Nachrichten

 

Klimafolgen besser abschätzen: Neuer umfassender Modellvergleich gestartet

07.02.2012 - Der Klimawandel hat Folgen für Wälder, Felder, Flüsse – und damit für den Menschen, der atmet, isst, trinkt. Zur genaueren Abschätzung dieser Folgen startet diese Woche ein umfassender Vergleich von Computersimulationen aus aller Welt. Erstmals werden dabei verschiedene betroffene Sektoren in einem gemeinsamen Rahmen betrachtet, von den Ökosystemen über die Landwirtschaft bis hin zu Wasserhaushalten und Gesundheit. Die Modelle werden von mehr als zwei Dutzend Forschungsgruppen etwa aus den USA, China, Deutschland, Österreich, Kenia und den Niederlanden bereitgestellt. Welche ihrer Ergebnisse breit abgesichert sind, wo es Ungewissheiten gibt und warum, das ermittelt jetzt ein Team von Wissenschaftlern. Koordiniert wird das Projekt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA).
Mehr…

Ausbau des Welthandels macht Nahrungsproduktion billiger – auf Kosten der Umwelt

22.11.2011 - Eine zunehmende weltweite Öffnung der Märkte für landwirtschaftliche Produkte lässt langfristig die Produktionskosten für Nahrungsmittel sinken. Dies geht aber zu Lasten von Umwelt und Klima, etwa wenn Wälder zu Äckern umgewandelt werden. Diesen Zielkonflikt zwischen Ernährung und Klimaschutz zeigen jetzt Berechnungen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für die Jahre 2005 bis 2045. Erstmals wurden hier in einer gekoppelten ökonomischen und biophysikalischen Computersimulation umfassend die Effekte einer voranschreitenden Liberalisierung des Agrarhandels untersucht – die wirtschaftlichen Auswirkungen genauso wie jene auf Landnutzung und Natur. Dies ist eines der Themen für den UN-Gipfel in Durban kommende Woche.
Mehr…

Erneut Spitzenplatz im weltweiten Ranking von Denkfabriken

20.01.2012 – Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat in einem Ranking von Denkfabriken weltweit erneut einen Spitzenplatz erhalten. Im Forschungsfeld Umwelt steht es auf dem vierten Platz - damit steht es in dem jetzt veröffentlichten Bericht für 2011 noch etwas besser da als im Jahr zuvor mit dem fünften Platz und dem siebten Platz 2009. Gewinner ist das Pew Center on Global Change aus den USA. Insgesamt nahmen etwa 5300 Institutionen in verschiedenen Kategorien teil.
Mehr…

Grünes Wachstum: Weltbank benennt Edenhofer als Berater

16.01.2012 - Die Weltbank hat Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als Mitglied des Beraterstabs der Wissensplattform für Grünes Wachstum berufen (Green Growth Knowledge Platform). Diese ist ein gemeinsames Projekt mit dem Global Green Growth Institute, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD), und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), um Wissenslücken in Theorie und Praxis des grünen Wachstums aufzuspüren und anzupacken. Um Staaten beim Entwerfen und Umsetzen von Politik für eine grüne Wirtschaft zu unterstützen, vereint die Plattform führende Forscher und Praktiker aus der ganzen Welt. In Mexico City fand jetzt eine erste Konferenz statt.
Mehr…

Neues Gebäude für 17 Millionen Euro – Forschungsprojekt inklusive

13.01.2012 - Die Potsdamer Klimaforschung bekommt ein neues Haus. Für insgesamt 17 Millionen Euro entsteht auf dem Telegraphenberg neben den beeindruckenden Hauptgebäuden aus dem vorletzten Jahrhundert ein energetisch optimierter Neubau für 190 Mitarbeiter und den geplanten neuen Großrechner. Grundsteinlegung ist dieses Jahr. Der Bau ist zugleich Gegenstand eines Forschungsprojekts zur energetischen Optimierung, gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden.
Mehr…

Internationale Nachrichtenagentur: "gefragte neue Veröffentlichung"

03.01.2012 – Die führende internationale Nachrichtenagentur Thomson Reuters hat eine Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zum „New Hot Paper“ dieses Monats gekürt. „The Economics of Low Stabilization: Model Comparison of Mitigation Strategies and Costs“ von Ottmar Edenhofer, Brigitte Knopf und weiteren wurde als eine der am häufigsten zitierten Studien, die innerhalb der letzten zwei Jahre im Bereich der Wirtschaftswissenschaften erschienen sind, ermittelt.
Mehr…

