Nachrichten

 

Berliner Bischof: Klimawandel „berührt den Kern der christlichen Botschaft“

06.07.2012 - Die Evangelische Kirche sieht die Erderwärmung als zentrale Herausforderung. „Das Klimaproblem berührt den Kern der christlichen Botschaft“, erklärte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, diese Woche bei einem Besuch am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Die Bewahrung der Schöpfung ist unser Auftrag“, sagte er. Umso schmerzlicher sei, dass manche Erfolge der Aufbauarbeit von Evangelischem Entwicklungsdienst und Brot für die Welt in den ärmsten Ländern der Welt, durch den Klimawandel wieder zunichte gemacht würden.
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Statt Badesee oder Berghütte: Klimaforscher treffen sich zur Sommerakademie in Potsdam

06.07.2012 - Herausragende Klimaforscher aus aller Welt treffen diese Woche in Potsdam mit internationalen Nachwuchswissenschaftlern bei einer Sommerschule zusammen: Statt am Badesee oder auf einer Berghütte auszuspannen, beschäftigen sie sich mit Risiken der Erderwärmung, mit Unsicherheiten und Extremereignissen. Die „Global Sustainability Summer School 2012“, eine Fortbildung für Fachleute, startet am 8. Juli und wird vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Santa Fe Institute (SFI) ausgerichtet. Ermöglicht wird die Sommerschule durch die finanzielle Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
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„Wahrheiten und Werte“: Schellnhuber erhält die Ehrendoktorwürde der TU Berlin

29.06.2012 - Für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung und Politikberatung hat die Technische Universität Berlin Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), in dieser Woche die Ehrendoktorwürde verliehen. „Professor Schellnhuber inspirierte gänzlich neue Forschungsansätze wie beispielsweise die Forschung zu Kippelementen des Weltklimas und seiner Folgen oder dem handlungsorientierten 2 Grad Ziel“, sagte TU-Präsident Jörg Steinbach bei der Feier im Lichthof der Hochschule vor rund 200 Gästen.
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EU-Energiekommissar Oettinger besucht PIK

26.06.2012 - Zu einem Gedankenaustausch hat der für Energie zuständige EU-Kommissar Günther Oettinger diese Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht. Dabei ließ er sich in drei Vorträgen über aktuelle Forschung zum Klimawandel und über wissenschaftliche Erkenntnisse zu Chancen und Risiken beim Umbau des Energiesystems informieren. Oettinger zeigte sich beeindruckt „von der profunden und objektiven Darstellung“. Er lud die Forscher zu Fachgesprächen nach Brüssel ein, „um den Gesprächsfaden mit ihnen zu halten“.
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Erheblicher Anstieg des Meeresspiegels in einer Welt mit zwei Grad Erwärmung

24.06.2012 - Rund um die Welt ist mit einem Anstieg der Meere um einige Meter zu rechnen, wenn die globale Erwärmung fortschreitet. Selbst wenn die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt wird, könnte der globale mittlere Meeresspiegel weiter ansteigen und bis 2300 um 1,5 bis 4 Meter höher liegen als heute, wie eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie zeigt. Als besten Schätzwert gibt sie 2,7 Meter an. Wenn aber der Ausstoß von Treibhausgasen stärker begrenzt wird, sodass die Erwärmung unter 1,5 Grad Celsius gehalten wird, könnte das laut der Studie den Meeresspiegel deutlich niedriger halten.
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Rio+20: „Der Deckmantel ganzheitlichen Denkens“

21.06.2012 - Zum globalen Umweltgipfel Rio+20 wurden Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung von zahlreichen Medien befragt.
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„Ein Haus für das 21. Jahrhundert“: Zum 20. Jubiläum des PIK Grundsteinlegung für einen Forschungsbau

20.06.2012 - Die Potsdamer Klimaforschung bekommt ein neues Haus. Neben den historischen Hauptgebäuden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) aus dem vorletzten Jahrhundert entsteht ein energetisch optimierter Neubau mit ganz eigenem Gesicht. Mit der Grundsteinlegung für den außergewöhnlichen Forschungsneubau feiert das PIK zugleich sein 20jähriges Jubiläum. Seit 1992 habe das Institut sich zu einem der weltweit führenden Klimaforschungszentren entwickelt, erklärten schon vorab Gratulanten aus Wissenschaft und Politik.
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Chinesische Akademie der Wissenschaften sucht Austausch zu Forschungsmanagement

