Leibniz im Bundestag: Meet-a-Climate-Scientist

 
10.06.2020 – Die Politik hört die Wissenschaft – was unter Corona sehr deutlich wurde, hat die Leibnizgemeinschaft bereits seit einigen Jahren institutionalisiert. In der jährlichen Aktion „Leibniz im Bundestag“ boten in diesem Jahr 329 Forscherinnen und Forscher aus 67 Leibniz-Instituten ihre Themen den Volksvertreterinnen und –vertretern an. Aus dieser üppigen Speisekarte von gut 500 Angeboten konnten diese dann Themen wählen und Termine mit den Forschenden buchen. Das Thema Klima war auch in diesem Jahr wieder beliebt: 21 Themen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Potsdam-Instituts angeboten, 14 Gespräche wurden mit PIK-Beteiligung geführt.
 Leibniz im Bundestag: Meet-a-Climate-Scientist

Aktuelle Spitzenforschung direkt an die politischen Entscheiderinnen und Entscheider tragen – das ist die Idee hinter der Aktion Leibniz im Bundestag. Die Forschungsgemeinschaft kommt dabei ihrem Auftrag nach Bildung und Verbreitung des erarbeiteten Wissens nach. Das geschieht in allen Bereichen, die Leibniz-Forschung abdeckt, von der Wirtschaftsforschung über die Umweltwissenschaften bis zur Außenpolitikanalyse.

 Auch das Potsdam-Institut als Teil der Leibniz-Gemeinschaft beteiligte sich 2020 wieder an der wichtigen Outreach-Initiative. 19 Forscherinnen und Forscher haben Themen angeboten, 14 Gespräche wurden geführt mit Abgeordneten fast aller Fraktionen. „Auch für mich war es bereichernd, die Offenheit und Informiertheit der Abgeordneten und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sehen und zu erleben, dass sie auch an weiterem Austausch interessiert sind. Diese gegenseitige Inspiration von Wissenschaft und Politik ist bereichernd und macht Leibniz im Bundestag nicht nur im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit zu einer sehr wichtigen Aktion“, resümierte Hermann Lotze-Campen, der das Thema „Klimapolitische Instrumente in der Landwirtschaft“ angeboten hatte.