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Zwei Grad Ozean-Erwärmung waren in der Erdvergangenheit bereits genug, um die Antarktis zu destabilisieren

12.02.2020 - Ein steigender Meeresspiegel durch das Abschmelzen der gewaltigen Eismassen der Antarktis hätte weitreichende Konsequenzen für die Küstenregionen der Welt. Durch neue Daten aus dem Eis konnte ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jetzt zeigen, wie der Eispanzer der Antarktis in der Vergangenheit auf steigende Temperaturen reagiert hat. Ihre in den US-Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie zeichnet erstmals anhand von Daten aus einem Blaueisfeld nach, dass sich der Westantarktische Eisschild bereits während der letzten Warmzeit vor 120.000 Jahren als recht instabil erwiesen hat. Die Eem-Warmzeit war die letzte Phase der Klimageschichte mit ähnlichen globalen Temperaturen wie die, auf die die Welt durch die menschengemachte Erderwärmung in den nächsten Jahrzehnten zusteuert.
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Neuer Klimabeirat Brandenburg unter Vorsitz von Hermann Lotze-Campen

15.07.2024 - Hermann Lotze-Campen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist in den Vorsitz des neuen Wissenschaftlichen Klimabeirats Brandenburg berufen worden. Das 12-köpfige Gremium wird künftig die Landesregierung bei der Erreichung der Klimaschutzziele beraten und begleiten. Die Einrichtung des Klimabeirats ist Teil des im März 2024 von der Landesregierung beschlossenen Klimaplans.
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Kipp-Risiken beim Überschreiten von 1,5°C lassen sich durch rasche Emissionsreduktion minimieren

01.08.2024 - Die derzeitige Klimapolitik birgt ein hohes Risiko für das Kippen kritischer Elemente des Erdsystems, selbst wenn die globale Erwärmung nach einer Zeit der Überschreitung wieder auf unter 1,5 °C beschränkt wird. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications zeigt: Dieses Risiko kann minimiert werden, wenn die Erwärmung rasch wieder umgekehrt wird. Dafür sei die Verringerung der Emissionen im laufenden Jahrzehnt ganz entscheidend, schreiben Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) und anderer Institute. Im Zentrum ihrer Studie stehen vier miteinander verbundene zentrale Klima-Kippelemente: Der grönländische Eisschild, der westantarktische Eisschild, die atlantische meridionale Umwälzzirkulation (AMOC) und der Regenwald im Amazonas.
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Was wirklich wirkt: Erfolgs-Check für die Klimapolitik aus zwei Jahrzehnten

23.08.2024 - 1.500 Politikmaßnahmen aus 41 Ländern über 6 Kontinente im ausführlichen Check: Die Ergebnisse einer beispiellosen Analyse klimapolitischer Maßnahmen der letzten 20 Jahre hat ein internationales Forschungsteam jetzt im renommierten Fachjournal Science veröffentlicht. Erstmals liefern die Ökonominnen und Ökonomen damit ein detailliertes Bild zur Wirksamkeit von Politikinterventionen der Vergangenheit und zeigen, dass viele politische Maßnahmen keine Emissionsreduktion im erforderlichen Ausmaß erzielen. Sie identifizieren nur 63 Fälle erfolgreicher Klimapolitik, die zu nennenswerten Emissionsminderungen von durchschnittlich 19 Prozent geführt haben. Was diese Erfolgsfälle eint und den entscheidenden Unterschied ausmacht: Diese Politikpakete setzen auf die Hebelwirkung von Steuer- bzw. Preisanreizen.
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UN-Bericht: Beschleunigter Anstieg des Meeresspiegels stellt erhebliches Risiko für pazifische Inseln dar

28.08.2024 – In einem neuen UN-Briefing wird der derzeitige wissenschaftliche Kenntnisstand über die Auswirkungen des ansteigenden Meeresspiegels dargelegt. Der Bericht geht dabei besonders auf Überschwemmungen in Küstenregionen ein. Im Fokus stehen neben den großen Küstenstädten in den G20-Ländern kleinere Inselstaaten im Pazifik. Die Prognosen zeigen, dass der Klimawandel die Lebensgrundlagen insbesondere der Küstengemeinden bedroht. Anders Levermann, Forscher am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, hat den Bericht wissenschaftlich begleitet.
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Wohlstand für Planet und Mensch erfordert gerechte Ressourcenteilung und weniger Ungleichheit: Earth Commission Studie

