Sie sind hier: Startseite Forschung Erdsystemanalyse Highlights

Highlights

RD1 Science Highlights
Nachwuchspreis für Antarktis-Forscherin

Nachwuchspreis für Antarktis-Forscherin

03.05.2013 - Die naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam hat ihren Nachwuchspreis für herausragende Veröffentlichungen in diesem Jahr an Ricarda Winkelmann verliehen. Die 27-Jährige befasst sich am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vor allem mit dem zukünftigen Beitrag der Antarktis zum Anstieg des globalen Meeresspiegels. Die Jury hob „ihren beeindruckenden Beitrag zum physikalischen Verständnis der Dynamik des Antarktischen Eisschildes“ hervor. Die junge Wissenschaftlerin hat maßgeblich mitgearbeitet an der Entwicklung einer Computersimulation der Vorgänge im Eis.

Nachwuchspreis für Antarktis-Forscherin - Mehr…

Ein kalter März trotz Klimawandel

Ein kalter März trotz Klimawandel

28.03.2013 - Der diesjährige März in Europa war kalt. Wie das im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung stehen könnte, hat bereits 2010 PIK-Wissenschaftler Vladimir Petoukhov in einer Studie aufgezeigt: Durch das Schrumpfen der Eisflächen in der Arktis - Folge des Aufheizens der Atmosphäre durch Treibhausgase - können die großen Luftströme gestört werden. Dies hat eine höhere Wahrscheinlichkeit zur Folge, dass es unter bestimmten Bedingungen in Europa öfter kalte Winter geben kann.

Ein kalter März trotz Klimawandel - Mehr…

Das Auftauen von Permafrost-Böden beschleunigt den Klimawandel – trotz mehr Pflanzenwachstum

Das Auftauen von Permafrost-Böden beschleunigt den Klimawandel – trotz mehr Pflanzenwachstum

13.02.2013 - Die globale Erwärmung hat zwei gegenteilige Effekte auf Permafrost-Böden wie die in Sibirien. Das Auftauen der normalerweise dauerhaft gefrorenen Erdschichten verstärkt einerseits Zersetzungsprozesse im Boden, was zu höheren CO2-Emissionen führt. Anderseits nimmt wegen der höheren Temperaturen das Pflanzenwachstum zu, und das dabei aufgenommene CO2 wird letztlich im Boden gespeichert. Dieser – oft vernachlässigte – zweite Effekt kann den ersten aber auf Dauer nicht ausgleichen, wie eine jetzt veröffentlichte Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Kimafolgenforschung zeigt. Unter dem Strich steigen die Treibhausgas-Emissionen.

Das Auftauen von Permafrost-Böden beschleunigt den Klimawandel – trotz mehr Pflanzenwachstum - Mehr…

Naturkundemuseum und PIK verknüpfen Vergangenheit und Zukunft

Naturkundemuseum und PIK verknüpfen Vergangenheit und Zukunft

08.03.2013 - Das Berliner Naturkundemuseum und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung haben Anfang März eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Bei einem Besuch einer Delegation des Naturkundemuseums unter der Leitung des Generaldirektors, Prof. Dr. Johannes Vogel, wurden im Rahmen von Vorträgen und Gesprächen bereits zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine engere Vernetzung identifiziert.

Naturkundemuseum und PIK verknüpfen Vergangenheit und Zukunft - Mehr…

Wetter-Extreme: Neuer Mechanismus entdeckt – die Störung riesiger Wellen in der Atmosphäre

Wetter-Extreme: Neuer Mechanismus entdeckt – die Störung riesiger Wellen in der Atmosphäre

25.02.2013 - Eine ganze Reihe regionaler Wetter-Extreme hat in jüngster Zeit die Welt erschüttert – etwa die Hitzewelle in den USA 2011 oder jene in Russland 2010, als auch Pakistan überschwemmt wurde. Hinter diesen verheerenden Einzelereignissen gibt es eine gemeinsame physikalische Ursache, wie jetzt erstmals Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) aufzeigen. Ihre Studie wird diese Woche in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. Das Ergebnis: Der vom Menschen verursachte Klimawandel stört wiederholt die Muster der Luftbewegungen rund um die nördliche Erdhalbkugel, und zwar wahrscheinlich durch einen raffinierten Resonanz-Mechanismus.

