Nachrichten

Hurrikan Florence bedroht die US-Küste

13.09.2018 - Der Hurrikan Florence bedroht die US-Küste, wahrscheinlich wird er North oder South Carolina treffen. Bereits im vergangenen Jahr gab es ungewöhnlich verheerende tropische Wirbelstürme. Die Wissenschaft untersucht den Zusammenhang mit dem Klimawandel, den wir durch den Ausstoß von Treibhausgasen bei der Verbrennung von Kohle und Öl verursachen.
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Hurrikan Irma: "Energie aus der Wärme des Ozeans"

06.09.2017 - Der tropische Wirbelsturm Irma bedroht eine Reihe von Karibikstaaten und möglicherweise die USA. Hierzu hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ein Statement von Anders Levermann veröffentlicht, er ist am PIK einer der Forschungsbereichsleiter, außerdem Professor an der Universität Potsdam und Adjunct Scientist am LDEO der Columbia University in New York.
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Ignoriert die Trittbrettfahrer: Neue Studie untersucht Kommunikationsdynamiken in Klimaverhandlungen

16.07.2020 - Kommunikation ist der Schlüssel bei Klimaverhandlungen: Die Klimastabilisierung ist ein soziales Dilemma, denn verschiedene Akteurinnen und Akteure müssen in ein gemeinsames Ziel investieren. Laut einer neuen Studie, die in Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde und von Jürgen Kurths und Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung mitverfasst wurde, verbessert die Kommunikation von Stimmung und Perspektiven die Gruppeninteraktionen in Klimaschutzprozessen erheblich.
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"Im Angesicht der Naturkatastrophen" – Zweite internationale Potsdam Summer School startet am 14. September

11.9.2015 - Die wachsende Weltbevölkerung, der Klimawandel, die rasante Verstädterung und die internationale Verflechtung von Wirtschaftsräumen vergrößern unsere Verwundbarkeit gegenüber Naturgefahren. Diese großen globalen Herausforderungen „im Angesicht der Naturkatastrophen“ stehen im Fokus der zweiten Potsdam Summer School. Vom 14. bis 23. September 2015 werden 40 Nachwuchstalente aus 28 Ländern zusammenkommen, um gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern der Potsdamer Geo- und Klimaforschungsinstitutionen sowie internationalen Experten die drängenden wissenschaftlichen und gesellschaftsrelevanten Fragen der Naturgefahren zu diskutieren. Geo- und Klimaforscher, Mathematiker und Ozeanografen sprechen darüber mit Sozialwissenschaftlern, Wirtschaftsvertretern und Politikern. Warum wir dazu neigen, bestimmte Naturgefahren eher zu verharmlosen, während wir andere dramatisieren, und wie wir uns in Zukunft besser gegen Naturgefahren schützen können, erörtert in einem öffentlichen Vortrag der Risikoforscher Professor Ortwin Renn am 21. September im Potsdamer Hans Otto Theater.
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Im Gedenken an Mario Molina, Nobelpreisträger für Chemie und emeritierter Professor des MIT-Instituts

12.10.2020 - Mit tiefer Trauer gedenkt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Professor Mario Molina, der am 7. Oktober im Alter von 77 Jahren verstorben ist.
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Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren kann Paris zum Erfolg machen

23.06.2016 - Das Klimaziel von Paris ist ein Triumph des Realismus - ganz entgegen mancher Kritik, es sei wirklichkeitsfremd. Erstens, so erklärt jetzt ein Wissenschaftler-Team, ist es notwendig, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten, weil bei ungebremstem Klimawandel enorme Risiken auf die Menschheit zukommen. Zum ersten Mal zeigen die Forscher in einem Diagramm, bei welcher Erwärmung welche Elemente des Erdsystems kippen könnten. Zweitens ist die Umsetzung des Pariser Klimaziels machbar, durch eine technologische Explosion der erneuerbaren Energiesysteme und anderer Innovationen, und die Implosion der fossilen Industrien. Drittens ist das Klimaziel einfach genug, um weltweit politisch etwas in Bewegung zu bringen.
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In einer Woche: Nobelpreis-Gipfel "Unser Planet, unsere Zukunft" mit Al Gore und dem Dalai Lama

