Nachrichten

 

„Unbequeme Wahrheiten brauchen Freiheit“: Forscherin Winkelmann bei Allianz der Wissenschaftsorganisationen mit Bundespräsident Steinmeier

27.09.2019 - Wissenschaft solle sich einmischen, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Abschluss der Kampagne „Freiheit ist unser System“ der Allianz der Wissenschaftsorganisationen unter Federführung der Leibniz-Gemeinschaft. Beim Festakt im Berliner Futurium sprach auch die Physikerin Ricarda Winkelmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
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Leibniz-Doktoranden treffen sich zur Generalversammlung am PIK

26.09.2019 - Doktoranden aller Fachrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft treffen sich in dieser Woche in Potsdam, um ihre Forschung zu diskutieren, Ideen auszutauschen und sich zu vernetzen. Gastgeber der zweitägigen Generalversammlung des Leibniz PhD Netzwerks ist dieses Jahr das Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ingo Bräuer, Leiter Wissenschaftskoordination und Transfer am PIK, begrüßte die Studierenden auf dem Telegrafenberg.
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FAZ-Ranking: Edenhofer unter den Top 10 Deutschlands einflussreichster Ökonomen

25.09.2019 - Unter Deutschlands wichtigsten Wirtschaftsforschern belegt PIK-Direktor Ottmar Edenhofer im Ranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) einen Platz unter den Top 10 und hat damit erneut hervorragend abgeschnitten. Im Vergleich zum Vorjahr ist Edenhofer, der auch Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Professor für Klimaökonomie an der TU Berlin ist, in dem Ranking um fünf Plätze aufgestiegen und hat seine Position auf Platz 7 verbessert.
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Johan Rockström leitet neu geschaffene Earth Commission

19.09.2019 - Die Initiative von 20 weltweit renommierten Erdsystemwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zielt darauf ab, die konkreten Risiken des Klimawandels für Städte und Unternehmen zu identifizieren. Sie wollen die genauen wissenschaftlichen Grenzen dessen vermessen, was unser Planet im Hinblick auf den menschengemachten Klimawandel aushalten kann. Insbesondere wird die Kommission konkrete und greifbare Ziele für Städte und Unternehmen erarbeiten und damit die spezifischen Ziele für den Landsektor, das Wasser, die Ozeane und die Biodiversität wissenschaftlich untermauern.
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"Mutlosigkeit": PIK STATEMENT zum Klimapaket der Bundesregierung

Die Spitzen der Großen Koalition haben sich heute im Klimakabinett auf einen Einstiegspreis für den CO2-Ausstoß in den Bereichen Verkehr und Wärme verständigt. Er soll bei 10 Euro beginnen und schrittweise auf 35 Euro im Jahr 2025 steigen. 2026 wird die Bepreisung in einen nationalen Emissionshandel mit 35 Euro Mindest- und 60 Euro Höchstpreis überführt; wie es danach weitergehen soll, wird erst 2025 festgelegt.
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Earth League Wissenschaftler: Klima-Proteste sind nur allzu begründet

18/09/2019 - Am Freitag 20. September werden in Berlin und in vielen anderen Städten weltweit viele Menschen dem Aufruf der Bewegung #FridaysForFuture folgen, für das Klima auf die Straße zu gehen. Noch am selben Tag wird die Bundesregierung über die Einführung eines CO2-Preises in Deutschland diskutieren - nur wenige Tage vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs auf dem UN-Klimagipfel in New York. Was aus dem Treffen der Bundesregierung in Berlin und dem UN-Treffen in New York hervorgehen wird, ist offen. In einer jetzt veröffentlichten Erklärung der 'Earth League' unterstützen renommierte internationale Wissenschaftler die Proteste und rufen Entscheider in Politik und Wirtschaft zu raschem Handeln gegen die Klimakrise auf.
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Edenhofer bei CDU und CSU