15.06.2012 - Hochrangige Vertreter der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) haben diese Woche das Potsdam-Institut für Klimaforschung (PIK) besucht. An dem Austausch zum Thema Forschungsmanagement und Forschungsstrategien nahmen 20 Direktoren oder stellvertretende Direktoren verschiedener chinesischer Wissenschaftseinrichtungen teil. Über das Vorgehen am PIK berichtete Wissenschaftskoordinator Ingo Bräuer. Zusätzlich infomierten Jürgen Kurths und Frank Wechsung über aktuelle Kooperationen mit China. Ein Schwerpunkt war das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Guanting – Sustainable water and agricultural land use in the Guanting watershed under limited water“.
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Erfolgsfilm "Earthbook": Die Erde geht online

13.06.2012 - Im Online-Netzwerk „Earthbook“ hat die Erde Millionen von Freunden. Pflanzen und Tiere haben ihre Statusmeldungen auf dem 4,48 Milliarden Jahre alten Profil hinterlassen. Als jedoch der Mensch zuviel Kohle und Öl verbrennt, vergeht der Erde die Lust am „gefällt mir“. Mehr als 160.000 mal innerhalb von nur einer Woche wurde die deutsche Version dieses Kurzfilms „Earthbook“ der Climate Media Factory bereits auf Youtube angeklickt, nun ist auch eine englische Version des Erfolgsprojekts online. Entstanden ist das Video im Rahmen des „Zukunftsprojekts Erde“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Wissenschaftsjahr 2012.
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Lange Nacht der Wissenschaften: 10.000 Besucher auf dem Telegraphenberg

06.06.2012 - Auch in diesem Jahr lockte „Die klügste Nacht des Jahres“ wieder Tausende Wissenschaftsbegeisterte auf den Telegraphenberg. Bei der 12. Langen Nacht der Wissenschaften verzeichnete Potsdam im Vergleich zum Vorjahr den größten Besucherzuwachs. Allein auf dem Telegraphenberg wurden fast doppelt so viele Besucher gezählt wie noch 2011. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) war mit einem umfangreichen Programm für alle Altersstufen vertreten - mitgetragen von mehr als 120 engagierten PIK-Mitarbeitern.
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Rio+20: Klimaschutz und Armutsbekämpfung brauchen beide eine neue globale Übereinkunft

05.06.2012 - Der Rio+20-Gipfel könnte den Weg zu einer neuen globalen Übereinkunft ebnen helfen, in der entscheidende Themen wie Klimaschutz und Entwicklung miteinander verbunden werden. „Wenn die Welt gefährlichen Klimawandel vermeiden will, muss die Diskussion in Rio über das sehr breite Thema Nachhaltigkeit und die sehr enge Idee des grünen Wachstums hinausgehen“, sagt Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), der selbst zum Gipfel reisen wird. In einem jetzt veröffentlichten Buch zeigen Wissenschaftler des PIK und des Instituts für Gesellschaftspolitik (IGP) zusammen mit Misereor und der Munich Re Stiftung, wie Klima- und Entwicklungspolitik zusammengebracht werden können. Es stellt wissenschaftliche Erkenntnisse für die Vorbereitung von Rio+20 zur Verfügung und bietet Lösungspfade für die Herausforderungen von Klimawandel und Gerechtigkeit.
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Nobelpreisträger spricht zu Potsdamer Doktoranden

11.05.2012 - Nobelpreisträger Mario Molina hat diese Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Treffens der Nachwuchswissenschaftler des Instituts (PhD Day) beschäftigte Molina sich mit dem Transfer von Forschungsergebnissen zum Klimawandel. „Die wissenschaftliche Gemeinschaft muss politischen Entscheidungsträgern die Risiken des Klimawandels besser kommunizieren“, sagte Molina.
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„Fantasie ohne Grenzen“: Strategietreffen der Europäischen Climate-KIC

