„Katar könnte ein starker Träger des Wandels werden“

18.07.2012 - Eine hochrangige Delegation aus Katar hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht, um die nächste Klimakonferenz in Doha (COP18) und künftige Initiativen zur Zusammenarbeit zu diskutieren, sowie etwas über den neuesten Stand der PIK-Forschung zum Klimawandel und nachhaltigen Lösungsstrategien zu lernen. Ein besonderes Interesse galt der Zukunft des Wassermanagements für die landwirtschaftliche Nutzung.
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Klimaforscher schreibt für Kinder – und andere neue Bücher

30.12.2011 – Eine ganze Reihe von bemerkenswerten Büchern sind von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK) dieses Jahr veröffentlicht worden. Das wahrscheinlich ungewöhnlichste ist von Stefan Rahmstorf, Leiter des Forschungsbereichs Erdsystem-Analyse. Er hat ein Buch über Klima und Wetter für Kinder geschrieben. Andere Bücher behandeln Themen von Extremereignissen über China bis hin zu Religion – um nur einige zu nennen.
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Forscher bringen neue Bewegung ins Wasser

13.10.2011 - Der Abschlussbericht des Programms Wasser und Globaler Wandel (WATCH) ist heute veröffentlicht worden - eine ausführliche Analyse der weltweiten Wasserressourcen, die für ein erheblich besseres Verständnis des globalen Wasserkreislaufes und Einflussfaktoren wie Klimawandel und Landnutzung sorgt. An dem Projekt haben 25 Institutionen aus 14 europäischen Ländern mitgewirkt, darunter auch Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
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Klimawandel: Weltweites Risiko für Tiere und Pflanzen

07.10.2011 - Der Klimawandel birgt ein Risiko für Ökosysteme auf allen Kontinenten. Wie groß die Gefahr für Tiere und Pflanzen ist, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt in einer neuartigen Analyse weltweit ermittelt. Hierfür haben sie erstmals ein konkretes Maß entwickelt, das bei Veränderungen des CO2Gehalts der Luft sowie der Temperatur und des Regens die Auswirkungen auf die Landökosysteme systematisch erfasst. So könnte die Erderwärmung zu einer Ausdehnung der kasachischen Steppe führen, aber auch Wald in der bislang baumlosen Tundra wachsen lassen, wie Computersimulationen zeigen. Steigt die Mitteltemperatur statt um zwei Grad um drei Grad oder mehr, können sich die Folgen in vielen Regionen drastisch verschärfen.
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Energie aus Biomasse rechnet sich langfristig auch mit Waldschutz

18.08.2011 - Werden Wälder weltweit vor der Abholzung und Umwandlung in Felder für Energiepflanzen geschützt, verringert dies das wirtschaftliche Potenzial der Bioenergie nur vorübergehend. Denn wenn es weniger zusätzliche Anbauflächen gibt, so können ertragssteigernde Investitionen in der Landwirtschaft dies langfristig durchaus ausgleichen. Das zeigt eine jetzt erschienene Studie. Allerdings würde in diesem Szenario die Nahrungsproduktion teils deutlich teurer.
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Graduate School zu Landnutzung punktet im Exzellenzwettbewerb

03.03.2011 - Im Exzellenzwettbewerb der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat sich die Graduate School „FutureLand“ für die Endrunde qualifiziert. In dem hauptsächlich von Berliner und Potsdamer Forschern entwickelten Projekt sollen rund 80 Doktoranden zur nachhaltigen Landnutzung forschen – Themen wie Klimawandel, Agrarwirtschaft, Entwaldung oder Biodiversitätsverlust stehen im Mittelpunkt. Die Humboldt-Universität (HU) leitet das Projekt, maßgeblich beteiligt sind das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und weitere außeruniversitäre Einrichtungen.
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Wasser sammeln und sparsamer nutzen steigert landwirtschaftliche Erträge

09.10.2009 - Besseres Wassermanagement auf Ackerflächen könnte die globale landwirtschaftliche Produktion um etwa ein Fünftel steigern. Darauf deuten die Ergebnisse einer Modellstudie von deutschen und schwedischen Forschern. Doch selbst intensives Wassermanagement auf bestehenden Anbauflächen wird nicht ausreichen, um die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung bei fortschreitendem Klimawandel zu sichern, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Environmental Research Letters“.
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Verbesserte Wassernutzung kann Ernährungskrisen eindämmen

05.05.2009 - Wenn die gesamten Süßwasserressourcen in Flussgebieten besser bewirtschaftet würden, könnte das künftige Ernährungskrisen eindämmen, berichten Forscher vom Stockholm Resilience Centre an der schwedischen Universität Stockholm, vom Stockholm Environment Institute und vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
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Warum wie viel Wasser die Flüsse hinab fließt

22.10.2008 - Der Mensch verändert zunehmend die Menge Wasser, die vom Land ins Meer oder in Binnengewässer fließt. Berechnungen mit einem Computermodell der Vegetation und des Wasserhaushalts der Erde zeigen, dass im 20. Jahrhundert der Niederschlag die globale Abflussmenge bestimmt hat. Regional variiert der Abfluss dagegen mit Faktoren wie der Landnutzung und Bewässerung, der Temperatur oder der Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), berichten Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“. Der Einfluss dieser vor allem von menschlichen Aktivitäten abhängenden Faktoren auf den Abfluss und damit auf die Verfügbarkeit von Wasser wird künftig wahrscheinlich noch stärker werden.
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Kippelemente im Klimasystem der Erde

05.02.2008 - Menschliche Aktivitäten könnten das Klimasystem der Erde über kritische Grenzen hinaus belasten, sodass wichtige Prozesse im Gesamtgefüge „kippen“ und von da an grundsätzlich anders ablaufen. In einem Artikel in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) beschreibt ein internationales Forscherteam nun, wo schon kleine Störungen große Auswirkungen auf Mensch und Natur haben könnten.
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