Im Vorfeld des Rio+20-Gipfels wird viel über 'grünes Wachstum' als Mittel zur Bekämpfung der sich gegenseitig beeinflussenden und bedingenden Probleme des Klimawandels und der globalen Armut gesprochen. Dieses Konzept muss jedoch in ein globales Rahmenwerk eingebettet werden, dass verbindliche Emissionsreduktionsziele vorschreibt. Nur so kann 'grünes Wachstum' tatsächlich zur Armutsbekämpfung, zur Vermeidung des Klimawandels und für globale Gerechtigkeit sorgen.
Das jetzt erscheinende Buch "Climate change, justice, and sustainability" schlägt hierfür ein globales Rahmenwerk vor, dass Klima- und Entwicklungspolitik im Sinne der nachhaltigen Entwicklung verbindet. Fünf Säulen, bestehend aus einem globalen Cap-and-Trade Emissionshandel, öffentlicher Unterstützung für Forschung und Entwicklung, Technologietransfer, Aufforstung, und finanzieller Unterstützung für arme Länder, sollen für ein effizientes und faires post-2012 Abkommen sorgen.