Nachrichten

 

Rio+20: Klimaschutz und Armutsbekämpfung brauchen beide eine neue globale Übereinkunft

05.06.2012 - Der Rio+20-Gipfel könnte den Weg zu einer neuen globalen Übereinkunft ebnen helfen, in der entscheidende Themen wie Klimaschutz und Entwicklung miteinander verbunden werden. „Wenn die Welt gefährlichen Klimawandel vermeiden will, muss die Diskussion in Rio über das sehr breite Thema Nachhaltigkeit und die sehr enge Idee des grünen Wachstums hinausgehen“, sagt Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), der selbst zum Gipfel reisen wird. In einem jetzt veröffentlichten Buch zeigen Wissenschaftler des PIK und des Instituts für Gesellschaftspolitik (IGP) zusammen mit Misereor und der Munich Re Stiftung, wie Klima- und Entwicklungspolitik zusammengebracht werden können. Es stellt wissenschaftliche Erkenntnisse für die Vorbereitung von Rio+20 zur Verfügung und bietet Lösungspfade für die Herausforderungen von Klimawandel und Gerechtigkeit.
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Nobelpreisträger spricht zu Potsdamer Doktoranden

11.05.2012 - Nobelpreisträger Mario Molina hat diese Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Treffens der Nachwuchswissenschaftler des Instituts (PhD Day) beschäftigte Molina sich mit dem Transfer von Forschungsergebnissen zum Klimawandel. „Die wissenschaftliche Gemeinschaft muss politischen Entscheidungsträgern die Risiken des Klimawandels besser kommunizieren“, sagte Molina.
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„Fantasie ohne Grenzen“: Strategietreffen der Europäischen Climate-KIC

09.05.2012 - Vom Imperial College London oder der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich bis zu Electricité de France oder Bayer Technology Services – mehr als 50 Repräsentanten aus Wissenschaft und Wirtschaft sind in der vergangenen Woche am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zu einem zweitägigen Strategietreffen zusammengekommen. Die Teilnehmer sind Vertreter oder Partner der Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft Klima (Climate-KIC), die sich mit der Förderung von Unternehmertum für eine nachhaltige Transformation beschäftigt. In Potsdam wurde die nächste Phase für die Weiterentwicklung der Innovationsplattformen der Gemeinschaft eingeleitet.
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Die Elbe - ein europäischer Strom im globalen Wandel

07.05.2012 - Das Hochwasser der Elbe vor zehn Jahren, der Trockensommer ein Jahr später – Extremereignisse offenbaren, wie verletzlich unsere Gesellschaft ist. Wie sich dies mit dem Klimawandel verändert, zeigt der jetzt veröffentlichte „Elbe-Atlas des globalen Wandels“. Er präsentiert Ergebnisse einer umfassenden Analyse zu den Wirkungen eines möglichen Klimawandels nicht nur auf den Wasserhaushalt selbst, sondern auch auf die hiervon abhängigen Wirtschaftssektoren. Dazu zählen die Stromproduktion, die Industrie, der Tourismus, die Schifffahrt oder die kommunale Wasserversorgung. Die Änderungen bis zum Jahr 2055 werden in detaillierten Karten veranschaulicht.
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Hoher Besuch: Luxemburgs Staatsoberhaupt informiert sich über Klimawandel und Lösungsstrategien

25.04.2012 - Der neueste Stand der Forschung zum Klimawandel sowie mögliche Wege zu seiner Eindämmung wurden dem Großherzog Henri von Luxemburg gestern bei seinem Besuch am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) von Institutsdirektor Hans Joachim Schellnhuber und Vizedirektor Ottmar Edenhofer erläutert. Der Großherzog wurde während der einstündigen Begegnung auf dem historischen Potsdamer Telegraphenberg unter anderem von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck begleitet.
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Neue Köpfe in den Forschungsbereichen

02.04.2012 - An der Spitze der vier Forschungsbereiche des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat es im März gleich eine ganze Reihe von Wechseln gegeben. Die neue Mannschafts-Aufstellung ist Ergebnis eines größeren Prozesses zur Schärfung des Forschungsprofils. Das Ziel bleibt unverändert: Exzellente Forschung.
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Grönlands Eismassen könnten komplett schmelzen bei 1,6 Grad globaler Erwärmung

