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Kippelemente im Fokus: Professur für Nico Wunderling

24.04.2025 - Im April 2025 hat Nico Wunderling vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine Professur mit Tenure-Track an der Goethe-Universität Frankfurt angetreten. Seine Forschung bleibt im Bereich der Erdsystemwissenschaften verankert mit besonderem Fokus auf Kippelemente im Klimasystem.
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Das atmosphärische Gedächtnis, das Milliarden Menschen ernährt – neu entdeckter Mechanismus für Monsunregen

07.05.2025 - Monsunregen weltweit schalten sich im Frühling ein und im Herbst wieder aus. Bisher wurde dies vor allem als Reaktion auf die Sonneneinstrahlung verstanden. Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt nun erstmals, dass die Atmosphäre in besonderen Situationen ein Gedächtnis haben kann. Sie kann mittels eines ‚physikalischen Erinnerungsvermögens‘ über längere Zeit Feuchtigkeit speichern und so zwischen zwei stabilen Zuständen hin- und herschalten. Sollte dieses empfindliche Gleichgewicht aus dem Takt geraten, hätte das gravierende Folgen für Milliarden von Menschen.
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Wie sich die Welt entwickeln kann, ohne sich zu ruinieren

14.05.2025 – Eine bahnbrechende Szenarien-Studie im Top-Journal Nature richtet jetzt den Blick weit nach vorn – und zeichnet für unterschiedliche Politikpfade ein Bild von Klima und Umwelt bis Ende des Jahrhunderts. Bezugspunkt sind die „planetaren Grenzen“, die den sicheren Handlungsraum für die Menschheit definieren. Demnach bleibt das Thema Nachhaltigkeit noch auf Jahrzehnte kritisch, doch mit ambitionierten Maßnahmen lässt sich für 2050 zumindest ein Zustand wie 2015 erreichen und bis 2100 deutlich verbessern. Die Studie wurde mitverfasst vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
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Vielfältiges Info-Angebot des PIK auf dem Potsdamer Tag der Wissenschaften

13.05.2025 – Ozeanzirkulation, Klimamythen, Verkehrswende, Artenvielfalt: Auf einer großen Info-Messe konnten sich die Besucherinnen und Besucher jetzt ein Bild von den Forschungsinhalten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung machen. Mit insgesamt über 200 Programmpunkten von mehr als 40 Ausstellern lockte das Event mehr als 8000 Menschen in den Wissenschaftspark in Potsdam-Golm.
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Klimawissenschaft für den nächsten IPCC-Zyklus: OptimESM-ISIMIP-Workshop

13.05.2025 – Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veranstaltete jetzt einen sektorübergreifenden Workshop mit einem wichtigen Schwerpunkt: die Weiterentwicklung der Klimawissenschaft für den nächsten Zyklus der Sachstandsberichte (AR7) des Weltlimarats IPCC, der 2028 veröffentlicht werden soll.
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Fossile Heizungen verbieten? Ein Ausweg aus dem Glaubenskrieg

26.05.2025 – Die neue Bundesregierung macht das umstrittene Gebäudeenergiegesetz der Ampel-Koalition rückgängig und verspricht für die Klimawende im Heizungskeller ein flexibleres Konzept. Es geht darum, das Umrüsten auf CO₂-freie Technik ohne politische Proteststürme hinzubekommen. Hilfestellung bietet dafür jetzt ein vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitverfasster Artikel in Nature Climate Change, gestützt auf neuere Erkenntnisse der Wirtschaftslehre. Er liefert Kriterien und eine politische Marschroute für maßvolle, gezielte Regulierung ergänzend zur sukzessive steigenden CO₂-Bepreisung.
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Neuer CO₂-Preis-Rechner macht Klimakosten für Haushalte sichtbar

04.06.2025 – Ein neuer CO₂-Preis-Rechner macht die Auswirkungen der CO₂-Bepreisung für jeden Haushalt sichtbar. Das vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gemeinsam mit dem RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung entwickelte Online-Tool zeigt auch, wie staatliche Rückzahlungen entlasten und wo im Alltag Einsparungen erzielt werden können. Das Online-Tool ist kostenfrei und anonym nutzbar.
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Nächste Jahre laut Forschungsteam entscheidend für die Zukunft des westantarktischen Eisschilds

