Klimaschutz & Nachhaltigkeit: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht das PIK

 
29.06.2021 - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute mit den Staatsoberhäuptern von Belgien, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz das Potsdam-Institut für Klimafolgeforschung (PIK) und den Wissenschaftspark Albert Einstein besucht. Zusammen mit den PIK-Direktoren Ottmar Edenhofer und Johan Rockström diskutierten sie aktuelle klimapolitische Herausforderungen rund um die Pariser Klimaziele sowie die Wirkungsmechanismen der CO2-Bepreisung.
Klimaschutz & Nachhaltigkeit: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht das PIK
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (links vorne) und PIK Direktor Ottmar Edenhofer. Bild: Bundesregierung / Henning Schacht

"Ich glaube, allen Beteiligten ist heute nochmal klar geworden, wie ehrgeizig es schon ist, die Erderwärmung auf unter 2 Grad, 1,5 Grad, zu begrenzen", so Bundespräsident Steinmeier. "Gewaltige Schritte müssen übernommen werden. Politik muss mutig sein." PIK Direktor Ottmar Edenhofer bekräftigte nachdrücklich, dass es nicht nur eine Frage der Zielkorridore sei, die beschlossen werden, "sondern dass diese Zielkorridore auch unterlegt sein müssen durch konkrete politische Entscheidungen".

Johan Rockström (links), Ottmar Edenhofer (mittig) und Frank-Walter Steinmeier. Bild: Bundesregierung / Henning Schacht

Nach einer intensiven Diskussion zum Thema "Nachhaltig, gerecht, sozialverträglich: Wie gelingt Transformation zuhause und global" erkundeten die Staatsoberhäupter in einem von PIK-Forscherin Ricarda Winkelmann geführten Spaziergang den historischen Wissenschaftsstandort am Telegrafenberg, darunter auch den Großen Refraktor, der zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam gehört.

Frank-Walter Steinmeier und Ricarda Winkelmann (außen rechts) während des Rundgangs. Bild: Bundesregierung / Henning Schacht

Die Staatschefs von Belgien, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz treffen sich jedes Jahr an einem anderen Ort zu einem informellen Treffen - dieses Jahr ist Deutschland an der Reihe. Im letzten Jahr wurde das Treffen wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

Kontakt für weitere Informationen:

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK, Pressestelle
Telefon: +49 (0)331 288 2507
E-Mail:
Twitter: @PIK_Klima
www.pik-potsdam.de