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Highlights: Events and Contributions

Verleihung des weltweit wichtigsten Umweltpreises an Schellnhuber

14.06.2017 Die japanische Asahi Glas Stiftung gab am 14.06.2017 die Preisträger*innen der international bedeutendsten Umwelt-Auszeichnung bekannt. Ihr mit 50 Millionen Yen dotierter Blue Planet Prize ehrt Vordenkende, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben. Professor Schellnhuber erhält den Preis für seinen wegweisenden Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung, auf die sich die Staaten der Welt im Klimavertrag von Paris geeinigt haben. Zudem habe der Physiker Professor Schellnhuber die Erdsystemanalyse als wissenschaftliches Feld maßgeblich gestaltet, erklärte die Stiftung, und das einflussreiche Konzept der Kippelemente entwickelt. Zusammen mit ihm erhält die Ökosystemforscherin Gretchen Daily von der US-Universität Stanford die Auszeichnung.

Hier ist die PIK Pressemitteilung vom 14.06.2017 zu finden.

Die Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN)  vom15.06.2017 berichtet über die Verleihung, ebenso

die Märkische Allgemeine vom 14.06.2017.

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen zum Blue Planet Prize (Englisch) der Stiftung Asahi Glas

und zur Pressemitteilung (englisch).

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Schellnhuber zu Trumps Entscheidung das Pariser Klimaabkommen zu verlassen:„Paris-Absage wird die USA schwächen“

07.06.2017 „Dem Fortschritt der weltweiten Klimapolitik wird es nicht substanziell schaden, wenn Amerika tatsächlich das Paris-Abkommen verlässt; schaden wird es aber den USA“, sagt Professor Schellnhuber den Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN). "Diplomatisches Kapital wird einfach verschleudert. Zudem werden die USA unglaubwürdig. Aufgrund des verloren gegangenen Vertrauens geht nun das amerikanische Jahrhundert endgültig zu Ende. "


Hans Joachim Schellnhuber in den Tagesthemen am 01.06.2017

Interview mit Prof.Dr.Schellnhuber in den Postdamer  Nachrichten vom 03.06.2017

Reaktionen auf Trumps Entscheidung, PV Magazin vom 02.06.2017

PIK Pressemitteilung vom 01.06.2017

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EU-Kommission beruft Spitzenberater für Dekarbonisierung unter Leitung von Schellnhuber

EU-Kommission beruft Spitzenberater für Dekarbonisierung unter Leitung von Schellnhuber

Der EU Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, Carlos Moedas. Foto: ©European Union - European Parliament

21.10.2016 - Um Wissenschaft und Innovation für die Umsetzung des Abkommens von Paris und zur Unterstützung der EU-Klimapolitik zu mobilisieren, hat die Europäische Kommission eine hochrangige Expertengruppe damit betraut, Pfade zur Dekarbonisierung zu erkunden. Der Physiker Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) wurde zum Vorsitzenden bestimmt, am Freitag traf sich die Gruppe in Brüssel zum ersten Mal.

Die neun unabhängigen Berater - berufen vom Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, Carlos Moedas - werden auf wissenschaftlicher Grundlage politikrelevante Empfehlungen für die EU Kommission erarbeiten, mit einem Abschlussbericht nach drei Jahren.

"Europa kann und soll ein Pionier sein für die globale Bewegung hin zu einer sauberen und grünen Zukunft", sagt PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber. "Ich fühle mich geehrt, dass Kommissar Moedas mich gebeten hat, bei diesem Unternehmen mit zu machen, das auf der Grundlage der besten verfügbaren Wissenschaft Entwicklungslinien hin zu einer kohlenstofffreien Wirtschaftsweise aufzeigen wird. In Paris haben 195 Staaten vereinbart, Produktion und Konsum in ihrem Land innerhalb weniger Jahrzehnte auf null Emissionen von Treibhausgasen zu bringen. Das ist die richtige Entscheidung gewesen, aber sie erfordert politisches, technisches, wirtschaftliches und soziales Handeln in einer nie dagewesenen Größenordnung. 2016 muss das Jahr Eins der Großen Transformation zur Nachhaltigkeit werden."

