Nachrichten

 

Verbesserte Wassernutzung kann Ernährungskrisen eindämmen

05.05.2009 - Wenn die gesamten Süßwasserressourcen in Flussgebieten besser bewirtschaftet würden, könnte das künftige Ernährungskrisen eindämmen, berichten Forscher vom Stockholm Resilience Centre an der schwedischen Universität Stockholm, vom Stockholm Environment Institute und vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
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Zum Grunde des Eisbergs

04.05.2009 - Antrittsvorlesung des Alexander von Humboldt Chair in Sustainability Science der Humboldt-Universität zu Berlin: Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hält am Mittwoch den 6. Mai 2009 seine Antrittsvorlesung „Was ist der Kern der Nachhaltigkeitsproblematik?“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Vorlesung ist zentraler Teil eines wissenschaftlichen Symposiums anlässlich des 150. Todestages des Naturforschers Alexander von Humboldt. Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, wird sich mit ihrer Grundsatzrede „Nachhaltige Entwicklung als übergeordnetes Politikziel“ am Symposium beteiligen.
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Prinz Charles diskutiert mit Wissenschaftlern am PIK

30.04.2009 - Prinz Charles hat am heutigen Donnerstag das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht. Nach der Begrüßung des britischen Thronfolgers und einer kurzen Besichtigung des Einsteinturms (Astrophysikalisches Institut Potsdam) nahm der Prinz im Potsdam-Institut an einem wissenschaftlichen Workshop zum Thema Klimawandel und Regenwälder teil. Hier diskutierte er mit führenden Wissenschaftlern des PIK und weiteren Experten u.a. über die Bedeutung des Regenwaldschutzes in der internationalen Klimapolitik.
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Auf dem Weg zum Einstellen der Emissionen: 2°C-Ziel erfordert mehr als 50 Prozent Reduzierung bis 2050

29.04.2009 - Weniger als ein Viertel der nachgewiesenen Vorkommen fossiler Brennstoffe kann bis zum Jahr 2050 noch verbrannt werden, wenn die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden soll. Das geht aus einer Studie hervor, die in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Nature“ erschienen ist (1).
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Neue NRW-Studie zeigt Risiken des Klimawandels auf

28.04.2009 - Die Klimazukunft Nordrhein-Westfalens wird risikoreicher. Die Hochwassergefahr im Winter nimmt zu, im Sommer sind häufigere Trockenheiten zu erwarten, zeigt eine Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im Auftrag des Landesministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Forscher haben Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Regionen und Sektoren in NRW untersucht. Ihre Ergebnisse zeigen Bedarf für zukunftsweisende Politik auf.
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Königlicher Besuch am PIK

20.4.2009 - Am Donnerstag, den 30. April 2009, besucht Prinz Charles das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Der britische Thronfolger wird die historischen Institutsgebäude auf dem Potsdamer Telegraphenberg besichtigen und sich an einem wissenschaftlichen Workshop beteiligen. Mit Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK, wird er zudem ein vorbereitendes Gespräch über das zweite Nobelpreisträger-Symposium führen, das im Mai in London stattfindet und für das Prinz Charles die Schirmherrschaft übernommen hat.
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Studie zu den Folgen des Klimawandels für Berlin

01.04.2009 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Studie zu den Folgen des Klimawandels für Berlin durchgeführt. Die Studie "Klimawandel und Kulturlandschaft Berlin", die heute in Berlin vorgestellt wurde, soll die Entscheidungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen verbessern, die zur Bewältigung und Gestaltung bereits nicht mehr zu vermeidender Klimawirkungen notwendig werden.
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PIK überreicht Außenminister Steinmeier Strategiepapier zur grünen Konjunkturpolitik

26.3.2009 - Maßnahmen der G20 zur Konjunkturbelebung können zugleich einen Schub für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz auslösen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Strategiepapier, das heute in Berlin vorgestellt wurde. Die Studie wurde vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Grantham Research Institute an der London School of Economics (GRI LSE) unter der Leitung von Ottmar Edenhofer (PIK) und Lord Nicholas Stern (GRI LSE) im Auftrag des Auswärtigen Amtes erstellt. Eine „grüne“ Konjunkturbelebung könne sofortige und langfristige wirtschaftliche Vorteile erbringen, das Risiko für gefährlichen Klimawandel mindern und Quellen globaler Instabilität wie Energieunsicherheit und die Konkurrenz um natürliche Ressourcen verringern, heißt es in dem Papier. Das Dokument enthält Empfehlungen für sieben strategische Bereiche, durch die G20 Staaten die Wirtschaftskrise bekämpfen und auf nachhaltiges kohlenstoffarmes Wachstum umsteuern könnten.
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Öffentliches Streitgespräch mit Hans-Werner Sinn und Ottmar Edenhofer: Das "grüne Paradoxon" im Disput

18.03.2009 - Am Montag fand in München ein erstes öffentliches Streitgespräch zwischen Ottmar Edenhofer, Chefökonom des Potsdam-Instituts, und Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo-Instituts statt. Die beiden Experten debattierten über Wege zu einer vernünftigen internationalen Klimapolitik. Ausgangspunkt der Diskussion waren Sinns jüngst veröffentlichte Thesen über eine illusionsfreie Klimapolitik.
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Experten schätzen Anfälligkeit des Klimasystems ein

17.03.2009 - Nach Einschätzung von Klimaforschern in einer aktuellen Expertenbefragung werden bei ungebremster globaler Erwärmung mit mehr als fünfzig Prozent Wahrscheinlichkeit folgenschwere Veränderungen auf globaler Ebene eintreten. Steigt die globale Durchschnittstemperatur um mehr als vier Grad Celsius, könnten bis zum Jahr 2200 ein oder mehrere Bestandteile des Klimasystems in einen neuen Grundzustand übergehen. Zwar schätzen die Wissenschaftler die Anfälligkeit dieser Bestandteile unterschiedlich ein und es ist ungewiss, wie stark die globale Durchschnittstemperatur weiter ansteigt. Diese Unsicherheit bedeutet jedoch nicht, dass Ereignisse mit weit reichenden Auswirkungen unwahrscheinlich sind, berichten die Autoren der Studie im Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.
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