11.03.2012 - Die Eismassen Grönlands sind wahrscheinlich viel verletzlicher durch die Erderwärmung als bislang gedacht. Die Grenze für ein völliges Schmelzen der Eisdecke dort befindet sich im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung, mit einem besten Schätzwert von 1,6 Grad über den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. Heute werden bereits 0,8 Grad globale Erwärmung beobachtet. Ein massives Schmelzen von Land-Eis könnte langfristig zu einem Anstieg des Meeresspiegels von mehreren Metern beitragen und betrifft daher möglicherweise das Leben vieler Millionen Menschen.
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Wetterrekorde als Folge des Klimawandels: Ein Spiel mit gezinkten Würfeln

25.03.2012 - Das vergangene Jahrzehnt war eines nie dagewesener Wetterextreme. Dass diese Häufung nicht einfach nur Zufall ist, belegen jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Aus den vielen einzelnen Ereignissen fügt sich ein Bild zusammen. Zumindest bei extremen Regenfällen und extremen Hitzewellen ist der Zusammenhang mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung deutlich, so zeigen die Wissenschaftler in ihrer Analyse des Forschungsstands in der Fachzeitschrift Nature Climate Change. Weniger klar ist dagegen der Zusammenhang bei Stürmen, trotz der beobachteten Zunahme der Stärke von Hurricans.
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Eisverlust in der Antarktis: Forscher entwickeln Formel

21.03.2012 - Das Eis der Antarktis ist in Bewegung. Immer wieder kommt es zu massiven Abbrüchen von Eisbergen– jetzt haben Wissenschaftler erstmals ein universelles physikalisches Gesetz für dieses Phänomen entwickelt. Es beschreibt die wichtige Rolle der Geschwindigkeit des Eises. Die Eisschelfe in den Buchten der Antarktis, wo das Eis des Festlands übergeht in Eis auf dem Ozean, behindern derzeit wie ein Korken ein beschleunigtes Abfließen der Eismassen. Die Schelfe können aber auch abrupt in einen anderen Zustand wechseln, so zeigt nun die Studie des internationalen Forscher-Teams. Große Abbrüche würden das Inlandeis erheblich rascher auf den Ozean abfließen lassen, wo es schmilzt. Damit könnte die Antarktis weltweit am vergleichsweise schnellsten zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen.
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Klimarisiken durch Energie aus Biomasse werden unterschätzt

08.03.2012 - Die Risiken des Einsatzes von Energie aus Biomasse werden unterschätzt, wie ein jetzt in Nature Climate Change veröffentlichter Artikel zeigt. „Wir brauchen hier das Vorbeugeprinzip“, sagt Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Professor der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). „Bevor die Bioenergie weiter ausgeweitet wird, muss die Wissenschaft eine umfassendere Abschätzung der Risiken liefern – bislang sind in Projektionen des Einsatzes von Bioenergie teils fundamentale Unsicherheiten enthalten. Nötig sind hier neuartige Ansätze des Risikomanagements für den Wandel der Landnutzung.“ Eine Möglichkeit wäre, die Beweislast für das Erreichen von Nachhaltigkeitsstandards auf die Produzenten von Bioenergie zu verlagern.
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Eine halbe Milliarde für Klima-Innovation - EU-Kommissarinnen im Climate-KIC

23.02.2012 - Gleich zwei EU-Kommissarinnen sind heute in Berlin zu Gesprächen bei der Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft Klima (Climate-KIC). Rund eine halbe Milliarde Euro will dieses Zentrum gemeinsam mit seinen Partnern in Klima-Innovation stecken, europaweit und innerhalb von nur drei Jahren. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hier zusammen, um rascher als bisher aus Forschung auch Produkte und Dienstleistungen zu machen - gemeinsam wollen sie die Wende zum Klimaschutz schaffen, hin zu einer industriellen Revolution in Richtung Nachhaltigkeit. Gefördert werden etwa Unternehmen im Bereich Elektromobilität. Nach der Gründung 2010 startet das Projekt jetzt durch.
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Sommerschule zu globaler Nachhaltigkeit in Potsdam: Ausschreibung läuft

14.02.2012 - Einige herausragende internationale Forscher werden bei der „Global Sustainability Summer School“ in Potsdam mitwirken. Ein Schwerpunkt werden Risiken sein. Ken Caldeira von der Universität Stanford wird eine paläoklimatische Perspektive auf Extremereignisse vorstellen, Doyne Farmer vom Santa Fe Institute wird über die Theorie komplexer Systeme sprechen, Elke Weber von der Columbia University über Unsicherheiten und die menschliche Psychologie. Die Sommerschule wird gemeinsam organisiert vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), in Partnerschaft mit dem Santa Fe Institute und unterstützt von der Robert Bosch Stiftung. Die Bewerbungsfrist endet am 1. März.
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Klimafreundliche Filmindustrie Thema auf der Berlinale

