Neue Studie: CO2-Preis von 100 Euro könnte Zustimmung finden - wenn die Einnahmen zurück erstattet werden
7.12.2020 - Im Januar wird erstmals ein CO2-Preis für den Verkehrs- und Wärmesektor in Deutschland eingeführt. Er soll zunächst 25 Euro pro Tonne CO2 betragen, jedoch bis 2025 auf 55 Euro ansteigen. Für die Erreichung der Klimaziele 2030 wären aber noch deutlich höhere Preise nötig.
Mehr
Neue Studie von NASA und PIK: Bauern weltweit müssen sich schon innerhalb des nächsten Jahrzehnts auf neue Klimarealität einstellen
02.11.2021 - Neue Computersimulationen sagen tiefgreifende Veränderungen in den Anbaubedingungen und Erträgen der wichtigsten Kulturpflanzen schon in den nächsten 10 Jahren voraus, wenn sich die derzeitigen Trends der globalen Erwärmung fortsetzen. In den wichtigsten Kornkammern der Welt kann es viel schneller als bisher erwartet zu gravierenden Veränderungen kommen, so dass sich die Landwirte in aller Welt schon jetzt an die neuen klimatischen Gegebenheiten anpassen müssen. Bis Ende 2100 könnten global die Mais-Erträge um fast ein Viertel zurückgehen, während die Weizenerträge möglicherweise weltweit um etwa 17 % steigen könnten.
Mehr
Neue Studie: Weltkarte der wichtigsten Schutzgebiete zur Abwendung einer Klimakatastrophe
18.11.2021 - Eine Studie von Conservation International beschreibt die entscheidenden Ökosysteme auf der Erde, die die Menschheit schützen muss, um eine Klimakatastrophe zu vermeiden. Diese Ökosysteme enthalten so dichte Kohlenstoffspeicher, dass sie bei Zerstörung und Freisetzung nicht rechtzeitig wiederhergestellt werden könnten, um die gefährlichsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern.
Mehr
Artist in Residence am PIK: Amy Howden-Chapman
29.09.2016 - Vom Meeresspiegelanstieg bis zu den „kulturellen Kosten des Klimawandels“: Die Neuseeländerin Amy Howden-Chapman ist die diesjährige Gastkünstlerin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Bereits seit 2011 wird das 'Artist in Residence' Programm des PIK in Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD und seit 2015 zusätzlich in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Potsdam durchgeführt.
Mehr
Neuer Beirat für Raumentwicklung des Bau-Ministeriums
25.04.2022 - Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat den Potsdamer Forscher Hermann Lotze-Campen in seinen neuen Beirat für Raumentwicklung berufen. Ziel des Beirats ist es, das Ministerium in der laufenden Legislaturperiode bei Grundsatzfragen der räumlichen Entwicklung sowie der Stärkung von Regionen in Deutschland zu beraten. Der Agrar-Ökonom Lotze-Campen leitet am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die Abteilung Klimaresilienz.
Mehr
Neuer Bericht des Wissenschaftspanels für den Amazonas
24.09.2021 - Das Wissenschaftspanel für den Amazonas (SPA) veröffentlichte diese Woche eine Zusammenfassung des Amazon Assessment Report, eine umfassende wissenschaftliche Bewertung des Zustands des Amazonasbeckens. Der Bericht enthält Empfehlungen für nachhaltige Entwicklungspfade für politische Entscheidungsträger und Regierungen. Mehr als 200 renommierte Forschende aus dem Amazonasgebiet und globale Partner, darunter auch Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, haben sich im Rahmen des Science Panel for the Amazon zusammengefunden, um diesen Bericht zu erstellen.
Mehr
Neuer Bericht "Die Welt im Jahr 2050": Experten für nachhaltige Entwicklung treffen sich in New York
10.07.2018 - Von Bildung und Gesundheit über verantwortungsvollen Konsum, ein dekarbonisiertes Energiesystem, Landwirtschaft, nachhaltige Städte und Digitalisierung - sechs Transformationen sind notwendig, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen, so ein neuer Bericht führender Experten. Der neue Bericht der Initiative „The World in 2050 (TWI2050)“, der diese Woche auf dem „High-Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF)“ in New York veröffentlicht wurde, beschreibt die entscheidenden Veränderungen, die notwendig sind, um die Welt in eine nachhaltige Zukunft zu führen. Mehr als 60 Autoren und 20 Organisationen waren an dem Bericht beteiligt, darunter Johan Rockström, gegenwärtig Direktor des Stockholm Resilience Centre und designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), sowie PIK-Wissenschaftler Elmar Kriegler, Hermann Lotze-Campen und Alexander Popp.