20.04.2021 - Vom 26. bis 28. April findet der erste Nobelpreis-Gipfel "Unser Planet, unsere Zukunft" statt, der vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitorganisiert wird. Direkt nach US Präsident Bidens Klima-Gipfel diese Woche werden Nobelpreisträgerinnen und -preisträger sowie andere angesehene Persönlichkeiten wie Al Gore, Ursula von der Leyen, der Dalai Lama und viele mehr virtuell zusammenkommen, um gemeinsam Maßnahmen zu erkunden, die wir noch in diesem Jahrzehnt erreichen können, um die Welt auf einen Weg zu einer nachhaltigeren, wohlhabenderen Zukunft für alle zu führen.
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In Erinnerung an Professor Will Steffen

31.01.2023 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK trauert um Will Steffen, emeritierter Professor an der Australian National University ANU in Canberra, Australien. Der Klimaforscher verstarb am 29. Januar im Alter von 75 Jahren.
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In Erinnerung an Saleemul Huq

Wir betrauern den Verlust von Professor Saleemul Huq, der am 28. Oktober 2023 verstorben ist.
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In Erinnerung an Vladimir Petoukhov

04.10.2023 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK trauert um Vladimir Petoukhov, einen renommierten Klimawissenschaftler und Pionier der russischen Klimamodellierung, der am 4. September 2023 verstorben ist.
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Indiens Reis in Gefahr: Braune Heuschrecke als wachsende Bedrohung im Zuge der globalen Erwärmung

28.01.2022 - Der Klimawandel erhöht das Risiko einer braunen Heuschreckenplage im indischen Reis, eine der bedrohlichsten Schädlingsarten dieses wichtigen landwirtschaftlichen Grundnahrungsmittels. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Vor allem steigende Temperaturen spielen bei der Ausbreitung eine entscheidende Rolle und könnten die Gesamtfläche mit hohem Schädlingsrisiko von sieben auf mehr als 15 Prozent verdoppeln - selbst wenn der globale Temperaturanstieg unter 2 °C gehalten werden kann. Ungebremst könnte der Klimawandel in Zukunft weiter zur Ausbreitung des Schädlings beitragen und möglicherweise dazu führen, dass mehr als 50 Prozent der indischen Reisanbauflächen von der braunen Heuschrecke stark bedroht sind.
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Indirekte Emissionen von Wind und Sonnenenergie kein Hindernis für Dekarbonisierung des Energiesektors

08.12.2017 - Auch kohlenstoffarme Technologien wie Wind- und Solarenergie oder Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) bei fossilen Kraftwerken unterscheiden sich noch stark in den Treibhausgas-Emissionen, die im gesamten Lebenszyklus entstehen. Das ist das Ergebnis einer umfassenden neuen Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht wurde. Anders als manche Kritiker argumentieren, fanden die Forscher nicht nur heraus, dass Wind- und Solarenergie zu den Technologien mit der günstigsten indirekten Emissionsbilanz gehören. Sie zeigen auch, dass eine vollständige Dekarbonisierung des globalen Energiesektors durch den Ausbau dieser Technologien nur zu geringen indirekten Treibhausgasemissionen führen würde – und somit die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Stromversorgung nicht maßgeblich behindern würde.
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Pressemitteilung

Indischer Monsun ist nach Vulkanausbrüchen besser vorhersagbar

18.09.2020 - Große Vulkanausbrüche können dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit des indischen Monsun zu verbessern – die Regenzeit ist für die Landwirtschaft des Landes und damit für die Ernährung von einer Milliarde Menschen von entscheidender Bedeutung. Dies konnte jetzt ein indisch-deutsches Forschendenteam durch die Kombination von Daten aus meteorologischen Beobachtungen, Klimaaufzeichnungen, Computersimulationen und geologischen Archiven wie Korallen und Eiskernen aus vergangenen Jahrtausenden zeigen. Was paradox erscheint, weil Vulkanausbrüche so unregelmäßig sind, ist tatsächlich auf eine stärkere Wechselwirkung zwischen dem Monsun über weiten Teilen Südostasiens und dem El-Niño-Phänomen immer nach einer Eruption zurückzuführen. Eine Synchronisation des Monsuns mit dem stärksten Typus der natürlichen Klimavariabilität, dem El Niño, macht es leichter, die Stärke der saisonalen Niederschläge auf dem indischen Subkontinent vorherzusagen.
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Indischer Monsun: Vorhersage jetzt früher möglich als je zuvor