[PIK Pressemitteilung vom 21.10.2016]


Hier geht's zur kompletten PIK Pressemitteilung


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"Die Quadratur des Klimakreises": Schellnhuber spricht zum 25-jährigen Bestehen der DBU

"Die Quadratur des Klimakreises": Schellnhuber spricht zum 25-jährigen Bestehen der DBU

Prof. Schellnhuber am 8.12.2016 zum 25-jährigen Bestehen der DBU - © DBU/Peter Himsel

09.12.2016 „Es passiert etwas höchst Dramatisches. Wir sind schon in eine Gruppe von Stop-Schildern hineingefahren und erleben einen Eingriff in die Schöpfung allererster Dramatik.“ so Schellnhuber auf dem Jubiläums-Kongress der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 8. Dezember 2016. Er forderte einen Ausstieg aus der Kohle, die komplette Dekarbonisierung, weniger Individualverkehr und neue Methoden beim zukünftigen Städte- und Straßenbau. Wir brauchen Innovationen, müssen geeignete Infrastrukturen schaffen – und dabei alle Bevölkerungsschichten und Generationen mitnehmen. „Wir müssen mitfühlen mit zukünftigen Generationen und unsere Solidarität ausdehnen auf Menschen, die noch gar nicht geboren sind.“ Ein gestaltender Staat müsse das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen. Schellnhubers Schlussappell: „Die Intellektuellen in Deutschland müssen endlich Position beziehen.“

[DBU-Artikel: 9.12.2016]

Videomitschnitt der Redebeiträge des DBU-Kongresses (John Schellnhuber ab Minute 17:09)

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„Selbstverbrennung“: Schellnhubers Blick aufs Ganze

„Selbstverbrennung“: Schellnhubers Blick aufs Ganze

Photo: Batier/PIK - Cover: C. Bertelsmann

02.11.2015 - Von Pioniertagen in Baracken bis zum Papst im Vatikan, von den ersten Gleichungen zu den modernsten Computersimulationen – der Physiker und Politikberater Hans Joachim Schellnhuber erkundet seit drei Jahrzehnten das Menschheitsproblem Klimawandel. Forschungsbilanz, Lebensbericht, Ökomanifest: all das ist sein jetzt erscheinendes großes Buch zur Klimakrise.

„Der Titel ‚Selbstverbrennung’ ist eine doppelte Provokation“, erklärt Schellnhuber. „Tatsächlich ist die Menschheit auf dem Weg in die ungewollte Selbstverbrennung, wenn sie nicht sehr bald abbiegt auf den Pfad der Nachhaltigkeit.“ Werden weiter unvermindert Kohle, Öl, Gas verfeuert, so heizen die dabei freiwerdenden Treibhausgase unseren Planeten bereits bis Ende unseres Jahrhunderts um etwa vier Grad auf, später um sechs, um acht Grad. „Dieses Jahr wird als das wahrscheinlich wärmste seit Beginn der Messungen in die Geschichte eingehen – die Krise ist überdeutlich“, so Schellnhuber. „Risiken ungekannten Ausmaßes sind die Folge, von Wetterextremen über den Anstieg des Meeresspiegels bis hin zu Strömen von Klimaflüchtlingen.“

Zugleich spielt der Titel ‚Selbstverbrennung’ aber darauf an, dass der Wissenschaftler Schellnhuber sich nun als Buchautor wie zuvor schon als öffentlicher Redner und als Berater von Institutionen wie der Bundesregierung oder der Weltbank ins Feuer der öffentlichen Auseinandersetzung begibt. „Natürlich wäre mein Leben leichter, wenn ich einfach nur Studie auf Studie häufen würde“, sagt Schellnhuber. „Aber als Wissenschaftler bin ich auch Gewissenschaftler – ich sehe mich in der Verantwortung, nicht bloß mit anderen Forschern unsere Erkenntnisse zu teilen. Sondern mit all jenen, die von den Folgen des Klimawandels am Ende betroffen sein werden. Und in deren Macht es steht, ihn zu stoppen.“

Stimmen zum Buch:

Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): „Hans Joachim Schellnhuber stellt kluge und teilweise schmerzhafte Fragen. Mit fachlicher Tiefe, Wortgewalt und Erfahrung aus 30 Jahren Berufserfahrungen wirft er sein ganzes Renommee und seine Überzeugungen in die Waagschale. Ein leidenschaftliches Plädoyer für ein nach wie vor mögliches Umsteuern."

Peter Höppe, Leiter GeoRisikoForschung/Corporate Climate Centre, Münchener Rück: „’Selbstverbrennung’ ist das mit sehr viel persönlichem Engagement geschriebene Buch eines der weltweit renommiertesten Klimaforscher. Es gibt wohl kein anderes Buch, das die physikalischen Prozesse sowie die politischen Diskussionen über den Klimawandel so umfassend und gut verständlich darstellt. Hans Joachim Schellnhuber verlässt dabei immer wieder bewusst seine objektive Rolle als Wissenschaftler, ergreift Partei und bedient sich eines sehr unkonventionellen Schreibstils. Ein fesselndes und lesenwertes Buch!“

[PIK Pressemitteilung vom 2.11.2015]

Hans Joachim Schellnhuber: Selbstverbrennung. Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff. Verlag C. Bertelsmann 2015, 784 Seiten, ISBN: 978-3-570-10262-6

Jurybegründung für die Nominierung in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" beim Preis der Leipziger Buchmesse 2016

