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Anmerkungen zur Methode

Nicht alles, was wünschenswert ist, war mit den zur Verfügung stehenden Mitteln möglich. Da auch Entscheidungen nach ästhetischen Gesichtspunkten getroffen wurden, anbei einige Erläuterungen dazu.

Aus urheberrechtlichen Gründen können hier nicht gemessene, sondern nur berechnete Daten dargestellt werden. Um Vergleichbarkeit zu gewährleisten, haben wir den überwiegenden Teil der Daten als Mittelwert einer 30-jährigen Periode dargestellt, oder, im Falle der Trendabbildungen, Jahresmittelwerte angegeben.

Die Mittelpunkte der einzelnen Naturschutzgebiete werden als Markierungen auf einem Satz interaktiver Karten dargestellt und können mit der Maus angewählt werden (zur Benutzung muss JavaScript im Browser aktiviert sein). Um die Anzahl der Markierungen auf den einzelnen Karten zu begrenzen, wird eine eigene Karte für jeden Landkreis bereitgestellt.

Landkreis-überschreitende Schutzgebiete sind in den Karten sämtlicher entsprechender Landkreise dargestellt. Die Darstellung sehr großer Schutzgebiete - wie zum Beispiel „Elbe“ - haben wir für einige der Kreise deaktiviert, um die weiteren Gebiete dort angemessen darstellen zu können.  Kreise, die sich in Stadt und Land gliedern, aber gleich heißen, wurden in der Darstellung aus ästhetischen Gründen zusammengelegt. Bei einigen sehr dicht beieinander liegenden Schutzgebieten wurde ferner zugunsten der Übersichtlichkeit jeweils eines aus der Darstellung herausgenommen.

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Bedrohte Bergspezialisten

Ranunculus glacialis © W. Joswig.png

Hochalpine Arten wie der Gletscherhahnenfuß (Ranunculus glacialis) kommen im Alpenraum oberhalb der Baumgrenze bis über 4000 Meter Höhe vor. Bei fortschreitender Erwärmung könnten sie von anderen Arten niedrigerer Lagen verdrängt werden. Foto: W. Joswig

 

Adebar im Aufwind

Ciconia ciconia © E. Schröder.png

An die 5000 Paare von Weißstörchen (Ciconia ciconia) brüten heute wieder im Bundesgebiet. Zunehmende Sommertrockenheit und die Beanspruchung von Flächen durch den Menschen könnten jedoch wichtige Nahrungsgründe der Tiere zerstören. Foto: E. Schröder

 

Deutschland ist Waldland

Fagus © E. Schröder.png

Ausgedehnte Buchenwälder wie hier im Nationalpark Hainich bedeckten früher den gesamten mitteleuropäischen Raum. Heute verstärkt der Klimawandel Stressfaktoren für Hauptbaumarten wie die Rotbuche Fagus sylvatica. Foto: E. Schröder

 

Harz-Smaragde

Somatochlora alpestris © G. Ellwanger.png

Das Schutzgebiet Hochharz in Sachsen-Anhalt ist ein isolierter Teil des Verbreitungsgebiets der Alpen-Smaragdlibelle (Somatochlora alpestris, ♂), die in Höhenlagen ab etwa 800 Meter zu finden ist. Klimatische Erwärmung könnte ihren bevorzugten Lebensraum auf noch höhere Lagen einschränken. Foto: G. Ellwanger

 

Nasse Füße bevorzugt

Trollius europaeus © E. Schröder.png

Trollblumen (Trollius europaeus) sind auf feuchte Standorte angewiesen. Die wenigen noch erhaltenen Flachlandvorkommen auf Feuchtwiesen, wie hier im Naturschutzgroßprojekt Peenetal, sind durch die Auswirkungen des Klimawandels stark bedroht. Foto: E. Schröder

 

Verlierer der Erwärmung

Lagopus muta © P. Leopold.png

Der Lebensraum des Alpenschneehuhns (Lagopus muta) liegt oberhalb der Baumgrenze. Bei fortschreitender Erwärmung bleibt der Art nur wenig Raum, um in kühlere, höhere Lagen ausweichen zu können. Foto: P. Leopold

 

Abenteuer Natur

Stepenitz © K. Vohland.png

Natürliche Lebensräume mit ihrer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt müssen in einem sich wandelnden Klima besonders geschützt werden, damit auch künftige Generationen auf Entdeckungstour gehen können. Foto: K. Vohland