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Der schweizerische Schriftsteller und Musiker Peter Weber

Peter Weber wurde 1968 in Wattwil/Toggenburg geboren. Er begann mit dem Schreiben in Zürich,  seiner zweiten Heimat seit Abschluß seiner Schulzeit. Sein Roman „Der Wettermacher“ (Suhrkamp Verlag 1993) war sein erster literarischer Erfolg. Es folgten weitere Romane "Silber und Salbader" (Suhrkamp 1999) und „Die melodielosen Jahre“ (Suhrkamp 2007) sowie „Bahnhofsprosa“ (Miniaturen, Suhrkamp 2002). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den  Alemannischen Literaturpreis 2008.

Kennzeichnend für das Werk Peter Webers sind seine überbordende Phantasie und sein ausgeprägtes Rhythmusgefühl. Mit Rhythmus thematisiert er Sprache und mit Sprache Rhythmus. Er umgeht gerne größere Menschenmengen, es sei denn er ist ein Spieler inmitten vieler, oder, wie auf Bahnhöfen und Gleisen, ein Zuhörer. Kein Wunder, daß die Maultrommel sein Instrument ist. Kein Wunder, daß die orange, vollmechanische Schreibmaschine von Hermes sein Instrument ist. Kein Wunder, daß er den Takt seiner Arbeit mit dem Laufbedürfnis seines Hundes abstimmt, der den Augen nach eindeutig vom Mond stammt und der jeden mit einem persönlichen Bellen begrüßt, das der poetische Romancier zwar übersetzen könnte, aber für sich sprechen läßt.

Zwischendurch ist Peter Weber flüchtig. Oder, vice versa ausgedrückt: Er läßt sich nicht hetzen. Wie schon gesagt: Der sensible und beharrliche Beobachter (in der Kuppel seines Schreibateliers am Potsdam-Institut entdeckte er eine Sonnenuhr) hat ein Gefühl für Rhythmus. Wann und wo die nächste Welle eine Nachricht - oder einen Roman von ihm - an den Strand spült, bleibt eine Überraschung!

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