Chinesische Akademie der Wissenschaften sucht Austausch zu Forschungsmanagement

 
15.06.2012 - Hochrangige Vertreter der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) haben diese Woche das Potsdam-Institut für Klimaforschung (PIK) besucht. An dem Austausch zum Thema Forschungsmanagement und Forschungsstrategien nahmen 20 Direktoren oder stellvertretende Direktoren verschiedener chinesischer Wissenschaftseinrichtungen teil. Über das Vorgehen am PIK berichtete Wissenschaftskoordinator Ingo Bräuer. Zusätzlich infomierten Jürgen Kurths und Frank Wechsung über aktuelle Kooperationen mit China. Ein Schwerpunkt war das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Guanting – Sustainable water and agricultural land use in the Guanting watershed under limited water“.
Chinesische Akademie der Wissenschaften sucht Austausch zu Forschungsmanagement
Blick aus dem Weltall auf Chinas Hauptstadt Peking. Foto: NASA

Das PIK verfolgt zahlreiche Projekte und Aktivitäten mit chinesischen Kooperationspartnern, darunter etwa „Roadmaps towards Sustainability Energy Futures (RoSE)“, „Assessment of Climate Change Mitigation Pathways and Evaluation of the Robustness of Mitigation Cost Estimates (AMPERE) oder das EU-Projekt „Global Systems Dynamics and Policy (GSDP)“. Zudem bestehen enge Kooperationen mit mehreren Universitäten in China, regelmäßig sind am PIK auch Gastwissenschaftler aus China zu Besuch. China ist nicht nur eine aufstrebende Wissenschafts-Nation, sondern – nicht zuletzt wegen seines Wirtschaftswachstums und dem damit verbundenen enormen Ausstoß von Treibhausgasen – auch in der internationalen Klimapolitik von großer Bedeutung.

 

Link zum Projekt Guanting
Link zum Projekt RoSE
Link zum Projekt AMPERE
Link zum Projekt GSDP