Nachrichten

 

Meeresspiegel steigt heute schneller als je zuvor in den letzten 2000 Jahren

20.06.2011 - Seit Beginn der Industrialisierung steigt der Meeresspiegel schneller als je zuvor in den letzten zweitausend Jahren. Nach vielen Jahrhunderten mit stabilen oder nur langsam steigenden Werten geht die Kurve seit Ende des 19. Jahrhunderts steil nach oben. Das zeigt eine Untersuchung von Ablagerungen an der US-Atlantikküste - es ist die erste durchgehende Rekonstruktion der Veränderungen des Meeresspiegels über einen solch großen Zeitraum. Zumindest in den letzten tausend Jahren kann das Auf und Ab der globalen Durchschnittstemperatur das Verhalten des Meeresspiegels erklären, schreibt ein internationales Forscherteam in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. Die neuen Daten erhärten die physikalisch begründete Annahme, dass der Meeresspiegel umso rascher steigt, je wärmer das globale Klima wird.
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Der Atomausstieg ist bezahlbar – die Energiewende aber braucht einen Kraftakt

10.06.2011 - Der teils heftig umstrittene Zeitpunkt des Atomausstiegs hat nur geringe Auswirkungen auf die Strompreise für Verbraucher. Ein Ausstieg deutlich vor 2020 könnte den Ausstoß des Treibhausgases CO2 in Deutschland allerdings kurzfristig in die Höhe treiben. Knackpunkt ist jedoch die Versorgungssicherheit. Sie kann nur gewährleistet werden, wenn gleichermaßen die erneuerbaren Energien und die fossile Stromerzeugung sowie die Netze ausgebaut werden, so haben Wissenschaftler jetzt erstmals umfassend errechnet. Dabei könne der Einsatz von Gaskraftwerken statt Kohlekraftwerken beim etwa gleichen Preis zu weniger Emissionen und mehr Wettbewerb im Strommarkt führen.
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Ausstieg aus der Atomkraft, Einstieg in die Energiewende

06.06.2011 - Der Atomausstieg ist in Deutschland heute Konsens – weit weniger klar ist aber, wie der Einstieg in ein neues Energiesystem aussehen soll. Was sind die Kosten des Ausstiegs, abhängig vom Zeitpunkt? Welche Kraftwerkskapazitäten müssen jetzt aufgebaut werden, und zwar neben den erneuerbaren Energien auch für die zusätzliche Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen? Antworten auf diese Fragen gibt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Instituts für Infrastruktur und Ressourcenmanagement der Universität Leipzig, die am Freitag 10. Juni in Berlin öffentlich vorgestellt wird.
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Gute Fortschritte auf dem Weg zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien – trotz einiger Hindernisse

31.5.2011 - Gute Fortschritte gibt es auf dem Weg zu einer Stromversorgung zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien bis 2050. Das zeigt ein Bericht für Europa und Nordafrika, der heute in Brüssel veröffentlicht wurde. Bei der Entwicklung grenzüberschreitender Netze allerdings sind vor Ort wenig Fortschritte zu verzeichnen. Grund sei eine mangelnde Angleichung der Regelwerke und ein Mangel an Verfahren, wie mit wachsenden öffentlichen Widerständen umgegangen werden kann. Der Bericht – Ergebnis einer Zusammenarbeit des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), des International Institute for Applied System Analysis (IIASA) und der Unternehmensberatung PwC – baut eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Finanzwelt, um die Veränderungen des Stromsektors zu untersuchen. (Gemeinsame Pressemitteilung von PIK, IIASA, PwC, SEFEP)
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Lange Nacht der Wissenschaften: Tausende strömen auf den Telegraphenberg

31.05.2011 – Die zum 11. Mal stattfindende „Klügste Nacht des Jahres“ lockte am Wochenende zahlreiche Interessierte ans PIK. Neben Fachvorträgen und Führungen fand besonders die kleine Klimaprinzessin, ein Theaterstück für Kinder, großen Anklang.
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Mehr Stürme, mehr Fluten in Deutschland

