Sie sind hier: Startseite Services Infothek Museum "Wetterküche"

Museum "Wetterküche"

Das Bildungs- und Informationszentrum am PIK zu Wetter und Klima.

wk1

Das Bildungs- und Informationszentrum am PIK, genannt die "Wetterküche" bietet vor allem jüngeren Besuchergruppen die Möglichkeit, sich zu den Themen Wetter und Klima umfassend zu informieren. Die Wetterküche ist das Ergebnis einer Kooperation  zwischen dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Potsdamer Gesamtschule Peter Joseph Lenné und der Universität Potsdam (Projekt PIKEE).

Das Konzept der Wetterküche orientiert sich, wo immer es der Gegenstand zulässt, an der Idee der "Wissenschaft zum Anfassen". Der Besucher hat dabei die Möglichkeit, sich neues Wissen aktiv anzueignen anstatt die Rolle eines passiven Rezipienten einzunehmen.

Mehr als ein Jahr lang erarbeiteten sich Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Lenné-Schule die wissenschaftlichen Themen Klima & Wetter und entwickelten in enger Zusammenarbeit mit dem PIK das Ausstellungskonzept für die Wetterküche. Begleitet wurde die Kooperation durch ein erziehungswissenschaftliches Forschungsseminar der Universität Potsdam.

In verschiedenen Ausstellungsräumen können Besuchergruppen auf Entdeckungsreise gehen: Modelle, Installationen, Schautafeln und meteorologische Messinstrumente vermitteln neben aktuellen Ergebnissen der Klima(folgen)forschung auch ein Bild der Gegenwart und Geschichte der Meteorologie und der großen wissenschaftshistorischen Bedeutung des Telegraphenbergs.

wk4

Als kleines Nebengebäude des ehemaligen Königlichen Meteorologischen Observatoriums Potsdam (MOP) diente die Wetterküche in früheren Zeiten als Waschhaus und steht nicht zuletzt wegen seines historischen Gründachs unter Denkmalschutz.

Das ehemalige MOP war einst Wirkungsstätte des berühmten Meteorologen Reinhard Süring, Direktor des Instituts von 1909 bis 1932. Seine Verdienste für die Wissenschaft bilden einen der thematischen Schwerpunkte des Informationszentrums. Süring war es, der 1901 zusammen mit einem Kollegen in einer aufsehenerregenden Rekordfahrt im Fesselballon nachweisen konnte, dass die Temperatur der Atmosphäre ab einer bestimmten Höhe nicht mehr abnimmt. Damit lieferte er die Voraussetzung für die spätere Entdeckung der Stratosphäre.

wk2

Ein Modell des Ballonkorbs lädt die Besucher der Wetterküche zum Einstieg; ein nachgestellter Dialog zwischen Süring und seinem Assistenten während ihres Höhenflugs lässt den Besucher - per Knopfdruck - zum Zeitzeugen des nicht ganz ungefährlichen Unterfangens werden.

Besichtigung

Die Wetterküche ist nur auf Anfrage zu besichtigen. Die geeignete Gruppenstärke für eine Führung beträgt etwa 15 Personen. Für Anfragen kontaktieren Sie bitte per

E-Mail:

Pressemitteilung zur Eröffnung der Wetterküche

Flyer zur Wetterküche

Einsatzstelle Freiwillige Ökologische Jahr am PIK

Artikelaktionen