Johan Rockström als eine Stimme der Wissenschaft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

 
21/01/2020 - Nach einem Jahr, in dem der Klimawandel Schlagzeilen machte, steht das Thema auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos in großen Lettern auf dem Programm. Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, ist einer der anwesenden Wissenschaftler, die der Stimme der Wissenschaft Gehör verschaffen.
Johan Rockström als eine Stimme der Wissenschaft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

Er eröffnete seinen Aufenthalt auf dem Gipfel am Montag mit einer Pressekonferenz im Arctic Basecamp gemeinsam mit Gail Whiteman von der Universität Lancaster, mit der ehemaligen Chefin des UN-Klimasekretariats Christiana Figueres, dem Schauspieler Rainn Wilson und mit Nigel Topping von We Mean Business.

Am Mittwoch, 22. Januar, wird er bei einer Pressekonferenz des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) an der Seite von Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, und ERC-Präsident Mauro Ferrari sprechen. Themen werden der Fokus der neuen Europäischen Kommission auf das Klima sein, mit ihrem Green Deal und dem Bestreben, der erste klimaneutrale Kontinent zu sein. Die Veranstaltung kann man hier im Livestream verfolgen: https://t.co/itgZBVBKCJ?amp=1 

Außerdem wird Johan Rockström die Rolle des Nahrungsmittelsystems bei der Klimastabilisierung hervorheben. Darin liegt ein großer Hebel zur Dekarbonisierung, denn aktuell überschreitet die Menschheit die planetaren Belastungsgrenzen unseres Planeten erheblich. Diese Themen wird er am am Mittwoch, 22.Januar, 16 Uhr bei der Veranstaltung "New Agenda on Food" ansprechen. Weitere Informationen und den Live-Stream finden Sie hier.

Der dritte Schwerpunkt von Johan Rockströms Aufenthalt in Davos wird die biologische Vielfalt sein. Zusammen mit den hochrangigen Interessenvertretern, die auf dem Berggipfel anwesend sind, wird er untersuchen, wie vor dem großen Gipfel zur biologischen Vielfalt im Herbst in Kunming, China, ein wissenschaftliches Ziel für die biologische Vielfalt festgelegt werden kann.