Mehr
EU Klimabeirat: EU muss Emissionsreduzierung erheblich beschleunigen
18.01.2024 - Um die EU-Klimaziele für den Zeitraum 2030 bis 2050 zu erreichen, sind in allen Sektoren größere Anstrengungen erforderlich, heißt es in einem neuen Bericht des Europäischen Wissenschaftlichen Beirats zum Klimawandel (ESABCC). Der Bericht "Towards EU climate neutrality: progress, policy gaps and opportunities" (Auf dem Weg zur Klimaneutralität der EU: Fortschritte, politische Lücken und Möglichkeiten) zeigt die wichtigsten Lücken in der EU-Klimapolitik für die Zeit nach 2030 auf, wobei die Schaffung stabiler Investitionsaussichten für erneuerbare Energien und die Überarbeitung der EU-Energiesteuer als dringende Maßnahmen genannt werden.
Mehr
Neuer Deutscher im IPCC-Führungskreis besucht PIK
22.01.2016 - Der neu in die Spitze des Weltklimarats IPCC gewählte Hans Otto Pörtner hat diese Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht, um sich über die Herausforderungen für den nächsten Sachstandsbericht der weltweiten Klimawissenschaft auszutauschen. Es wird der sechste seiner Art sein, erscheinen soll er 2022. Pörtner ist ein führender Biologe am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Als neuer Ko-Chef der Arbeitsgruppe 2 zu Klimawandelfolgen - eine von insgesamt nur Dreien - ist er im Intergovernmental Panel on Climate Change, so die Langfassung des Namens, der höchstrangige Deutsche. Zuvor war der PIK-Chefökonom Ottmar Edenhofer ein halbes Jahrzehnt Leiter des aktuellen Berichts zum Klimaschutz der IPCC-Arbeitsgruppe 3.
Mehr
Neuer Klima-Rechner ist unter den Top 400 der Super-Computer weltweit
13.07.2015 - Der neue Hochleistungsrechner des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist einer der schnellsten 400 Computer weltweit. Das wurde heute zum Auftakt der International Supercomputing Conference in Frankfurt bekannt. Er kann 212 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen (Teraflop) – und erlaubt damit unter anderem Simulationen der komplexen Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Ozeanen, Landflächen und Eisschilden in einem Umfang, der am Standort bisher nicht möglich war. Die Abwärme des Rechners wird umweltschonend als alleinige Quelle zur Wärmeversorgung des PIK-Forschungsneubaus genutzt.
Mehr
Neuer Lancet Countdown Policy Brief für Deutschland zeigt weiter erheblichen Handlungsbedarf
21.10.2021 - Trotz eines wachsenden Bewusstseins der politisch Verantwortlichen für den Ernst der Lage, ist Deutschland ist nur unzureichend für die gesundheitlichen Herausforderungen des Klimawandels gerüstet. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Bericht zu Klima und Gesundheit, der von Experten von Bundesärztekammer, Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und dem Helmholtz Zentrum München jährlich erstellt wird.
Mehr
Neuer PIK Podcast: der bittere Nachgeschmack von Loss & Damage
16.12.2022 - Was hat Kaffee mit Klimawandel und Loss & Damage zu tun? Koko Warner vom UNFCCC-Sekretariat und Christoph Gornott vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gehen der Debatte um Loss & Damage auf den Grund.
Mehr
Neuer PIK Podcast: Energiesicherheitskrise. Lebenshaltungskostenkrise. Klimakrise. Wie kommen wir da raus?
17.06.2022 - Wir befinden uns mitten in einer globalen Energiekrise. In der neuesten Ausgabe des Podcasts "Sustain Ability - the Potsdam Dialogues" diskutieren Gunnar Luderer, Leiter der Forschungsgruppe zu Energiesystemen und stellvertretender Leiter der Abteilung Transformationspfade am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), und Laura Cozzi, Chief Energy Modeler bei der Internationalen Energieagentur (IEA), was nötig ist, um die Energiewende weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen.
Mehr
Neuer Artist in Residence am PIK: Srdjan Jovanović Weiss
07.10.2021 - Srdjan Jovanović Weiss, ein in Serbien geborener Architekt und Theoretiker, der hauptsächlich in New York lebt und arbeitet, ist als neuer Artist in Residence am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung angekommen. Er wurde aus über 300 internationalen Bewerbungen für das Programm ausgewählt und wird von Oktober bis Dezember 2021 in Potsdam zu Gast sein. Neben der Veröffentlichung zahlreicher Artikel und Bücher war er Forschungsleiter bei Herzog und de Meuron Architects in Basel, Gastprofessor an der Harvard Graduate School of Design und Gründer von NAO.NYC ("Normal Architecture Office").
