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Sonnige Tage können zu Hitzewellen werden – und zu Waldbränden: Sommerliches Blockadewetter

Sonnige Tage können zu Hitzewellen werden – und zu Waldbränden: Sommerliches Blockadewetter

20.08.2018 - Ob Regen oder Sonnenschein - das Wetter im Sommer in Nordamerika, Europa und Teilen Asiens bleibt länger gleich. Doch wenn sich Wetterlagen für mehrere Tage oder Wochen festsetzen, können diese zu Extremen werden: Hitzewellen, die dann Dürren, Gesundheitsrisiken und Waldbrände zur Folge haben; oder anhaltende Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern präsentiert nun den ersten umfassenden Überblick über die Forschung zu sommerlichem Blockadewetter und Jetstream. Dabei richten sie den Blick besonders auf den Einfluss der übermäßigen Erwärmung der Arktis, die verursacht wird durch Treibhausgase aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Die Belege häufen sich, so zeigen die Forscher und Forscherinnen, dass wir wahrscheinlich die Zirkulationsmuster von Luftströmen hoch oben im Himmel zeitweilig verändern. Diese beeinflussen lokal und regional das Wetter - mit manchmal verheerenden Auswirkungen am Boden. So etwa 2016 beim Waldbrand in Kanada, wie ein weiteres Team in einer zweiten Studie zeigt.

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Ein Sommer der Extreme – PIK-Experten in den Medien

Ein Sommer der Extreme – PIK-Experten in den Medien

26.07.2018 – Derzeit scheint es als würde jeder über das Wetter sprechen. Extreme Hitze in Deutschland und Europa, Waldbrände in Schweden, Griechenland und Kalifornien. Von Japan bis in die Arktis – die Nordhalbkugel erlebt derzeit eine Hitzewelle. Zahlreiche Medien kamen für eine Einschätzung der derzeitigen Lage vor dem Hintergrund des Klimawandels auf Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zu.

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Sicher ist sicher? Wirtschaftliche Optimierung kann zum Risiko für Kippelemente im Erdsystem werden

Sicher ist sicher? Wirtschaftliche Optimierung kann zum Risiko für Kippelemente im Erdsystem werden

15.6.2018 - Die Optimierung wirtschaftlicher Erfolge ohne Einschränkungen könnte für eine sichere Zukunft der Menschen Risiken bergen, so haben Wissenschaftler jetzt in einem mathematischen Experiment ermittelt. Zwar kann das Konzept wirtschaftlicher Optimierung die Kosten beispielsweise für die Reduzierung von Treibhausgasen wirkungsvoll senken. Der profitmaximierende Ansatz allein reicht aber nicht aus, um das Kippen kritischer Elemente im Erdsystem auf jeden Fall zu vermeiden – und ein solches Kippen könnte zu dramatischen Veränderungen unserer Lebensgrundlagen führen. Die Wissenschaftler vergleichen das Konzept ökonomischer Optimierung mit jenem der Nachhaltigkeit und mit dem neueren Ansatz eines sicheren Handlungsraumes für die Menschheit. Sie alle haben ihre Vorteile und Nachteile. Doch der rein gewinnmaximierende Ansatz zeigt in der Studie die größte Wahrscheinlichkeit, Ergebnisse zu erzielen, die Menschen oder der Umwelt schaden.

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Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen

Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen

14.06.2018 - Der Rückgang der westantarktischen Eismassen nach der letzten Eiszeit wurde überraschenderweise vor etwa 10.000 Jahren zum Teil umgekehrt, wie Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben. Die Zunahme der Eisausdehnung damals steht in starkem Gegensatz zu den bisherigen Annahmen. Tatsächlich war es das Schrumpfen selbst, welches das Schrumpfen beendete: Entlastet vom Gewicht des Eises hob sich die Erdkruste, dadurch schob sich das Eis wieder vom Landesinneren in Richtung Meer. Dieser Mechanismus ist allerdings viel zu langsam, um einen gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels durch den möglichen Eisverlust in der Westantarktis in naher Zukunft zu verhindern. Nur eine schnelle Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen kann dies leisten.

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Bundesregierung beruft Klimaforscher Schellnhuber in Kohle-Kommission

Bundesregierung beruft Klimaforscher Schellnhuber in Kohle-Kommission

06.06.2018 - Die Bundesregierung hat den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, in ihre Kohle-Kommission berufen. Die hochrangig besetzte „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“, so der offizielle Name, soll bereits bis Ende des Jahres einen Plan für die Kohle vorlegen. Der fossile Brennstoff ist für einen bedeutenden Teil des Ausstoßes von Treibhausgasen in Deutschland und der Welt verantwortlich, und damit für Klimarisiken. Um die Zusammensetzung der Expertenrunde war lange gerungen worden, sie wird gesteuert von nicht weniger als vier Ministerien: Wirtschaft, Umwelt, Arbeit, Innen.

