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„What Works Climate Solutions“ Projekt startet, um die Umsetzung von Klimaschutz zu beschleunigen

26.03.2026 – Ein neues Projekt unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zielt darauf ab, ein globales Netzwerk aus Forschenden, Entscheidungsträgern und anderen Interessengruppen zu etablieren, das gemeinsam wirksame Klimaschutzmaßnahmen bewertet, Erkenntnisse zusammenfasst und letztlich deren Umsetzung beschleunigt.
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PIK-Direktor Ottmar Edenhofer zum Klimaschutzprogramm 2026

25.03.2026 – Das Bundeskabinett hat heute das Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen. Damit folgt die Regierung der Vorgabe des Klimaschutzgesetzes: ein Jahr nach Beginn der Legislaturperiode darzulegen, wie das Ziel von 65 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen 2030 im Vergleich zu 1990 erreicht werden soll. Das Programm enthält 67 Maßnahmen, die im Jahr 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente zusätzlich einsparen. Dazu hier die Einschätzung von Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
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Erwärmung von Küstengewässern treibt großflächige schwüle Hitzewellen an

24.03.2026 – Steigende Meeresoberflächentemperaturen in Küstengewässern sind laut einer neuen Studie für 50 bis 64 Prozent des Anstiegs großflächig auftretender schwüler Hitzewellen verantwortlich. Die Studie von Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), der Princeton University und der Sun Yat-sen University deutet darauf hin, dass die Meeresoberflächentemperaturen an den Küsten ein Frühwarnindikator für großflächige schwüle Hitzeextreme sein könnten.
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Klimaanpassung im föderalen System: Wissenschaftsplattform Klimaschutz legt neues Politikpapier vor

23.03.2026 - Die Wissenschaftsplattform Klimaschutz (WPKS) hat ein neues Politikpapier zur Klimaanpassung in Deutschland veröffentlicht. Unter dem Titel „Klimaanpassung im föderalen System – Planung, Koordination, Finanzierung“ formuliert das Gremium – in dem auch Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), vertreten ist – zentrale Empfehlungen, wie Anpassungsmaßnahmen angesichts zunehmender Klimarisiken besser geplant, koordiniert und finanziert werden können.
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EU-Klimabeirat empfiehlt politisches Handeln im Agrar- und Ernährungssektor

11.03.2026 – Das Agrar- und Ernährungssystem, von der Düngerproduktion bis zum Lebensmittelkonsum, ist zunehmend durch den Klimawandel bedroht, es verursacht etwa ein Drittel des EU-weiten Netto-Treibhausgasausstoßes. Der Europäische Wissenschaftliche Beirat zum Klimawandel empfiehlt, dass die EU quer durch diesen Sektor die Anpassung an den Klimawandel verstärkt, ebenso die Emissionsminderung und das Zurückholen von Treibhausgas. Es gilt, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten, die landwirtschaftlichen Betriebe zu schützen und die Landwirtschaft auf die EU-Klimaneutralitätsziele auszurichten. Vorsitzender des Beirats ist Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
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Signifikante Beschleunigung der globalen Erwärmung seit 2015

06.03.2026 – Die globale Erwärmung hat sich seit 2015 deutlich beschleunigt, zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Das Forschungsteam berücksichtigt in der Untersuchung bekannte natürliche Einflüsse auf die globale Temperatur und weist die Beschleunigung des Erwärmungstrends erstmals statistisch signifikant nach. Die ermittelte Erwärmungsrate lag in den vergangenen 10 Jahren je nach Datensatz um rund 0,35 Grad Celsius pro Jahrzehnt, verglichen mit knapp 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt im Durchschnitt der Jahre 1970 bis 2015. Damit ist das jüngste Erwärmungstempo höher als in jedem vorherigen Jahrzehnt seit Beginn der Messungen im Jahr 1880.
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Waldschäden in Europa könnten bis 2100 um rund 20 Prozent steigen, selbst wenn Erwärmung auf 2°C begrenzt wird