Klimaforscher schreibt für Kinder – und andere neue Bücher

30.12.2011 – Eine ganze Reihe von bemerkenswerten Büchern sind von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK) dieses Jahr veröffentlicht worden. Das wahrscheinlich ungewöhnlichste ist von Stefan Rahmstorf, Leiter des Forschungsbereichs Erdsystem-Analyse. Er hat ein Buch über Klima und Wetter für Kinder geschrieben. Andere Bücher behandeln Themen von Extremereignissen über China bis hin zu Religion – um nur einige zu nennen.
Mehr…

Vorschläge für zur Emissionsminderung müssen Entwicklungsziele miteinbeziehen

22.12.2011 – Wie man Entwicklungsländer in globale CO2-Reduktionsprogramme integriert ist Inhalt anhaltender Debatten. Ein Ansatz zur Balance von Klimaschutzmaßnahmen und notwendiger Entwicklung wurde jetzt vom Nord-Süd-Projekt des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) vorgestellt. Die Studie zeigt, dass die länderspezifischen CO2-Emissionen in direktem Verhältnis zu ihrem erreichten Grad an Entwicklung stehen, wenn das 2-Grad-Ziel berücksichtigt wird. Diese Marke wurde von Staaten aus allen Teilen der Welt anerkannt, um einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern.
Mehr…

Exzellenz am PIK

22.12.2011 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gehört weltweit zu den wichtigsten Forschungseinrichtungen auf seinem Gebiet, viele internationale Wissenschaftler zieht es deshalb nach Potsdam. Ausdruck der exzellenten Arbeit, die am PIK geleistet wird, ist auch die wachsende Zahl von Professuren, die PIK-Wissenschaftler innehaben oder auf die sie vom PIK wechseln.
Mehr…

„Information bereit stellen für die Transformation“

19.12.2011 – Das Jahr 2011 war „ein gutes Jahr für gute Wissenschaft“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zum Abschluss der „Research Days“ vergangene Woche. Jährlich einmal versammeln sich unter diesem Titel alle Mitarbeiter des PIK, um Forschungsergebnisse wie auch neue Projekte zu diskutieren. Zu diesen Projekten zählt auch ein groß angelegter Vergleich von Modellen zu den Folgen des Klimawandels, der relevant sein wird für den 2014 erscheinenden Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC. Zu den sozio-ökonomischen Szenarien ist bereits in diesem Jahr ein großer Vergleich gestartet worden. Beides wird vom PIK koordiniert.
Mehr…

Klimawissen für Computerspiel

19.12.2011 - Bei gleich zwei digitalen Projekten unterstützen Mitarbeiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) mit ihrer Expertise professionelle Programmierer. Bei dem Computerspiel „Anno 2070“ haben Wissenschaftler des von der Bundesregierung geförderten Forschungsprojekts Climate Media Factory mit den Entwicklern des Spiels über Szenarien der Erderwärmung diskutiert und sie über den Stand der Wissenschaft informiert. Auch für einen Programmierer-Wettbewerb steuerte das PIK eine Fragestellung bei. In beiden Fällen ging es um Wissenstransfer.
Mehr…

Das Dilemma des Geoengineering

13.12.2011 – Den menschgemachten Klimawandel erst am Ende des Schornsteins zu bekämpfen, wo der Rauch schon in die Luft quillt – über solche vermeintlich einfachen Lösungen wird zunehmend in der Öffentlichkeit diskutiert. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), beleuchtet das fundamentale Dilemma dieses so genannten Geoengineering in einem Kommentar, der diese Woche in den Proceedings der US-Akademie der Wissenschaften erschienen ist (PNAS). „Dies ist eine Geschichte von zwei Feen: die böse beschwört das Steuern der Sonneneinstrahlung herauf, die gute bringt uns das Herausholen von CO2 durch das so genannte ‚air capture’ im industriellen Maßstab“, so Schellnhuber. Letzteres würde allerdings, betont er, viele Billionen Dollar kosten.
Mehr…