09/09/2019 - Die Unionsparteien suchen die Expertise des Klimaökonomen Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Im Vorfeld der Entscheidung der Bundesregierung über die mögliche Einführung einer nationalen CO2-Bepreisung ist Edenhofer als Experte zu mehreren Veranstaltungen der CDU und CSU eingeladen worden, so wie er zuvor auch schon bei anderen Parteien sowie in Ministerien und Verbänden den Forschungsstand dargelegt hat. Edenhofer hat mit seinem Team aus PIK und MCC den klima-ökonomischen Teil des Gutachtens des Wirtschafts-Sachverständigenrats der Bundesregierung zu CO2-Bepreisung beigetragen.
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Gunnar Luderer zum Professor für Globale Energiesystemanalyse an der TU Berlin berufen

02/09/2019 – Dr. Gunnar Luderer, promovierter Physiker und Atmosphärenwissenschaftler, wurde auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Globale Energiesystemanalyse der Technischen Universität Berlin berufen. Die Professur wird gemeinsam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institut für Energietechnik der Technischen Universität Berlin getragen. Inhaltlich wird Prof. Luderer vor allem im Bereich der Energiewende und der weltweiten Transformation zu nachhaltigen Energiesystemen arbeiten.
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Klimapolitik kompakt: Handbuch von Edenhofer

30.08.2019 - Kompakte Informationen zu Zielen und Mittel, Chancen und Risiken der Klimapolitik gibt jetzt ein Handbuch von Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Klima-Ökonomie, zusammen mit Michael Jakob vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Auf nur 144 Seiten finden Praktiker ebenso wie die interessierte Öffentlichkeit in der überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe den Stand der Forschung dazu, wie man die vielleicht größte Herausforderung unserer Zeit bewältigen kann: die Klimakrise.
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PIK und MCC liefern Expertise für Klimaschutz-Sondergutachten der „Wirtschaftsweisen“

12.07.2019 - Das Sondergutachten, das die Bundeskanzlerin heute von den „Wirtschaftsweisen“ im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Empfang genommen hat, basiert zu einem maßgeblichen Teil auf einer umfangreichen Analyse des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Am kommenden Donnerstag wird das sogenannte Klimakabinett, mit den Spitzen von Kanzleramt und sechs Fachministerien, auf der Grundlage des Sondergutachtens über eine grundlegende Neuausrichtung der Maßnahmen zur CO2-Vermeidung diskutieren. Der MCC- und PIK-Direktor Ottmar Edenhofer und der Vorsitzende des Sachverständigenrats Christoph Schmidt werden in der Sitzung in Gegenwart der Bundeskanzlerin ihre Vorschläge als wissenschaftliche Berater präsentieren.
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Von Avocados bis zu Äpfeln: Lebensmittel lokaler produzieren könnte helfen, Klima-Emissionen zu senken

29.08.2019 - Millionen Tonnen von Lebensmitteln aus der Landwirtschaft werden in unsere Städte transportiert. Diese Lebensmittelfracht wird von überall auf der Welt auf Straßen, Schienen oder zu Wasser quer über den Globus vom Hoftor bis in die Städte befördert, und ist mit einer gigantischen Menge von CO2-Emissionen verbunden. Erstmals hat nun ein Team von Stadtforschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) das globale Potenzial der lokalen Lebensmittelproduktion untersucht, um Städte in Gegenwart und Zukunft zu ernähren. Ihre Arbeit zeigt, dass große Mengen von Stadtbewohnern in vielen Teilen der Welt durch die lokale Landwirtschaft ernährt werden. Wird der Klimawandel jedoch entgegen dem Pariser Klima-Abkommen nicht zügig begrenzt, so könnte der Klimawandel diese Option zunichte machen.
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Sechs Transformationen um die Ziele nachhaltiger Entwicklung zu erreichen

26/08/2019 - Die Ziele der nachhaltigen Entwicklung - bekannt als Sustainable Development Goals, kurz SDGs - und das Pariser Klima-Abkommen erfordern tiefgreifende Veränderungen. Nötig sind hier Maßnahmen von Regierungen, aber auch von Akteuren der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Wirtschaft. Während in einigen Bereichen bereits große Fortschritte erzielt werden, ist derzeit noch kein Land auf dem Weg alle Ziele zu erreichen. Gemeinsam mit Kollegen hat PIK-Direktor Johan Rockström jetzt in einer Studie sechs große Veränderungen aufgezeigt, mit denen diese ehrgeizigen Ziele erreicht werden können. Ihre Studie ist jetzt im Fachjournal Nature Sustainability erschienen. Das Papier ist auch ein Beitrag für den bevorstehenden Klimagipfel der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 23. und 24. September in New York City. Rockström wird dort bei einer Reihe von Veranstaltungen sprechen.
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Über das Hoftor hinaus: Neuer IPCC-Sonderbericht über Landnutzung und Klimawandel

