Das PIK beim Chaos Communication Congress rC3

23.12.2020 - Dieses Jahr ist alles anders. Der sagenumwobene Chaos Communication Congress findet coronabedingt remote statt – aber auch dieses Jahr sind wieder Expertinnen und Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung mit Vorträgen dabei. Die Großveranstaltung der größten europäischen Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) lockt traditionell tausende Menschen an den vier Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr in die Messehallen in Leipzig, aber dieses Jahr können Interessierte von zu Hause an der Remote Chaos Experience (rC3) teilnehmen.
Das PIK beim Chaos Communication Congress rC3

Neben kleinen lokalen Events in eigens eingerichteten Hackspaces in Städten wie Berlin, München oder Hamburg gibt es ein Programm von gestreamten Talks, Online-Workshops, Kunst, Kultur und verschiedensten Formen des vernetzten Zusammenseins vom 27.-30. Dezember. Auch die Wissenschaft ist vertreten – gleich drei Vorträge des PIK beleuchten verschiedene Bereiche der Klimaforschung. Stefan Rahmstorf erklärt, was die sogenannten Kipppunkte im Klimasystem sind, was sie gefährlich macht und wie sie noch kontrolliert werden können. Ricarda Winkelmann zeigt den Einfluss des schmelzenden Eises in Grönland und der Antarktis auf den Meeresspiegel. Und Kira Vinke erläutert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der großen Krisen: Klima und Corona.

Der Chaos Communication Congress wird jedes Jahr vom Chaos Computer Club (CCC) organisiert, der größten europäischen Hackervereinigung. Der CCC besteht aus einer Reihe dezentraler lokaler Vereine und Gruppen und ist aktiv bei den Themen Informationstechnologie, Netze, Computersicherheit, der Maker-Szene, dem kritisch-schöpferischen Umgang mit Technologie und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.

Link zum rC3 vom 27.-30. Dezember 2020:

https://rc3.world/index.html

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