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Girls'Day: PIK öffnet Türen und neue Perspektiven für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen

Girls'Day: PIK öffnet Türen und neue Perspektiven für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen

26.04.2018 - Beim Zukunft-Mädchentag ‚Girls’Day' hatten Schülerinnen aus Berlin und Brandenburg in diesem Jahr erneut die Möglichkeit, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Karriereperspektiven in der Wissenschaft kennen zu lernen. Von ihrer Forschung zum Klimawandel und der Arbeit als Forscherin am PIK berichteten Levke Caesar und Christina Roolfs den 19 Schülerinnen. Initiiert wurde der Aktionstag, um Mädchen und jungen Frauen neue, mathematisch-naturwissenschaftliche Karriereperspektiven zu eröffnen.

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PIK Research Days: „Wühlt weiter in Euren Taschen"

PIK Research Days: „Wühlt weiter in Euren Taschen"

23.02.2018 - Wissenschaftler und Mitarbeiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) trafen sich diese Woche zur jährlichen 'Roadshow' wissenschaftlicher Erfolge und Diskussionen zu zukünftigen Projekten. Klimamigration, Gesundheit, Meeresspiegel, Jetstreams, Eisverluste in der Antarktis, Kohlenstoffpreise - das waren nur einige der Themen, die von den vier Forschungsbereichen des PIK vorgestellt wurden. Die diesjährigen Research Days setzten den Fokus insbesondere auf den bevorstehenden 1,5°C IPCC-Sonderbericht, und auf Digitalisierung.

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Neue Doppelspitze für das PIK: Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften mit vereinten Kräften

Neue Doppelspitze für das PIK: Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften mit vereinten Kräften

23.02.2018 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) startet durch – eine innovative Doppelspitze soll Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften künftig so stark wie nie zusammenführen. Ab Ende September übernehmen der deutsche Ökonom Ottmar Edenhofer und der schwedische Erdsystemforscher Johan Rockström gemeinsam die Führung des weltweit renommierten Instituts. Dies beschloss am Freitag das Kuratorium des PIK unter Leitung des Brandenburgischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mit dem Abschied des Gründungsdirektors Hans Joachim Schellnhuber nach einem Vierteljahrhundert an der Spitze des zur Leibniz-Gemeinschaft gehörenden Instituts wird in Potsdam eine neue Ära beginnen.

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Meeresspiegel: Jede Verzögerung der Emissionswende um 5 Jahre führt bis 2300 zu 20cm höherem Anstieg

Meeresspiegel: Jede Verzögerung der Emissionswende um 5 Jahre führt bis 2300 zu 20cm höherem Anstieg

20.02.2018 - Um die Risiken des Meeresspiegelanstiegs zu begrenzen ist es entscheidend, so früh wie möglich den Scheitelpunkt der CO2-Emissionen zu erreichen – selbst wenn die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzt wird. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications untersucht erstmals das Meeresspiegel-Vermächtnis, das mit dem Pariser Klima-Abkommen bis 2300 zu erwarten ist. Die zentralen Projektionen der Studie kommen auf einen Anstieg des globalen Meeresspiegels zwischen 0,7m und 1,2m, wenn Paris vollständig umgesetzt wird. Da die Emissionen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts durch die Ziele des Abkommens bereits festgesteckt sind, werden die Treibhausgas-Emissionen vor 2050 zur wichtigen Stellschraube für den künftigen Meeresspiegel. Jede Verzögerung des Emissions-Peaks um fünf Jahre könnte hier eine Erhöhung des Meeresspiegels um 20 Zentimeter bedeuten, zeigt die Arbeit der Forscher.

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Neues Buch: Wasser – Knappheit, Klimawandel und Welternährung von Dieter Gerten

Neues Buch: Wasser – Knappheit, Klimawandel und Welternährung von Dieter Gerten

„Jahrhundertdürre in Australien“, „Mexiko-Stadt trocknet aus“ oder „Grundwasservorräte schwinden dahin“ - Schlagzeilen wie diese verdeutlichen, dass eine weltumspannende Ära der Wasserknappheit angebrochen zu sein scheint. Wasserkrisen gehören mittlerweile zu den größten globalen Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig schätzt ein Weltwasserbericht der Vereinten Nationen, dass der globale Bedarf an Wasser bis 2050 voraussichtlich um mehr als die Hälfte ansteigen wird. „Wasser – Knappheit, Klimawandel und Welternährung“, das gerade im C.H.Beck Verlag erschienene Buch von Dieter Gerten vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) analysiert die vermeintliche globale Wasserkrise vor dem Hintergrund des Klimawandels und der weiter steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln.

