Leon Merfort studierte Physik an der Technischen Universität Berlin und schrieb seine Masterarbeit im Bereich komplexer Systeme über die Modellierung von Synchronisationsmustern in empirischen Netzwerken des menschlichen Gehirns. Nach seinem Masterabschluss im März 2018 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theoretische Physik der TU Berlin, wo er auf dem Gebiet neuronaler Netze forschte und Vorlesungen zur theoretischen Physik assistierte. Im Jahr 2019 kam er als Doktorand zum PIK, wo er an mehreren Projekten mitarbeitete, insbesondere an den Projekten DIPOL, RESCUE und OptimESM. Als Teil der Forschungsgruppe „Integrated Assessment Modelling“ untersucht er Fragen zum Zusammenspiel von Klimapolitik in Energie- und Landnutzungs-Systemen mit Schwerpunkt auf Bioenergie als Mittel zur Eindämmung des Klimawandels. Weitere Forschungsthemen umfassen Fragen zu den Folgen von Temperaturüberschreitungen und „Peak-and-Decline“-Szenarien sowie zur Rolle der Kohlendioxidentfernung (CDR) für das Erreichen der Pariser Klimaziele. Im Rahmen der Entwicklung von Szenarien für das ScenarioMIP-Projekt als Beitrag zum siebten Sachstandsbericht (AR7) des IPCC arbeitet Leon Merfort an der Integration und Verbesserung der Schnittstelle zwischen integrierten Bewertungsmodellen (IAMs) und Erdsystemmodellen (ESMs).
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