06.03.2026 – Waldschäden in Europa durch Brände, Stürme und Borkenkäfer werden im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten unter allen analysierten Klimaszenarien zunehmen. Das ist das Ergebnis einer neuen internationalen Studie mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde.
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Wie „Clean-up-Zertifikate“ für besseren Klimaschutz sorgen

23.02.2026 – Eine bahnbrechende ökonomische Studie rechnet die Wirkungskraft dieses neuartigen Politik-Instruments vor. Dessen Idee lautet: Du darfst das Klimagas CO₂ in die Luft pusten – wenn du versprichst, später „sauberzumachen“ und CO₂ zurückzuholen. Die durch Clean-up-Zertifikate aktivierten Marktkräfte können ohne Extra-Belastung der Wirtschaft den Kampf gegen die Erderhitzung enorm stärken. Die Studie wurde erstellt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und veröffentlicht in der Top-Fachzeitschrift Journal of Environmental Economics and Management.
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Globale Erwärmung muss unter 2°C bleiben, um Risiken von Kipppunkten zu begrenzen

19.02.2026 – Die globale Erwärmung muss unter 2°C begrenzt und anschließend so schnell wie möglich wieder unter 1,5°C gesenkt werden, um das Risiko zu verringern, dass Kipppunkte im Erdsystem ausgelöst werden. Langfristig müssten die globalen Temperaturen sogar auf etwa 1°C über dem vorindustriellen Niveau stabilisiert werden. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Universität Exeter, und dem Zentrum für internationale Klimaforschung (CICERO) in einer jetzt veröffentlichten Studie.
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Coppock-Forschungsmedaille der Royal Scottish Geographical Society für Johan Rockström

17.02.2026 – Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), wurde von der Royal Scottish Geographical Society (RSGS) mit der Coppock-Forschungsmedaille geehrt. Sie ist die höchste Auszeichnung der RSGS im Bereich der Forschung.
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Klima-Beirat empfiehlt in neuem Bericht stärkere EU-Anpassungspolitik

17.02.2026 – Der Europäische Wissenschaftliche Beirat zum Klimawandel, unter Vorsitz von Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), empfiehlt in einem neuen Bericht, den politischen Rahmen der EU für eine wirksame und kohärente Anpassung an den Klimawandel deutlich zu stärken. Angesichts wachsender und zunehmend systemischer Klimarisiken sei ein Ausbau der Anpassungspolitik dringend erforderlich, heißt es in dem Bericht „Strengthening resilience to climate change – Recommendations for an effective EU adaptation policy framework“.
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Neue Studie identifiziert Abfolge kritischer Schwellenwerte für antarktische Eisbecken

16.02.2026 – Der antarktische Eisschild verhält sich nicht wie ein einzelnes Kippelement, sondern wie ein Verbund mehrerer miteinander wechselwirkender Eisbecken mit unterschiedlichen kritischen Schwellenwerten. Das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie (MPI-GEA). Beim derzeitigen Stand der globalen Erwärmung könnten rund 40 Prozent des Eises in der Westantarktis langfristig unumkehrbar verloren sein. Zugleich könnten Teile der Ostantarktis bei moderaten Erwärmungsniveaus von 2 bis 3°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau kritische Schwellen überschreiten und damit erheblich zum langfristigen globalen Meeresspiegelanstieg beitragen.
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Wissenschaft einfach erklärt: Buch räumt auf mit fünf Irrtümern zur CO₂-Bepreisung

11.02.2026 – Fossile Brennstoffe sukzessive zu verteuern, gilt als wegweisend für wirksame Klimapolitik – und ist doch Gegenstand erbitterter Kontroversen. In einem neuen Buch erklären Fachleute des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) dieses Konzept und korrigieren Fehlwahrnehmungen. Die Publikation richtet sich an Profis und Laien, die sich mit dem Thema fundiert auseinandersetzen möchten. Es ist bei Springer Gabler gedruckt zu kaufen sowie kostenlos im Internet als PDF und E-Book abrufbar.
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Klimawandel könnte Weideflächen für Rinder, Schafe und Ziegen bis 2100 halbieren