07.02.2012 - Die diese Woche beginnende Berlinale richtet eine Diskussion aus zum Thema „Greening the film industry“, wie es im Programm heißt. Protagonisten der Kreativbranche „könnten Pioniere des Wandels werden, wenn sie auf klimafreundliche Weise produzieren und dieses auch kommunizieren“, sagt Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Die Debatte ist Teil einer Initiative der Climate Media Factory, einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
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Klimafolgen besser abschätzen: Neuer umfassender Modellvergleich gestartet

07.02.2012 - Der Klimawandel hat Folgen für Wälder, Felder, Flüsse – und damit für den Menschen, der atmet, isst, trinkt. Zur genaueren Abschätzung dieser Folgen startet diese Woche ein umfassender Vergleich von Computersimulationen aus aller Welt. Erstmals werden dabei verschiedene betroffene Sektoren in einem gemeinsamen Rahmen betrachtet, von den Ökosystemen über die Landwirtschaft bis hin zu Wasserhaushalten und Gesundheit. Die Modelle werden von mehr als zwei Dutzend Forschungsgruppen etwa aus den USA, China, Deutschland, Österreich, Kenia und den Niederlanden bereitgestellt. Welche ihrer Ergebnisse breit abgesichert sind, wo es Ungewissheiten gibt und warum, das ermittelt jetzt ein Team von Wissenschaftlern. Koordiniert wird das Projekt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA).
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Ausbau des Welthandels macht Nahrungsproduktion billiger – auf Kosten der Umwelt

22.11.2011 - Eine zunehmende weltweite Öffnung der Märkte für landwirtschaftliche Produkte lässt langfristig die Produktionskosten für Nahrungsmittel sinken. Dies geht aber zu Lasten von Umwelt und Klima, etwa wenn Wälder zu Äckern umgewandelt werden. Diesen Zielkonflikt zwischen Ernährung und Klimaschutz zeigen jetzt Berechnungen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für die Jahre 2005 bis 2045. Erstmals wurden hier in einer gekoppelten ökonomischen und biophysikalischen Computersimulation umfassend die Effekte einer voranschreitenden Liberalisierung des Agrarhandels untersucht – die wirtschaftlichen Auswirkungen genauso wie jene auf Landnutzung und Natur. Dies ist eines der Themen für den UN-Gipfel in Durban kommende Woche.
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Erneut Spitzenplatz im weltweiten Ranking von Denkfabriken

20.01.2012 – Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat in einem Ranking von Denkfabriken weltweit erneut einen Spitzenplatz erhalten. Im Forschungsfeld Umwelt steht es auf dem vierten Platz - damit steht es in dem jetzt veröffentlichten Bericht für 2011 noch etwas besser da als im Jahr zuvor mit dem fünften Platz und dem siebten Platz 2009. Gewinner ist das Pew Center on Global Change aus den USA. Insgesamt nahmen etwa 5300 Institutionen in verschiedenen Kategorien teil.
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Grünes Wachstum: Weltbank benennt Edenhofer als Berater

16.01.2012 - Die Weltbank hat Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als Mitglied des Beraterstabs der Wissensplattform für Grünes Wachstum berufen (Green Growth Knowledge Platform). Diese ist ein gemeinsames Projekt mit dem Global Green Growth Institute, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD), und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), um Wissenslücken in Theorie und Praxis des grünen Wachstums aufzuspüren und anzupacken. Um Staaten beim Entwerfen und Umsetzen von Politik für eine grüne Wirtschaft zu unterstützen, vereint die Plattform führende Forscher und Praktiker aus der ganzen Welt. In Mexico City fand jetzt eine erste Konferenz statt.
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Neues Gebäude für 17 Millionen Euro – Forschungsprojekt inklusive

13.01.2012 - Die Potsdamer Klimaforschung bekommt ein neues Haus. Für insgesamt 17 Millionen Euro entsteht auf dem Telegraphenberg neben den beeindruckenden Hauptgebäuden aus dem vorletzten Jahrhundert ein energetisch optimierter Neubau für 190 Mitarbeiter und den geplanten neuen Großrechner. Grundsteinlegung ist dieses Jahr. Der Bau ist zugleich Gegenstand eines Forschungsprojekts zur energetischen Optimierung, gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden.
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Internationale Nachrichtenagentur: "gefragte neue Veröffentlichung"

