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Klimadiagramme nach Walter

Die detaillierten Klimadiagramme nach Walter bieten eine Übersicht über eine Reihe von Kennwerten wie mittlere Temperaturen, Niederschlagssummen und Extreme, die das vorherrschende Klima einer Region bestimmen. Die Diagramme sind auch gut geeignet, um die Unterschiedlichkeit mehrerer Projektionen auf einen Blick erkennbar zu machen.
Walterdiagramm Legende.png

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Die Temperatur (rot) zeigt den typischen Jahresgang mit den höchsten Werten im Sommer. Die Niederschläge (blau) liegen meist oberhalb der Temperaturkurve. Der grau schraffierte Bereich dazwischen weist auf humide Bedingungen hin. Liegt die Niederschlags- unterhalb der Temperaturkurve spricht man von einem ariden Klima. In den Diagrammen sind zudem einige weitere ökologisch relevante Informationen wie die Anzahl frostfreier Tage oder die mittleren Jahrestemperaturen und -Niederschläge dargestellt.

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Bedrohte Bergspezialisten

Ranunculus glacialis © W. Joswig.png

Hochalpine Arten wie der Gletscherhahnenfuß (Ranunculus glacialis) kommen im Alpenraum oberhalb der Baumgrenze bis über 4000 Meter Höhe vor. Bei fortschreitender Erwärmung könnten sie von anderen Arten niedrigerer Lagen verdrängt werden. Foto: W. Joswig

 

Adebar im Aufwind

Ciconia ciconia © E. Schröder.png

An die 5000 Paare von Weißstörchen (Ciconia ciconia) brüten heute wieder im Bundesgebiet. Zunehmende Sommertrockenheit und die Beanspruchung von Flächen durch den Menschen könnten jedoch wichtige Nahrungsgründe der Tiere zerstören. Foto: E. Schröder

 

Deutschland ist Waldland

Fagus © E. Schröder.png

Ausgedehnte Buchenwälder wie hier im Nationalpark Hainich bedeckten früher den gesamten mitteleuropäischen Raum. Heute verstärkt der Klimawandel Stressfaktoren für Hauptbaumarten wie die Rotbuche Fagus sylvatica. Foto: E. Schröder

 

Harz-Smaragde

Somatochlora alpestris © G. Ellwanger.png

Das Schutzgebiet Hochharz in Sachsen-Anhalt ist ein isolierter Teil des Verbreitungsgebiets der Alpen-Smaragdlibelle (Somatochlora alpestris, ♂), die in Höhenlagen ab etwa 800 Meter zu finden ist. Klimatische Erwärmung könnte ihren bevorzugten Lebensraum auf noch höhere Lagen einschränken. Foto: G. Ellwanger

 

Nasse Füße bevorzugt

Trollius europaeus © E. Schröder.png

Trollblumen (Trollius europaeus) sind auf feuchte Standorte angewiesen. Die wenigen noch erhaltenen Flachlandvorkommen auf Feuchtwiesen, wie hier im Naturschutzgroßprojekt Peenetal, sind durch die Auswirkungen des Klimawandels stark bedroht. Foto: E. Schröder

 

Verlierer der Erwärmung

Lagopus muta © P. Leopold.png

Der Lebensraum des Alpenschneehuhns (Lagopus muta) liegt oberhalb der Baumgrenze. Bei fortschreitender Erwärmung bleibt der Art nur wenig Raum, um in kühlere, höhere Lagen ausweichen zu können. Foto: P. Leopold

 

Abenteuer Natur

Stepenitz © K. Vohland.png

Natürliche Lebensräume mit ihrer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt müssen in einem sich wandelnden Klima besonders geschützt werden, damit auch künftige Generationen auf Entdeckungstour gehen können. Foto: K. Vohland