09.02.2026 - Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt: Weideflächen – die heute rund ein Drittel der Erdoberfläche bedecken und das weltweit größte landwirtschaftliche Produktionssystem darstellen – werden sich durch steigende globale Temperaturen erheblich verkleinern. Je nach betrachtetem Emissionsszenario verlieren bis zum Jahr 2100 circa 36 bis 50 Prozent der heute klimatisch geeigneten Weideflächen ihre Nutzbarkeit. Das betrifft mehr als 100 Millionen Menschen, die von der Weidewirtschaft leben, sowie bis zu 1,6 Milliarden Weidetiere.
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Landintensive CO₂-Entnahme muss zum Schutz der biologischen Vielfalt besser geplant werden

30.01.2026 - Eine heute veröffentlichte Studie zum Thema CO₂-Entnahme – bei der CO₂ aus der Atmosphäre entnommen und gespeichert wird – zeigt: Der Einsatz von großflächigen landbasierten Methoden wie Aufforstung oder Bioenergie zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (BECCS) kann Biodiversität durch vermiedene Klimaschäden schützen, könnte aber auch Gebiete betreffen, die für den Schutz der biologischen Vielfalt besonders wichtig sind. Es gilt, die Kriterien für die Standortwahl besser auszuarbeiten.
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Wie Märkte für nicht permanente CO₂-Entnahmen gestaltet werden sollten

21.01.2026 – Technologien zur Entnahme von Kohlendioxid gewinnen für den Klimaschutz an Bedeutung, doch kritisch für politische Maßnahmen sind die unterschiedlichen Speicherzeiten. Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in Environmental and Resource Economics liefert Orientierung auf Basis ökonomischer Prinzipien. Nicht permanente CO₂-Speicherung spielt zwar eine Rolle beim Übergang der Volkswirtschaften weg von fossilen Brennstoffen – doch ihr Beitrag ist weniger wertvoll als der von permanenter Speicherung. Das muss sich in den CO₂-Bepreisungssystemen widerspiegeln, die Anreiz für verstärkte Entnahmen schaffen sollen.
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Volle Mehrwertsteuer auf Fleisch: ein erster Schritt zum Einpreisen der Umweltschäden durch Ernährung

20.01.2026 – Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in Nature Food zeigt den ökologischen „Fußabdruck“ der Ernährung – und Politik-Optionen, über Preissignale gegenzusteuern. EU-weit stammen 23 Prozent der direkt und indirekt von privaten Haushalten verursachten Treibhausgas-Emissionen aus diesem Bereich. Beim Eintrag von Stickstoff- und Phosphorverbindungen in die Umwelt, beim Wasser- und Landverbrauch und bei der Gefährdung der Biodiversität hat die Ernährung sogar 56 bis 71 Prozent Anteil. Volle Mehrwertsteuer auf Fleisch kann die Umweltbelastungen aus Ernährung je nach Kategorie schnell um 3 bis 6 Prozent verkleinern, bei im Schnitt 26 Euro Kosten pro Haushalt und Jahr.
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Die Stellschrauben für ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem

19.12.2025 – Eine große Modellstudie zeigt jetzt, welchen Beitrag das weltweite Agrar- und Ernährungssystem beim Kampf gegen die Erderhitzung leisten kann. Sie benennt 23 Stellschrauben, kalkuliert ihre Wirkungskraft – und trifft die Aussage: Eine entschlossene Transformation allein dieses Bereichs, ohne die unverzichtbare Energiewende, kann den globalen Temperaturanstieg gegenüber dem vorindustriellen Niveau auf 1,85 Grad bis zum Jahr 2050 begrenzen. Zudem wird die Ernährung gesünder und preiswerter, und die Landwirtschaft wird besser vereinbar mit dem Schutz der Biodiversität. Die Studie wurde geleitet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und publiziert in Nature Food.
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„Wir müssen einräumen, dass wir bislang gescheitert sind“: PIK-Direktoren Rockström und Edenhofer zum zehnjährigen Bestehen des Pariser Abkommens

