GLOWA-Elbe

Auswirkungen des globalen Wandels auf Umwelt und Gesellschaft im Elbegebiet


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GLOWA-Elbe Buch 2008
(englische Ausgabe)



GLOWA-Elbe Buch 2005
(deutsche Ausgabe)

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Teilaufgaben:

III-1 Strukturierung des Bewirtschaftungsmodells für das Einzugsgebiet der Elbe - ArcGRM Elbe auf der Grundlage des Entwicklungsrahmens
Verantwortlich: Dr. Jörg Walther (WASY)
Die Erstellung des ArcGRM Elbe beginnt mit der Erfassung, Strukturierung und Detail-lierung der bewirtschaftungsrelevanten Elemente der zu betrachtenden Flussgebiete, einschließlich des Elbeeinzugsgebiets in Tschechien. Dabei werden bereits die inhalt-lichen und modellbezogenen Bezüge zu anderen Vorhaben einbezogen.
Im Vorhaben VH II werden der Entwicklungsrahmen im globalen Wandel und damit auch die generellen Rahmenbedingungen für das Problem der Wasserverfügbarkeit erarbeitet. Daraus werden die aus der Sicht der Wasserverfügbarkeit relevanten Randannahmen identifiziert und bei der Strukturierung des Bewirtschaftungsmodells ArcGRM umgesetzt.

III-2 Erweiterung der Basis-Software ArcGRM und Entwicklung problem-spezifischer Module
Verantwortlich: Michael Redetzky (WASY), Dr. Frank Messner (UFZ), Dr. Ottfried Dietrich (ZALF)
Diese Teilaufgabe dient dazu, die Basis-Software ArcGRM so zu modifizieren und mittels neuer Module zu erweitern, dass sie den Anforderungen des komplexen Elbe-Modells gerecht wird. Konzeptionelle Vorarbeiten wurden hierzu in GLOWA-Elbe I geleistet.

III-3 Aufbau der Teilmodelle des ArcGRM Elbe
Verantwortlich: Dr. Jörg Walther (WASY), Dr. Michael Kaltofen (BTU)
Entsprechend der modularen Struktur des ArcGRM Elbe sind Teilmodelle für die tschechische Elbe, den Elbeschlauch bis einschließlich Havelmündung, den Elbeunterlauf bis Geesthacht und die Mulde zu erarbeiten. Für die Teilgebiete Saale, Schwarze Elster und Havel (inkl. Spree) sind die vorhandenen ArcGRM nur anzupassen.

III-4 Aufbau und Testung des Gesamtmodells ArcGRM Elbe
Verantwortlich: Dr. Jörg Walther (WASY)
Das Gesamtmodell ArcGRM Elbe wird durch Integration der Teilmodelle (TA III-3) und Module (TA III-2) erstellt. Die Einbindung der gesamtelbischen Dargebotssimulation mittels SWIM (aus Vorhaben II) ist Grundlage für die Untersuchung der Auswirkungen des globalen Wandels auf die Wasserverfügbarkeit. Gesamtelbisch-relevante Bewirt-schaftungsaspekte sind zu analysieren und einzuarbeiten. Durch Testung und Analyse des Gesamtmodells für den aktuellen Stand des Wasserressourcenmanagements werden die Ausgangsbedingungen für die nachfolgende Ableitung und Analyse von Handlungsoptionen und Handlungsstrategien geschaffen.

III-5 Ableitung und Analyse von Handlungsoptionen
Verantwortlich: Dr. Frank Messner (UFZ), Dr. Michael Kaltofen (BTU)
Ausgehend von einer Konfliktanalyse der Wasserverfügbarkeitsproblematik im Elbegebiet (betroffene Akteure, Allianzen, länderübergreifende Konfliktpotenziale) und der Identifizierung von Handlungsfeldern, -optionen und -strategien in Zusammenarbeit mit betroffenen Stakeholdern werden relevante Handlungsoptionen zur Minde-rung/Lösung von Wasserverfügbarkeitsproblemen erarbeitet. Diese werden (in einem iterativen Prozess) mit dem Gesamtmodell ArcGRM Elbe und den integrierten sozio-ökonomischen Bewertungsfunktionen im Kontext des globalen Wandels und globaler Handlungsoptionen analysiert.

III-6 Bewertung der konfliktbereichsspezifischen Handlungsstrategien
Verantwortlich: Dr. Frank Messner (UFZ)
Die sozioökonomische Bewertung basiert auf wasserwirtschaftlichen und ökologischen Bewertungen und umfasst hauptsächlich den gesamtgesellschaftlichen Nutzen und die Kosten, die Wassernutzern aus veränderten Wasserverfügbarkeiten entstehen. Hierbei werden Differenznutzen und -kosten gegenüber einer Referenzvariante bestimmt. Berücksichtigt werden alle relevanten Wassernutzer wie Landwirtschaft / Binnenfischerei, Tourismus, Binnenschifffahrt, Großindustrie, Wasserwerke und Kraftwerke. Je nach Fragestellung gehen diese Nutzen- und Kostenelemente in eine Nutzen-Kosten-Analyse oder eine Kosten-Wirksamkeitsanalyse ein. Da auch nicht-monetarisierbare Effekte, wie Verteilungseffekte, wasserwirtschaftliche und ökologi-sche Auswirkungen in die Bewertung einfließen, ist für eine abschließende Bewertung eine Multikriterienanalyse mit Stakeholdern für die Gesamtelbe und für den Hot-Spot Spree-Havel vorgesehen.


 

13.04.2005
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