Tourismus & Klima: Was die Daten zeigen und was jetzt zählt

Ergebnisse und Debatten rund um das THG-Inventar Tourismus
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PIK-Expertise auf der COP29 in Aserbaidschan

11.11.2024 - Die 29. UN-Klimakonferenz (COP29) findet vom 11. bis 22. November 2024 in Baku, Aserbaidschan, statt. Die Konferenz bringt Delegierte aus fast 200 Ländern zusammen, darunter Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und politischen Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise zu diskutieren.
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Pressemitteilung

Frauen brauchen durch Klimawandel bis zu 30 Prozent mehr Zeit, um Trinkwasser zu holen

21.06.2024 - Die Zeit, die Frauen in Haushalten ohne Trinkwasseranschluss mit Wasserholen verbringen, könnte infolge des Klimawandels bis 2050 um bis zu 30 Prozent steigen, so das Ergebnis einer neuen Studie, die in Nature Climate Change veröffentlicht wurde. Aufgrund höherer Temperaturen könnte sich in Regionen Südamerikas und Südostasiens der Zeitaufwand für das Wasserholen sogar verdoppeln. Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) haben die großen Wohlstandsverluste ermittelt, die sich daraus ergeben könnten. Sie heben hervor, dass Frauen besonders betroffen von den sich ändernden Klimabedingungen sind. Weltweit haben derzeit 2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Verantwortung für das Wasserholen liegt in der Regel bei Frauen und Mädchen.
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Auswertung der Erkenntnisse: Klimawandel und Migration in der Vereinigten Republik Tansania

31.08.2021 - Temperaturanstieg, veränderte Regenzeiten, extreme Wetterereignisse: Klimaauswirkungen stellen für die Menschen in Ostafrika ein Risiko dar, insbesondere für diejenigen, die in ländlichen Gebieten leben und stark von der kleinbäuerlichen Landwirtschaft abhängig sind. Ein neuer Bericht, eine gemeinsame Arbeit des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Internationalen Organisation für Migration (IOM), untersucht mögliche Zusammenhänge zwischen Klimaauswirkungen und Migration in Tansania und bietet Anhaltspunkte für ganz Ostafrika. Die Studie wird mit einer Zusammenfassung in Suaheli ergänzt, um die Zugänglichkeit von Klimainformationen auf lokaler Ebene zu erweitern. Auf der heutigen Veranstaltung stellte PIK-Wissenschaftlerin Julia Blocher die wichtigsten Ergebnisse des Berichts vor, gefolgt von einer virtuellen Podiumsdiskussion.
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Verschlossene Häuser, brachliegendes Land: Klimawandel und Migration im im indischen Himalaya-Staat Uttarakhand

25.03.2021 - Steigende Temperaturen, Wolkenbrüche und Dengue-Ausbrüche: Der Klimawandel beeinflusst als Risikomodifikator die Migrationsbedingungen im indischen Himalaya-Staat Uttarakhand. Anhand neuester Klimadaten untersucht ein neuer Bericht, der unter dem Dach des Projekts East African Peru India Climate Capacities (EPPIC) entstanden ist, wie sich Klimaeinflüsse wie veränderte Niederschlagsmuster und zunehmende Extremwetterereignisse auf die Berglandwirtschaft und Migrationsprozesse des Bundesstaates auswirken. Bei der heutigen Vorstellung des Berichts diskutierten Forscher und Diskussionsteilnehmer auch darüber, welche politischen Maßnahmen erforderlich sind, um die Migrationsströme zu steuern und die Wirtschaft wiederzubeleben.
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Klimawandel und Konflikte: PIK-Forscherinnen geben Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung

03.02.2021 - Trainingsprogramme in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zum Thema Environmental Peacebuilding, die Bündelung internationaler Expertise für den Ad-hoc-Umgang mit akuten Gewaltrisiken und ein noch stärkerer Fokus auf Geschlechterrollen in Krisenregionen – das sind einige der konkreten Handlungsempfehlungen, die der Beirat der Bundesregierung für zivile Krisenprävention und Friedensförderung in seiner neuesten Studie zu den Wechselwirkungen zwischen Klimafolgen und Sicherheit gibt.
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Das PIK beim Chaos Communication Congress rC3

23.12.2020 - Dieses Jahr ist alles anders. Der sagenumwobene Chaos Communication Congress findet coronabedingt remote statt – aber auch dieses Jahr sind wieder Expertinnen und Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung mit Vorträgen dabei. Die Großveranstaltung der größten europäischen Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) lockt traditionell tausende Menschen an den vier Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr in die Messehallen in Leipzig, aber dieses Jahr können Interessierte von zu Hause an der Remote Chaos Experience (rC3) teilnehmen.
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Podcast: Separating Fact from Fiction on Climate-Induced Migration and Conflicts