12.09.2024 - Es bleibt möglich, dass alle Menschen Armut entkommen und sich vor den Auswirkungen von Veränderungen im Erdsystem schützen. Dafür sind dringende globale Veränderungen erforderlich, wie neue Forschungsergebnisse zeigen, die von Johan Rockström, dem Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), mitverfasst wurden. Das Konzept des „sicheren und gerechten Handlungsraums“ - die Zone, in der Menschen leben können, ohne den Planeten zu destabilisieren - schrumpft rapide. Die Ärmsten sind derzeit am anfälligsten, aber alle sind zunehmend gefährdet, so die in der Zeitschrift The Lancet Planetary Health veröffentlichte Studie.
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Lisa Murken erhält Hermann Eiselen-Wissenschaftspreis für exzellente Forschung

12.09.2024 - Der renommierte Hermann Eiselen-Wissenschaftspreis geht dieses Jahr an Lisa Murken, Forscherin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Agrarökonomin widmet sich in ihrer Arbeit den komplexen Zusammenhängen zwischen Landbesitz und der Anpassungsfähigkeit von Kleinbauern an klimatische Veränderungen. Der Preis wird für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben, deren Erkenntnisse zur Verbesserung der Welternährung beitragen.
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Künftiger Meeresspiegelanstieg hängt stark davon ab, Emissionen heute zu senken

10.09.2024 - Anhaltend hohe Emissionen könnten nach 2100 zu einem rapiden Masseverlust des antarktischen Eisschilds und einem daraus resultierenden drastischen Anstieg des Meeresspiegels führen. Eine neue Studie im Fachjournal Earth's Future zeigt, wie dramatisch die Unterschiede zwischen Szenarien mit niedrigen und hohen Emissionen langfristig ausfallen werden und was dies für künftige Generationen bedeuten könnte
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Wirtschaftliche Folgen des Klimawandels: Risiken steigen schneller für Reiche

13.09.2024 - In einer neuen Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) haben Forscher untersucht, wie ständige Wetterschwankungen, die durch die globale Erwärmung verstärkt werden, die weltweite Produktion und den Konsum unterschiedlicher Einkommensgruppen beeinflussen und wie sich diese Veränderungen in den Ländern auswirken.
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Wie eine Kohlenstoff-Zentralbank Europa zum CO2-Staubsauger machen kann

17.09.2024 - Für 2050 hat die EU Klimaneutralität beschlossen. Ab dann müsste für jede noch emittierte Tonne CO2 eine Tonne aus der Atmosphäre zurückgeholt werden. Eine Schlüsselrolle auf dem Weg dorthin könnte eine Europäische Kohlenstoff-Zentralbank spielen – und mit marktwirtschaftlichen Anreizen die Weichen stellen, dass die Emissionsbilanz in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts netto-negativ, Europa sozusagen zum CO2-Staubsauger wird. Wie das ökonomisch funktionieren kann, erklärte jetzt Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Klimaforschungsinstituts Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), in der renommierten „Thünen-Vorlesung“.
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Erster planetarer Gesundheitscheck: Erde überschreitet sichere Grenzen

24.09.2024 – Die Erde befindet sich bereits außerhalb des sicheren Handlungsraums für die Menschheit und der Zustand der lebenserhaltenden Erdsysteme und -prozesse verschlechtert sich rapide. Das zeigt der erste planetare Gesundheitscheck (“Planetary Health Check” -PHC), der unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) von der Initiative „Planetary Boundaries Science” (PBScience) erstellt wurde. Der Planetary Health Check informiert künftig jährlich, systematisch und ganzheitlich über den Zustand der Erde anhand seiner planetaren Grenzen. Er kombiniert dazu Erdbeobachtungsdaten mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und multidisziplinären Ansätzen. Ein Ziel des Gesundheitschecks ist es, Lösungen zu finden, wie negative Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf den Planeten wirksam begrenzt werden können. Unterstützt wird PBScience dabei von der Initiative „Planetary Guardians” und zahlreichen weiteren internationalen Partnern.
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Fernwirkungen in der Atmosphäre haben Risiko für Hitzewellen vervierfacht