Mehr
Neuer US-Präsident ist ein Risiko für die Klimapolitik
20.1.2017 - Heute wird Donald Trump sein Amt als 45. Präsident der Vereinigten Staaten antreten. Sein Populismus als Geschäftsmodell werde nicht langfristig tragfähig sein, erklärte hierzu Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), außerdem Professor für Klimaökonomie an der TU Berlin.
Mehr
Neues Bildungsportal zu Klimafolgen für Deutschland
13.10.2016 - Von der Ostsee bis zu den Alpen, vom Rheinland bis zum Märkischen Sand – der weltweite Klimawandel wirkt sich auch auf Deutschland aus. Ein neues Bildungsportal des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bietet jetzt Lehrenden und Lernenden gebündelt Informationen und Szenarien zum Klimawandel und seinen Folgen für Sektoren von der Landwirtschaft bis zum Tourismus, und das bis auf die Landkreisebene. Neben interaktiven Klimaprojektionen und Tutorials bietet www.KlimafolgenOnline-Bildung.de auch ein umfassendes Glossar zu Grundlagen-Begriffen rund um den Klimawandel sowie Unterrichtseinheiten, Handreichungen und Arbeitsblätter.
Mehr
Neues Buch: Wasser – Knappheit, Klimawandel und Welternährung von Dieter Gerten
„Jahrhundertdürre in Australien“, „Mexiko-Stadt trocknet aus“ oder „Grundwasservorräte schwinden dahin“ - Schlagzeilen wie diese verdeutlichen, dass eine weltumspannende Ära der Wasserknappheit angebrochen zu sein scheint. Wasserkrisen gehören mittlerweile zu den größten globalen Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig schätzt ein Weltwasserbericht der Vereinten Nationen, dass der globale Bedarf an Wasser bis 2050 voraussichtlich um mehr als die Hälfte ansteigen wird. „Wasser – Knappheit, Klimawandel und Welternährung“, das gerade im C.H.Beck Verlag erschienene Buch von Dieter Gerten vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) analysiert die vermeintliche globale Wasserkrise vor dem Hintergrund des Klimawandels und der weiter steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln.
Mehr
Neues Kochbuch von Johan Rockström: Eat Good – Gesund essen, für uns und unseren Planeten
04.02.2019 - Ungesunde Ernährung ist bereits heute eine der größten Ursachen für Gesundheitsrisiken weltweit und zugleich ein Risiko für die Klimastabilität. Was wir essen, kann entscheidend zu unserer Gesundheit und der unseres Planeten beitragen. Rezepte für eine nachhaltige und gesunde Ernährung hat nun Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und einer der Autoren des gerade erschienenen EAT-Lancet-Reports zu einer gesunden Ernährung innerhalb planetarer Grenzen vorgestellt. "Eat Good - Das Kochbuch, das die Welt verändert", so der Titel. Ergänzt werden die Rezepte von Frühstück bis zum Festtagsgericht durch praktische Tipps und Hintergrundwissen zu Lebensmitteln und ihrer Verarbeitung.
Mehr
Neues Modell zeigt, wie unsere sozialen Netzwerke dazu beitragen könnten, wirtschaftliche Phänomene wie Ungleichheit und Konjunkturzyklen zu erzeugen
05.07.2021 - Viele ökonomische Standardmodelle gehen davon aus, dass Menschen rationale, individuelle Entscheidungen treffen. Neue Forschungsergebnisse legen jedoch nahe, dass wirtschaftliche Phänomene wie Ungleichheit und Konjunkturzyklen besser durch Modelle erklärt werden können, die anerkennen, dass die Entscheidungen der Menschen von den Entscheidungen und dem Verhalten der Menschen in ihrem Umfeld beeinflusst werden.
Mehr
Zukunftsszenarien für den Nahrungsmittelbedarf im 21.Jahrhundert: Neues Online-Tool
05.11.2015 - Weltweit wird sich der Bedarf an Nahrungsmitteln bis 2050 etwa verdoppeln, dabei wird besonders der Anteil tierischer Produkten stark zunehmen – das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Die Ernährung der Zukunft ist nicht nur für die Ernährungssicherheit von enormer Bedeutung, sondern auch für die Entwicklung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft. Mit einer einfachen und transparenten statistischen Methode haben die Wissenschaftler jetzt Zukunftsszenarien für den globalen Kalorienverbrauch erstellt. Ihre Ergebnisse haben die Forscher in einer interaktiven Online-Anwendung visualisiert, mit der die künftige Nachfrage nach pflanzlichen und tierischen Produkten pro Kopf und Tag für die jeweiligen Kontinente erkundet werden kann.
Mehr