25.05.2011 - Wetterextreme werden wegen des Klimawandels auch in Deutschland deutlich mehr Schäden verursachen. Erstmals haben jetzt Wissenschaftler konkrete Szenarien zu den möglichen Auswirkungen bis Ende des Jahrhunderts entwickelt. „Größere Fluten werden in den nächsten Jahrzehnten in Deutschland etwa zwei bis drei Mal häufiger auftreten“, sagt Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Sturmschäden könnten um möglicherweise mehr als 50 Prozent zunehmen.
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Nobelpreisträger übergeben UN-Vertretern Empfehlungen: „Erkenntnisgestützte statt ideologiegetriebene Politik“

18.05.2011 - Nobelpreisträger und führende Umweltforscher haben die Entscheider in Politik und Wirtschaft aufgefordert, ihrer Verantwortung für den Planeten gerecht zu werden. „Wir sind die erste Generation, die die globalen Gefahren für die Menschheit erkennt“, heißt es in dem nach zweitägigen Beratungen beschlossenen Stockholm-Memorandum. Die Wissenschaftler übergaben es am Mittwoch in der Königlichen Akademie, wo sonst die Nobelpreise verkündet werden, der vom UN-Generalsekretär eingesetzten hochrangigen Expertengruppe zur globalen Nachhaltigkeit. Dieser gehören Minister und Staatspräsidenten an. Die Empfehlungen der Nobelpreisträger fließen ein in die Vorbereitung der großen UN-Umweltkonferenz „Rio plus 20“ im kommenden Jahr.
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Geniegipfel diskutiert globale Wende zur Nachhaltigkeit

16.05.2011 - Fast zwanzig Nobelpreisträger aller Fachrichtungen treffen diese Woche in Stockholm auf viele der weltweit führenden Forscher im Bereich Klima, Energie, Umwelt. Im Mittelpunkt ihrer Debatten stehen Visionen für die Schaffung von nachhaltigem Wohlstand innerhalb der Belastungsgrenzen unseres Planeten, insbesondere Strategien zur Stabilierung des Klimasystems und zur Sicherung der Welternährung. Eine vom UN-Generalsekretär eingesetzte hochrangige Expertengruppe zur globalen Nachhaltigkeit, der neben mehreren Staatspräsidenten und Ministern auch die EU-Umweltkommissarin Connie Hedegard angehört, wird am Mittwoch in der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften die Schlussfolgerungen der Nobelpreisträger entgegennehmen. Diese fließen ein in die Vorbereitung der großen UN-Konferenz „Rio plus 20“ im nächsten Jahr.
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Mexiko, Äthiopien, Norwegen zu Gast am PIK

13.05.2011 - Hochrangige Gäste aus der internationalen Politik besuchten diese Woche gleich reihenweise das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. So unterschiedlich auch die Länder sind, aus denen sie stammen, so übereinstimmend ist ihr Interesse an der Arbeit des Instituts, das mit seinem fächerübergreifenden Ansatz und der klaren Fokussierung auf die Klimaforschung weltweit als eine der führenden Einrichtungen gilt.
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Detlef Sprinz zum Honorarprofessor der Universität Potsdam ernannt

13.5.2011 - Detlef Sprinz, am PIK im Forschungsbereich „Transdisziplinäre Konzepte und Methoden“ beschäftigt, wurde kürzlich zum Honorarprofessor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam berufen.
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Potenziale erneuerbarer Energien: PIK-Chefökonom stellt Bericht des Weltklimarats vor

12.05.2011 – Fast 80 Prozent der weltweiten Energieversorgung könnten bis 2050 aus erneuerbaren Quellen kommen – wenn politische Maßnahmen dies unterstützen. Der Anteil erneuerbarer Energien im globalen Energiemix der Zukunft wird in den wissenschaftlichen Szenarien unterschiedlich beziffert. Aber eine umfassende Begutachtung durch den Weltklimarat IPCC – dessen zuständige Arbeitsgruppe Ottmar Edenhofer leitet, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung – zeigt das große Potenzial erneuerbarer Energien für die Vermeidung des Ausstoßes von Treibhausgasen und damit für eine Verringerung des menschgemachten Klimawandels.
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Vom Vatikan versammelte Wissenschaftler: Gletscherschmelze ist Vorbote des Klimawandels