09.05.2012 - Vom Imperial College London oder der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich bis zu Electricité de France oder Bayer Technology Services – mehr als 50 Repräsentanten aus Wissenschaft und Wirtschaft sind in der vergangenen Woche am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zu einem zweitägigen Strategietreffen zusammengekommen. Die Teilnehmer sind Vertreter oder Partner der Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft Klima (Climate-KIC), die sich mit der Förderung von Unternehmertum für eine nachhaltige Transformation beschäftigt. In Potsdam wurde die nächste Phase für die Weiterentwicklung der Innovationsplattformen der Gemeinschaft eingeleitet.
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Die Elbe - ein europäischer Strom im globalen Wandel

07.05.2012 - Das Hochwasser der Elbe vor zehn Jahren, der Trockensommer ein Jahr später – Extremereignisse offenbaren, wie verletzlich unsere Gesellschaft ist. Wie sich dies mit dem Klimawandel verändert, zeigt der jetzt veröffentlichte „Elbe-Atlas des globalen Wandels“. Er präsentiert Ergebnisse einer umfassenden Analyse zu den Wirkungen eines möglichen Klimawandels nicht nur auf den Wasserhaushalt selbst, sondern auch auf die hiervon abhängigen Wirtschaftssektoren. Dazu zählen die Stromproduktion, die Industrie, der Tourismus, die Schifffahrt oder die kommunale Wasserversorgung. Die Änderungen bis zum Jahr 2055 werden in detaillierten Karten veranschaulicht.
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Hoher Besuch: Luxemburgs Staatsoberhaupt informiert sich über Klimawandel und Lösungsstrategien

25.04.2012 - Der neueste Stand der Forschung zum Klimawandel sowie mögliche Wege zu seiner Eindämmung wurden dem Großherzog Henri von Luxemburg gestern bei seinem Besuch am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) von Institutsdirektor Hans Joachim Schellnhuber und Vizedirektor Ottmar Edenhofer erläutert. Der Großherzog wurde während der einstündigen Begegnung auf dem historischen Potsdamer Telegraphenberg unter anderem von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck begleitet.
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Neue Köpfe in den Forschungsbereichen

02.04.2012 - An der Spitze der vier Forschungsbereiche des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat es im März gleich eine ganze Reihe von Wechseln gegeben. Die neue Mannschafts-Aufstellung ist Ergebnis eines größeren Prozesses zur Schärfung des Forschungsprofils. Das Ziel bleibt unverändert: Exzellente Forschung.
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Grönlands Eismassen könnten komplett schmelzen bei 1,6 Grad globaler Erwärmung

11.03.2012 - Die Eismassen Grönlands sind wahrscheinlich viel verletzlicher durch die Erderwärmung als bislang gedacht. Die Grenze für ein völliges Schmelzen der Eisdecke dort befindet sich im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung, mit einem besten Schätzwert von 1,6 Grad über den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. Heute werden bereits 0,8 Grad globale Erwärmung beobachtet. Ein massives Schmelzen von Land-Eis könnte langfristig zu einem Anstieg des Meeresspiegels von mehreren Metern beitragen und betrifft daher möglicherweise das Leben vieler Millionen Menschen.
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Wetterrekorde als Folge des Klimawandels: Ein Spiel mit gezinkten Würfeln

25.03.2012 - Das vergangene Jahrzehnt war eines nie dagewesener Wetterextreme. Dass diese Häufung nicht einfach nur Zufall ist, belegen jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Aus den vielen einzelnen Ereignissen fügt sich ein Bild zusammen. Zumindest bei extremen Regenfällen und extremen Hitzewellen ist der Zusammenhang mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung deutlich, so zeigen die Wissenschaftler in ihrer Analyse des Forschungsstands in der Fachzeitschrift Nature Climate Change. Weniger klar ist dagegen der Zusammenhang bei Stürmen, trotz der beobachteten Zunahme der Stärke von Hurricans.
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Eisverlust in der Antarktis: Forscher entwickeln Formel