08.08.2019 - Fast drei Viertel der bewohnbaren Flächen der Erde werden vom Menschen genutzt - mit erheblichen Auswirkungen auf unser Klima, wie ein neuer Bericht des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zeigt. Fast ein Viertel der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen gehen heute auf die Land- und Forstwirtschaft und andere Landnutzung zurück. Der jüngste IPCC-Sonderbericht beschreibt die aktuelle Situation, entwirft mögliche Zukunftsszenarien und untersucht Lösungsansätze, wie wir Land so nutzen können, dass die Ernährung sichergestellt, das Wirtschaftswachstum gefördert und die Risiken des Klimawandels begrenzt werden. Zwei Potsdamer Wissenschaftler sind Hauptautoren der Kapitel über Ernährungssicherheit und über die Beziehungen zwischen Land und Klima.
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Was für unser Klima zählt: CO2-Budgets erklärt

18.07.2019 - Je mehr CO2 wir bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas emittieren, desto mehr erwärmen wir unser Klima - das klingt einfach und das ist es auch. Verschiedene Analysen haben unterschiedliche Schätzungen darüber vorgelegt, wie viel CO2 die Menschheit noch ausstoßen kann, wenn wir die globale Erwärmung auf die international vereinbarten 1,5 und deutlich unter 2 Grad Celsius begrenzen wollen. Eine neue Studie zeigt, dass fehlende Klarheit über die Gründe dieser Abweichungen zu unnötiger Verwirrung geführt hat. Die Studie erleichtert den Vergleich unterschiedlicher Analysen, indem sie die relevanten Faktoren zur Schätzungen der verbleibenden CO2-Budgets identifiziert. Dadurch macht sie die Schätzungen leichter vergleichbar, was auch ihre Nutzung durch Entscheidungsträger erleichtern wird. Aus klimapolitischer Sicht bleibt die Grundaussage gleich: Selbst wenn das verbleibende Kohlenstoffbudget zur Begrenzung der Erwärmung auf 1,5°C um die Hälfte höher wäre, hätten wir nur noch 10 Jahre Zeit, bis die Emissionen auf Null reduziert werden müssen.
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Meeresspiegelanstieg: Eiskollaps in Westantarktis könnte durch Beschneien mit Meerwasser verhindert werden

18.07.2019 - Der Westantarktische Eisschild droht auf lange Sicht ins Meer zu rutschen. Während eine weitere Destabilisierung der Eisflächen in anderen Teilen des Kontinents durch eine Verringerung von Treibhausgasemissionen begrenzt werden könnte, wird der langsame, aber unwiederbringliche Eisverlust in der Westantarktis wohl auch im Falle einer Klimastabilisierung noch weiter fortschreiten. Ein Zusammenbruch der Eismassen würde zwar Jahrhunderte dauern, aber den Meeresspiegel weltweit um mehr als drei Meter ansteigen lassen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat jetzt einen besonders kühnen Weg untersucht, das Eis zu stabilisieren: mit Billionen Tonnen zusätzlichen Schnees, erzeugt aus Meerwasser, könnten die instabilen Gletscher beschneit werden. Das würde beispiellose Ingenieurslösungen erfordern und eine der letzten unberührten Regionen der Erde erheblichen Umweltrisiken aussetzen – um den langfristigen Anstieg des Meeresspiegels in einigen der am dichtesten besiedelten Gegenden der Welt entlang der Küsten von den Vereinigten Staaten über China bis an die Nordseeküste zu verhindern.
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„Es braucht ein neues Marktdesign": Erkenntnisse aus der Regulierung erneuerbarer Energien in Kalifornien und Deutschland