Durban: Ein zwiespältiges Ergebnis

11.12.2011 – Das Ergebnis des Gipfels von Durban wird von führenden Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in Interviews als zwiespältig eingeschätzt. Die Weltkarte der Klimapolitik habe sich geändert, sagte PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber: „China spricht nicht mehr für die armen Länder, stattdessen haben diese sich mit Europa zusammen getan.“ Die EU und Deutschland hatten „einen starken Auftritt in Durban“, erklärte auch PIK-Chefökonom Ottmar Edenhofer. Beide betonen aber, dass zu wenig erreicht wurde. Die mehr als 190 Staaten vereinbarten keine verbindliche Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.
Mehr…

Wissenschaft und Politik: Dialog in Durban

06.12.2011 - Führende Politiker und Forscher haben diese Woche in Durban die Klimaverhandler aufgefordert, die wissenschaftlichen Erkenntnisse ernst zu nehmen und die Herausforderung des Wandels zur Nachhaltigkeit anzugehen. Unter den Teilnehmern dieses Dialogs waren Jacob Zuma, Präsident von Südafrika und Ko-Vorsitzender des vom UN-Generalsekretär eingesetzten High-Level Panel on Global Sustainability und die EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard, wie auch Rajendra Pachauri, Vorsitzender des Weltklimarats IPCC und Nicholas Stern von der London School of Economics. Geleitet wurde die Diskussion von Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, und Johan Rockström, Direktor des Stockholm Environment Institute.
Mehr…

Globale Erwärmung „verlangsamt sich nicht“

06.12.2011 - Eine neue Analyse von fünf der wichtigsten Temperatur-Datenreihen hat weiteres Stück Klarheit in Sachen Klimawandel gebracht. Trotz mancher Unterschiede zwischen den Messkurven zeigen sie einen nahezu identischen, stetigen globalen Erwärmungs-Trend über die vergangenen dreißig Jahre hinweg. Die Forscher haben drei Faktoren heraus gerechnet, die für kurzfristige Schwankungen verantwortlich sind: El Niño, Vulkanausbrüche und Veränderungen der Sonnenhelligkeit. „Die Unterschiede zwischen den Datenreihen gehen großteils auf ihre kurzfristigen Schwankungen zurück“, sagt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, einer der Autoren der Studie. „Wenn man diese Schwankungen heraus nimmt, sind alle fünf sehr ähnlich.“
Mehr…

Klimakerben im Stammbaum der Menschheit: Neue Zusammenhänge aufgedeckt

05.12.2011 - Erdgeschichtliche Klimaveränderungen haben das Schicksal der Vorfahren des modernen Menschen beeinflusst – warum aber manche evolutionäre Varianten entstanden oder verschwanden, war bislang unklar. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Potsdam haben nun eine neuartige Betrachtungsweise für die Entwicklung der vergangenen fünf Millionen Jahre vorgelegt. Eine nichtlineare statistische Analyse von Ablagerungen auf dem Meeresboden vor Afrika deutet darauf hin, dass abrupte Änderungen der Schwankungsneigung des Klimas die Evolution des Menschen entscheidend geprägt haben könnten. Zunächst drei solcher urzeitlicher Kipp-Punkte haben die Forscher ausgemacht.
Mehr…

Stiftung Mercator und PIK gründen mit 17 Millionen Euro neues Institut

28.11.2011 - Die Stiftung Mercator und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben heute in Berlin die Gründung eines gemeinsamen Instituts für Forschung und wissenschaftliche Politikberatung bekannt gegeben. Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) wird interdisziplinäre Forschungsbeiträge zu Fragen des nachhaltigen Wachstums in einer begrenzten Welt erarbeiten. Die Leitung des MCC übernimmt Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, der weiterhin auch Vize-Direktor des PIK ist. Die Stiftung Mercator stellt dafür rund 17 Mio. Euro für acht Jahre zur Verfügung. Das ist die höchste je von einer privaten Stiftung in Deutschland im Klimabereich getätigte Einzelförderung. Im Laufe des kommenden Jahres werden bis zu 40 Stellen entstehen. Standort wird voraussichtlich das Euref-Gelände in Berlin Schöneberg sein.
Mehr…