12.12.2025 – Heute jährt sich zum zehnten Mal die Verabschiedung des Pariser Abkommens am 12. Dezember 2015 auf der COP21. Es zielt darauf ab, die Erderhitzung deutlich unter 2°C zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, um sie auf 1,5°C zu begrenzen. Hier die Kommentierung der Wissenschaftlichen Direktoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
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Weg zu einer klimaneutralen EU reduziert fossile Brennstoffe um 90 Prozent bis 2050

10.12.2025 – Kosteneffizienter Klimaschutz würde die Nutzung von fossilen Energien in der EU bis 2050 um rund 90 Prozent im Vergleich zu 2020 reduzieren. Das zeigt eine veröffentlichte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Der Ausbau erneuerbarer Energien und der Elektrifizierung sind dafür entscheidend. Die Untersuchung zeigt auch, dass selbst ein vollständiger Ausstieg aus den fossilen Energien bis 2050 technisch machbar wäre, wenn auch unter erheblichen Anstrengungen.
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Zukunft der Antarktis nach 2100: Hohe Emissionen würden langfristig zu erheblichem Eisverlust führen

05.12.2025 - Die Zukunft des antarktischen Eisschildes, dem größten Süßwassereisvorrat der Erde, wird eine entscheidende Rolle für den langfristigen Anstieg des Meeresspiegels spielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die gemeinsam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Université libre de Bruxelles (ULB) und dem Max-Planck-Institut für Geoanthropologie durchgeführt wurde. Die Forschungsarbeit zeigt, dass der langfristige Zusammenbruch des westant-arktischen Eisschildes bei hohen Emissionen nahezu sicher ist. Im Gegensatz dazu würden weniger Emissionen den Beitrag der Antarktis zum Anstieg des Meeresspiegels erheblich begrenzen.
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Ottmar Edenhofer erneut für den EU-Klimabeirat ernannt

05.12.2025 – Der durch das Europäische Klimagesetz eingesetzte Europäische Wissenschaftliche Beirat zum Klimawandel (European Scientific Advisory Board on Climate Change) wird auch in seiner zweiten Arbeitsperiode (2026-2030) von Ottmar Edenhofer unterstützt. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) wurde jetzt vom Verwaltungsrat der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen für eine zweite vierjährige Amtszeit im Klimabeirat berufen, beginnend mit dem 24. März 2026.
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Forschungsteam zieht Nature-Studie zu Klimaschäden zurück, wird zur Neu-Begutachtung einreichen

03.12.2025 - Nach der Veröffentlichung von zwei Kritiken als „Matters Arising“ und in Absprache mit der Fachzeitschrift Nature zieht das Forschungsteam hinter der Studie „The economic commitment of climate change“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) das Paper zurück. In Reaktion auf die Kritik gingen die Forschenden konstruktiv auf die angebrachten Punkte ein und nahmen Überarbeitungen vor. Die Änderungen wurden von Nature als zu umfangreich für eine Korrektur angesehen, weshalb das Forschungsteam eine Neufassung der Studie zur Begutachtung einreichen wird.
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PIK Statement zum Abschluss der COP30

22.11.2025 – In den vergangenen zwei Wochen haben rund 50.000 Menschen aus aller Welt am UN-Klimagipfel COP30 im brasilianischen Belém teilgenommen. Zu den zentralen Themen zählten die Einhaltung der 1,5-°C-Grenze, die Umsetzung nationaler Klimapläne (NDCs), ein besserer Schutz der Regenwälder, Klimafinanzierung sowie eine stärkere Zusammenarbeit bei der Klimaanpassung. Hier erläutern die wissenschaftlichen Direktoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström und Ottmar Edenhofer, ihre Einschätzung zum Ausgang der Konferenz.
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Kommentar: Wachsende planetare Risiken nach einem verlorenen Jahrzehnt