09.07.2019 – Die zwei globalen Vorreiter der Energiewende, Deutschland und Kalifornien, sind lehrreiche Fallbeispiele für Regulierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien, wie ein neuer Bericht zeigt. Als viert- und fünftgrößte Volkswirtschaften weltweit beziehen beide Gebiete mehr als 30 Prozent ihres Stroms aus Wind, Solar und Biomasse und teilen ehrgeizige Ziele für erneuerbare Energien von 80 bis 100 Prozent bis Mitte des Jahrhunderts. Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus Deutschland und den USA analysierte nun kalifornische und deutsche Politikmaßnahmen, um Schlussfolgerungen für den weiteren Weg zu ziehen. Sie stellen fest, dass in beiden Fällen die Integration der ersten 30 % erneuerbarer Energien im Hinblick auf die Anpassungen des Marktdesigns und des regulierenden Rahmens relativ gering waren - im Vergleich zu den Maßnahmen, die für die Integration der nächsten 30 % erforderlich sein werden . Von zentraler Bedeutung ist dabei die Stärkung der CO2-Preise und die Förderung der Elektrifizierung.
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Schellnhuber mit Gastprofessur an Tsinghua-Universität geehrt

02.07.2019 - Hans Joachim Schellnhuber wurde zum „Distingushed Visiting Professor“ der weltweit hoch renommierten Tsinghua-Universität in China berufen. Der Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) Schellnhuber, der unter anderem auch Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften sowie Mitglied der nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ist und Vordenker des 2 Grad Ziels zur Begrenzung der globalen Erwärmung, erhielt die Ernennungsurkunde in Anerkennung seiner herausragenden wissenschaftlichen Verdienste jüngst in Peking. Überreicht wurde ihm die Ehrung für Exzellenz und Relevanz von Professor Gong Peng, dem Dekan der „School of Science“ und Direktor der Abteilung für Erdsystemforschung der Tsinghua-Universität.
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Umweltrat übergibt Sondergutachten zur Legitimation von Umweltpolitik an Ministerin Schulze

27.06.2019 - In seinem neuen Sondergutachten erörtert der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) die Legitimationsgrundlagen der Umweltpolitik und schlägt institutionelle Weiterentwicklungen für Politik und Verwaltung vor. „Demokratisch regieren in ökologischen Grenzen – zur Legimitation von Umweltpolitik“, so der Titel des 300 Seiten starken Papiers, in dem die Ratsmitglieder darlegen, warum der Staat vor dem Hintergrund langfristiger und systemischer Umweltprobleme nicht nur zum Handeln legitmiert, sondern auch verpflichtet ist, um die Lebensgrundlage der Menschen zu erhalten. Das Gutachten wurde in Berlin an Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergeben.
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Klimaschutz von unten stärken: Kommunalworkshop rund um das PIK-Reallabor KliB

27.06.2019 - Bürgermeister und andere Vertreter von Kommunen und Landkreisen in Deutschland kommen diese Woche in Potsdam zusammen um zu diskutieren wie sich Klimaschutz „von unten“ stärken lässt. Organisiert vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung steht beim zweitägigen „KliB-up Kommunalworkshop“ der Klimaschutz im Alltag und die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in den aktiven kommunalen Klimaschutz im Mittelpunkt. Denn viele Kommunen und Landkreise sind bereits seit Jahren im Klimaschutz aktiv und haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt, etwa die so genannten Masterplankommunen. Ohne die Privathaushalte lassen sich diese Ziele kaum umsetzen. Wie der klimaneutrale Alltag in der Praxis aussehen kann, das haben mehr als 100 Haushalte in Berlin kürzlich bereits im Rahmen des PIK-Reallabors „Klimaneutral leben in Berlin“ (KliB) erprobt. Im Ergebnis lagen die teilnehmenden Haushalte am Ende des einjährigen Projekts etwa 33 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt.
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Breaking the rules: Monsoon and climate change

26.06.2019 - With global warming the Monsoon is changing, breaking well-established “rules” of the phenomenon, becoming more and more erratic and unpredictable. Close to half of the global population depends on monsoon rainfall. For the fourth year in a row, Elena Surovyatkina from the Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) successfully predicted the onset of the Indian Summer Monsoon in the central part of India more than a month in advance with a new forecast method. This method accounts for climate change effects and hence makes forecasting possible.
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"Hitzewellen nehmen zu": PIK Statement