21.03.2012 - Das Eis der Antarktis ist in Bewegung. Immer wieder kommt es zu massiven Abbrüchen von Eisbergen– jetzt haben Wissenschaftler erstmals ein universelles physikalisches Gesetz für dieses Phänomen entwickelt. Es beschreibt die wichtige Rolle der Geschwindigkeit des Eises. Die Eisschelfe in den Buchten der Antarktis, wo das Eis des Festlands übergeht in Eis auf dem Ozean, behindern derzeit wie ein Korken ein beschleunigtes Abfließen der Eismassen. Die Schelfe können aber auch abrupt in einen anderen Zustand wechseln, so zeigt nun die Studie des internationalen Forscher-Teams. Große Abbrüche würden das Inlandeis erheblich rascher auf den Ozean abfließen lassen, wo es schmilzt. Damit könnte die Antarktis weltweit am vergleichsweise schnellsten zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen.
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Klimarisiken durch Energie aus Biomasse werden unterschätzt

08.03.2012 - Die Risiken des Einsatzes von Energie aus Biomasse werden unterschätzt, wie ein jetzt in Nature Climate Change veröffentlichter Artikel zeigt. „Wir brauchen hier das Vorbeugeprinzip“, sagt Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Professor der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). „Bevor die Bioenergie weiter ausgeweitet wird, muss die Wissenschaft eine umfassendere Abschätzung der Risiken liefern – bislang sind in Projektionen des Einsatzes von Bioenergie teils fundamentale Unsicherheiten enthalten. Nötig sind hier neuartige Ansätze des Risikomanagements für den Wandel der Landnutzung.“ Eine Möglichkeit wäre, die Beweislast für das Erreichen von Nachhaltigkeitsstandards auf die Produzenten von Bioenergie zu verlagern.
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Eine halbe Milliarde für Klima-Innovation - EU-Kommissarinnen im Climate-KIC

23.02.2012 - Gleich zwei EU-Kommissarinnen sind heute in Berlin zu Gesprächen bei der Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft Klima (Climate-KIC). Rund eine halbe Milliarde Euro will dieses Zentrum gemeinsam mit seinen Partnern in Klima-Innovation stecken, europaweit und innerhalb von nur drei Jahren. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hier zusammen, um rascher als bisher aus Forschung auch Produkte und Dienstleistungen zu machen - gemeinsam wollen sie die Wende zum Klimaschutz schaffen, hin zu einer industriellen Revolution in Richtung Nachhaltigkeit. Gefördert werden etwa Unternehmen im Bereich Elektromobilität. Nach der Gründung 2010 startet das Projekt jetzt durch.
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Sommerschule zu globaler Nachhaltigkeit in Potsdam: Ausschreibung läuft

14.02.2012 - Einige herausragende internationale Forscher werden bei der „Global Sustainability Summer School“ in Potsdam mitwirken. Ein Schwerpunkt werden Risiken sein. Ken Caldeira von der Universität Stanford wird eine paläoklimatische Perspektive auf Extremereignisse vorstellen, Doyne Farmer vom Santa Fe Institute wird über die Theorie komplexer Systeme sprechen, Elke Weber von der Columbia University über Unsicherheiten und die menschliche Psychologie. Die Sommerschule wird gemeinsam organisiert vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), in Partnerschaft mit dem Santa Fe Institute und unterstützt von der Robert Bosch Stiftung. Die Bewerbungsfrist endet am 1. März.
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Klimafreundliche Filmindustrie Thema auf der Berlinale

07.02.2012 - Die diese Woche beginnende Berlinale richtet eine Diskussion aus zum Thema „Greening the film industry“, wie es im Programm heißt. Protagonisten der Kreativbranche „könnten Pioniere des Wandels werden, wenn sie auf klimafreundliche Weise produzieren und dieses auch kommunizieren“, sagt Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Die Debatte ist Teil einer Initiative der Climate Media Factory, einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
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Klimafolgen besser abschätzen: Neuer umfassender Modellvergleich gestartet

07.02.2012 - Der Klimawandel hat Folgen für Wälder, Felder, Flüsse – und damit für den Menschen, der atmet, isst, trinkt. Zur genaueren Abschätzung dieser Folgen startet diese Woche ein umfassender Vergleich von Computersimulationen aus aller Welt. Erstmals werden dabei verschiedene betroffene Sektoren in einem gemeinsamen Rahmen betrachtet, von den Ökosystemen über die Landwirtschaft bis hin zu Wasserhaushalten und Gesundheit. Die Modelle werden von mehr als zwei Dutzend Forschungsgruppen etwa aus den USA, China, Deutschland, Österreich, Kenia und den Niederlanden bereitgestellt. Welche ihrer Ergebnisse breit abgesichert sind, wo es Ungewissheiten gibt und warum, das ermittelt jetzt ein Team von Wissenschaftlern. Koordiniert wird das Projekt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA).
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Ausbau des Welthandels macht Nahrungsproduktion billiger – auf Kosten der Umwelt

