Klimaforschung und Energiewende zum Anfassen: PIK & Ariadne beim Potsdamer Tag der Wissenschaften

12.05.2025 - Planetare Grenzen, klimaresilienter Kaffee, Stromnetze der Zukunft und ein Meeresströmungsexperiment für Kinder: Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Kopernikus-Projekt Ariadne präsentierten beim Potsdamer Tag der Wissenschaften auf dem Campus Golm ihre Forschung zu Klimawandel, Energiewende und gesellschaftlicher Transformation. Mit interaktiven Angeboten, Gesprächsrunden und Virtual-Reality-Anwendungen luden sie Besucherinnen und Besucher dazu ein, Wissenschaft direkt zu erleben.
Klimaforschung und Energiewende zum Anfassen: PIK & Ariadne beim Potsdamer Tag der Wissenschaften
Am PIK-Stand: Während eines geführten Rundgangs machten hier Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle, der Präsident der Universität Potsdam Oliver Günther, PIK-Verwaltungsdirektorin Bettina Hörstrup sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und kommunalen Unternehmen Halt. Foto: PIK

Als erstes standen die planetaren Grenzen im Mittelpunkt: Besucherinnen und Besucher erfuhren von den PIK-Forschenden Hannes Rauhe und Clara Nicolai, welche Belastungsgrenzen das Erdsystem hat und warum ihre Einhaltung entscheidend für einen stabilen Planeten ist. Danach drehte sich am PIK-Stand alles um Kaffee und Klimawandel. Sophie von Loeben und Christoph Gornott erklärten, wie steigende Temperaturen und veränderte Niederschläge den Kaffeeanbau weltweit unter Druck setzen und welche Anpassungsstrategien möglich sind. 

Auch ein Rundgang für geladene Gäste führte über das Veranstaltungsgelände des Potsdamer Tags der Wissenschaften. Begleitet wurde er unter anderem von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle, dem Präsidenten der Universität Potsdam Oliver Günther sowie weiteren Leiterinnen und Leitern von Wissenschaftseinrichtungen und kommunalen Unternehmen.

Impressione vom Potsdamer Tag der Wissenschaft
Kaffee & Klimawandel, planetare Grenzen, Meeresströmungen: Besucherinnen und Besucher am Stand von PIK und Ariadne beim Potsdamer Tag der Wissenschaften. Foto: PIK

Sehr gefragt bei den kleinen Besucherinnen und Besuchern war das Meeresströmungsexperiment des PIK. PIK-Mitarbeitern Anna-Maria Watzall zeigte anschaulich, wie Meereströmungen funktionieren. Kinder und Erwachsene konnten dabei selbst beobachten, wie sich Temperaturunterschiede auf die Bewegung von Wasser auswirken und diskutierten, warum Veränderungen solcher Strömungen weitreichende Folgen haben können.

Das Kopernikus-Projekt Ariadne bot ein vielfältiges Programm zur Energiewende und Klimapolitik. Themen waren unter anderem sozial gerechte Wärmewende, Wasserstoff in einer klimaneutralen Zukunft sowie die Rolle flexibler Stromnetze. Mit einer Virtual-Reality-Anwendung konnten kleine und große Gäste zudem in mögliche klimaneutrale Energiesysteme eintauchen.

Der Potsdamer Tag der Wissenschaften fand dieses Jahr zum 13. Mal statt und brachte mehr als 40 Hochschulen, Schulen und Forschungseinrichtungen aus Brandenburg zusammen. Mit zahlreichen Mitmachangeboten, Vorträgen und Experimenten lud die Veranstaltung dazu ein, aktuelle Forschung für alle Altersgruppen zugänglich zu machen. Insgesamt kamen rund 7800 Besucherinnen und Besucher auf den Campus Golm.

Programm am PIK- und Ariadne-Stand beim Potsdamer Tag der Wissenschaften 2026:

PIK

  • Planetare Grenzen: ein sicherer Handlungsraum für einen stabilen Planeten
  • Kaffee & Klimawandel: Was die Erderwärmung für den Kaffeeanbau bedeutet
  • Meeresströmungsexperiment (speziell für Kinder)

Ariadne

  • Wie kann die Wärmewende gerecht finanziert werden?
  • EU-Klimapolitik, aber sozial verträglich?
  • Welche Rolle spielt Wasserstoff in einer klimaneutralen Zukunft?
  • Wie sich Stromnetze in der Energiewende wandeln
  • Power-to-X: Mit Virtual Reality in die klimaneutrale Zukunft

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