03.01.2012 – Die führende internationale Nachrichtenagentur Thomson Reuters hat eine Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zum „New Hot Paper“ dieses Monats gekürt. „The Economics of Low Stabilization: Model Comparison of Mitigation Strategies and Costs“ von Ottmar Edenhofer, Brigitte Knopf und weiteren wurde als eine der am häufigsten zitierten Studien, die innerhalb der letzten zwei Jahre im Bereich der Wirtschaftswissenschaften erschienen sind, ermittelt.
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Klimaforscher schreibt für Kinder – und andere neue Bücher

30.12.2011 – Eine ganze Reihe von bemerkenswerten Büchern sind von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK) dieses Jahr veröffentlicht worden. Das wahrscheinlich ungewöhnlichste ist von Stefan Rahmstorf, Leiter des Forschungsbereichs Erdsystem-Analyse. Er hat ein Buch über Klima und Wetter für Kinder geschrieben. Andere Bücher behandeln Themen von Extremereignissen über China bis hin zu Religion – um nur einige zu nennen.
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Vorschläge für zur Emissionsminderung müssen Entwicklungsziele miteinbeziehen

22.12.2011 – Wie man Entwicklungsländer in globale CO2-Reduktionsprogramme integriert ist Inhalt anhaltender Debatten. Ein Ansatz zur Balance von Klimaschutzmaßnahmen und notwendiger Entwicklung wurde jetzt vom Nord-Süd-Projekt des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) vorgestellt. Die Studie zeigt, dass die länderspezifischen CO2-Emissionen in direktem Verhältnis zu ihrem erreichten Grad an Entwicklung stehen, wenn das 2-Grad-Ziel berücksichtigt wird. Diese Marke wurde von Staaten aus allen Teilen der Welt anerkannt, um einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern.
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Exzellenz am PIK

22.12.2011 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gehört weltweit zu den wichtigsten Forschungseinrichtungen auf seinem Gebiet, viele internationale Wissenschaftler zieht es deshalb nach Potsdam. Ausdruck der exzellenten Arbeit, die am PIK geleistet wird, ist auch die wachsende Zahl von Professuren, die PIK-Wissenschaftler innehaben oder auf die sie vom PIK wechseln.
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„Information bereit stellen für die Transformation“

19.12.2011 – Das Jahr 2011 war „ein gutes Jahr für gute Wissenschaft“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zum Abschluss der „Research Days“ vergangene Woche. Jährlich einmal versammeln sich unter diesem Titel alle Mitarbeiter des PIK, um Forschungsergebnisse wie auch neue Projekte zu diskutieren. Zu diesen Projekten zählt auch ein groß angelegter Vergleich von Modellen zu den Folgen des Klimawandels, der relevant sein wird für den 2014 erscheinenden Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC. Zu den sozio-ökonomischen Szenarien ist bereits in diesem Jahr ein großer Vergleich gestartet worden. Beides wird vom PIK koordiniert.
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Klimawissen für Computerspiel

19.12.2011 - Bei gleich zwei digitalen Projekten unterstützen Mitarbeiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) mit ihrer Expertise professionelle Programmierer. Bei dem Computerspiel „Anno 2070“ haben Wissenschaftler des von der Bundesregierung geförderten Forschungsprojekts Climate Media Factory mit den Entwicklern des Spiels über Szenarien der Erderwärmung diskutiert und sie über den Stand der Wissenschaft informiert. Auch für einen Programmierer-Wettbewerb steuerte das PIK eine Fragestellung bei. In beiden Fällen ging es um Wissenstransfer.
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Das Dilemma des Geoengineering

13.12.2011 – Den menschgemachten Klimawandel erst am Ende des Schornsteins zu bekämpfen, wo der Rauch schon in die Luft quillt – über solche vermeintlich einfachen Lösungen wird zunehmend in der Öffentlichkeit diskutiert. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), beleuchtet das fundamentale Dilemma dieses so genannten Geoengineering in einem Kommentar, der diese Woche in den Proceedings der US-Akademie der Wissenschaften erschienen ist (PNAS). „Dies ist eine Geschichte von zwei Feen: die böse beschwört das Steuern der Sonneneinstrahlung herauf, die gute bringt uns das Herausholen von CO2 durch das so genannte ‚air capture’ im industriellen Maßstab“, so Schellnhuber. Letzteres würde allerdings, betont er, viele Billionen Dollar kosten.
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Durban: Ein zwiespältiges Ergebnis

