PIK fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs

20.07.2026 - Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Anliegen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ende 2025 promovierten 106 Doktorandinnen und Doktoranden am Institut. Die Qualität der Promotionsbetreuung wurde nun auch extern gewürdigt: Die Potsdam Graduate School der Universität Potsdam zeichnete Norbert Marwan, stellvertretender Leiter der PIK-Abteilung Komplexitätsforschung, mit dem SUPERvisor Award for Daily Supervision aus.
PIK fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs
Ausgezeichnete Promotionsbetreuung: Norbert Marwan (links) mit der ehemaligen PIK-Doktorandin Sara M. Vallejo-Bernal, die ihre Promotion im Juli 2025 abgeschlossen hat. Marwan erhielt den SUPERvisor Award for Daily Supervision der Potsdam Graduate School der Universität Potsdam. Foto: PIK

Die Potsdam Graduate School zeichnete Marwan für sein Engagement für Diversität und Inklusion, seinen unterstützenden Betreuungsstil sowie seinen Einsatz für die wissenschaftliche und persönliche Entwicklung von Promovierenden aus. Die Jury würdigte zudem die offene und respektvolle Atmosphäre in seiner Arbeitsgruppe sowie seine Bereitschaft, sein Führungsverhalten kontinuierlich zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses über Fachgrenzen hinweg und eine hochwertige Promotionsbetreuung gehören zu den zentralen Zielen des PIK. Eine schriftliche Betreuungsvereinbarung regelt die Rechte und Pflichten von Promovierenden und Betreuenden. Darüber hinaus gelten institutsweite Qualitätsstandards für Promotionsvorhaben.

Im Jahr 2025 wurden unter der Betreuung von PIK-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern insgesamt 27 Promotionen erfolgreich abgeschlossen. Darunter waren acht externe Promotionen, die von PIK-Forschenden betreut wurden. Darüber hinaus begleiten PIK-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler regelmäßig Bachelor- und Masterstudierende bei ihren Abschlussarbeiten. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Promovierenden am PIK von rund 70 auf 106 gestiegen. Ende 2025 waren 42 Prozent der Promovierenden Frauen, 25 Prozent kamen aus dem Ausland.

Viele Gastpromovierende wurden durch Stipendien gefördert, die ihnen eine Promotion am PIK ermöglichten. Mehr als die Hälfte der Promovierenden trifft sich mehrmals im Monat mit ihrer Betreuerin oder ihrem Betreuer. In der jüngsten Mitarbeiterbefragung gaben mehr als 50 Prozent der teilnehmenden Promovierenden an, eine wissenschaftliche Laufbahn anzustreben. Rund 60 Prozent würden nach ihrer Promotion gerne am PIK bleiben.

Kontakt:

PIK-Pressestelle
Telefon: +49 (0)331 288 2507
E-Mail: press@pik-potsdam.de
Web: www.pik-potsdam.de/de
Social Media: www.pik-potsdam.de/social