AMOC-Kollaps könnte Südlichen Ozean zur CO₂-Quelle machen und globale Erwärmung um 0,2°C verstärken
07.04.2026 – Ein Zusammenbruch der Atlantischen Meridionalen Umwälzströmung (AMOC) könnte dazu führen, dass über Hunderte von Jahren erhebliche Mengen von im Ozean gespeichertem CO₂ in die Atmosphäre freigesetzt werden. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), in der ein solcher Kollaps unter stabilen Klimabedingungen simuliert wurde. Die globale Erwärmung würde dies um zusätzliche 0,2°C verstärken. Die Arbeit wurde in Natures Communications Earth & Environment veröffentlicht. Sie unterstreicht die zentrale Rolle der AMOC bei der Regulierung des globalen Klimas.
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Ottmar Edenhofer als Vorsitzender des EU-Klimabeirats wiedergewählt
14.04.2026 – Der Europäische Wissenschaftliche Beirat zum Klimawandel (European Scientific Advisory Board on Climate Change), der Ende März 2026 in seine zweite vierjährige Arbeitsperiode gestartet ist, wird auch künftig von Ottmar Edenhofer geleitet, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Edenhofer wurde heute im Meeting des Beirats in Brüssel als Vorsitzender für die volle Arbeitsperiode gewählt. Laura Díaz Anadón (University of Cambridge) and Suraje Dessai (University of Leeds) wurden als Vize-Vorsitzende für ein zweijähriges Mandat gewählt.
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Neue Studie: Nordische Meeresströmung wird stärker, während sich AMOC abschwächt
20.04.2026 – Eine stärker werdende Strömung vom Atlantik in das Nordmeer (NOC) könnte eine direkte Folge der Abschwächung der Atlantischen Meriodionalen Umwälzströmung (AMOC) sein, und keine davon unabhängige Entwicklung. Das legt eine neue Modellstudie nahe, in der Forschende vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Bergen jetzt einen Rückkopplungsmechanismus identifizieren, der diese Verstärkung der NOC auslösen kann.
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Neuer Bericht von „Lancet Europe“ zeigt Anstieg hitzebedingter Todesfälle und steigende Energiekosten durch fossile Brennstoffe
22.04.2026 – In fast allen Teilen Europas ist ein Anstieg der hitzebedingten Todesfälle zu verzeichnen – im Jahr 2024 schätzungsweise 62.000. Auch die Zahl der Hitzewarnungen hat sich laut „Lancet Europe“-Bericht zu Gesundheit und Klimawandel 2026 verdreifacht. Gleichzeitig beliefen sich die europäischen Subventionen für fossile Brennstoffe allein im Jahr 2023 auf 444 Milliarden Euro – mehr als das dreimal so viel wie noch 2016, als das Pariser Abkommen verabschiedet wurde und sich die Länder zur Begrenzung der globalen Erwärmung verpflichteten.
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Ein Drittel der Lebensräume von an Land lebenden Tierarten bis 2085 von multiplen Extremereignissen bedroht
24.04.2026 – Etwa 36 Prozent der heutigen Lebensräume von Landtieren könnten bis 2085 mehreren unterschiedlichen Arten von klimabedingten Extremereignissen wie Hitzewellen, Bränden oder Überschwemmungen ausgesetzt sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines internationalen Teams von 18 Forschenden unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Sie wurde heute im Fachjournal Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.
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Girls’ Day 2026: Vom Meeresströmungs-Experiment zur Weltklimakonferenz
24.04.2026 – Einblicke in den Alltag einer Forscherin, eine Führung über den Telegrafenberg, interaktive Experimente und ein Rollenspiel: Beim Girls’ Day am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) konnten 22 Schülerinnen einen Tag lang in die Welt der Wissenschaft eintauchen.
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PIK präsentiert zentrale Forschungsthemen in einer Serie auf YouTube
04.05.2026 – Wie stabil ist unser Planet? Wie kriegen wir menschengemachte Treibhausgase wieder raus aus der Atmosphäre? Wie können wir die Erderhitzung bekämpfen und uns an bestimmte Veränderungen anpassen? Antworten auf diese und mehr Fragen liefert das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einer Folge von Erklärvideos auf YouTube.
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Programmübersicht: PIK und Ariadne beim Potsdamer Tag der Wissenschaften
05.05.2026 - Am 9. Mai präsentieren das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Kopernikus-Projekt Ariadne ihre Forschung beim Potsdamer Tag der Wissenschaften auf dem Campus Golm der Universität Potsdam. Zwischen 12 und 18 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm, auch für Kinder.
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Abholzung senkt Amazonas-Stabilität: Kritische Veränderungen schon bei unter 2°C Erwärmung möglich
06.05.2026 – Rund zwei Drittel des Amazonas-Regenwaldes könnten sich bei einer globalen Erwärmung von 1,5 bis 1,9°C in stark geschwächten Regenwald oder savannenähnliche Ökosysteme verwandeln, wenn die Entwaldung auf etwa 22 bis 28 Prozent des Amazonasgebiets ansteigt. Das zeigt eine neue, vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geleitete Studie, die in Nature veröffentlicht wurde. Ohne zusätzliche Abholzung würden solche großflächigen Veränderungen dagegen voraussichtlich erst bei deutlich höherer Erwärmung von etwa 3,7 bis 4°C auftreten.