11.12.2011 – Das Ergebnis des Gipfels von Durban wird von führenden Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in Interviews als zwiespältig eingeschätzt. Die Weltkarte der Klimapolitik habe sich geändert, sagte PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber: „China spricht nicht mehr für die armen Länder, stattdessen haben diese sich mit Europa zusammen getan.“ Die EU und Deutschland hatten „einen starken Auftritt in Durban“, erklärte auch PIK-Chefökonom Ottmar Edenhofer. Beide betonen aber, dass zu wenig erreicht wurde. Die mehr als 190 Staaten vereinbarten keine verbindliche Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.
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Wissenschaft und Politik: Dialog in Durban

06.12.2011 - Führende Politiker und Forscher haben diese Woche in Durban die Klimaverhandler aufgefordert, die wissenschaftlichen Erkenntnisse ernst zu nehmen und die Herausforderung des Wandels zur Nachhaltigkeit anzugehen. Unter den Teilnehmern dieses Dialogs waren Jacob Zuma, Präsident von Südafrika und Ko-Vorsitzender des vom UN-Generalsekretär eingesetzten High-Level Panel on Global Sustainability und die EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard, wie auch Rajendra Pachauri, Vorsitzender des Weltklimarats IPCC und Nicholas Stern von der London School of Economics. Geleitet wurde die Diskussion von Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, und Johan Rockström, Direktor des Stockholm Environment Institute.
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Globale Erwärmung „verlangsamt sich nicht“

06.12.2011 - Eine neue Analyse von fünf der wichtigsten Temperatur-Datenreihen hat weiteres Stück Klarheit in Sachen Klimawandel gebracht. Trotz mancher Unterschiede zwischen den Messkurven zeigen sie einen nahezu identischen, stetigen globalen Erwärmungs-Trend über die vergangenen dreißig Jahre hinweg. Die Forscher haben drei Faktoren heraus gerechnet, die für kurzfristige Schwankungen verantwortlich sind: El Niño, Vulkanausbrüche und Veränderungen der Sonnenhelligkeit. „Die Unterschiede zwischen den Datenreihen gehen großteils auf ihre kurzfristigen Schwankungen zurück“, sagt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, einer der Autoren der Studie. „Wenn man diese Schwankungen heraus nimmt, sind alle fünf sehr ähnlich.“
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Klimakerben im Stammbaum der Menschheit: Neue Zusammenhänge aufgedeckt

05.12.2011 - Erdgeschichtliche Klimaveränderungen haben das Schicksal der Vorfahren des modernen Menschen beeinflusst – warum aber manche evolutionäre Varianten entstanden oder verschwanden, war bislang unklar. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Potsdam haben nun eine neuartige Betrachtungsweise für die Entwicklung der vergangenen fünf Millionen Jahre vorgelegt. Eine nichtlineare statistische Analyse von Ablagerungen auf dem Meeresboden vor Afrika deutet darauf hin, dass abrupte Änderungen der Schwankungsneigung des Klimas die Evolution des Menschen entscheidend geprägt haben könnten. Zunächst drei solcher urzeitlicher Kipp-Punkte haben die Forscher ausgemacht.
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Stiftung Mercator und PIK gründen mit 17 Millionen Euro neues Institut

28.11.2011 - Die Stiftung Mercator und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben heute in Berlin die Gründung eines gemeinsamen Instituts für Forschung und wissenschaftliche Politikberatung bekannt gegeben. Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) wird interdisziplinäre Forschungsbeiträge zu Fragen des nachhaltigen Wachstums in einer begrenzten Welt erarbeiten. Die Leitung des MCC übernimmt Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, der weiterhin auch Vize-Direktor des PIK ist. Die Stiftung Mercator stellt dafür rund 17 Mio. Euro für acht Jahre zur Verfügung. Das ist die höchste je von einer privaten Stiftung in Deutschland im Klimabereich getätigte Einzelförderung. Im Laufe des kommenden Jahres werden bis zu 40 Stellen entstehen. Standort wird voraussichtlich das Euref-Gelände in Berlin Schöneberg sein.
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