Wetter-Extreme: Neuer Mechanismus entdeckt – die Störung riesiger Wellen in der Atmosphäre - Mehr…

Monatliche Hitzerekorde haben sich durch die Erderwärmung verfünffacht

Monatliche Hitzerekorde haben sich durch die Erderwärmung verfünffacht

14.01.2013 - Monatliche Temperaturextreme sind deutlich häufiger geworden – das zeigen Messungen aus aller Welt. Im Schnitt kommen Rekord-Hitzemonate heute weltweit fünfmal öfter vor, als ohne die globale Erwärmung zu erwarten wäre, das belegt eine neue Studie in Climatic Change. In Teilen Europas, Afrikas und Süd-Asiens hat sich die Zahl der monatlichen Hitzerekorde sogar verzehnfacht. 80 Prozent der beobachteten monatlichen Hitzerekorde wären ohne den Einfluss des Menschen auf das Klima nicht zustande gekommen, erklärt das Autoren-Team aus dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid.

Monatliche Hitzerekorde haben sich durch die Erderwärmung verfünffacht - Mehr…

Warum die frühe Erde kein Schneeball war: das „Paradoxon der schwachen jungen Sonne“

Warum die frühe Erde kein Schneeball war: das „Paradoxon der schwachen jungen Sonne“

17/12/2012 - In der Frühgeschichte des Planeten Erde strahlte die Sonne etwa 25 Prozent weniger hell als heute. Dennoch gibt es Hinweise dafür, dass die Oberfläche ihrer Ozeane nicht komplett zugefroren war. Die offensichtlichste Erklärung für dieses berühmte „Paradoxon der schwachen jungen Sonne“ scheinen hohe Konzentrationen von erwärmenden Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) zu sein. Mit Computersimulationen hat ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht, wie viel CO2 in der Atmosphäre enthalten sein musste, um die junge Erde nicht in einen „Schneeball-Zustand“ fallen zu lassen. Die nötige Menge ist höher als bislang gedacht, so das Ergebnis ihrer jetzt im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“ veröffentlichten Studie. Die Ergebnisse helfen, die Umwelt der frühen Erde in einer Zeit besser zu verstehen, als das erste Leben auf unserem Planeten entstand.

Warum die frühe Erde kein Schneeball war: das „Paradoxon der schwachen jungen Sonne“ - Mehr…

 Projektionen zum Meeresspiegelanstieg könnten unterschätzt worden sein

Projektionen zum Meeresspiegelanstieg könnten unterschätzt worden sein

28.11.2012 - Während die globale Mitteltemperatur in den letzten Dekaden in einer Geschwindigkeit zugenommen hat, die gut mit den Projektionen des Weltklimarats übereinstimmt, ist der Meeresspiegel schneller angestiegen als vorhergesagt. Das geht aus einer Studie hervor, die jetzt im Fachjournal Environmental Research Letters veröffentlicht wurde. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und seine Kollegen vergleichen darin für den Zeitraum zwischen 1990 und 2011 Projektionen mit tatsächlichen Messdaten. Der schnellere Anstieg des Meeresspiegels könnte darauf hinweisen, dass auch für die Zukunft die Berechnungen vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zu niedrig sind, so die Wissenschaftler.

Projektionen zum Meeresspiegelanstieg könnten unterschätzt worden sein - Mehr…

„Wolken, Wind und Wetter“ Umweltbuch des Jahres

„Wolken, Wind und Wetter“ Umweltbuch des Jahres

26.09.2012 - Für die „nachhaltigste Wirkung auf das Umweltbewusstsein in Deutschland“ wurde das Kinderbuch „Wolken, Wind und Wetter“ des PIK-Wissenschaftlers Stefan Rahmstorf gestern Abend als Umweltbuch des Jahres 2012 ausgezeichnet. Der Preis wird von der Deutschen Umweltstiftung in Zusammenarbeit mit der Redaktion des Jahrbuchs Ökologie verliehen.

„Wolken, Wind und Wetter“ Umweltbuch des Jahres - Mehr…

Artikelaktionen