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Klimaforschung und Energiewende zum Anfassen: PIK & Ariadne beim Potsdamer Tag der Wissenschaften
12.05.2025 - Planetare Grenzen, klimaresilienter Kaffee, Stromnetze der Zukunft und ein Meeresströmungsexperiment für Kinder: Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Kopernikus-Projekt Ariadne präsentierten beim Potsdamer Tag der Wissenschaften auf dem Campus Golm ihre Forschung zu Klimawandel, Energiewende und gesellschaftlicher Transformation. Mit interaktiven Angeboten, Gesprächsrunden und Virtual-Reality-Anwendungen luden sie Besucherinnen und Besucher dazu ein, Wissenschaft direkt zu erleben.
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Verzicht auf neue mit Kohle befeuerte Stahlwerke bis 2030 ist halb so teuer wie der spätere Ausgleich ihrer Emissionen
21.05.2026 – In der kurzen Frist bis 2030 in die Abkehr von Kohle in der Stahlproduktion zu investieren, ist global gesehen um 53 Prozent oder rund 800 Milliarden Dollar billiger, als die entsprechenden Emissionen später in anderen Wirtschaftsbereichen oder durch CO₂-Entnahmen zu reduzieren (1,5 Billionen Dollar) – in einem Szenario, das die Erwärmung unter 1,5 °C hält. Das belegt eine heute in Nature Climate Change veröffentlichte Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
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Neuer Ansatz für Stadtplanung mit weniger Autoverkehr und CO₂-Ausstoß
28.05.2026 – Die Stadtplanung muss die Treibhausgas-Emissionen in Angriff nehmen – und wichtig sind dabei weniger und kürzere Pendelwege mit dem Auto. Das lässt sich vor allem durch größere Nähe des Wohnortes zur City und zu Arbeitsplätzen erreichen, und damit wird gezielte bauliche Verdichtung zu einem entscheidenden Hebel. Stadt-weite Bevölkerungsdichte und Verkehrsanbindung sind von untergeordneter Bedeu-tung. Das sind Erkenntnisse aus einer neuen Studie in Environmental Research Letters, geleitet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in Zusammenarbeit mit der University of California, Berkeley, der University of Sussex und weiteren Partnern.
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Der CO₂-Preis der EU auf Importe stärkt die Klimapolitik weltweit
01.06.2026 – Anfang 2026 weitete die EU ihre interne CO₂-Bepreisung auf wichtige Pro-dukte aus Drittländern aus: durch den Grenzausgleich „Carbon Border Adjustment Mechanism“ (CBAM). Wer CO₂-intensive Produkte in die EU liefert, muss Klimazoll zahlen – sofern nicht das eigene Land ein Bepreisungssystem hat. Laut einer Studie könnte dies Handelspartner der EU dazu bringen, ebenfalls CO₂ zu bepreisen. Kanada, Japan, Taiwan und Südkorea gelten als wahrscheinliche Kandidaten, was 73 Prozent mehr CO₂-Ausstoß vermeiden würde, als wenn allein die EU ihre Klimapolitik umsetzt.
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CO₂-Entnahme muss womöglich schneller wachsen als Solarenergie, um Klimaziele erreichbar zu machen
02.06.2026 – Die dritte Ausgabe des Berichts „State of Carbon Dioxide Removal“ zeigt: Die bisherigen nationalen Zusagen zur CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre bleiben bis 2050 um mehr als 5 Milliarden Tonnen pro Jahr hinter den Mengen zurück, die in Szenarien zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C benötigt werden. Um diese Lücke zu schließen, müsste die CO₂-Entnahme laut dem Bericht ähnlich schnell wachsen wie derzeit stark expandierende Technologien wie Solarenergie und Elektroautos oder sogar noch schneller. An dem Bericht waren auch Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt.
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PIK-Direktor Ottmar Edenhofer erhält BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026
02.06.2026 – Der Klimaökonom Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), wird mit dem BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026 ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt BAUM e.V., ein Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, Edenhofers Beiträge zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter Instrumente für eine wirksame Klimapolitik in Deutschland und Europa.
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Menschliche Aktivitäten beschleunigen Veränderungen im globalen Wasserkreislauf
09.06.2026 – Klimawandel, Landnutzung und Wasserverbrauch verändern den globalen Süßwasserkreislauf immer stärker. Dies führt laute einer neuen Studie in Nature Communications zu ausgedehnteren und häufigeren Trocken- und Feuchteperioden und treibt die Süßwassersysteme weiter über ihre planetare Belastungsgrenze hinaus. Unter Leitung der Universität Ostfinnland und mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) identifiziert das Forschungsteam die Hauptursachen für die voranschreitende Überschreitung der planetaren Grenze für Veränderung des Süßwasserkreislaufs auf globaler und regionaler Ebene.
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