20.04.2016 - Früher als je zuvor können Wissenschaftler jetzt für Indien Beginn und Ende des Sommer-Monsuns vorhersagen. Ein Forscherteam hat hierfür eine neuartige Netzwerk-Analyse regionaler Wetterdaten entwickelt und wird diese Methode dem Indischen Wetterdienst vorschlagen. Der große Sommerregen ist extrem wichtig für Millionen Bauern und damit für die Ernährung des nach China bevölkerungsstärksten Landes der Erde. In Zukunft wird der Klimawandel wahrscheinlich die Stabilität des Monsuns stören – die akkurate Vorhersage wird dadurch noch wichtiger.
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Innovationen für Nachhaltigkeit in der Post-Corona-Zukunft

07.07.2020 - Die Corona-Pandemie hat die Welt in Aufruhr versetzt und den Status quo durcheinander gebracht, aber sie bietet auch Chancen für neue Herangehensweisen an die Art, wie wir leben und arbeiten. Laut dem jüngsten Bericht der Initiative The World in 2050 (TWI2050) kann die Krise zur Schaffung nachhaltiger Gesellschaften führen, mit einem höheren Maß an Wohlstand für alle. Neben dem politischen Willen sind dabei jene Innovationen von zentraler Bedeutung, die konkret vor Ort wirken, erschwinglich sind und auf breiter Basis angewandt werden können.
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Pressemitteilung

Institutsentwicklung durch mehr interdisziplinäre Wissenschaft: Grünes Licht für strategischen Sondertatbestand des PIK

19.10.2023 - Von der interdisziplinären Grundlagenforschung bis zur wissenschaftlichen Politikberatung: Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat vom Ausschuss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern grünes Licht für seine Pläne einer Institutserweiterung erhalten. Mit dem vom PIK beantragten Sondertatbestand wird die Kompetenz in bislang wenig beforschten Themen durch zukunftsweisende Investitionsbereiche gestärkt. Gleichzeitig erfolgt durch die Integration des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) ab 2025 der Aufbau eines Policy Research Hub an der Schnittstelle zwischen Forschung und Politik.
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Interaktiver Ariadne-Pathfinder: Deutschland auf dem Weg zur Klimaneutralität 2045

19.01.2022 - Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der erste Modellvergleich rund um Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 im jüngst veröffentlichten Ariadne-Szenarienreport. Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich mit dem Ariadne-Pathfinder jetzt auch interaktiv entdecken – vom Gesamtsystem bis zu den einzelnen Sektoren und über verschiedene Technologieansätze hinweg.
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Internationale Auszeichnungen für junge PIK-Wissenschaftler

29.05.2015 - Sie arbeiten zu CO2-Steuern, der Energiewende und sogenannten „fliegenden Flüssen“ im Amazonasbecken – die exzellente Forschung mehrerer junger Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wurde nun ausgezeichnet.
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IPCC Bericht zu 1,5°C: Beispiellose Transformation erforderlich, um Klimaziele zu erreichen

08.10.2018 - Den Klimawandel auf 1,5°C zu begrenzen erfordert schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft, zeigt ein neuer Bericht des Weltklimarats IPCC. 21 Autoren aus 40 Ländern haben an der umfassenden Analyse des Intergovernmental Panel on Climate Change gearbeitet, darunter Elmar Kriegler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als einer der Leitautoren für das Schlüsselkapitel über Minderungspfade. Der Sonderbericht über die globale Erwärmung von 1,5°C wird als wissenschaftlicher Beitrag eine wichtige Rolle spielen auf dem nächten UN-Klimagipfel im Dezember im polnischen Kattowitz. Erstellt wurde der Bericht auf Einladung der UN-Klimarahmenkonvention nach der Einigung auf das historische Pariser Abkommen im Jahr 2015.
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