Facebook startet Klima-Informationszentrum mit wissenschaftlichen Beiträgen des PIK

 
15.09.2020 - Facebook, das weltweite soziale Netzwerk, startet im Internet ein Klima-Informationszentrum, zu dem führende Institutionen – darunter das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) – wissenschaftliche Informationen beitragen. Mit dabei sind der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC), die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), die Klimaforscher der US-Weltraumbehörde NASA, die National Oceanic and Atmospheric Administration der USA (NOAA), das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Potsdamer Forscherinnen und Forscher stellen seit Langem wissenschaftliche Informationen für Interessenten aller Wirtschaftssektoren, quer durch das politische Spektrum sowie für Medien und eine breitere Öffentlichkeit zur Verfügung.
Facebook startet Klima-Informationszentrum mit wissenschaftlichen Beiträgen des PIK

Facebook verbindet über seine Plattformen und Apps mehr als 3 Milliarden Menschen – in Deutschland sind es 32 Millionen - und will nun seinen Nutzerinnen und Nutzern auf zentrale Weise Informationen aus wissenschaftlichen Quellen anbieten. Diese sollen den vielfach auch auf Facebook verbreiteten Fehlinformation zum Klimawandel entgegen stehen. Das Klima-Informationszentrum wird ähnlich wie das bereits bestehende COVID-19-Informationszentrum funktionieren. Dieses hat bisher mehr als 2 Milliarden Menschen direkt zu Informationen von Gesundheitsbehörden geführt. Als Sonderbereich auf Facebook sammelt die neue Plattform nun Informationen von einigen der weltweit führenden Klimaforschungseinrichtungen. Das „Climate Science Information Center“, wie es auf Englisch heißt, wird in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland anlaufen und soll bald auch in anderen Ländern eingeführt werden.

Weblink zum Facebook „Klima-Informationszentrum“:

www.facebook.com/hubs/climate_science_information_center

Kontakt für weitere Informationen:

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Pressestelle
Telefon: +49 (0)331 288 2507
E-Mail: presse@pik-potsdam.de