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EU Kommissar Stylianides besucht das PIK

EU Kommissar Stylianides besucht das PIK

24.01.2018 - Der EU Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, hat gemeinsam mit Generaldirektorin Monique Pariat und Mitgliedern des Kabinetts das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht, um sich über die aktuelle Klimaforschung zu informieren und insbesondere mögliche Präventionsmaßnahmen für wachsende Risiken durch Hochwasser und Waldbrände durch Klimaveränderungen zu diskutieren.

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Biomasse-Plantagen nicht vereinbar mit Planetaren Belastungsgrenzen

Biomasse-Plantagen nicht vereinbar mit Planetaren Belastungsgrenzen

22.01.2018 - Im großen Stil Bäume oder Gräser in Plantagen anzupflanzen, um der Atmosphäre gezielt CO2 zu entziehen – das könnte zwar langfristig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, es würde den Planeten jedoch in anderen Bereichen über ökologische Belastungsgrenzen treiben. Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im Fachjournal Nature Climate Change stellt jetzt erstmals einen Zusammenhang her zwischen ambitionierten internationalen Klimazielen und dem umfassenderen Konzept der Planetaren Grenzen. Wenn Biomasse-Plantagen, in denen Pflanzen beim Wachstum Kohlendioxid binden, massiv ausgeweitet werden, würde das für ohnehin belastete Bereiche wie Biodiversität, Nährstoffkreisläufe, Wasserhaushalte und Landnutzung enorme Risiken bedeuten. Biomasse als CO2-Speicher kann daher nur in begrenztem Umfang einen Beitrag leisten, so die Studie. Um das Klima zu stabilisieren, ist das alles Entscheidende die rasche Senkung von Treibhausgas-Emissionen aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas.

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PIK beim Chaos Communication Congress 34C3

PIK beim Chaos Communication Congress 34C3

29.12.2017 - An vier Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr kommen jedes Jahr tausende Hacker, Technikfreaks, Künstler und Experten zusammen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Die 34. Ausgabe des Chaos Communication Congress (34C3) findet dieses Jahr in Leipzig statt. Auch die Wissenschaft ist unter anderem durch Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) vertreten – dieses Jahr gehört der Klimawandel zu den Schwerpunktthemen der Veranstaltung, zu der mehr als 13.000 Menschen erwartet werden.

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Leopoldina-Dialog in Potsdam: Klimawandel und Gesundheit

Leopoldina-Dialog in Potsdam: Klimawandel und Gesundheit

05.12.2017 - Klimawandel bedingte Risiken für die Gesundheit gehören zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Beide Forschungsrichtungen haben bislang jedoch noch zu wenig zusammengearbeitet, um die kritischen Verflechtungen von Klimawandel und Gesundheit widerspiegeln zu können. In einem Workshop der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) trafen sich deshalb renommierte Wissenschaftler aus den Bereichen Klimawissenschaften, Gesundheit und Medizin, Psychologie, Umweltwissenschaften, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Sie wollen eine Publikation erarbeiten, die Entscheidungsträgern eine Orientierung zu öffentlicher Gesundheit und Klimapolitik bieten soll.

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Umweltrat SRU: Umsteuern im Verkehrssektor erforderlich

Umweltrat SRU: Umsteuern im Verkehrssektor erforderlich

23.11.2017 – Der Sachverständigenrat für Umweltfragen SRU hat sich in einem neuen Sondergutachten für eine Quote für Elektrofahrzeuge ausgesprochen. Mindestens 25 Prozent aller neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge sollen demnach im Jahr 2025 mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet sein. Mit Blick auf den zusätzlichen Strombedarf des Verkehrssektors sei zudem ein beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energien erforderlich. Außerdem solle in der neuen Legislaturperiode das Ende der Dieselprivilegierung eingeleitet werden. Vorschläge macht das Gutachten unter anderem auch zur Weiterentwicklung streckenabhängiger Pkw- und Lkw-Mautsysteme. Der Verkehrssektor ist derzeit für etwa ein Fünftel der Treibhausgasemissionen Deutschlands verantwortlich.