03.06.2025 – Ein Kollaps des westantarktischen Eisschilds könnte bereits bei einer geringen Ozeanerwärmung über die heutigen Temperaturen hinaus ausgelöst werden und einen verheerenden globalen Meeresspiegelanstieg von vier Metern im Laufe von mehreren hundert Jahren zur Folge haben. Das geht aus einer jetzt in Communications Earth & Environment veröffentlichten und vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitverfassten Studie hervor. In ihr wird jedoch betont: Durch umgehende Maßnahmen zur Emissionssenkung lässt sich ein katastrophales Szenario immer noch vermeiden.
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Ein ermutigender Befund zur Akzeptanz globaler Klimapolitik

05.06.2025 – Auch wenn das Thema in der Politik-Agenda derzeit nach hinten gerückt scheint: Für umfassende Maßnahmen gegen die Erderhitzung gibt es weltweit Rückhalt in der Bevölkerung. Eine vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitverfasste Studie in der renommierten Fachzeitschrift Nature Human Behaviour geht der Akzeptanz-Frage jetzt wissenschaftlich auf den Grund. Sie stützt sich auf eigens zu diesem Zweck durchgeführte Befragungen rund um den Globus. Demnach gibt es starke und ernsthafte Unterstützung für internationale CO₂-Bepreisung, Pro-Kopf-Rückverteilung der Einnahmen und damit Umverteilung hin zu ärmeren Ländern.
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Schwache Winde verursachten Rekordhitze im Nordatlantik 2023 – Klimawandel begünstigt marine Hitzewellen

04.06.2025 – Ungewöhnlich schwache Winde sind die Hauptursache für die größte je gemessene Hitzewelle im Nordatlantik im Sommer 2023. Eine jetzt in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie zeigt, dass die schwachen Winde zu einer außergewöhnlich flachen – und warmen – oberen Meeresschicht führten. Da diese oberste Schicht des Ozeans aufgrund des Klimawandels zunehmend dünner wird, dürften vergleichbar extreme marine Hitzeereignisse künftig häufiger auftreten, schlussfolgern die Autoren der Studie, darunter Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
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Würdigung für Lehre und Forschung: Georg Feulner erhält außerplanmäßige Professur

13.06.2025 - Georg Feulner, stellvertretender Leiter der Abteilung „Erdsystemanalyse” am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), wurde im Mai 2025 von der Universität Potsdam die Würde eines außerplanmäßigen Professors im Fach Klimaphysik verliehen. Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät ehrt damit seine außerordentlichen Leistungen in Lehre und Forschung, insbesondere im Bereich der paläoklimatischen Entwicklung des Erdsystems.
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PIK-Forscher Linus Mattauch gewinnt europäischen Preis für Umweltökonomik

18.06.2025 – Bedeutende Auszeichnung für Linus Mattauch, Leiter der Forschungsgruppe Gesellschaftlicher Wandel und Wohlergehen am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Ökonomie-Vereinigung European Association of Environmental and Resource Economists (EAERE) verlieh ihm heute den auf Forschende unter 40 Jahren ausgerichteten europäischen Preis für Umweltökonomik („European Award for Researchers in Environmental Economics under the Age of Forty“). Die Vereinigung betont die Politik-Relevanz seiner Forschung und die hohe Zahl der Veröffentlichungen.
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Das Tempo der Erwärmung hat sich seit den 1980er-Jahren verdoppelt

19.06.2025 – Die globale Erwärmung hat sich im Zeitraum 2012 bis 2024 gegenüber den 1980er-Jahren etwa verdoppelt. Das geht aus der heute in Earth System Science Data veröffentlichten, von Fachkollegen begutachteten Aktualisierung der „Indikatoren des globalen Klimawandels“ hervor, an der das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitgewirkt hat.
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Klimareferenzstation in Potsdam zeigt trockenstes erstes Halbjahr seit Messbeginn vor über 130 Jahren

01.07.2025 – Im ersten Halbjahr 2025 wurden an der Säkularstation Potsdam auf dem Telegrafenberg voraussichtlich so geringe Niederschlagsmengen gemessen wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1893. Die Station ist eine zentrale Referenz für die Beobachtung des Klimas. Als weltweit einzige meteorologische Station verfügt sie über ein mehr als 100-jähriges, lückenloses und umfassendes Messprogramm. Aktuelle Witterungsverläufe von Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer lassen sich so in einen klimatischen Kontext einordnen.
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Wie sich Maßnahmen für Umweltschutz und für weniger Arm-Reich-Gefälle gegenseitig beeinflussen