22.11.2025 - Ein neuer Kommentar, geleitet von Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), kommt zu dem Schluss, dass die Welt ein wichtiges Zeitfenster verpasst hat, um das Erdsystem innerhalb seines sicheren Handlungsraums zu halten. Die Autorinnen und Autoren zeigen, dass die Belastungen für Klima und Biosphäre weiter zunehmen. Sie betonen aber zugleich, dass eine Stabilisierung des Erdsystems weiterhin möglich ist.
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Stellungnahme von Forschenden im Planetary Science Pavilion: aktueller Stand der COP30-Verhandlungen

14.11.2025 - Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Planetary Science Pavilion auf der COP30 in Belém, darunter Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), betonen, dass die Welt das verbleibende 1,5 °C-Kohlenstoffbudget rasant aufbraucht, da die Emissionen weiterhin steigen statt sinken. Die Forschenden fordern die Verhandlungsführende der COP30 nachdrücklich auf, die Wissenschaft wieder in den Mittelpunkt zu stellen, sich deutlich zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu verpflichten und die Anpassung an den Klimawandel zu beschleunigen, da die Klimarisiken zunehmen.
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16 PIK-Forschende im obersten Promille der „Highly Cited Researchers“

14.11.2025 – Zum achten Mal in Folge sind Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im obersten Promille der „Highly Cited Researchers“ vertreten. Das Ranking, das von der Plattform Web of Science von Clarivate Analytics veröffentlicht wird, wird durch die Häufigkeit bestimmt, mit der die Arbeiten von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen von anderen Forschenden zitiert werden - ein Maß für den globalen wissenschaftlichen Einfluss. In der Ausgabe 2025 sind 16 PIK-Forschende aus verschiedenen Forschungsabteilungen vertreten, darunter PIK Direktor Johan Rockström.
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PIK Stellungnahme zum Klimaschutzgesetz: deutsche Klimaziele nur mit klaren Zuständigkeiten und verbindlicher Kontrolle erreichbar

13.11.2025 - In einer Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht betont das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dass aus ökonomischen Erwägungen ambitionierter Klimaschutz geboten ist, um die Freiheiten der kommenden Generationen zu sichern. Deutschlands Ziel der Klimaneutralität bis 2045 könne nur erreicht werden, wenn Zuständigkeiten klar geregelt, Fortschritte systematisch überprüft und politische Entscheidungen vorausschauend getroffen werden.
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COP30: Neue Wege der Kooperation zur Klimafinanzierung

12.11.2025 - Auch wenn Regierungen verstärkt nationale Interessen in den Vordergrund ihrer Wirtschafts- und Finanzpolitik rücken: Auf dieser Basis gibt es gleichwohl Wege zu mehr Kooperation bei der Begrenzung der globalen Erwärmung. Das ist die Botschaft eines gemeinsamen Diskussionsbeitrags, den das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Research-Team der KfW, einer der weltweit führenden Förderbanken, heute auf dem Weltklimagipfel COP30 in Brasilien vorgestellt haben. Das Papier beschreibt den wachsenden Investitionsbedarf für fossilfreie Techniken und skizziert Anreizmechanismen für neue internationale Kooperationen.
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Der Weg (zurück) nach Paris: Pfade zur Begrenzung des Temperaturanstiegs auf unter 1,5 °C

12.11.2025 – Die Welt wird wahrscheinlich innerhalb des nächsten Jahrzehnts eine globale Erwärmung von mehr als 1,5 °C erreichen, wobei wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine Rückkehr unter diesen Schwellenwert bis zum Ende des Jahrhunderts physikalisch noch möglich ist. In einem neuen wissenschaftlichen Statement bewerten Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) den aktuellen Stand der globalen Klimaschutzmaßnahmen und skizzieren Wege, um die globale Erwärmung wieder auf ein sicheres Maß zu senken.
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