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Heinicke
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Johan Rockström in Daimlers Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung berufen
Frühling 2020 - Der Automobilhersteller Daimler, bekannt für Premium-Automobile und weltweit größter Hersteller von Nutzfahrzeugen, hat Johan Rockström in seinem Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung berufen. Als eines von neun unabhängigen Mitgliedern aus Wissenschaft, Bürgerorganisationen und Wirtschaft wird der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) den Veränderungsprozess, vor dem die Automobilindustrie steht, mit seinem kritischen Denken begleiten.
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Klimadesaster erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte: neue Belege
02.04.2020 - Nach Wetterextremen wie Dürren oder Überschwemmungen steigt in gefährdeten Ländern das Risiko für gewalttätige Zusammenstöße – hierfür hat ein internationales Wissenschaftlerteam neue Belege gefunden. Gefährdet sind Länder mit einer großen Bevölkerung, politischer Ausgrenzung bestimmter ethnischer Gruppen und einem niedrigen Entwicklungsstand. Die Studie kombiniert globale statistische Analysen, Beobachtungsdaten und regionale Fallstudien, um neue Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger zu gewinnen.
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Von Wäldern bis zu Mooren: Einmal verlorene Kohlenstoffspeicher des Ökosystems können sich möglicherweise nicht mehr rechtzeitig erholen
01.04.2020 - Ökosysteme wie Moore, Mangroven, Urwälder und Sümpfe spielen eine entscheidende Rolle für die Bindung riesiger Mengen von Kohlenstoff in unserem Erdsystem. Wird die Landnutzung verändert, etwa durch Ausweitung von Ackerflächen, kann der so freigesetzte Kohlenstoff möglicherweise nicht mehr rechtzeitig gebunden werden, um eine globale Erwärmung über 1,5 Grad Celsius hinaus zu vermeiden, wie eine neue Studie unter Leitung von Conservation International zeigt. Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, ist einer der Autoren. Diese Ökosysteme sollten besonders geschützt werden, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Zeitschrift Nature Climate Change.
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Regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit
16.03.2020 - Selbst ein begrenzter Atomkrieg könnte gefährliche Auswirkungen weit über die tödlich getroffene Region hinaus haben. Er würde zu einer globalen Abkühlung führen, welche die landwirtschaftliche Produktion in den wichtigsten Kornkammern der Welt – von den USA bis nach Europa, Russland und China – erheblich reduzieren würde. Die Auswirkungen auf die weltweite Ernährungssicherheit einschließlich der Reaktionen des grenzüberschreitenden Agrarhandels wurden jetzt zum ersten Mal von einem internationalen Wissenschaftlerteam in einer auf Computersimulationen basierenden Studie aufgezeigt. Der plötzliche Temperaturrückgang würde zu einem in der Menschheitsgeschichte noch nie dagewesenen Schock im Ernährungssystem führen. Dies würde den gegenwärtigen, von fossilen Brennstoffen verursachten Klimawandel jedoch nicht aufheben – nach etwa einem Jahrzehnt der Abkühlung würde die globale Erwärmung wieder zunehmen.
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PIK erneut unter den weltbesten Klima-Denkfabriken
31.01.2020 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gehörte auch im Jahr 2019 zu einflussreichsten Denkfabriken im Bereich Umweltpolitik. Das zeigt der diesjährige von der University of Pennsylvania veröffentlichte "Global Go To Think Tank Index Report". Das Ranking berücksichtigt mehr als 6.500 Einrichtungen weltweit.
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Gebäude können zu einer globalen CO2-Senke werden – mit dem Baustoff Holz statt Zement und Stahl
28.01.2020 - Eine Materialrevolution, die im Städtebau Zement und Stahl durch Holz ersetzt, kann doppelten Nutzen für die Klimastabilisierung haben. Das zeigt jetzt die Studie eines internationalen Teams von Wissenschaftlern. Erstens kann sie Treibhausgasemissionen aus der Zement- und Stahlproduktion vermeiden. Zweitens kann sie Gebäude in eine Kohlenstoffsenke verwandeln, da im Bauholz das von den Bäumen zuvor aus der Luft aufgenommene und in ihren Stämmen eingelagerte CO2 gespeichert wird. Obwohl die erforderliche Menge an Holz theoretisch verfügbar ist, würde eine solche Ausweitung eine sehr sorgfältige nachhaltige Waldbewirtschaftung erfordern, betonen die Autoren.
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Klimakosten sind am geringsten, wenn die Erwärmung auf 2°C begrenzt wird
27.1.2020 - Die Klimakosten sind wahrscheinlich am geringsten, wenn die globale Erwärmung auf höchstens 2 Grad Celsius begrenzt wird. Das auf der Basis naturwissenschaftlicher Erkenntnisse politisch ausgehandelte Klimaziel des Paris-Abkommens ist also auch das wirtschaftlich sinnvolle, so zeigen jetzt Potsdamer Forscher in einer neuen Studie. Mit Hilfe von Computersimulationen mit einem Modell des US-Nobelpreisträgers William Nordhaus vergleichen sie Klimaschäden, etwa durch zunehmende Wetterextreme oder sinkende Arbeitsproduktivität, mit den Kosten der Verringerung des Treibhausgasausstoßes. Interessanterweise stellt sich heraus: Das kosteneffizienteste Niveau der globalen Erwärmung ist tatsächlich dasjenige, welches mehr als 190 Nationen als Pariser Klimaabkommen vereinbart haben. Bislang reichen die von den Staaten weltweit versprochenen CO2-Reduktionen jedoch nicht aus, um dieses Ziel zu erreichen.
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Johan Rockström als eine Stimme der Wissenschaft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
21/01/2020 - Nach einem Jahr, in dem der Klimawandel Schlagzeilen machte, steht das Thema auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos in großen Lettern auf dem Programm. Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, ist einer der anwesenden Wissenschaftler, die der Stimme der Wissenschaft Gehör verschaffen.
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Gesellschaftliche Kippmechanismen können den Durchbruch zur Klimastabilisierung auslösen
21.01.2020 - Um die Erwärmung der Erde auf deutlich unter 2°C zu begrenzen, müssen die Gesellschaften weltweit bis spätestens 2050 ihre Treibhausgasemissionen auf Null reduziert haben. Dazu ist eine tiefgreifende globale Transformation der heutigen Energie- und Landnutzungssysteme notwendig. Klimaneutralität bis Mitte des Jahrhunderts bedeutet, dass die Treibhausgasemissionen ab heute alle zehn Jahre halbiert werden müssen. Ein interdisziplinäres Forscherteam hat jetzt geeignete gesellschaftliche „Kippmechanismen“ untersucht, welche in der Lage sein könnten, die hierfür notwendigen schnellen, dabei aber anschlussfähigen Veränderungen hin zu einer Klimastabilisierung auszulösen. In der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) hat das Forscherteam insgesamt sechs sozio-ökonomische Kippelemente und damit verbundene gesellschaftliche Interventionen ausgemacht, durch welche ein Übergang zu einer tiefgreifenden globalen Dekarbonisierung mit der notwendigen Geschwindigkeit auf den Weg gebracht werden könnte.
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