24.06.2019 - Deutschland steht diese Woche wahrscheinlich eine Hitzewelle bevor. Inwiefern steht das in Verbindung mit menschengemachtem Klimawandel?
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37. Evangelischer Kirchentag mit Rockström und Schellnhuber

21.06.2019 – Mit einem amtierenden Direktor und dem Direktor Emeritus war das PIK prominent vertreten auf dem 37. Evangelischen Kirchentag in Dortmund. Rockström diskutierte unter anderem mit dem EKD-Vorsitzenden Bedford-Strohm, dem Arzt und Kabarettisten Eckart von Hirschhausen und der Klimaaktivistin Luisa Neubauer zu den globalen Herausforderungen in den Bereichen Umwelt, Klima und Gerechtigkeit. Schellnhuber sprach bei einer Veranstaltung mit Bundesumweltministerin Schulze rund um das Thema Kohleausstieg. Der Kirchentag ist das wichtigste öffentliche Forum der Evangelischen Kirche Deutschlands, mit über 2400 Veranstaltungen und mehr als 100.000 Teilnehmern.
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Bahnbrechendes Treffen im Vatikan? Öl- und Finanzkonzerne sprechen sich für CO2-Bepreisung aus

20.06.2019 - Einige der weltweit größten Öl- und Finanzkonzerne kamen auf Einladung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften (PAS) kürzlich in Rom zu einem Dialog über "The Energy Transition and Care for Our Common Home" zusammen und einigten sich darauf sich den Bemühungen von Wissenschaft und Gesellschaft zur Eindämmung der Klimakrise anzuschließen. Papst Franziskus selbst nahm an dem hochrangig besetzten Treffen teil, um vor den Wirtschaftsvertretern zu sprechen und verwies dabei auf seine päpstliche Enzyklika "Laudato Si", die wesentlich zur Unterzeichnung des bahnbrechenden Pariser Klimaabkommens 2015 beigetragen hatte. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor Emeritus des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Mitglied der PAS, war der einzige zu diesem Dialog eingeladene Klimawissenschaftler. Er hielt den Eröffnungsvortrag der Veranstaltung und spielte eine entscheidende Rolle bei der Erstellung von fast allen Teilnehmern unterzeichneten Erklärungen.
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Erste Professur für Klimawandel und Gesundheit

17.06.2019 - Macht der Klimawandel krank? Um die Zusammenhänge zwischen Klimaveränderungen und der Bevölkerungsgesundheit zu erforschen, hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die bundesweit erste Professur für Klimawandel und Gesundheit an einer medizinischen Fakultät eingerichtet. Für die neue Position konnte jetzt die Medizinerin und Epidemiologin Prof. Dr. Dr. Sabine Gabrysch gewonnen werden.
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CO2-Preis: Bundeskanzlerin informiert sich bei Potsdamer Klimaforschern

14.06.2019 - Zwei Stunden lang hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstagabend, 13. Juni 2019, im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gesprochen. Im Mittelpunkt stand der Austausch über Optionen einer wirksamen und gerechten Bepreisung des Treibhausgases CO2. Neben Merkel nahm auch der Chef des Kanzleramts teil, Bundesminister Helge Braun, ebenso Regierungssprecher Staatssekretär Steffen Seibert und Fachleute aus dem Kanzleramt. Vom PIK saßen gut zwei Dutzend Forscherinnen und Forscher mit am runden Tisch in der Großen Kuppel des Instituts und trugen Forschungsergebnisse zu den Risiken und möglichen Lösungen der Klimakrise vor.
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Beginnende Instabilität in der Westantarktis könnte die schnellste auf dem Kontinent sein

