Schwerpunkte ihrer Professur sind die Entwicklung neuer Methoden und Anwendungen der Attributionsforschung, der Einsatz von Fernerkundungsdaten zur Analyse von Extremwetterereignissen sowie die Verknüpfung naturwissenschaftlicher Ansätze mit gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven für eine verantwortungsvolle Klimaforschung. Zudem wird sie fächerübergreifende und regionale Forschungskooperationen mit lokalen Beobachtungsdaten unterstützen.
Sabine Undorf forscht am PIK in der Arbeitsgruppe „Anpassung von Agrarsystemen“ zur Attribution von Klimafolgen in der Landwirtschaft und deren Auswirkungen auf Bereiche wie die menschliche Gesundheit. Sie untersucht außerdem, wie Wissen über den Klimawandel Entscheidungen von Individuen und Gesellschaften beeinflusst und wie soziale, politische und ethische Werte die klimawissenschaftliche Forschung mitprägen.
Die Klimawissenschaftlerin leitet das Projekt ClimaKid sowie den PIK-Beitrag zum Afriverse-Projekt. ClimaKid untersucht, wie sich der Klimawandel bereits heute auf die Gesundheit von Kindern auswirkt, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Afriverse entwickelt digitale Werkzeuge, um die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels in Afrika besser zu erfassen und wissenschaftlich zu untersuchen. Das ClimaKid-Projekt führt sie parallel zu ihrer Professur fort.
Undorf studierte Physik an der Universität Bonn und promovierte in Atmosphären- und Umweltwissenschaften an der Universität Edinburgh.
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