22.11.2011 - Eine zunehmende weltweite Öffnung der Märkte für landwirtschaftliche Produkte lässt langfristig die Produktionskosten für Nahrungsmittel sinken. Dies geht aber zu Lasten von Umwelt und Klima, etwa wenn Wälder zu Äckern umgewandelt werden. Diesen Zielkonflikt zwischen Ernährung und Klimaschutz zeigen jetzt Berechnungen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für die Jahre 2005 bis 2045. Erstmals wurden hier in einer gekoppelten ökonomischen und biophysikalischen Computersimulation umfassend die Effekte einer voranschreitenden Liberalisierung des Agrarhandels untersucht – die wirtschaftlichen Auswirkungen genauso wie jene auf Landnutzung und Natur. Dies ist eines der Themen für den UN-Gipfel in Durban kommende Woche.
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Erneut Spitzenplatz im weltweiten Ranking von Denkfabriken

20.01.2012 – Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat in einem Ranking von Denkfabriken weltweit erneut einen Spitzenplatz erhalten. Im Forschungsfeld Umwelt steht es auf dem vierten Platz - damit steht es in dem jetzt veröffentlichten Bericht für 2011 noch etwas besser da als im Jahr zuvor mit dem fünften Platz und dem siebten Platz 2009. Gewinner ist das Pew Center on Global Change aus den USA. Insgesamt nahmen etwa 5300 Institutionen in verschiedenen Kategorien teil.
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Grünes Wachstum: Weltbank benennt Edenhofer als Berater

16.01.2012 - Die Weltbank hat Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als Mitglied des Beraterstabs der Wissensplattform für Grünes Wachstum berufen (Green Growth Knowledge Platform). Diese ist ein gemeinsames Projekt mit dem Global Green Growth Institute, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD), und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), um Wissenslücken in Theorie und Praxis des grünen Wachstums aufzuspüren und anzupacken. Um Staaten beim Entwerfen und Umsetzen von Politik für eine grüne Wirtschaft zu unterstützen, vereint die Plattform führende Forscher und Praktiker aus der ganzen Welt. In Mexico City fand jetzt eine erste Konferenz statt.
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Neues Gebäude für 17 Millionen Euro – Forschungsprojekt inklusive

13.01.2012 - Die Potsdamer Klimaforschung bekommt ein neues Haus. Für insgesamt 17 Millionen Euro entsteht auf dem Telegraphenberg neben den beeindruckenden Hauptgebäuden aus dem vorletzten Jahrhundert ein energetisch optimierter Neubau für 190 Mitarbeiter und den geplanten neuen Großrechner. Grundsteinlegung ist dieses Jahr. Der Bau ist zugleich Gegenstand eines Forschungsprojekts zur energetischen Optimierung, gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden.
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Internationale Nachrichtenagentur: "gefragte neue Veröffentlichung"

03.01.2012 – Die führende internationale Nachrichtenagentur Thomson Reuters hat eine Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zum „New Hot Paper“ dieses Monats gekürt. „The Economics of Low Stabilization: Model Comparison of Mitigation Strategies and Costs“ von Ottmar Edenhofer, Brigitte Knopf und weiteren wurde als eine der am häufigsten zitierten Studien, die innerhalb der letzten zwei Jahre im Bereich der Wirtschaftswissenschaften erschienen sind, ermittelt.
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Klimaforscher schreibt für Kinder – und andere neue Bücher

30.12.2011 – Eine ganze Reihe von bemerkenswerten Büchern sind von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK) dieses Jahr veröffentlicht worden. Das wahrscheinlich ungewöhnlichste ist von Stefan Rahmstorf, Leiter des Forschungsbereichs Erdsystem-Analyse. Er hat ein Buch über Klima und Wetter für Kinder geschrieben. Andere Bücher behandeln Themen von Extremereignissen über China bis hin zu Religion – um nur einige zu nennen.
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