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Klimakosten sind am geringsten, wenn die Erwärmung auf 2°C begrenzt wird
27.1.2020 - Die Klimakosten sind wahrscheinlich am geringsten, wenn die globale Erwärmung auf höchstens 2 Grad Celsius begrenzt wird. Das auf der Basis naturwissenschaftlicher Erkenntnisse politisch ausgehandelte Klimaziel des Paris-Abkommens ist also auch das wirtschaftlich sinnvolle, so zeigen jetzt Potsdamer Forschende in einer neuen Studie. Mit Hilfe von Computersimulationen mit einem Modell des US-Nobelpreisträgers William Nordhaus vergleichen sie Klimaschäden, etwa durch zunehmende Wetterextreme oder sinkende Arbeitsproduktivität, mit den Kosten der Verringerung des Treibhausgasausstoßes. Interessanterweise stellt sich heraus: Das kosteneffizienteste Niveau der globalen Erwärmung ist tatsächlich dasjenige, welches mehr als 190 Nationen als Pariser Klimaabkommen vereinbart haben. Bislang reichen die von den Staaten weltweit versprochenen CO2-Reduktionen jedoch nicht aus, um dieses Ziel zu erreichen.
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Pariser Klimaabkommen: Emissionen aus nur 15 Jahren können 20cm Meeresspiegelanstieg erzeugen
5.11.2019 - Allein die bislang vorliegenden Klimaschutzpläne der Länder bis 2030 könnten den Meeresspiegel bis 2300 um 20 Zentimeter ansteigen lassen, wenn die Regierungen Ihre Selbstverpflichtungen nicht noch einmal deutlich nachbessern. Das zeigt eine neue Studie, die jetzt in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde. Die Arbeit von Forschern der Climate Analytics in Berlin und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt erstmals die konkreten Auswirkungen der bislang vereinbarten Vorhaben der einzelnen Länder zur Emissionsreduktion im Rahmen des Pariser Klimaabkommens mit Blick auf den längerfristigen Meeresspiegelanstieg.
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Reallabor „Klimaneutral leben in Berlin“ zieht Bilanz: Jeder Einzelne kann etwas zur Klimastabilisierung beitragen, aber ohne die Politik geht es nicht
31.01.2019 - „Klimaneutral leben in Berlin“ – ein Jahr lang haben sich mehr als 100 Berliner Haushalte an einem klimafreundlicheren Alltag versucht, von Familien mit Kindern, Lebenspartnerschaften, Wohngemeinschaften bis hin zu Singles. Im Reallabor unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) konnten die Haushalte ihre Klima-Bilanz im Schnitt um etwa 10 Prozent senken, und das obwohl sie schon zum Projektbeginn im Mittel 25 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt starteten. Die Bilanz des Projekts zeigt, dass in allen Sektoren von Ernährung und Konsum bis zu Strom, Heizung und Mobilität großes Potenzial für den Einzelnen steckt, CO2-Emissionen einzusparen. Gleichzeitig verdeutlicht das Experiment auch, wo die Grenzen des einzelnen Beitrags zum Klimaschutz liegen und politische Rahmenbedingungen gefragt sind, um die Voraussetzungen zu schaffen für einen klimafreundlicheren Alltag.
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Deutschland steigt aus der Kohle aus - für die Stabilisierung unseres Klimas
27.01.2019 - Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohle-Kommission hat sich für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle ausgesprochen - mit einem Enddatum in den 2030ern. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die politischen Entscheider diese Empfehlung umsetzen. Damit beendet die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt tatsächlich die Nutzung des schmutzigsten fossilen Brennstoffes. Die Kohle-Kommission bestand aus Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Bundesländer, von Umweltverbänden, und aus der Wissenschaft. Fachleute des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) waren eng eingebunden in die schwierigen Verhandlungen. Der Physiker Hans Joachim Schellnhuber, Direktor Emeritus des PIK, war Mitglied der Kommission. Der amtierende Direktor und Chefökonom des Instituts, Ottmar Edenhofer hat in dem Gremium als Berater vorgetragen.