27.09.2024 - Atmosphärische Fernwirkungen haben das Risiko sommerlicher Hitzewellen in einigen Regionen auf der Nordhalbkugel vervierfacht. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines internationales Forscherteam mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Das Team konnte zeigen, dass diese Fernwirkungen von Wetterereignissen fast die Hälfte der jahresübergreifenden Schwankungen von Hitzewellen erklären. Die Entwicklung von 80 Prozent der Hitzewellen an Land lassen sich in den mittleren und hohen Breiten durch diese „teleconnections“ genau abschätzen. Extreme Hitzewellen haben erhebliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft, daher ist das Verständnis der komplexen atmosphärischen Dynamik entscheidend für die Entwicklung effektiver Klimaanpassungsstrategien.
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State of the Climate: 25 von 35 Vitalparametern der Erde weisen Extremwerte auf

08.10.2024 – Extremwetterereignisse treten häufiger und intensiver auf und Emissionen aus der Nutzung fossiler Energien befinden sich auf einem Allzeithoch: Der neue Bericht eines internationalen Team von Forschenden, darunter Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Stefan Rahmstorf, Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am PIK, stellt fest, dass sich die klimatischen Bedingungen weltweit weiter verschlechtert haben. Der Bericht analysiert die neuesten Trends einer Vielzahl planetarer Vitalparameter. Er bezieht auch aktuelle klimabedingte Katastrophen ein und diskutiert notwendige politische Maßnahmen.
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Überschneidung von Klima- und Konfliktrisiken: der Climate Conflict Vulnerability Index

08.10.2024 - Ein neues Instrument hilft bei der Bewertung und Kartierung von Sicherheitsrisiken, die durch klimabedingte Gefahren entstehen. Der Climate Conflict Vulnerability Index (CCVI) wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern von Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt. Er wurde auf der Berliner Climate Security Conference vorgestellt und soll Entscheidungsträgenden bei der Identifizierung und Bewältigung eines breiten Spektrums von Risiken im Zusammenhang mit Aspekten wie Nahrungsmittel- und Wassersicherheit, Gesundheit, Frieden und Migration unterstützen.
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Forschende warnen vor Ungewissheit bei Überschreiten des 1,5°C-Limits

09.10.2024 - Selbst wenn sich der Anstieg der globalen Erwärmung nach einem vorübergehenden Überschreiten des 1,5 Grad-Limits umkehren lässt, werden einige der durch den Klimawandel ausgelösten Schäden unumkehrbar sein, etwa der Anstieg des Meeresspiegels. Das zeigt eine jetzt in Nature veröffentlichte Studie. Je früher netto-negative CO2-Emissionen erreicht werden, desto geringer wird die maximale globale Erwärmung ausfallen und desto geringer ist das Risiko irreversibler Folgen, so das internationale Team, zu dem auch Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) gehören. Sie untersuchten Zukunftsszenarien, in denen die globale Erwärmung von 1,5°C vorübergehend überschritten wird und die Temperaturen langfristig wieder sinken.
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Neue Attributionsforschung zeigt Auswirkungen der globalen Erwärmung auf Feuerdynamiken und Gesundheit

21.10.2024 - Der Klimawandel beeinflusst zunehmend die Dynamik von Bränden weltweit und verstärkt die Rauchentwicklung. Die daraus resultierende Luftverschmutzung gefährdet die öffentliche Gesundheit. Das ist das Ergebnis zweier neuer Attributionsstudien zu den Auswirkungen des Klimawandels, die mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) entstanden sind und in Nature Climate Change veröffentlicht wurden. Die erste Studie zeigt, dass die verbrannten Flächen weltweit von 2003 bis 2019 aufgrund des Klimawandels um 15,8 Prozent gestiegen sind und die Feueraktivität insbesondere in Australien, Südamerika, West-Nordamerika und Sibirien zugenommen hat. Diese zunehmende Feuerdynamik gleicht den globalen Rückgang der verbrannten Flächen durch Landnutzungsänderungen und eine steigende Bevölkerungsdichte aus. Aufbauend darauf untersucht die zweite Studie, wie der Klimawandel mit einem weltweiten Anstieg der Todesfälle durch feuerbedingte Luftverschmutzung zusamenhängt. Der Klimawandel erhöhte diese Todesfälle von jährlich 669 in den 1960er Jahren auf über 12.500 in den 2010er Jahren.
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Neuer Report: Weltweite Wasserkrise gefährdet mehr als die Hälfte der Nahrungsmittelproduktion

