerstattung auf nationaler Ebene. Die Studie wurde mitverfasst vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und veröffentlicht im Top-Journal Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS).
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Volle Mehrwertsteuer auf Fleisch: ein erster Schritt zum Einpreisen der Umweltschäden durch Ernährung

20.01.2026 – Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in Nature Food zeigt den ökologischen „Fußabdruck“ der Ernährung – und Politik-Optionen, über Preissignale gegenzusteuern. EU-weit stammen 23 Prozent der direkt und indirekt von privaten Haushalten verursachten Treibhausgas-Emissionen aus diesem Bereich. Beim Eintrag von Stickstoff- und Phosphorverbindungen in die Umwelt, beim Wasser- und Landverbrauch und bei der Gefährdung der Biodiversität hat die Ernährung sogar 56 bis 71 Prozent Anteil. Volle Mehrwertsteuer auf Fleisch kann die Umweltbelastungen aus Ernährung je nach Kategorie schnell um 3 bis 6 Prozent verkleinern, bei im Schnitt 26 Euro Kosten pro Haushalt und Jahr.
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Johan Rockström spricht während der UN-Vollversammlung: "Scheitern ist kein Schicksal, sondern eine bewusste Wahl"

24.09.2025 – Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) wandte sich heute in New York an die Staats- und Regierungsoberhäupter, Ministerinnen und Minister und andere Persönlichkeiten.
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Jan Steckel: Professur zu politischer Ökonomie an der TU München

01.10.2025 – Jan Steckel, Arbeitsgruppenleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), übernimmt zum 1. Oktober dieses Jahres eine neue Rolle: Er ist zum Professor für politische Ökonomie der Klimapolitik an der Technischen Universität München (TU München) ernannt worden und baut eine entsprechende Arbeitsgruppe am PIK auf. Damit stärkt das PIK sein sozialwissenschaftliches Profil.
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EAT-Lancet-Report: Ernährungssysteme überschreiten planetare Grenzen – Transformation kann Gesundheit und Gerechtigkeit fördern

03.10.2025 - Die weltweite Nahrungsmittelproduktion ist der wesentliche Treiber für das Überschreiten von fünf planetaren Grenzen und verursacht rund 30 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen; gleichzeitig fehlt Milliarden Menschen der Zugang zu gesunder Ernährung. Dies zeigt ein neuer Bericht der EAT-Lancet-Kommission, mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Es ist die bislang umfassendste wissenschaftliche Analyse globaler Ernährungssysteme. Demnach könnte eine Umstellung auf die Planetary Health Diet jährlich bis zu 15 Millionen vorzeitige Todesfälle verhindern und die ernährungsbedingten Emissionen mehr als halbieren.
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Vier zentrale Klimakomponenten des Erdsystems verlieren an Stabilität

01.10.2025 - Vier wichtige, miteinander verbundene Teile des Klimasystems der Erde destabilisieren sich laut einer neuen Studie, an der das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt ist. Die Forschenden untersuchten die Zusammenhänge zwischen vier Kippelementen: dem grönlandischen Eisschild, der Atlantischen Meridionalen Umwälzströmung (AMOC), dem Amazonas-Regenwald und dem südamerikanischen Monsunsystem. Alle vier zeigen Anzeichen eines Verlusts an Widerstandsfähigkeit – womit sich das Risiko abrupter und möglicherweise irreversibler Veränderungen erhöht.
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Korallenbleiche, Eisschmelze, schwächelnde Meeresströmung: wachsende Kipppunkte-Risiken im Erdsystem

13.10.2025 - Das großflächige Absterben von Korallenriffen markiert laut einem neuen Bericht von 160 Forschenden den weltweit ersten Klimakipppunkt, der bereits erreicht wurde. Der Global Tipping Points Report 2025 benennt die wachsenden Risiken für zentrale Systeme der Erde, von Gletschern und Eisfeldern bis hin zu Meeresströmungen, Eisschilden und Regenwäldern. Die Universität Exeter veröffentlichte den Bericht unter Mitwirkung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und 85 weiterer Institutionen.
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Wie CO₂-Kompensationen die Dekarbonisierung behindern und Emissionsmärkte untergraben

15.10.2025 – Minderwertige CO₂-Kompensationen können die weltweiten Bemühungen untergraben, die CO₂-Emissionen zu reduzieren. Diese Warnung führt im Vorfeld des Weltklimagipfels COP30 in Brasilien ein internationales Team führender Klimafachleute in einem Kommentar in Nature aus, darunter Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
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Klimaanpassung und Dekarbonisierung im Gebäudebereich – Wissenschaftsplattform Klimaschutz diskutiert Strategien für mehr Klimaresilienz

20.10.2025 - Wie können Städte, Länder und Bund die Anpassung an den Klimawandel vorantreiben? Wie wird der Gebäudebereich klimaneutral? Diese Fragen standen im Zentrum eines Policy-Roundtables der Wissenschaftsplattform Klimaschutz (WPKS). Die Veranstaltung brachte Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung und Forschung zusammen, um aktuelle wissenschaftliche Empfehlungen vorzustellen und zu diskutieren. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, das die WPKS fördert, war ebenfalls mit Grußworten vertreten.
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„State of the climate“ 2025: Vitalparameter der Erde verschlechtern sich, Wissenschaft zeigt Pfade für lebenswerte Zukunft

29.10.2025 – 22 von 34 lebenswichtigen „Vitalparametern“ unseres Planeten sind auf Rekordniveau, viele tendieren weiterhin stark in die falsche Richtung. Das ist die Botschaft der sechsten Ausgabe des jährlichen Klima-Berichts „State of the climate report“, erstellt von einem internationalen Forschungsteam unter Mitwirkung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und geleitet von Forschenden der Oregon State University. Der Report wurde heute in BioScience veröffentlicht und schlägt, gestützt auf globale Daten des Weltklimarats IPCC, „hochwirksame“ Strategien vor.
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