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Von den Risiken zu den Lösungen: Politik für das Anthropozän
12/11/2018 - Vom Klimawandel bis zur Biodiversität, Landnutzungsänderungen oder Veränderungen der Biogeochemischen - um zu verhindern, dass die Welt kritische planetare Grenzen überschreitet, und um globale langfristige Umweltrisiken anzupacken, ist ein umfassender politischer Rahmen erforderlich. Ein internationales Forscherteam kombiniert nun Erkenntnisse aus den Natur- und Sozialwissenschaften in einem Artikel in Nature Sustainability, einer der führenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Sie analysieren Leitprinzipien für ein solches Politikkonzept, um die Erde in biophysikalischen Grenzen zu halten, die für das menschliche Leben günstig sind. Zu den Autoren gehören der Erdsystemforscher Johan Rockström und der Klimaökonom Ottmar Edenhofer, die gemeinsam die neue - und interdisziplinäre - Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bilden.
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UN-Klimagipfel einigt sich auf Regelwerk – jetzt muss gehandelt werden: Führende Forscher bei COP24 warnen vor "Heißzeit"
17.12.2018 - Das beim UN-Klimagipfel in Kattowitz vereinbarte Regelwerk ist "eine Erleichterung", so erklären die Direktoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Dringend nötig wäre aber nun, den Ausstoß von Treibhausgasen stärker zu verringern - und hierbei haben die fast 200 bei COP24 versammelten Staaten versagt, sagen Johan Rockström und Ottmar Edenhofer. Bislang steuern die Regierungen den Planeten weiter in Richtung einer Heißzeit. Hierzu haben führende PIK-Forscher, darunter der Direktor Emeritus Hans Joachim Schellnhuber, unlängst eine wissenschaftliche Studie vorgelegt. Der in diesem Zusammenhang geprägte Begriff der Heißzeit wurde nun in Deutschland zum "Wort des Jahres 2018" gewählt.
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Statement zur COP24: Es geht nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie
03.12.2018 - Am Montag beginnt der UN-Klimagipfel COP24 im polnischen Kattowitz. Führende Wissenschaftler des Potsdam-Instituts werden an einer ganzen Reihe hochrangiger Treffen und Veranstaltungen teilnehmen. Johan Rockström, designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, hat zum Start der Klimaverhandlungen ein Statement veröffentlicht.
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Kohle und Klima: Forscher diskutieren mit SPD
21.11.2018 - Zur Diskussion in der SPD über Kohle und Klima hat die Partei in den vergangenen Wochen gleich mehrfach Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung um Beiträge gebeten. Konkret um die Bepreisung von CO2 ging es etwa beim Debattencamp der SPD in Berlin. Hier saß der Ökonom Ottmar Edenhofer, komissarischer Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) auf dem Podium neben dem Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis, und dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Bereits direkt nach der für die SPD verheerenden Bayern-Wahl war der Physiker Anders Levermann, der in Potsdam und New York forscht, Gastredner in die Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion mit deren Chefin Andrea Nahles sowie Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Beide Forscher stießen auf hohe Aufmerksamkeit.
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PIK-Experten in der Ausstellung ARTEFAKTE im Museum für Naturkunde Berlin
23.11.2018 - Wie wollen wir in Zukunft mit unserem Planeten umgehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit die Ausstellung ARTEFAKTE im Museum für Naturkunde Berlin mit Bildern des amerikanischen Fotografen J Henry Fair. Die giftgrünen bis feuerroten Luftaufnahmen wirken auf den ersten Blick wie abstrakte Kunst, zeigen jedoch die massiven Eingriffe des Menschen in die Umwelt, etwa durch Kohleabbau oder Fracking. Als Teil der Sonderausstellung stehen regelmäßig auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zum Gespräch bereit, darunter auch Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.
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Statement zum 1,5°-Bericht des Weltklimarats IPCC
5.10.2018 - Der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) führt derzeit in Süd-Korea die finalen Beratungen mit den Vertretern von Staaten weltweit zur Verabschiedung seines Berichts über 1,5 Grad globaler Erwärmung. An dem Dokument sind auch Wissenschaftler des Potsdam-Instituts beteiligt. Im Klimavertrag von Paris hatte 2015 die internationale Staatengemeinschaft vereinbart, die Erwärumg auf "deutlich unter zwei Grad" begrenzen zu wollen, die 1,5 Grad waren dabei als anzustrebendes Ziel genannt worden. Der Bericht zu Machbarkeit und Folgen des ehrgeizigeren Klimaziels wird an diesem Montag veröffentlicht. Die neue Doppelspitze des Potsdam-Instituts hat hierzu ein Statement veröffentlicht.
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