01.09.2025 – Die Zerstörung der Umwelt und die wirtschaftliche Ungleichheit – das sind zwei Kernprobleme, die Regierungen rund um den Globus erklärtermaßen in den Fokus ihrer Politik stellen. Doch bislang gab es keine umfassende Analyse dazu, wie diese beiden Probleme zusammenhängen und wie sich Politik-Maßnahmen für Umweltschutz und für weniger Arm-Reich-Gefälle gegenseitig ergänzen oder behindern. Die Studie „The Economics of Inequality and the Environment“ betrachtet nun diese Wechselwirkung mit einer Literaturanalyse. Sie wurde mitverfasst vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift Journal of Economic Literature.
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Wie nachhaltige Klimapolitik und solide Staatsfinanzen miteinander vereinbar sind

30.07.2025 - Maßnahmen zum Kampf gegen die Erderhitzung rechtfertigen zusätzliche Staatsschulden – und zwar in dem Umfang, wie sie CO₂-Emissionen und in der Folge Klimaschäden verhindern. Das ist der Kerngedanke einer „grün-goldenen Regel für die Klimapolitik“, die jetzt in Perspektiven der Wirtschaftspolitik vorgestellt wurde. Die Studie wurde geleitet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Für Deutschland erscheinen demnach, sofern die gesetzten Ziele strikt eingehalten werden, für Klimaschutz bis 2030 insgesamt 161 Milliarden Euro neue Schulden vertretbar und ökonomisch sinnvoll.
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Stabiles Erdsystem entscheidend für menschliche Gesundheit – Forschende initiieren gemeinsames Vorgehen

16.07.2025 – Forschende aus den Erdsystem- und Gesundheitswissenschaften schlagen einen gemeinsamen wissenschaftlichen Rahmen vor, um besser zu verstehen, wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung die Grundlagen der menschlichen Gesundheit bedrohen und wie dem begegnet werden kann. Ihr Kommentar, veröffentlicht im renommierten Medizinjournal The Lancet, fordert eine stärkere Zusammenführung von Wissen über verschiedene Forschungsdisziplinen hinweg. Initiiert wurde der Beitrag von Johan Rockström und Oskar Masztalerz vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gemeinsam mit Sam Myers, Direktor der Planetary Health Alliance und des Johns Hopkins Institute for Planetary Health.
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Tropische Vogelpopulationen sind wegen des Klimawandels seit 1980 um ein Drittel zurückgegangen

11.08.2025 – Die Bestände tropischer Vögel haben sich seit 1980 im Vergleich zu einer Welt ohne Klimawandel um rund ein Drittel (25–38 Prozent) verringert. Grund dafür sind immer intensivere Hitzeextreme infolge des Klimawandels. Einzelne Arten haben sogar mehr als 50 Prozent ihres Bestands eingebüßt, erklärt eine in Nature Ecology and Evolution veröffentlichten Studie, an der das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die University of Queensland und Barcelona Supercomputing Center (BSC) mitgewirkt haben
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Datenbasierte Analyse bestätigt: Erreichen der Pariser Klimaziele immer unwahrscheinlicher

21.07.2025 - Eine neue Studie mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) liefert eine rein datenbasierte Abschätzung, wann die im Pariser Klimaabkommen festgelegten Temperaturschwellen von 1,5 Grad Celsius und deutlich unter 2 Grad Celsius überschritten werden könnten, falls sich die menschengemachte globale Erwärmung in etwa linear fortsetzt. Die Analyse bestätigt zentrale Aussagen komplexer Klimamodelle mit einer davon unabhängigen, datenbasierten Methode.
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Ungesund und klimaschädlich: Essen in Krankenhäusern und Pflegeheimen untersucht

24.07.2025 - Statt zur Genesung beizutragen, kann das Essen in Krankenhäusern und Pflegeheimen die Gesundheit gefährden – und die Umwelt. Das zeigt eine jetzt in The Lancet Planetary Health veröffentlichte Studie. Forschende vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Stanford University haben festgestellt, dass die Verpflegung in den untersuchten Einrichtungen zu wenig gesunde, pflanzliche Lebensmittel und zu viele ungesunde und umweltschädliche Optionen enthält. Damit sind die angebotenen Mahlzeiten weder förderlich für die individuelle noch für die planetare Gesundheit.
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