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COP23 in Bonn mit starker PIK-Präsenz

COP23 in Bonn mit starker PIK-Präsenz

03.11.2017 - Eine ganze Reihe der Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) nehmen vom 6.-17. November an der UN-Klimakonferenz COP23 teil, die unter dem Vorsitz von Fidschi dieses Jahr in Bonn stattfindet. So wird PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber etwa gemeinsam mit der Chefin des UN-Klimasekretariats die zehn wichtigsten Fakten vorstellen, die man über das Klima wissen muss. Auf einem Side Event mit Experten der ETH Zürich, der ACT Alliance und Brot für die Welt wird PIKs Chefökonom Ottmar Edenhofer über Gerechtigkeit im Rahmen des Pariser Abkommens diskutieren.

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„Wir brauchen Sie“: UN Klima-Chefin zu Potsdamer Klimaforschern

„Wir brauchen Sie“: UN Klima-Chefin zu Potsdamer Klimaforschern

13.10.2017 - Hunderte Millionen Menschen werden innerhalb weniger Jahrzehnte von den Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und Migration betroffen sein – beide Bereiche wurden bislang zu wenig im Zusammenhang mit der menschgemachten Erwärmung gesehen. Das ist eines der Ergebnisse der Impacts World Conference, die diese Woche vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veranstaltet wurde. An die 500 Wissenschaftler aus 67 Ländern diskutierten drei Tage lang unter dem Titel „Die wahren Kosten des Klimawandels“, um die Klimafolgenforschung durch eine bessere Einbindung sozialer und ökonomischer Faktoren auf eine neue Ebene zu heben. Im Rahmen der Konferenz feierte das PIK auch seinen 25. Geburtstag, im Geiste der vom Institut seit einem Vierteljahrhundert verfolgten Mission: den wissenschaftlichen Fortschritt voran treiben und zugleich Ergebnisse an Entscheider herantragen.

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Extremwetter und Fernverbindungen im Klimasystem: GOTHAM Summer School

Extremwetter und Fernverbindungen im Klimasystem: GOTHAM Summer School

22.09.2017 - Mit Fernwirkungen und der Frage, inwieweit diese Extremwetterereignisse auslösen können setzten sich diese Woche 25 junge, internationale Wissenschaftler am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung auseinander. Wenn sich das Wetter an einem Punkt der Erde ändert, kann dies Temperaturen, Wind und Regen an einem anderen, weit entfernten Ort der Erde beeinflussen. Diese räumlich getrennten Zusammenhänge mittels neuester mathematischer Methoden zu erforschen steht im Mittelpunkt der diesjährigen GOTHAM Summer School - Globally Observed Teleconnections and their role and representation in Hierarchies of Atmospheric Models.

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Extreme Winterkälte kann mit schwächelndem Polarwirbel zusammenhängen

Extreme Winterkälte kann mit schwächelndem Polarwirbel zusammenhängen

22.09.2017 - Wenn die starken um die Arktis kreisenden Winde nachlassen, kann kalte Polarluft entweichen und extreme Winter auf Teilen der Nordhalbkugel auslösen. Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass diese Schwächephasen über die letzten vier Jahrzehnte an Dauer zugenommen haben und in Verbindung gebracht werden können mit kalten Wintern in Russland und Europa. Zum ersten Mal zeigen hier Wissenschaftler, dass die Veränderung der Winde hoch oben in der Stratosphäre maßgeblich zu den beobachteten Winterkältetrends im Norden Europas und Asiens beigetragen hat. Während der Einfluss der sich im Klimawandel erwärmenden Arktis auf die übrige Welt noch Gegenstand intensiver Forschung ist, bietet die neue Studie weitere Belege dafür, dass Veränderungen der Arktis das Wetter in weiten Teilen der Nordhalbkugel beeinflussen.

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AGU-Preis für Klimakommunikation geht an Stefan Rahmstorf

AGU-Preis für Klimakommunikation geht an Stefan Rahmstorf

20.07.2017 - Stefan Rahmstorf wird mit dem Preis für Klimakommunikation der Amerikanischen Geophysikalischen Vereinigung (AGU) ausgezeichnet. Der renommierte Preis würdigt Mitglieder der weltweit größten Organisation von Geowissenschaftlern für ihre Leistungen in der Kommunikation von Klimawissenschaft und hebt die Relevanz der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Zusammenhänge hervor. In diesem Jahr geht der Preis erstmals an einen außerhalb der USA tätigen Forscher.

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