Vorbereitungen für Durban - und darüber hinaus

24.11.2011 - Kaum jemand erwartet derzeit vom Klimagipfel in Durban den Durchbruch. Bereits bevor die Verhandler aus aller Welt Ende November nach Südafrika kommen, wenden manche Beobachter sich gelangweilt ab. Gerade deshalb lenken Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) dieser Tage in einer ganzen Reihe von Medien-Briefings den Blick auf die Fragen, die hinter dem Gipfel stehen. Was passiert, wenn in Durban nichts passiert? Das ist der naturwissenschaftliche Blick auf den Klimawandel. Und was geht, wenn in Durban nichts geht? Das ist der Blick auf Wirtschaft und Politik. Neue Forschungsergebnisse zeigen immer deutlicher, welches Risiko ein Resignieren gegenüber der menschgemachten Erderwärmung bedeuten kann – und welche Chancen sich beim Klimaschutz trotz allem bieten.
Mehr…

Klimaschädliche Subventionen streichen: „Wir haben Unmengen Möglichkeiten“

14.11.2011 - Mit Milliardensummen subventionieren einige Staaten der Welt fossile Energie wie etwa Öl. Als „eine Absurdität unseres Wirtschaftssystems“ bezeichnete dies der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, bei seiner Climate Lecture an der Technischen Universität Berlin. Diese Subventionen von mehr als 500 Milliarden US-Dollar pro Jahr zu beenden, könne eine große Chance für den globalen Klimaschutz sein; und nur eine von vielen. „Wir haben Unmengen Möglichkeiten – wenn es gelingt, die Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik zu mobilisieren“, sagte Steiner vor mehr als tausend Zuhörern. Die Welt solle stärker auf die Wissenschaft hören. Deren Erkenntnisse verdichteten sich immer mehr. Klimaschutz sei daher trotz verbleibender Fragen und Unsicherheiten schlicht „vernünftiges Risiko-Management“.
Mehr…

Umbau der Wirtschaft: Europa-Parlament hört Forscher an

11.11.2011 - Bei seinen Beratungen über Wege zu einer Wirtschaftsweise mit geringem CO2-Ausstoß hat das Europäische Parlament in Brüssel einen Workshop veranstaltet. Als wissenschaftlicher Experte wurde hierzu Daniel Klingenfeld vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung eingeladen. Neben ihm nahmen Fachleute etwa von der Internationalen Energie-Agentur, vom Europäischen Unternehmerverband und von der zuständigen Generaldirektion der Europäischen Kommission teil. Die Abgeordneten des Umweltausschusses wollen auf der Grundlage dieses Workshops konkrete Maßnahmen für die kommenden drei Jahre entwickeln, um die auf 2050 zielenden Pläne der EU zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu erreichen.
Mehr…

Woher kommt die Energie von Morgen? Forscher erkunden neue Wege

09.11.2011 - In wenigen Wochen will die Europäische Union ihre Szenarien für die Energie der Zukunft vorstellen, die „Energy Roadmap 2050“ – schon vorab ist die Aufregung groß über etwaige Preissteigerungen. Hinter solchen Abschätzungen aber stehen wissenschaftliche Modelle: Nachbildungen der Wirklichkeit im Computer, die mit Blick auf den Klimaschutz Kosten und Nutzen eines Umbaus unseres Energiesystems durchrechnen. Jetzt trafen sich die wichtigsten Entwickler solcher Modelle im Rahmen des Energy Modeling Forum (EMF), das beheimatet ist an der US-Elite-Uni Stanford, erstmals am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Es geht um Daten und Formeln – und am Ende auch um Euro und Cent für Industrie und Haushalte.
Mehr…

Schellnhuber mit renommiertem Volvo Umweltpreis ausgezeichnet

04.11.2011 - Der Volvo Umweltpreis wurde gestern in Stockholm dem Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. Der international angesehene Preis für „außerordentliche Innovationen oder wissenschaftliche Entdeckungen“, der nun zum ersten Mal nach Deutschland geht, wurde dieses Jahr zum 20. Mal vergeben und ist mit rund 160.000€ dotiert.
Mehr…

Deutsch-indische Zusammenarbeit stärken

28.10.2011 - Indische Wissenschaftler wollen ihre Verbindungen zum Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ausbauen. Das Institut für sozialen und wirtschaftlichen Wandel in Bangalore hat Jürgen Kropp eingeladen, bei einer hochrangig besetzten Konferenz vergangene Woche die Hauptrede zu halten sowie die Eröffnung und die Schlussbemerkungen zu machen. Kropp ist Leiter des Nord-Süd-Projekts im PIK-Forschungsbereich Klimawirkung und Vulnerabilität. Unter den mehr als 200 Teilnehmern war der Premierminister und der Präsident des Bundesstaates Karnataka. Das Treffen stand unter dem Motto „Kooperation zwischen Deutschland und Indien stärken“ und wurde von der Humboldt-Stiftung unterstützt.
Mehr…

