Nachrichten

 

Vorbereitungen für Durban - und darüber hinaus

24.11.2011 - Kaum jemand erwartet derzeit vom Klimagipfel in Durban den Durchbruch. Bereits bevor die Verhandler aus aller Welt Ende November nach Südafrika kommen, wenden manche Beobachter sich gelangweilt ab. Gerade deshalb lenken Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) dieser Tage in einer ganzen Reihe von Medien-Briefings den Blick auf die Fragen, die hinter dem Gipfel stehen. Was passiert, wenn in Durban nichts passiert? Das ist der naturwissenschaftliche Blick auf den Klimawandel. Und was geht, wenn in Durban nichts geht? Das ist der Blick auf Wirtschaft und Politik. Neue Forschungsergebnisse zeigen immer deutlicher, welches Risiko ein Resignieren gegenüber der menschgemachten Erderwärmung bedeuten kann – und welche Chancen sich beim Klimaschutz trotz allem bieten.
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Klimaschädliche Subventionen streichen: „Wir haben Unmengen Möglichkeiten“

14.11.2011 - Mit Milliardensummen subventionieren einige Staaten der Welt fossile Energie wie etwa Öl. Als „eine Absurdität unseres Wirtschaftssystems“ bezeichnete dies der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, bei seiner Climate Lecture an der Technischen Universität Berlin. Diese Subventionen von mehr als 500 Milliarden US-Dollar pro Jahr zu beenden, könne eine große Chance für den globalen Klimaschutz sein; und nur eine von vielen. „Wir haben Unmengen Möglichkeiten – wenn es gelingt, die Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik zu mobilisieren“, sagte Steiner vor mehr als tausend Zuhörern. Die Welt solle stärker auf die Wissenschaft hören. Deren Erkenntnisse verdichteten sich immer mehr. Klimaschutz sei daher trotz verbleibender Fragen und Unsicherheiten schlicht „vernünftiges Risiko-Management“.
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Umbau der Wirtschaft: Europa-Parlament hört Forscher an

11.11.2011 - Bei seinen Beratungen über Wege zu einer Wirtschaftsweise mit geringem CO2-Ausstoß hat das Europäische Parlament in Brüssel einen Workshop veranstaltet. Als wissenschaftlicher Experte wurde hierzu Daniel Klingenfeld vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung eingeladen. Neben ihm nahmen Fachleute etwa von der Internationalen Energie-Agentur, vom Europäischen Unternehmerverband und von der zuständigen Generaldirektion der Europäischen Kommission teil. Die Abgeordneten des Umweltausschusses wollen auf der Grundlage dieses Workshops konkrete Maßnahmen für die kommenden drei Jahre entwickeln, um die auf 2050 zielenden Pläne der EU zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu erreichen.
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Woher kommt die Energie von Morgen? Forscher erkunden neue Wege

09.11.2011 - In wenigen Wochen will die Europäische Union ihre Szenarien für die Energie der Zukunft vorstellen, die „Energy Roadmap 2050“ – schon vorab ist die Aufregung groß über etwaige Preissteigerungen. Hinter solchen Abschätzungen aber stehen wissenschaftliche Modelle: Nachbildungen der Wirklichkeit im Computer, die mit Blick auf den Klimaschutz Kosten und Nutzen eines Umbaus unseres Energiesystems durchrechnen. Jetzt trafen sich die wichtigsten Entwickler solcher Modelle im Rahmen des Energy Modeling Forum (EMF), das beheimatet ist an der US-Elite-Uni Stanford, erstmals am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Es geht um Daten und Formeln – und am Ende auch um Euro und Cent für Industrie und Haushalte.
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Schellnhuber mit renommiertem Volvo Umweltpreis ausgezeichnet

04.11.2011 - Der Volvo Umweltpreis wurde gestern in Stockholm dem Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. Der international angesehene Preis für „außerordentliche Innovationen oder wissenschaftliche Entdeckungen“, der nun zum ersten Mal nach Deutschland geht, wurde dieses Jahr zum 20. Mal vergeben und ist mit rund 160.000€ dotiert.
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Deutsch-indische Zusammenarbeit stärken

28.10.2011 - Indische Wissenschaftler wollen ihre Verbindungen zum Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ausbauen. Das Institut für sozialen und wirtschaftlichen Wandel in Bangalore hat Jürgen Kropp eingeladen, bei einer hochrangig besetzten Konferenz vergangene Woche die Hauptrede zu halten sowie die Eröffnung und die Schlussbemerkungen zu machen. Kropp ist Leiter des Nord-Süd-Projekts im PIK-Forschungsbereich Klimawirkung und Vulnerabilität. Unter den mehr als 200 Teilnehmern war der Premierminister und der Präsident des Bundesstaates Karnataka. Das Treffen stand unter dem Motto „Kooperation zwischen Deutschland und Indien stärken“ und wurde von der Humboldt-Stiftung unterstützt.
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Tauende Tundra, gefährdete Nutzpflanzen – neue Bücher von PIK-Wissenschaftlern

26.10.2011 - Wie lassen sich Klimatypen am besten kategorisieren, um Klimaveränderungen präziser nachvollziehen zu können? Wie können und müssen sich Nutzpflanzen an ein sich veränderndes Klima anpassen? Und wo finden sich umfassende Analysen und Fragestellungen rund um ökologische, politische und ökonomische Aspekte des Klimawandels in einem Band? Einige gerade erschienene Buchbeiträge von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) geben Antworten.
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Klimawandel Thema beim World Health Summit

26.10.2011 - Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die öffentliche Gesundheit? Diese bislang wenig diskutierte Frage hat diese Woche der World Health Summit zu einem seiner Kernthemen gemacht. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das mit Wolfgang Lucht vom Forschungsbereich Klimawirkung und Vulnerabilität einen der beiden Hauptredner stellte.
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Mehr Hitzewellen: Extreme sind Folge des Klimawandels

24.10.2011 - Die Moskauer Hitzewelle des vergangenen Jahres war mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge des Klimawandels – anders als bislang teils angenommen. Statt auf natürliche kurzfristige Klimaschwankungen ist der Temperaturrekord in der Region um die russische Hauptstadt auf den langfristigen Trend der Klimaerwärmung zurückzuführen, und zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent, wie Analysen von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ergaben. Sie entwickelten eine Formel zur Berechnung der Häufigkeit von Klimaextremen. Ihre Ergebnisse werden diese Woche in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.
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Für “Vermeidung zahlen”?

17.10.2011 - Eine hochrangige Delegation aus Ecuador, angeführt von der Leiterin des „Yasuní Initiative Negotiating Teams“, Ivonne Baki, besuchte letzten Donnerstag das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), um die so genannte „Yasuní Initiative“ zu bewerben. Die Yasuní Ishpingo Tambococha Tiputini (ITT) Initiative beruht auf der Idee, für Vermeidung zu zahlen, konkret: den Yasuní Nationalpark in Ecuador zu bewahren, indem das dort gefundene Ölvorkommen im Boden belassen wird.
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