Alex Häuser

Doktorand
Häuser

Alex Häuser ist Doktorand in der Arbeitsgruppe Klimawandel und Gesundheit der Forschungsabteilung Klimaresilienz (RD2). Seine Forschung verbindet die Transformation von Ernährungssystemen mit Planetary Health und den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

In seinem Promotionsprojekt „Towards a Social Tipping Point for Food Systems Transformation: The Role of Edible Cities“ untersucht Alex, wie Ernährungsinitiativen in Städten Veränderungen hin zu gesünderen und pflanzenbasierten Ernährungsweisen anstoßen können. Ausgehend von der Theorie sozialer Kipppunkte, interdisziplinärer Systemanalyse und städtischer Fallstudien erforscht er, wie sich Veränderungen in Ernährungsumgebungen, gesellschaftlichen Praktiken und politischen Rahmenbedingungen gegenseitig verstärken und damit die Transformation von Ernährungssystemen beschleunigen können.

Neben seiner Promotion arbeitet er bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik und betreibt mit Think Through Food einen eigenen Wissenschaftskommunikationskanal, der die Zusammenhänge zwischen Ernährung, planetaren Grenzen und Geopolitik beleuchtet.

Abteilung

Arbeitsgruppe

Lebenslauf

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Kontakt

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
ahaeuser[at]pik-potsdam.de
P.O. Box 60 12 03
14412 Potsdam

Forschungsschwerpunkte

  • Transformation von Ernährungssystemen & nachhaltige Ernährungsweisen

  • Planetare Grenzen & nachhaltige Entwicklung

  • Soziale Kipppunkte & Verhaltensänderungen

  • Urbane Ernährungssysteme & essbare Städte

  • Umweltgovernance & Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Politik

Forschungsmethoden und -ansätze

  • Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung

  • Systematische Literaturreviews & Entwicklung konzeptioneller Rahmenwerke

  • Qualitative Experteninterviews & Stakeholder-Analysen

  • Vergleichende städtische Fallstudien

  • Szenarioentwicklung & Bewertung der Skalierbarkeit

Towards a Social Tipping Point for Food Systems Transformation: The Role of Edible Cities

Promotionsprojekt | Humboldt-Universität zu Berlin & Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

Das Promotionsprojekt untersucht das Potenzial "essbarer Städte", soziale Kippprozesse anzustoßen und damit den Wandel hin zu gesünderen und nachhaltigeren Ernährungssystemen zu beschleunigen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unterschiedliche städtische Interventionen – von lokaler Lebensmittelproduktion und verbessertem Zugang zu Lebensmitteln über technologische Innovationen bis hin zu Führungsstrukturen und politischen Maßnahmen – zusammenwirken, Ernährungspraktiken beeinflussen und umfassendere systemische Veränderungen ermöglichen können.

Die Forschung umfasst drei sich ergänzende Phasen:

  1. Systematische Literaturübersicht & Rahmenwerkentwicklung: Synthese interdisziplinärer Forschungsliteratur zur Identifikation zentraler städtischer Hebel und Transformationspfade für Ernährungssysteme.

  2. Expertenbefragung & Urban Action Plan: Bewertung des transformativen Potenzials, der Umsetzbarkeit und möglicher Zielkonflikte städtischer Interventionen mithilfe von Experteninterviews und Multi-Criteria Mapping.

  3. Vergleichende städtische Fallstudien: Untersuchung, wie unterschiedliche Transformationspfade in verschiedenen städtischen Kontexten entstehen und wirken, mit einem Schwerpunkt auf Berlin und London.

Ziel des Projekts ist es, konkrete Handlungsstrategien zur Skalierung städtischer Interventionen im Ernährungssystem zu identifizieren und transformative Veränderungen im Einklang mit planetaren Grenzen, menschlicher Gesundheit und nachhaltiger Entwicklung zu unterstützen.