09.05.2011 - Der Vatikan hat einen Bericht zur weltweiten Gletscherschmelze veröffentlicht, in dem führende internationale Wissenschaftler eindringlich vor den Folgen des Klimawandels warnen. Der Report listet zahlreiche Fälle des Rückgangs von Gletschern auf – in den Alpen ist bereits die Hälfte der Eismasse verschwunden, Tausende kleiner Gletscher im Himalayagebiet schrumpfen. „Wir rufen alle Nationen auf, unverzüglich effektive und gerechte Maßnahmen zur Verringerung der Ursachen und der Folgen des Klimawandels zu entwickeln und umzusetzen“, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Erklärung der Arbeitsgruppe. Das Papier wird Papst Benedikt XVI vorgelegt.
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Welthandel: Reiche Länder verursachen zunehmend CO2-Emissionen in ärmeren Ländern

26.04.2011 - Reiche Länder sind zunehmend für den Ausstoß von Treibhausgasen in ärmeren Ländern verantwortlich. Dort verursachen sie durch ihren Konsum mehr CO2 als sie in ihren eigenen Grenzen einsparen. Dies hat ein internationales Wissenschaftlerteam in der ersten umfassenden Studie zu diesem Thema herausgefunden. In den Industrieländern werden mehr und mehr Waren konsumiert, die in Entwicklungsländern produziert werden. Während in Industrieländern der Emissionsanstieg zwischen 1990 und 2008 insgesamt gebremst wurde, betrug er weltweit 39 Prozent. Die CO2-Emissionen für die Produktion von Gütern, die in Industrieländern konsumiert werden, ist dabei überdurchschnittlich gewachsen. Eine Verlagerung von Emissionen in die ärmeren Länder könnte auf Dauer die Wirkung von Emissionsbegrenzungen etwa in Deutschland oder Europa unterlaufen, so die Autoren. (Gemeinsame Presseerklärung der Technischen Universität Berlin und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung)
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Energiewende erfordert neuen Gesellschaftsvertrag

07.04.2011 - Um den Übergang in ein „effizient-erneuerbares Zeitalter“ zu bewerkstelligen, fordert der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) nicht weniger als einen Umbau der Zivilgesellschaft. Dies könne nur gelingen, wenn Bürger besser in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Erforderlich seien massive Investitionen in eine Energiewende, Änderungen im Konsumverhalten und globale Abgaben auf das Treibhausgas CO2. Das sind die Botschaften des unabhängigen Expertengremiums, das heute sein Hauptgutachten „Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ vorgestellt hat.
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„Pionierarbeit bei der Entwicklung von Erdsystem-Modellen”: EGU ehrt Forscher

07.04.2011 - Für seinen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Mechanismen eiszeitlichen Klimawandels ist Andrey Ganopolski vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ausgezeichnet worden. Die Europäische Vereinigung der Geowissenschaftler (European Geosciences Union, EGU) verlieh ihm auf ihrer an diesem Freitag in Wien zuende gehenden Jahrestagung die Milutin Milankovitch Medaille. Ganopolski werde geehrt „für seine Pionierarbeit bei der Entwicklung von Erdsystem-Modellen mittlerer Komplexität“, erklärte die EGU. Diese Modelle – Systeme mathematischer Gleichungen, die Vorgänge in der Atmosphäre, den Ozeanen und so weiter abbilden – bieten hohe Recheneffizienz, also relativ geringe Kosten. Im Gegensatz zu Erdsystem-Modellen höchster Komplexität erlauben es jene mittlerer Komplexität, mehr und längere Projektionen rechnen zu lassen. Erstmals konnten dank der Arbeit von Ganopolski und seinen Mitarbeitern wichtige Aspekte der Übergänge zwischen Warmzeiten und Eiszeiten realistisch simuliert und erklärt werden. Die Ergebnisse helfen, den menschgemachten Klimawandel unserer Tage besser einschätzen zu können.
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Straßenverkehr kann mehr zum Klimaschutz beitragen

