Ministerinnen Manja Schüle und Martina Klement am Potsdam-Institut

06.11.2026 – Hoher Besuch aus der Brandenburgischen Landesregierung: In einer gemeinsamen Aktion informierten sich heute die Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) und die Wirtschaftsministerin Martina Klement (CSU) über die Arbeit des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Im Fokus stand dabei das Thema „Klima und Wirtschaft“, mit Blick auf am PIK entwickelte Optionen für den internationalen Kampf gegen die Erderhitzung und auch mit Blick auf Forschungsaktivitäten mit Bezug zu Brandenburg.
Ministerinnen Manja Schüle und Martina Klement am Potsdam-Institut
Zu Besuch am PIK: Die Ministerinnen Manja Schüle (links) und Martina Klement informierten sich über die Arbeit des Instituts. Foto: Bahlo

Begrüßt wurden die Ministerinnen von dem dreiköpfigen PIK-Vorstand aus Bettina Hörstrup, Ottmar Edenhofer und Johan Rockström. Als Input für Diskussion und Austausch gab es zunächst eine Präsentation zum Institut mit seiner weltweit einzigartigen Integration von natur- und sozialwissenschaftlicher Forschung und seiner starken Einbindung in internationale Sachstandsberichte. Klimaschutz, so ein Kerninhalt des Vortrags, ist langfristige Wohlstandssicherung in Europa und Deutschland. Außerdem berichtete PIK-Abteilungsleiter Hermann Lotze-Campen, der auch Vorsitzender des Wissenschaftlichen Klimabeirats des Landes Brandenburg ist, über speziell auf die Region ausgerichtete Forschung – etwa zu verbesserter Wasserspeicherung und zu klimaresilienten Anbauverfahren in der Landwirtschaft.

Der Besuch am PIK war eingebettet in eine „Forschungstournee zu Klima-, Wasserstoff- und Energieforschung“, wie es das Wirtschaftsministerium in einer Mitteilung formulierte: In einem ausführlichen Rundgang über den Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Potsdamer Telegrafenberg informierten sich die Ministerinnen Schüle und Klement auch über die Arbeit der Forschungsinstitute des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung sowie des Alfred-Wegener-Instituts – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), außerdem über die in Cottbus ansässige Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG.

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