Nachrichten

 

Gute Fortschritte auf dem Weg zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien – trotz einiger Hindernisse

31.5.2011 - Gute Fortschritte gibt es auf dem Weg zu einer Stromversorgung zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien bis 2050. Das zeigt ein Bericht für Europa und Nordafrika, der heute in Brüssel veröffentlicht wurde. Bei der Entwicklung grenzüberschreitender Netze allerdings sind vor Ort wenig Fortschritte zu verzeichnen. Grund sei eine mangelnde Angleichung der Regelwerke und ein Mangel an Verfahren, wie mit wachsenden öffentlichen Widerständen umgegangen werden kann. Der Bericht – Ergebnis einer Zusammenarbeit des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), des International Institute for Applied System Analysis (IIASA) und der Unternehmensberatung PwC – baut eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Finanzwelt, um die Veränderungen des Stromsektors zu untersuchen. (Gemeinsame Pressemitteilung von PIK, IIASA, PwC, SEFEP)
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Lange Nacht der Wissenschaften: Tausende strömen auf den Telegraphenberg

31.05.2011 – Die zum 11. Mal stattfindende „Klügste Nacht des Jahres“ lockte am Wochenende zahlreiche Interessierte ans PIK. Neben Fachvorträgen und Führungen fand besonders die kleine Klimaprinzessin, ein Theaterstück für Kinder, großen Anklang.
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Mehr Stürme, mehr Fluten in Deutschland

25.05.2011 - Wetterextreme werden wegen des Klimawandels auch in Deutschland deutlich mehr Schäden verursachen. Erstmals haben jetzt Wissenschaftler konkrete Szenarien zu den möglichen Auswirkungen bis Ende des Jahrhunderts entwickelt. „Größere Fluten werden in den nächsten Jahrzehnten in Deutschland etwa zwei bis drei Mal häufiger auftreten“, sagt Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Sturmschäden könnten um möglicherweise mehr als 50 Prozent zunehmen.
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Nobelpreisträger übergeben UN-Vertretern Empfehlungen: „Erkenntnisgestützte statt ideologiegetriebene Politik“

18.05.2011 - Nobelpreisträger und führende Umweltforscher haben die Entscheider in Politik und Wirtschaft aufgefordert, ihrer Verantwortung für den Planeten gerecht zu werden. „Wir sind die erste Generation, die die globalen Gefahren für die Menschheit erkennt“, heißt es in dem nach zweitägigen Beratungen beschlossenen Stockholm-Memorandum. Die Wissenschaftler übergaben es am Mittwoch in der Königlichen Akademie, wo sonst die Nobelpreise verkündet werden, der vom UN-Generalsekretär eingesetzten hochrangigen Expertengruppe zur globalen Nachhaltigkeit. Dieser gehören Minister und Staatspräsidenten an. Die Empfehlungen der Nobelpreisträger fließen ein in die Vorbereitung der großen UN-Umweltkonferenz „Rio plus 20“ im kommenden Jahr.
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Geniegipfel diskutiert globale Wende zur Nachhaltigkeit

16.05.2011 - Fast zwanzig Nobelpreisträger aller Fachrichtungen treffen diese Woche in Stockholm auf viele der weltweit führenden Forscher im Bereich Klima, Energie, Umwelt. Im Mittelpunkt ihrer Debatten stehen Visionen für die Schaffung von nachhaltigem Wohlstand innerhalb der Belastungsgrenzen unseres Planeten, insbesondere Strategien zur Stabilierung des Klimasystems und zur Sicherung der Welternährung. Eine vom UN-Generalsekretär eingesetzte hochrangige Expertengruppe zur globalen Nachhaltigkeit, der neben mehreren Staatspräsidenten und Ministern auch die EU-Umweltkommissarin Connie Hedegard angehört, wird am Mittwoch in der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften die Schlussfolgerungen der Nobelpreisträger entgegennehmen. Diese fließen ein in die Vorbereitung der großen UN-Konferenz „Rio plus 20“ im nächsten Jahr.
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Mexiko, Äthiopien, Norwegen zu Gast am PIK

13.05.2011 - Hochrangige Gäste aus der internationalen Politik besuchten diese Woche gleich reihenweise das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. So unterschiedlich auch die Länder sind, aus denen sie stammen, so übereinstimmend ist ihr Interesse an der Arbeit des Instituts, das mit seinem fächerübergreifenden Ansatz und der klaren Fokussierung auf die Klimaforschung weltweit als eine der führenden Einrichtungen gilt.
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Detlef Sprinz zum Honorarprofessor der Universität Potsdam ernannt

13.5.2011 - Detlef Sprinz, am PIK im Forschungsbereich „Transdisziplinäre Konzepte und Methoden“ beschäftigt, wurde kürzlich zum Honorarprofessor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam berufen.
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Potenziale erneuerbarer Energien: PIK-Chefökonom stellt Bericht des Weltklimarats vor

12.05.2011 – Fast 80 Prozent der weltweiten Energieversorgung könnten bis 2050 aus erneuerbaren Quellen kommen – wenn politische Maßnahmen dies unterstützen. Der Anteil erneuerbarer Energien im globalen Energiemix der Zukunft wird in den wissenschaftlichen Szenarien unterschiedlich beziffert. Aber eine umfassende Begutachtung durch den Weltklimarat IPCC – dessen zuständige Arbeitsgruppe Ottmar Edenhofer leitet, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung – zeigt das große Potenzial erneuerbarer Energien für die Vermeidung des Ausstoßes von Treibhausgasen und damit für eine Verringerung des menschgemachten Klimawandels.
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Vom Vatikan versammelte Wissenschaftler: Gletscherschmelze ist Vorbote des Klimawandels

09.05.2011 - Der Vatikan hat einen Bericht zur weltweiten Gletscherschmelze veröffentlicht, in dem führende internationale Wissenschaftler eindringlich vor den Folgen des Klimawandels warnen. Der Report listet zahlreiche Fälle des Rückgangs von Gletschern auf – in den Alpen ist bereits die Hälfte der Eismasse verschwunden, Tausende kleiner Gletscher im Himalayagebiet schrumpfen. „Wir rufen alle Nationen auf, unverzüglich effektive und gerechte Maßnahmen zur Verringerung der Ursachen und der Folgen des Klimawandels zu entwickeln und umzusetzen“, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Erklärung der Arbeitsgruppe. Das Papier wird Papst Benedikt XVI vorgelegt.
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Welthandel: Reiche Länder verursachen zunehmend CO2-Emissionen in ärmeren Ländern

26.04.2011 - Reiche Länder sind zunehmend für den Ausstoß von Treibhausgasen in ärmeren Ländern verantwortlich. Dort verursachen sie durch ihren Konsum mehr CO2 als sie in ihren eigenen Grenzen einsparen. Dies hat ein internationales Wissenschaftlerteam in der ersten umfassenden Studie zu diesem Thema herausgefunden. In den Industrieländern werden mehr und mehr Waren konsumiert, die in Entwicklungsländern produziert werden. Während in Industrieländern der Emissionsanstieg zwischen 1990 und 2008 insgesamt gebremst wurde, betrug er weltweit 39 Prozent. Die CO2-Emissionen für die Produktion von Gütern, die in Industrieländern konsumiert werden, ist dabei überdurchschnittlich gewachsen. Eine Verlagerung von Emissionen in die ärmeren Länder könnte auf Dauer die Wirkung von Emissionsbegrenzungen etwa in Deutschland oder Europa unterlaufen, so die Autoren. (Gemeinsame Presseerklärung der Technischen Universität Berlin und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung)
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