30.03.2011 - Autos, Lastwagen, Schiffe und Flugzeuge sind Hauptverursacher des globalen Ölverbrauchs. In der EU ist der Transportsektor die einzige Wirtschaftsbranche, deren Treibhausgasaustoß ständig weiter wächst, und dies gerade auch im Straßenverkehr. Die hoch umstrittene Einführung von E10 Biotreibstoff in Deutschland löst dieses Problem nicht. Der Straßenverkehr könnte aber in Zukunft das Klima weniger belasten, wenn ein ausgewogener Mix von Instrumenten zum Einsatz käme, berichten Wirtschaftsforscher der Technischen Universität Berlin (TU) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Zwei Maßnahmen werden von Ihnen hervor gehoben: Zum einen könnte bei der Zulassung von Neuwagen statt des CO2-Ausstoßes der Energieverbrauch zum Maßstab für Effizienzstandards gemacht werden. Zum anderen könnte der Straßenverkehr in den europäischen Emissionshandel einbezogen werden. (Gemeinsame Pressemitteilung von TU Berlin und PIK)
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"Die Diktatur des Jetzt": Schellnhuber im Spiegel-Interview

22.03.2011 - Angesichts der nuklearen Tragödie von Japan hält Hans Joachim Schellnhuber einen neuen Gesellschaftsvertrag für nötig. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung erklärt im Spiegel-Interview, warum die Rechte künftiger Generationen mehr Bedeutung bekommen sollten. "Wir müssen ein für alle Mal beschließen, unseren Nachkommen mehr als nur Atomgefahren und Klimawandel zu hinterlassen", sagt er. "Das bedeutet Mitgefühl über Raum und Zeit hinweg."
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Graduate School zu Landnutzung punktet im Exzellenzwettbewerb

03.03.2011 - Im Exzellenzwettbewerb der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat sich die Graduate School „FutureLand“ für die Endrunde qualifiziert. In dem hauptsächlich von Berliner und Potsdamer Forschern entwickelten Projekt sollen rund 80 Doktoranden zur nachhaltigen Landnutzung forschen – Themen wie Klimawandel, Agrarwirtschaft, Entwaldung oder Biodiversitätsverlust stehen im Mittelpunkt. Die Humboldt-Universität (HU) leitet das Projekt, maßgeblich beteiligt sind das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und weitere außeruniversitäre Einrichtungen.
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Erhebliche Klimarisiken für Afrikas Bauern: IPCC lag richtig

01.03.2011 - Für die Ernteerträge von Afrikas Bauern ist der Klimawandel ein Risiko. Diese Aussage im letzten Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) war vor einem Jahr teils heftig attackiert worden – sie sei nicht wissenschaftlich fundiert, so die Kritik, die damit auf die Glaubwürdigkeit des Weltklimarats zielte. Eben diese Aussage wird aber nun von der neueren Forschung bestätigt, schreiben Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in der renommierten US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. „Keine der afrikanischen Agrarregionen ist auf der sicheren Seite“, sagt der Leitautor Christoph Müller. „Das ist ein belastbares Ergebnis, auch wenn wir vieles noch nicht genau genug wissen.“
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Klimaschutz-Kosten: Forscher verbessern Abschätzung

