Vanessa Skiba

Skiba
 

Ich bin Doktorandin in einem DFG-Projekt, in welchem ich abrupte Klimaveränderungen studiere, die charakteristisch sind für vergangene Eiszeiten. Dafür  mache ich mir Kalksedimente aus Höhlen zu Nutze, genauer gesagt Stalagmiten aus Höhlen der Zentralschweiz, um mit Hilfe dieser unser Wissen über abrupte Klimaereignisse der letzten 300,000 Jahre zu erweitern.
Während dieser Klimaereignisse, kam es wahrscheinlich zum Überschreiten von Kipp-Punkten im Erdsystem, was weitreichende, globale Folgen hatte, z. B. die Re-Organisation der Atmosphäre und der Ozeanzirkulation. Mit Hilfe neuer Daten untersuche ich, wann genau und unter welchen Bedingungen diese Klimaveränderungen stattfanden. Hierfür arbeite ich eng zusammen mit Mitgliedern des Horizon 2020 Projektes TiPES, dem Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ), lokalen Partnern (NeKO) und den Universitäten in Heidelberg und Innsbruck.
Darüber hinaus arbeite und weiterentwickele ich Proxy-Modelle um die Umweltsignale, die in Stalagmiten überliefert werden, zu extrahieren und besser zu quantifizieren.
Ich bin Regionale Koordinatorin für West-Europa in der 2. Phase der PAGES Arbeitsgruppe SISAL (Speleothem Isotopes Synthesis and AnaLysis, https://pastglobalchanges.org/science/wg/sisal/intro).

Kontakt

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
T +49 (0)331 288 20703
vanessa.skiba[at]pik-potsdam.de
P.O. Box 60 12 03
14412 Potsdam