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Forschung

Der wissenschaftliche Kenntnisstand in der Klimaforschung belegt, dass der Klimawandel tatsächlich stattfindet und dass er größtenteils vom Menschen verursacht wird (IPCC WG I). Inzwischen wurden auch viele Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich Emissionen reduzieren lassen, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Da es viel teurer würde, die globale Erwärmung auf 2°C denn auf 3°C oder mehr zu begrenzen  (IPCC WG III), müssen gute Gründe vorliegen, um die zusätzlichen Vermeidungskosten für die Gesellschaft zu rechtfertigen.

Trotz aller Fortschritte hinsichtlich der Entwicklung von Klimawirkungsmodellen ist unser Verständnis einer Welt in verschiedenen Stadien der globalen Erwärmung noch  unzureichend. Die menschliche Gesellschaft ist darauf  angewiesen zu wissen, wie sich das Klima zukünftig verändern wird, was die entsprechenden Auswirkungen auf Natur und Gesellschaft sind und wie passende Strategien der Anpassung und möglicher Transformationen hin zu einer nachhaltigen Entwicklung aussehen könnten.

Eine wesentliche Herausforderung für die Klimafolgenforschung besteht darin, dass geeignete Methoden zur Aggregation, Unsicherheitsanalyse und Synthese von Klimafolgen über verschiedene Regionen, Sektoren und räumliche Skalen hinweg fehlen. Zudem müssen veränderte Häufigkeiten bei Extremereignissen in Betracht gezogen werden. Während ein breites Spektrum an regional- und sektor-spezifischen Fallstudien zu Klimafolgen vorhanden ist, ergibt sich bislang noch kein eindeutiges globales Bild. Dafür müssen müssen systematische, langfristige Modellierungsansätze zu sozioökonomischen Klimafolgen entwickelt werden, die zur PIK-Strategie mit ganzheitlichen Ansätzen in der Klimafolgenforschung beitragen.

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