28.02.2011 - Die Kosten von Klimaschutz sollen besser abschätzbar werden. Zu diesem Zweck lassen jetzt Forscherteams aus zwölf Ländern ihre Computermodelle von Energie-Wirtschaft-Klima gegeneinander antreten. Deren Prognosen sollen tauglicher gemacht werden für Entscheidungen der Politik über Emissionsreduktionen oder Technologieförderung; sie fließen auch in den nächsten Report des Weltklimarats IPCC ein. „Die bisher vorgelegten Kostenabschätzungen müssen auf eine breitere Basis gestellt werden“, sagt Elmar Kriegler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der das Vorhaben zusammen mit dem Klimaökonomen Ottmar Edenhofer leitet. „Jetzt wollen wir genau analysieren, unter welchen Annahmen - etwa über die zukünftige Klimapolitik und die ihr zur Verfügung stehenden Mittel - welche Effekte für den Klimaschutz zu erwarten sind“.
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Humboldt-Stipendiat aus Berkeley forscht am PIK

25.2.2011 - Reisernten und Stromnachfrage - das sind zwei Themen, bei denen Max Auffhammer während seines Forschungsaufenthalts am PIK voran zu kommen hofft. Als Wirtschaftswissenschaftler beschäftigt er sich mit Ressourcen, dabei konzentriert er sich auf die Verteilungseffekte von Klimawandel. Auffhammer ist Professor an der Universtität von Kalifornien in Berkeley; er ist bekannt für zahlreiche bahnbrechende Beiträge zur Umweltforschung. Als Stipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung entschied er sich für das PIK, um hier von diesem Februar an ein Sabbatical zu verbringen. "Die Wahl fiel mir leicht, denn das PIK hat natürlich hohes Ansehen als weltweit führendes Institut in der Klimafolgenforschung", sagt Auffhammer. "Was mich anzog, das war die fächerübergreifende Arbeit hier."
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EU-Klimaziel: Weniger CO2-Emissionen könnten mehr Wirtschaftswachstum auslösen

21.02.2011 - Wenn die EU ihr Klimaziel statt auf 20 Prozent weniger Ausstoß von Treibhausgasen auf 30 Prozent weniger setzt, könnte dies mehr Wirtschaftswachstum auslösen. Ein solch ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2020 könnte die europäischen Investitionen von 18 auf bis zu 22 Prozent des Bruttosozialprodukts ansteigen lassen – Folge wären bis zu sechs Millionen neuer Jobs und bis zu 620 Milliarden Euro mehr Bruttoinlandsprodukt in den Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts. Das sind Ergebnisse eines internationalen Expertenkonsortiums unter Führung von Carlo Jaeger vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die ihre Studie "A New Growth Path for Europe" heute in Brüssel präsentieren. Auftraggeber ist das deutsche Bundesumweltministerium.
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Chef-Ökonom des PIK spricht vor EU-Spitzenvertretern

10.02.2011 - Grünes Wachstum bietet Chancen - das war eine der Botschaften des Low Carbon Prosperity Summit diese Woche in Brüssel. Er versammelte mehr als 300 Vertreter von EU-Institutionen sowie von Konzernen wie Shell und Nestlé diese Woche. Nicholas Stern von der London School of Economics und Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom und Vize-Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, sprachen zum Thema Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit. An der Veranstaltung nahmen teil der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, der Präsident des Europäischen Parlamentes, Jerzy Buzek, und der Präsident des Europäischen Rats, Herman van Rompuy.
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Bauausstellung 2020: PIK berät Berliner Senat

09.02.2011 - Städtebauliche Antworten auf den Klimawandel werden eines der zentralen Themen der für das Jahr 2020 geplanten Internationalen Bauaustellung in Berlin sein. Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist deshalb vom Senat in ein siebenköpfiges Expertenteam berufen worden, das Ideen entwickelt. Am 10. Februar wird der Soziologe an der ersten öffentlichen Diskussion mit Architekten und Aktivisten teilnehmen. „Die Städte zählen zu den größten Verursachern der Erderwärmung“, erklärt Reusswig. „Deshalb bieten sie auch die Chance, etwas gegen den Klimawandel zu tun.“
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PIK als wichtigste umweltpolitische Denkfabrik außerhalb der USA