Buchrezension von Deuschlandfunk

Buchrezension der FAZ

Zeitungsinterview zum Buch in der MAZ

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Schellnhuber im Vatikan: "Laudato Si" und neues Mitglied der Pontifikal-Akademie

Schellnhuber im Vatikan: "Laudato Si" und neues Mitglied der Pontifikal-Akademie

Kardinal Peter Turkson und PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber. Foto: Livestream screenshot

18.06.2015 - Papst Franziskus’ lang erwartete Enzyklika „Laudato Si“ zu Ungleichheit und Umweltschutz spiegelt nicht nur religiöse Einsichten sondern auch die Erkenntnisse der Klimawissenschaft. „Nicht die Armen, sondern die Reichen verursachen die größten Risiken für unseren Planeten, und letztlich für die Menschheit“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, im Vatikan bei der Vorstellung der Enzyklika. Im Vorfeld der Enzyklika hatte Schellnhuber an einer Reihe von Workshops der hoch renommierten Pontifikal-Akademie der Wissenschaften teilgenommen.

Die weltweit hoch angesehene Pontifikal-Akademie der Wissenschaften hatte Schellnhuber kurz vor Veröffentlichung der Enzyklika als Mitglied berufen. Die Nominierung erfolgte durch Papst Franziskus persönlich.

[PIK Pressemitteilung vom 18.06.2016]

Hier geht's zur deutschen Version der Enzyklika "Laudato Si"

Paper Schellnhubers, das im Rahmen der Enzyklika-Präsentation im Vatikan verteilt wurde (englisch)

Schellnhubers Profilseite der Pontifikal-Akademie der Wissenschaften

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Bestnoten für das PIK: Senat der Leibniz-Gemeinschaft bestätigt Exzellenz

Bestnoten für das PIK: Senat der Leibniz-Gemeinschaft bestätigt Exzellenz

Logo der Leibniz Gemeinschaft: Leuchtstoffröhre am Hauptsitz der Gemeinschaft. Photo: Leibniz-Gemeinschaft/Peter Himse

24/03/2015 - Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft, die mehr als 80 wissenschaftliche Einrichtungen vereint, hat mit seiner Stellungnahme die Evaluation des PIK abgeschlossen. Die Arbeitsergebnisse des Institut seien „hervorragend“, heißt es hierin. Die Bewertung basiert auf einer nur alle sieben Jahre stattfindenden Begutachtung durch ein Team internationaler Spitzenforscher.Nach dem Urteil der Gutachter hat sich das PIK zu einem der weltweit führenden Institute für Klimawissenschaft entwickelt. Hervorgehoben wurde dabei neben der Forschungsleistung auch die wichtige Rolle des Instituts in der wissenschaftlichen Politikberatung.

„Insgesamt erzielt das PIK exzellente Ergebnisse und hat sich als ein zentraler Akteur in der internationalen Klimaforschung erwiesen", heißt es in dem Gutachten der Wissenschaftler. „Viele seiner Modelle sind weltweit führend. Das Institut ist zudem sehr aktiv im Austausch mit der Öffentlichkeit und in der hochrangigen wissenschaftlichen Beratung sowohl von Entscheidern in der Politik als auch von Partnern in Forschung und Wirtschaft. Diese Aktivitäten werden in hohem Maße geschätzt. Besonders bemerkenswert sind die herausragenden Beiträge zum Fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC." Dieser hatte deutlich gemacht, dass der riskante Klimawandel maßgeblich vom Menschen verursacht wird – und vom Menschen, etwa durch den Umbau seiner Energiesysteme, auch gestoppt werden kann.

[PIK-Pressemitteilung vom 24.3.2015]

Hier geht es zur Langversion der PIK-Pressemitteilung

Die Stellungnahme des Leibniz-Senats zur PIK-Evaluierung findet sich hier

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John Schellnhuber on outcome of COP21 World Climate Summit

John Schellnhuber on outcome of COP21 World Climate Summit

John Schellnhuber interviewed by Nick Breeze (Environation)

13.12.2015 In Paris, the COP21 UN climate summit reached an agreement. On this issue, Professor Hans Joachim Schellnhuber, Director of the Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK): "The spirits of Paris have defeated the ghosts of Copenhagen! Reason and moral combined at the COP21 to deliver a historical climate agreement that finally transcends national egotisms. The target of limiting global warming to well below 2 degrees and aiming at 1.5 degrees is more ambitious than expected, yet fully in line with the scientific risk assessment. If sincerely operationalized, the Paris agreement will induce the decarbonization of the world economy by the middle of this century. The current emissions reduction pledges (INDCs) of most countries, however, are insufficient and have to be adapted to the new level of ambition in the next few years. Still, this is a turning point in the human enterprise where the great transformation towards sustainability begins."

[PIK statement from 13.12.2015]

Post-COP21 video interview with John Schellnhuber

Nature article by John Schellnhuber et al. (2016): "Why the right climate target was agreed in Paris"

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