13.06.2019 - Entlang der antarktischen Küste gibt es vielfach Instabilitäten im Eis, die gleichsam darauf warten, ausgelöst zu werden. Wenn das geschieht, werden die Eismassen langsam und unaufhaltsam in den Ozean fließen und damit weltweit den Meeresspiegel ansteigen lassen. Dabei ist genau jene Region, in der die Instabilität durch eine Erwärmung des Ozeans wahrscheinlich bereits eingesetzt hat, auch die Region, die schneller kollabieren wird als jede andere, so Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Auch wenn der vergleichsweise schnelle Eisverlust sich nur über Jahrzehnte hinweg entfaltet und Jahrhunderte andauert, ist die Geschwindigkeit des Eisverlustes in der Antarktis bereits heute ein wichtiger Faktor für den weltweiten Anstieg des Meeresspiegels. Davon werden Hunderte von Millionen Menschen an den Küsten der Welt betroffen sein, von Miami bis Shanghai.
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Erste Konferenz für Forschungs-Software in Deutschland

11.06.2019 - Nach dem Erfolg der ersten drei internationalen Konferenzen der Research Software Engineers (RSEs) in Großbritannien fand vom 4. bis 6. Juni 2019 im Wissenschaftspark Albert Einstein in Potsdam die erste Konferenz in Deutschland zum Thema Forschungssoftware statt. Als Research Software Engineers (RSEs) bezeichnen sich Menschen, die Forschungssoftware entwickeln, unabhängig von ihrer Stellenbezeichnung und ihrem Abschluss. Etwa 200 Gäste aus Deutschland und Europa nahmen an der ausgebuchten Konferenz teil: Eine breite Mischung aus Forschenden verschiedener Bereiche, Expertinnen und Experten aus der Software-Förderung und -Finanzierung, Entwicklerinnen und Entwicklern und Software-Dienstleistenden. Als Veranstalter traten die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) - Fachbereich Softwaretechnik (SWT), die de-RSE e.V. - Gesellschaft für Forschungssoftware, die Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf.
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Lucht bei Treffen aller Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU

04.06.2019 - Die CDU/CSU hat Diskussionsbedarf beim Thema Klimawandel: Zur zweitägigen Konferenz aller Fraktionsvorsitzender – von den Landtagen aller Bundesländer über den Bundestag bis zum Europäischen Parlament – diese Woche in Weimar hatte die Union sich als Experten Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Patrick Graichen von der Agora Energiewende eingeladen. Thema waren die Risiken der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung, von Extremwetter bis zu den Auswirkungen auf unsere Landschaften, sowie die Möglichkeiten für eine wirksame Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen. An der Konferenz nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder teil.
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Klimaschutz und Frieden sind zwei Seiten einer Medaille: Die Berliner Klima- und Sicherheitskonferenz

04/06/2019 - Der Klimawandel kennt keine Grenzen: Klimakrisen können die Sicherheit beeinträchtigen, von der Ernährungssicherheit über Vertreibung bis hin zu einer zunehmenden Zahl von Naturkatastrophen. Ein destabilisiertes Erdsystem erschwert es, den Frieden zu erreichen und zu erhalten, und kann sogar neue gewalttätige Konflikten befördern. Das macht das Klima zu einem außenpolitischen Thema. In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und dem Think Tank adelphi hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die Berliner Klima- und Sicherheitskonferenz initiiert, um ein Forum für dieses aktuelle Thema zu schaffen. Ergebnis des Gipfels ist der "Berlin Call for Action", der sich an alle außenpolitischen Institutionen richtet, um die Bemühungen um eine der größten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für Sicherheits- und Außenpolitik zu verstärken: den Klimawandel.
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Kohleausstieg: Nur mit CO2-Preis hilft er wirklich dem Klima

04.06.2019 - Der Plan für den deutschen Kohleausstieg bis 2038 bietet keine Sicherheit, dass der Ausstoß des Treibhausgases CO2 unter dem Strich wirklich sinkt. Im Gegenteil könnte der Ausstieg die Emissionen durch die komplizierten Mechanismen im Europäischen Emissionshandel sogar noch steigen lassen, wie ein Team von Forschern in einer neuen Analyse zeigt. Damit der Kohleausstieg wirklich etwas bringt für die Stabilisierung unseres Klimas, muss er kombiniert werden mit einem Mindestpreis auf CO2 oder der Löschung von Emissionszertifikaten.
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