15.10.2024 – Der globale Wasserkreislauf gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht – mit weltweiten Folgen für Wirtschaft und Menschheit. Das ist die Kernbotschaft eines Berichts der Globalen Kommission für die Ökonomie des Wassers (GCEW), darunter Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Autorinnen und Autoren warnen, dass die globale Wasserkrise bis 2050 mehr als die Hälfte der weltweiten Nahrungsmittelproduktion gefährden kann. Das habe einen weltweiten Rückgang des Bruttoinlandprodukts um durchschnittlich acht Prozent zur Folge. In Ländern mit niedrigerem Einkommen könne dieser Rückgang sogar zehn bis fünfzehn Prozent betragen. Der Bericht weist darauf hin, dass der Wert von Wasser für die Weltwirtschaft neu bestimmt werden muss und formuliert fünf Handlungsfelder, um der bestehenden Wasserkrise entgegenzuwirken.
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Johan Rockström erhält Virchow-Preis 2024

14.10.2024 – Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), hat am 12. Oktober 2024 in Berlin den Virchow-Preis 2024 erhalten. Ausgezeichnet wurde er für seinen umfassenden Ansatz zum Schutz der menschlichen und planetaren Gesundheit sowie für die Einführung des Konzepts der planetaren Grenzen. Der Resilienzforscher teilt sich den Preis mit Lucy Gilson, der Leiterin der Abteilung für Gesundheitspolitik und -systeme an der Universität Kapstadt und Professorin für Gesundheitspolitik und -systeme an der London School of Hygiene and Tropical Medicine.
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10 neue Erkenntnisse der Klimawissenschaft 2024: Hitzewellen gefährden Ökosysteme

28.10.2024 - Ein neuer Bericht beschreibt die tiefgreifenden Folgen des globalen Temperaturanstiegs für die Umwelt und die menschliche Gesundheit. „10 New Insights in Climate Science“ zeigt auf, dass die globale Erwärmung die Stabilität unserer Ozeane bedroht, der Amazonas-Regenwald auf einen Zusammenbruch zusteuert und der Klimawandel die Gesundheit von heutigen und künftigen Generationen gefährdet. Die jährlich erscheinenden 10 wichtigsten Erkenntnisse aus der Klimaforschung werden von mehr als 80 internationalen Experten aus den Sozial- und Naturwissenschaften gemeinsam veröffentlicht, darunter auch Forschende des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK).
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Grünes Wachstum: 30 Prozent der Regionen weltweit entkoppeln Wirtschaftswachstum von CO2-Emissionen

29.10.2024 - Immer mehr Regionen der Erde gelingt es, wirtschaftlich zu wachsen und gleichzeitig CO2 Emissionen zu reduzieren, so das Ergebnis einer neuen Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Forschenden zeigen, dass nationale Klimaschutzmaßnahmen eine entscheidende Rolle dabei spielen, Wirtschaftswachstum und CO2-Emissionen voneinander zu entkoppeln. Die Analyse der Daten der vergangenen 30 Jahre von über 1.500 Regionen in aller Welt zeigt, dass es 30 Prozent gelungen ist, ihre CO2-Emissionen zu senken und gleichzeitig ihr Wirtschaftswachstum zu fördern. Dieser Trend verstärkt sich und ist ein wichtiger Fortschritt. Um jedoch das Pariser Klimaschutzabkommen zu erreichen, warnen die Autorinnen und Autoren, dass das derzeitige Tempo der Entkopplung nicht ausreicht, um Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen.
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