Begrüßt wurden die Ministerinnen von dem dreiköpfigen PIK-Vorstand aus Bettina Hörstrup, Ottmar Edenhofer und Johan Rockström. Als Input für Diskussion und Austausch gab es zunächst eine Präsentation zum Institut mit seiner weltweit einzigartigen Integration von natur- und sozialwissenschaftlicher Forschung und seiner starken Einbindung in internationale Sachstandsberichte. Klimaschutz, so ein Kerninhalt des Vortrags, ist langfristige Wohlstandssicherung in Europa und Deutschland. Außerdem berichtete PIK-Abteilungsleiter Hermann Lotze-Campen, der auch Vorsitzender des Wissenschaftlichen Klimabeirats des Landes Brandenburg ist, über speziell auf die Region ausgerichtete Forschung – etwa zu verbesserter Wasserspeicherung und zu klimaresilienten Anbauverfahren in der Landwirtschaft.
Der Besuch am PIK war eingebettet in eine „Forschungstournee zu Klima-, Wasserstoff- und Energieforschung“, wie es das Wirtschaftsministerium in einer Mitteilung formulierte: In einem ausführlichen Rundgang über den Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Potsdamer Telegrafenberg informierten sich die Ministerinnen Schüle und Klement auch über die Arbeit der Forschungsinstitute des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung sowie des Alfred-Wegener-Instituts – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), außerdem über die in Cottbus ansässige Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG.
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