Tauende Tundra, gefährdete Nutzpflanzen – neue Bücher von PIK-Wissenschaftlern

26.10.2011 - Wie lassen sich Klimatypen am besten kategorisieren, um Klimaveränderungen präziser nachvollziehen zu können? Wie können und müssen sich Nutzpflanzen an ein sich veränderndes Klima anpassen? Und wo finden sich umfassende Analysen und Fragestellungen rund um ökologische, politische und ökonomische Aspekte des Klimawandels in einem Band? Einige gerade erschienene Buchbeiträge von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) geben Antworten.
Mehr…

Klimawandel Thema beim World Health Summit

26.10.2011 - Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die öffentliche Gesundheit? Diese bislang wenig diskutierte Frage hat diese Woche der World Health Summit zu einem seiner Kernthemen gemacht. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das mit Wolfgang Lucht vom Forschungsbereich Klimawirkung und Vulnerabilität einen der beiden Hauptredner stellte.
Mehr…

Mehr Hitzewellen: Extreme sind Folge des Klimawandels

24.10.2011 - Die Moskauer Hitzewelle des vergangenen Jahres war mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge des Klimawandels – anders als bislang teils angenommen. Statt auf natürliche kurzfristige Klimaschwankungen ist der Temperaturrekord in der Region um die russische Hauptstadt auf den langfristigen Trend der Klimaerwärmung zurückzuführen, und zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent, wie Analysen von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ergaben. Sie entwickelten eine Formel zur Berechnung der Häufigkeit von Klimaextremen. Ihre Ergebnisse werden diese Woche in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.
Mehr…

Für “Vermeidung zahlen”?

17.10.2011 - Eine hochrangige Delegation aus Ecuador, angeführt von der Leiterin des „Yasuní Initiative Negotiating Teams“, Ivonne Baki, besuchte letzten Donnerstag das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), um die so genannte „Yasuní Initiative“ zu bewerben. Die Yasuní Ishpingo Tambococha Tiputini (ITT) Initiative beruht auf der Idee, für Vermeidung zu zahlen, konkret: den Yasuní Nationalpark in Ecuador zu bewahren, indem das dort gefundene Ölvorkommen im Boden belassen wird.
Mehr…

Forscher bringen neue Bewegung ins Wasser

13.10.2011 - Der Abschlussbericht des Programms Wasser und Globaler Wandel (WATCH) ist heute veröffentlicht worden - eine ausführliche Analyse der weltweiten Wasserressourcen, die für ein erheblich besseres Verständnis des globalen Wasserkreislaufes und Einflussfaktoren wie Klimawandel und Landnutzung sorgt. An dem Projekt haben 25 Institutionen aus 14 europäischen Ländern mitgewirkt, darunter auch Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
Mehr…

Klimawandel: Weltweites Risiko für Tiere und Pflanzen

07.10.2011 - Der Klimawandel birgt ein Risiko für Ökosysteme auf allen Kontinenten. Wie groß die Gefahr für Tiere und Pflanzen ist, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt in einer neuartigen Analyse weltweit ermittelt. Hierfür haben sie erstmals ein konkretes Maß entwickelt, das bei Veränderungen des CO2Gehalts der Luft sowie der Temperatur und des Regens die Auswirkungen auf die Landökosysteme systematisch erfasst. So könnte die Erderwärmung zu einer Ausdehnung der kasachischen Steppe führen, aber auch Wald in der bislang baumlosen Tundra wachsen lassen, wie Computersimulationen zeigen. Steigt die Mitteltemperatur statt um zwei Grad um drei Grad oder mehr, können sich die Folgen in vielen Regionen drastisch verschärfen.
Mehr…

„Unermüdlicher Mahner“ erhält Bundesverdienstkreuz

06.10.2011 - Hans Joachim Schellnhuber, Gründer und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), hat am Dienstag das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse durch den Bundespräsidenten Christian Wulff verliehen bekommen.
Mehr…