04.02.2011 - Als wichtigster europäischer Think Tank 2010 im Bereich Umwelt hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einem Ranking von Denkfabriken weltweit einen Spitzenplatz erhalten. Im Forschungsbereich Umwelt steht es nach vier US-Einrichtungen als erstes nicht-amerikanisches Institut auf dem fünften Platz, Gewinner ist das World Resources Institute in Washington D.C. Das PIK hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr leicht verbessert. Damals stand es auf Platz sieben hinter sechs auschließlich US-amerikanischen Einrichtungen. Insgesamt nahmen mehr als 5000 Think Tanks an dem Ranking in verschiedenen Kategorien teil.
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Viele Fragen: Neuer Präsident der Leibniz-Gemeinschaft besucht das PIK

04.02.2011 - Viel gefragt hat der neue Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, als er an diese Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besuchte. Welche Daten in die am Institut entwickelten Klimamodelle eingehen, fragte er Forschungsbereichsleiter. Wie ihre Verträge genau aussehen, fragte er Doktoranden. Karl Ulrich Mayer, seit Juli vergangenen Jahres Chef der „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“, fragt nicht einfach aus Höflichkeit. Er will wirklich wissen, was passiert am PIK – einem der 87 Mitglieder der Gemeinschaft.
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„Unter zwei Grad“: Jahrestagung des Climate-Service-Center

21.01.2011 - Das Climate-Service-Center hat seine Jahrestagung unter den Titel „Unter zwei Grad“ gestellt. Der Kooperationspartner des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) lässt an diesem Freitag in Leipzig zahlreiche Experten die Chancen erörtern, wie die Erderwärmung begrenzt werden kann. Zu den Teilnehmern zählt etwa Klaus Töpfer vom Institute for Advanced Sustainability Studies. Daniel Klingenfeld vom PIK spricht über „Fairness und Physik – Wege zum Zwei-Grad-Ziel“. Hierzu diskutiert er unter anderem mit Vertretern des Logistikonzerns Deutsche Post/DHL, des Autoherstellers Volvo und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung.
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Erdsystem-Modelle von hoher Recheneffizienz

20.01.2011 - Erdsystemmodelle mittlerer Komplexität standen diese Woche im Mittelpunkt eines Workshops in Potsdam. Teilnehmer aus zehn Ländern diskutierten die Zukunft dieser Modelle und ihren Beitrag zum nächsten Sachstandsbericht des oft als Weltklimarat bezeichneten IPCC, des Intergovernmental Panel on Climate Change. Im Gegensatz zu den am höchsten entwickelten Erdsystemmodellen bieten jene mittlerer Komplexität große Recheneffizienz, also relativ geringe Kosten. „Aus diesem Grund können wir mit diesen Modellen mehr und längere Projektionen in die Zukunft durchführen“, sagt Andrey Ganopolski vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
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IPCC-Experten diskutieren im PIK über Erneuerbare Energien

19.01.2011 - Zur Feinabstimmung des mit Spannung erwarteten Sonderberichts des Weltklimarats IPCC zu erneuerbaren Energien haben sich gut 30 Wissenschaftler aus aller Welt diese Woche im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) getroffen. Die Teilnehmer kamen aus Argentinien, China, Nepal, Indien, den USA und anderen Ländern, um den derzeit etwa tausend Seiten starken Bericht zu diskutieren.
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Weltweiter Ausbau von Energie aus Biomasse erfordert schwierige Abwägungen

10.01.2011 - Energie aus Pflanzen kann bis zu 20 Prozent des weltweiten Bedarfs an Strom und Wärme im Jahr 2050 decken, davon rund die Hälfte aus Biomasseplantagen – dies aber nur um den Preis einer deutlichen Ausweitung der Anbauflächen zu Lasten der Natur. Das ist Ergebnis einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), „die erstmals das Potenzial und die Risiken der Energiegewinnung aus Biomasseplantagen in einer aufwändigen biogeochemischen Computersimulation ermittelt“, wie der Leitautor Tim Beringer erklärt. Die vom Menschen genutzte Landfläche würde sich je nach Szenario um zehn bis dreißig Prozent gegenüber dem heutigen Wert vergrößern, die nötige Bewässerung könnte sich im Extremfall verdoppeln.
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