Global estimates of the number of people who may be displaced in the future by climate change abound. Which of these figures can we trust? PIK researcher Julia Blocher explains in a new podcast for Migration Policy Institute (MPI) why that is not necessarily the right question to ask for evidence-based policies and operations. She also outlines her recent research on climate-conflict linkages.
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Training webinar for staff of three Peruvian ministries on climate change and migration

Peru is currently breaking new grounds with the development of an Action Plan on Climate Migration, as envisaged in its Climate Change Framework Law. PIK researcher Jonas Bergmann has supported the development scientifically, in cooperation with IOM, most recently by providing a second training webinar for ministerial staff in Peru.
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Pressemitteilung

Klimawandel kann Migration antreiben – insbesondere in Agrar-Ländern mit mittlerem Durchschnittseinkommen

14.09.2020 - Weltweit sind Menschen Umweltgefahren ausgesetzt, die unter bestimmten Bedingungen auch Migrationsbewegungen auslösen. Veränderungen des Temperaturniveaus, erhöhte Niederschlagsschwankungen und schnell einsetzende Wetterextreme wie Tropenstürme sind wichtige Faktoren, wie eine neue Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. Umweltbedingte Migration ist in landwirtschaftlich geprägten Ländern mit mittlerem Einkommen am stärksten ausgeprägt; sie ist geringfügig schwächer in Ländern mit niedrigem Einkommen, in denen die Bevölkerung häufig nicht über die für die Abwanderung erforderlichen Mittel verfügt. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es, Regionen zu identifizieren, die in Zukunft besonders anfällig für Migrationsbewegungen sein könnten.
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Schrumpfende Heimat: Wie Insel- und Archipelstaaten mit Klima-Migration umgehen

04.09.2020 - Kleine Insel- und Archipelstaaten spüren die Auswirkungen des Klimawandels am frühesten und am stärksten. Da ihre Lebensgrundlagen gefährdet sind, stehen die dort lebenden Menschen vor der Entscheidung, ob sie in sicherere Gebiete umziehen sollten. Ein neuer Bericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat nun die politischen Reaktionen der Staaten auf Klimamigration untersucht und gibt Policy-Empfehlungen.
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Lehren aus der Corona-Krise für die Stabilisierung des Klimas

17.08.2020 - Der Umgang mit der aktuellen COVID-19-Pandemie könnte wertvolle Erkenntnisse für die Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels liefern. Ein Forschungsteam des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Parallelen zwischen der globalen Gesundheits- und der Klimakrise aufgezeigt und analysiert, was politische Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie Bürgerinnen und Bürger von der Corona-Pandemie lernen können und wie man die Lektionen daraus auf die Reduzierung der globalen CO2-Emissionen anwenden kann. Ihr Vorschlag: Ein "Klima-Corona-Vertrag", der die jüngere und die ältere Generation gleichermaßen mit einbezieht.
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Waldmanagement im 21. Jahrhundert: Expertinnen und Experten treffen sich am PIK

06.03.2020 - Wälder in ganz Europa spüren den Druck des anhaltenden Klimawandels - leisten gleichzeitig eine Vielzahl von Diensten, um die globale Erwärmung abzuschwächen und sich an sie anzupassen. Ein kluges, gezieltes Management der Wälder ist daher von zentraler Bedeutung, so die führenden Expertinnen und Experten, die sich diese Woche für ein internationales Treffen am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung getroffen haben. Mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Institutionen - vom deutschen Nationalpark Berchtesgaden bis zur US Oregon State University und der russischen Higher School of Economics - nahmen an drei Tagen an intensiven Diskussionen und einer Exkursion teil. Mehr als 30 weitere Teilnehmer kamen per Videolink hinzu.
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Leibniz Crisis Interview zum Klimawandel

Warum nutzen wir den Krisenbegriff im Zusammenhang mit dem Klimawandel? Welche Rolle spielen Klimaschutz und Anpassung bei der Krisenprävention? Wie gehen Menschen in unterschiedlichen Ländern mit der Klimakrise um? Diese und andere Fragen diskutiert Dr. Kira Vinke mit dem Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt" im Rahmen der Crisis Interviews.
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Gebäude können zu einer globalen CO2-Senke werden – mit dem Baustoff Holz statt Zement und Stahl

28.01.2020 - Eine Materialrevolution, die im Städtebau Zement und Stahl durch Holz ersetzt, kann doppelten Nutzen für die Klimastabilisierung haben. Das zeigt jetzt die Studie eines internationalen Teams von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Erstens kann sie Treibhausgasemissionen aus der Zement- und Stahlproduktion vermeiden. Zweitens kann sie Gebäude in eine Kohlenstoffsenke verwandeln, da im Bauholz das von den Bäumen zuvor aus der Luft aufgenommene und in ihren Stämmen eingelagerte CO2 gespeichert wird. Obwohl die erforderliche Menge an Holz theoretisch verfügbar ist, würde eine solche Ausweitung eine sehr sorgfältige nachhaltige Waldbewirtschaftung erfordern, betonen die Autorinnen und Autoren.
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Die Politikwissenschaftlerin Dr. Kira Vinke wird mit dem 13. Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis ausgezeichnet

In Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Politikwissenschaften wird Dr. Kira Vinke beim morgigen Einsteintag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert mit dem Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis ausgezeichnet (Pressemitteilung der Stadt Potsdam).
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Potsdam: Kira Vinke erhält Dissertationspreis für Arbeit zu Klimamigration

29/11/2019 – Als erste Politikwissenschaftlerin erhält Kira Vinke vom PIK den Nachwuchswissenschaftler-Preis der Stadt Potsdam. Der Preis wurde ihr für ihre mit summa cum laude bewertete Dissertation verliehen zum Thema „Unsettling Settlements: Cities, Migrants, Climate Change. Rural-Urban Climate Migration as Effective Adaption?“. Verliehen wurde ihr die Ehrung bei einer Festveranstaltung im Rahmen des Einsteintags der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Oberbürgermeister Mike Schubert.
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New Dataset: Regional Harmonization of Demographic and Health Survey (DHS) Data

Camille Belmin created a concordance mapping of harmonized district names and indices for 254 Demographic and Health Survey (DHS) data sets. DHS data have discrepancies in the way district names and indices are reported over time. This data set can help DHS users harmonize their DHS data, which is useful when conducting longitudinal analyses with DHS data. This post explains how the data set was created and provides some guidelines on how to use it.
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EPICC training during first national workshop on climate change and human mobility in Peru, 30.09.-01.10.2019

PIK researcher Jonas Bergmann helped to convene the first national workshop on climate change and human mobility in Peru, informing participants from national institutions on the existing scientific evidence in the country and the need for an integrated response strategy.
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EPICC Training on Climate Change & Migration, Potsdam, Germany, 19.09.2019

As climate impacts affect migration patterns across Latin America, strong policy responses are needed. Jonas Bergmann, PIK FutureLab Social Metabolism and Impacts researcher within the EPICC project, trained diplomats from the region on this nexus in collaboration with the German Federal Foreign Office.
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Neuer Beitrag auf dem PeaceLab Blog: Warum Klimaschutz Krisenprävention ist: Das Beispiel Burkina Faso

In Burkina Faso verschärfen extreme klimatische Bedingungen bestehende Spannungen und Konflikte. Unser Autorinnenteam erklärt, warum.
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Discussion with the German Red Cross: The humanitarian imperative in times of climate change

19.08.2019, Berlin. EPICC project lead Dr. Kira Vinke discussed with crisis reporter Dr. Antonia Rados the new challenges that climate change poses to humanitarian organizations at an event of the German Red Cross.
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TEDx talk: For Climate Change and Migration, Youth Have the Answers!

Julia Blocher, PIK FutureLab Social Metabolism and Impacts researcher, recently delivered a TEDx talk in Rome entitled “For Climate Change and Migration, Youth Have the Answers!”
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13th ISIE-SEM Conference 2019 organized by FL METAB

From 13-15 May FL Metab organized the 13th conference of the socio-economic metabolism section of the International Society for Industrial Ecology at Harnack Haus in Berlin. We share some stats and impressions of the event here.
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Metab in the media: Healthcare in world’s largest economies accounts for 4% of global emissions

The health care sectors of OECD countries, India, and China contribute a significant part to their national carbon footprints. Our new study shows a first international comparison of health carbon footprints and explores ways to reduce them without compromising health care.
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Call for Abstracts: Konferenz zum sozio-ökonomischen Metabolismus organisiert vom PIK

21.01.2019 - Die diesjährige Konferenz der "Socio-Economic Metabolism Section (SEM)" der von der New Yorker Akademie der Wissenschaften gegründeten "Internationalen Gesellschaft für Industrieökologie (ISIE)" wird vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung organisiert. Unter Vorsitz von Helga Weisz, Leiterin des PIK Future Labs "Sozialer Metabolismus und Auswirkungen", und Peter-Paul Pichler aus dem Forschungsbereich "Komplexitätsforschung" findet das Treffen vom 13. bis 15. Mai 2019 in Berlin statt. Ziel der Konferenz ist es, Ideen und Erkenntnisse der hochaktuellen und innovativen sozioökonomischen Metabolismusforschung zwischen Forschern, Wissenschaftlern und Industrieexperten auszutauschen. Der Call für Abstracts läuft noch bis zum 30. Januar.
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Update on the first EPICC case study on migration in the context of water scarcity in the Peruvian highlands

October 2018, Peru. How does moving away from areas in Peru hit by climate-related hazards affect people’s well-being? To gain insights on this and related questions, I have started primary data collection for several qualitative case studies in Peru’s three large natural regions: the coast, the highlands, and the rainforest. This post briefly reports on the first impressions from the fieldwork in the Andes.
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