2050 CliMobCity

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2050 Climate-friendly Mobility in Cities / 2050 klimafreundliche Mobilität in Städten

Projektdauer: 1. August 2019 bis  31. Juli 2022

Förderung:

EU INTERREG: 175.198
Land Brandenburg: 17.519,80 € (Co-Finanzierung)

Offizielle Webseite des Projekts: https://www.interregeurope.eu/2050climobcity/

Inhalt:

Bei 2050 CliMobCity geht es um den Klimaschutz im Bereich der urbanen Mobilität. Viele Städte haben entweder sehr bescheidene oder auch ehrgeizige Klimaziele über eine sehr lange Laufzeit (z.B. 2050) oder für einen kürzeren Zeitraum (z.B. 2030) formuliert. Welche Ziele auch immer angestrebt werden, viele Städte sind sich nicht sicher, ob und wie sie diese Ziele erreichen können. Das Projekt adressiert Maßnahmen(-Pakete) zur Verbesserung der CO2-Reduktion der städtischen Mobilität und der in diesem Zusammenhang erforderlichen Steuerung

Die zentrale Frage ist: Wie muss sich der Mobilität wandeln, um eine klimafreundliche Mobilität zu erreichen? Und weil die Urbanisierung auch die Nachhaltigkeit der Mobilität beeinflusst, stellt sich die Frage: Wie muss sich die Stadtstruktur ändern, damit  eine klimafreundliche Mobilität ereicht werden kann? Das Projekt trägt zur Beantwortung dieser Fragen bei und konzentriert sich auf drei Themen für das interregionale Lernen:

1) Identifizierung von Maßnahmenpaketen, um die Anforderungen an die Reduzierung der CO2-Emissionen durch Mobilität für die lokalen oder regionalen Klimaziele und deren Umsetzung in strategische Mobilitätsplanung oder Raumordnung,
2) Elektromobilität und Großprojekte zum Aufladen von Elektrofahrzeugen und
3) Informations- und Kommunikationssysteme, die die Verkehrsverlagerung und -vermeidung oder kürzere Strecken und die klimafreundliche Mobilität unterstützen.

Das erste Thema ist relativ komplex, aber auch äußerst relevant, da es zeigt, ob eine Stadt für ihre Klimaziele ausreichend auf Kurs ist. Dazu gehört es, alle Akteure der Stadt zu überzeugen, um die Identifikationsergebnisse in die strategische Stadtplanung und andere politische Dokumente zu integrieren und entsprechende Maßnahmen in die Planung aufzunehmen. Das Projekt zeigt den Wert dieser Identifizierung, indem es für jede Partnerstadt exemplarisch einen Maßnahmenplan in der Lernphase erstellt.

Alle Partnerstädte: Bydgoszcz, Leipzig, Plymouth und Thessaloniki, tragen zu den drei Themen bei, indem sie sich (einem oder mehreren) der genannten innovativen Themenbereiche zugeordnet haben. Alle Partnerstädte sind auch lernende Städte, sie treten miteinander in einen intensiven Diskurs ein und lernen unterschiedliche städtische Vorgehen kennen.

Das PIK ist als einer der beiden wissenschaftlichen Beratungspartner aufgrund seiner besonderen Kompetenz im Bereich Klimaentwicklungen, klimapolitische Maßnahmen einschließlich Klimaschutz, die Quantifizierung von CO2-Emissionen und die CO2-Reduktion sowie Auswirkungen spezifischer Maßnahmen an dem Projekt beteiligt. PIK nutzt diese Kompetenz, indem es Präsentationen, Analysen und Beratungen durchführt, die alle der Unterstützung der lernenden Städte dienen, insbesondere im Hinblick auf das interregionale Lernziel "Identifikation von Maßnahmenpaketen zur CO2-Emissionsreduktion im Bereich Mobilität in den Partnerstädten" und wird während der gesamten Lernphase benötigt. Während die Städte den Wandel der Mobilität durch Maßnahmenpakete analysieren, wird das PIK - in enger Zusammenarbeit mit den Städten und der TU Delft - die entsprechenden Reduzierung der CO2-Emissionen der Mobilität in den Partnerstädten quantifizieren und die Städte bei der Entwicklung geeigneter Maßnahmen unterstützen.

Ansprechpartner: Arbeitsgruppe Urbane Transformationen - Dr. Diego Rybski, Fabian Reitemeyer